Die erste B-Klasse Generation von Mercedes-Benz kam 2005

Mercedes-Benz stellte die B-Klasse der Baureihe T 245 im Februar 2005 erstmals auf dem Internationalen Automobilsalon in Genf vor, dessen Nachfolger bis heute produziert werden und bereits damals viele Gleichteile der A-Klasse nutzen.

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Der Sports Tourer von Mercedes-Benz

Die B-Klasse war die zweite Mercedes-Benz Baureihe, die als Sports Tourer konzipiert war: Diese Bezeichnung stand für eine Fahrzeuggattung, die Vorteile bekannter Fahrzeugkonzepte verband. Insbesondere flossen Elemente der sportlichen Limousine, des Kombi, des Van und des „Sport Utility Vehicle“ (SUV) in das neue, eigenständige Profil ein. Wie die A-Klasse der Baureihen 168 und 169 war auch die B-Klasse nach dem Sandwich-Prinzip aufgebaut. Dabei waren Motor und Getriebe teils vor, teils unter der Fahrgastzelle platziert. Im Juni 2005 kam die B-Klasse auf den Markt.

Die Weltpremiere der B-Klasse versah Mercedes-Benz mit dem Claim: „Mercedes in neuer Dimension. Die B-Klasse.“ Begleitet wurde die Markteinführung von einer multimedialen Kommunikationskampagne, die stark auf das Internet setzte. Dazu gehörte auch ein Unterhaltungs-Angebot mit Musik und Hörbüchern im MP3-Format zum kostenlosen Download.

Serienvariante nach „Vision B“ Studie von 2004

Bereits 2004 hatte Mercedes-Benz auf dem Pariser Automobilsalon den Compact Sports Tourer „ Vision B“ vorgestellt. Diese Studie eines zukünftigen Reisewagens nahm zahlreiche Elemente der der B-Klasse vorweg. Im „ Vision B“ waren Motor und Getriebe nach dem Sandwich-Konzept teils vor, teils unter der Fahrgastzelle verbaut. So bot der sportliche Reisewagen trotz kompakter Außenabmessungen im Innenraum die Platzverhältnisse größerer Limousinen und Kombis. Unter der Motorhaube arbeitete ein neuer Vierzylinder-Dieselmotor mit 103 kW (140 PS) Leistung und 300 Newtonmetern Drehmoment. Der Kraftstoffverbrauch betrug weniger als 6 Liter Dieselöl je 100 Kilometer und die Abgaswerte lagen auf EU-4-Niveau. Ein Diesel-Partikelfilter war eingebaut. Den Compact Sports Tourer hatte Mercedes-Benz auf Lebensgefühl junger und jung gebliebener Menschen ausgerichtet.

Die auf dem Internationalen Automobilsalon in Genf präsentierte B-Klasse der Baureihe T 245 übertrug das Sports Tourer-Konzept erstmals in die Serie. Das zweite Mercedes-Benz Modell, das diesem Konzept folgte, erschien schon wenig später: Wenige Wochen nach der Premiere des Compact Sports Tourer der Baureihe T 245 stellte Mercedes-Benz auf der New York International Auto-Show die neue R-Klasse der Baureihe W 251 als Grand Sports Tourer erstmals der Öffentlichkeit vor.

Die B-Klasse war gezielt auf ein junges Marktsegment ausgerichtet: Der Sports Tourer nahm die Wünsche moderner Menschen nach einem Automobil mit großzügigem Platzangebot, vorbildlichem Komfort, guter Funktionalität, faszinierendem Design und hohem Fahrspaß auf. Damit war die B-Klasse sowohl Reise-, als auch Familien- und Freizeitautomobil mit einem deutlichen Mehrwert hinsichtlich Design und Dynamik.

Abmessungen der Kompaktwagenklasse

Durch die Platz sparende Anordnung von Motor und Getriebe teils vor, teils unter der Fahrgastzelle bot die B-Klasse trotz kompakter Außenmaße im Interieur das Raumangebot größerer Limousinen und Kombis. Die Karosserie maß in der Länge 4270 Millimeter und entsprach damit den Dimensionen der Kompaktwagenklasse. Im Innenraum übertraf die Baureihe 245 gleich große Automobile des Pkw-Segments jedoch in allen komfortrelevanten Maßen wie Schulterraum, Beinraum und Kopffreiheit. Im Fond profitierten die Insassen von dem langen Radstand (2778 Millimeter), der einen Sitzplatzabstand und eine Kniefreiheit erlaubte, die nahezu dem Niveau der Mercedes-Benz S-Klasse entsprach.

Neue Dimensionen erreichte die B-Klasse auch bei der Variabilität und beim Ladevolumen. Dank eines in der Höhe verstellbaren Laderaumbodens, einer asymmetrisch geteilten, klapp- und demontierbaren Fondsitzbank und eines auf Wunsch herausnehmbaren Beifahrersitzes verwandelte sich der Compact Sports Tourer mit wenigen Handgriffen vom komfortablen Reisewagen zum praktischen Transporter. Das Ladevolumen stieg je nach Position und Einbauzustand der Sitze von 544 Liter auf bis zu 2245 Liter (bei ausgebauten Fondsitzen und Beifahrersitz). Das entsprach der Ladekapazität großer Kombi-Limousinen. Die maximale Ladelänge betrug 2,95 Meter.

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Angetrieben wurde die B-Klasse von Diesel- sowie Ottomotoren. Die Palette der Antriebe entsprach dem Anspruch des Sports Tourer-Konzepts nach souveräner Fahrleistung und hohem Fahrspaß. Zur Auswahl standen sechs Vierzylinder mit einem Leistungsspektrum von 70 kW (95 PS) bis 142 kW (193 PS): Der B 180 CDI mit 80 kW (109 PS), der B 200 CDI mit 103 kW (140 PS), der B 150 mit 70 kW (95 PS), der B 170 mit 85 kW (116 PS), der B 200 mit 100 kW (136 PS) sowie das Topmodell B 200 TURBO mit 142 kW (193 PS).

Der B 200 TURBO ging mit einem neuen 2-Liter-Vierzylindermotor an den Start, der dank Turbolader und Ladeluftkühlung bereits von 1800/min an ein maximales Drehmoment von 280 Newtonmetern lieferte und diesen Wert über ein breites Drehzahlband bis 4850/min konstant hielt. Damit beschleunigte der leistungsstärkste Compact Sports Tourer in nur 7,6 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h, absolvierte den Zwischenspurt von 80 km/h auf 120 km/h im fünften Gang in 7,3 Sekunden und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 225 km/h.

An der Spitze des Diesel-Programms zeichnete sich der B 200 CDI mit 300 Newtonmetern Drehmoment durch ein beachtliches Durchzugsvermögen aus. Dieser neu entwickelte Turbodiesel mit Common-Rail-Direkteinspritzung beschleunigte die B-Klasse in 9,6 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und in 10,0 Sekunden von 80 km/h auf 120 km/h (im fünften Gang). Das Höchsttempo des B 200 CDI betrug 200 km/h. Trotz dieser souveränen Fahrleistungen blieb der Kraftstoffverbrauch unter der 6-Liter-Marke: 5,6 Liter je 100 Kilometer (im kombinierten Verbrauch). Serienmäßig waren alle Diesel-Varianten der B-Klasse mit wartungsfreiem Partikelfilter ausgestattet und erfüllten die strengen EU-4-Abgasgrenzwerte.

Den neuen B 200 TURBO sowie die CDI-Modelle B 180 CDI und B 200 CDI stattete Mercedes-Benz serienmäßig mit Sechsgang-Schaltgetriebe aus. Für alle Motorvarianten der B-Klasse war auf Wunsch das neu entwickelte, stufenlose Automatikgetriebe AUTOTRONIC lieferbar.

Innovative Fahrwerkstechnik sorgte für eine ausgewogene Kombination aus Agilität, Sicherheit und Komfort: Die elektromechanische Servolenkung erzeugte die Lenkkraftunterstützung mithilfe eines Elektromotors – unabhängig von der Fahrgeschwindigkeit. Dadurch war der Servo-Effekt bei niedrigem Tempo größer als bei hoher Geschwindigkeit und erleichterte Park- oder Rangiermanöver. Auch die so genannte sphärische Parabel-Hinterachse war eine Neuentwicklung. Sie trug maßgeblich zum stabilen und sportlich-präzisen Fahrverhalten sowie dem hohen Fahrkomfort der B-Klasse bei.

ESP mit STEER CONTROL Lenk-Assistent

Das weiterentwickelte Elektronische Stabilitäts-Programm ESP® bot erstmals eine neue Zusatzfunktion: den Lenk-Assistenten STEER CONTROL. Er arbeitete mit der elektromechanischen Servolenkung zusammen und reagierte in fahrdynamisch kritischen Situationen mit angepasster Servo-Unterstützung, um den Autofahrer bei der Stabilisierung des Wagens zu unterstützen. Auch beim Bremsen auf einseitig unterschiedlichen Fahrbahnoberflächen half die neue ESP®-Zusatzfunktion bei den Lenkkorrekturen und vermittelte dem Autofahrer einen noch besseren Fahrbahnkontakt.

Eine weitere serienmäßige Besonderheit des Compact Sports Tourers war das selektive Dämpfungssystem, das die Stoßdämpferkräfte der jeweiligen Fahrsituation anpasste: Bei normaler Fahrweise sorgte eine weiche Stoßdämpfer-Charakteristik für hohen Abrollkomfort; bei dynamischer Kurvenfahrt wurde die volle Dämpfkraft eingestellt und die B-Klasse bestmöglich stabilisiert.

Das patentierte Sandwich-Prinzip, das Spitzenwerte bei der Raumökonomie ermöglichte, war das Kernstück des Sicherheitskonzepts der Baureihe 245. Durch die Anordnung von Motor und Getriebe in einer Schräglage teils vor, teils unter der Fahrgastzelle stand im Vorbau eine größere effektive Verformungslänge zur Verfügung. Bei einem schweren Frontal-Crash verschob sich die Antriebseinheit nicht in Richtung Innenraum, sondern konnte an dem ebenfalls schrägen Pedalboden nach unten abgleiten. Zudem bot das Sandwich-Konzept beim Seitenaufprall deutliche Vorteile, weil die Insassen rund 200 Millimeter höher – und damit oberhalb der Aufprallzone – saßen. So bot die B-Klasse trotz kompakter Außenabmessungen eine Mercedes-Benz typische Insassensicherheit. Zweistufige Front-Airbags, Gurtstraffer vorn und an den äußeren Fondsitzplätzen, adaptive Gurtkraftbegrenzer, aktive Kopfstützen, ISOFIX-Kindersitzbefestigungen und Head/Thorax-Seitenairbags rundeten das serienmäßige Schutzsystem für die Insassen ab.

Bei der Ausstattung des Interieurs sorgten Design und Haptik für ein anspruchsvolles Ambiente, das auch hohen Langstreckenkomfort bot. Klimaanlage, Vierspeichen-Lenkrad mit Multifunktionstasten, Armauflage zwischen den Vordersitzen, elektrische Fensterheber und wärmedämmendes Glas gehörten zur Serienausstattung – ebenso wie hochwertige Zierteile aus gebürstetem Aluminium an der Mittelkonsole, der Tunnelverkleidung und den Türverkleidungen. Weitere Design-Merkmale, die das sportlich-elegante Erscheinungsbild oder die sportlichen Attribute der B-Klasse verstärkten, hatte Mercedes-Benz in einem Chrompaket und einem Sportpaket zusammengefasst. Beide standen auf Wunsch zur Auswahl.

Zahlreiche Systeme aus der Mercedes-Benz Oberklasse waren für den Compact Sports Tourer erhältlich. So bot Mercedes-Benz die B-Klasse auf Wunsch unter anderem mit der Klimatisierungsautomatik THERMOTRONIC, elektrisch einstellbaren Vordersitzen, Lederausstattung und den Radio-/Navigationssystemen COMAND APS beziehungsweise Audio 50 APS an. Die serienmäßigen Projektions-Scheinwerfer hinter Klarglas wurden auf Wunsch mit Bi-Xenon-Technik, aktivem Kurvenlicht und Abbiegelicht ausgerüstet.

Neu entwickeltes Panorama-Lamellenschiebedach

Ein neu entwickeltes Panorama-Lamellenschiebedach bot den Passagieren der B-Klasse auf Wunsch ein besonderes Open-Air-Erlebnis und trug auch in geschlossenem Zustand zu dem hellen, freundlichen Innenraum-Ambiente des Compact Sport Tourers bei. Die Dachöffnung war rund zwei Drittel größer als bei einem herkömmlichen Schiebedach. Als Alternative zum Schiebedach war ein fest installiertes Panorama-Dach mit einer grau getönten, 0,6 Quadratmeter großen Glasscheibe als Wunschausstattung lieferbar.

Auch in Sachen Multimedia war die B-Klasse vorbildlich aufgestellt: Mit dem iPod® Interface Kit ermöglichte Mercedes-Benz als erster Automobilhersteller die vollständige Integration des MP3-Musikabspielgeräts iPod® von Apple in seine Personenwagen. Das anwenderfreundlich gestaltete System, eine Entwicklung der Mercedes-Benz Accessories GmbH, wurde auf dem europäischen Markt im Mai 2005 zuerst in der B-Klasse eingeführt. Später stand das iPod® Interface Kit auch für weitere Mercedes-Benz Baureihen zur Verfügung. Der intelligente iPod® Interface Kit zeichnete sich durch seinen hohen Bedienkomfort aus: Der Fahrer navigierte mit den Tasten des Multifunktionslenkrads durch die Menüfunktionen des iPod® und regelte auf dieselbe Weise die Lautstärke. Das Zentraldisplay in der Instrumententafel zeigte den jeweiligen Musiktitel oder einen anderen gewählten Menüpunkt an und informierte über die vom MP3-Spieler gespeicherten Dateien. Diese ergonomische Lösung vermied unnötige Ablenkung vom Verkehrsgeschehen und trug damit zur aktiven Fahrsicherheit bei.

Im ersten Jahr nach der Markteinführung der B-Klasse entschieden sich bereits rund 120.000 Kunden für den Compact Sports Tourer. Stark nachgefragt waren dabei die Ausstattungspakete. 2006 baute Mercedes-Benz dieses Angebot deshalb mit dem Aktivpaket aus. Das Aktivpaket für die B-Klasse fasste die beliebtesten Sonderausstattungen zusammen und garantierte somit zusätzliche Attraktivität für den Kunden. Zum Lieferumfang gehörten unter anderem ein großzügiges Glas-Panoramadach mit manuellem Sonnenschutzrollo, Tempomat, Nebelscheinwerfer, Ablageboxen unter Fahrer- und Beifahrersitz sowie die Aux-In-Schnittstelle (ab Audio 20) für den Anschluss externer Geräte wie Apple iPod® oder andere MP3-Player. Das Licht- und Sichtpaket mit Regensensor und automatischer Fahrlichtschaltung waren ebenso Bestandteil des Aktivpakets. Es ermöglichte dem B-Klasse-Kunden einen Preisvorteil von rund 30 Prozent auf die Sonderausstattungen.

2006 erhielt die B-Klasse die Höchstzahl von fünf Sternen als Ergebnis der Crashtests nach dem europäischen NCAP-Rating (New Car Assessment Programme). Diese Auszeichnung durch die unabhängige Prüfer unterstrich die Bedeutung des von Mercedes-Benz entwickelten und patentierten Sandwich-Sicherheitskonzeptes, das sich seit 1997 bereits millionenfach in der A-Klasse und seit 2005 in der B-Klasse bewährt hatte. Außerdem wurde die Baureihe 245 von den Lesern der Zeitschrift „Auto Zeitung“ zum besten Minivan Deutschlands gewählt und mit der „Auto Trophy 2006″ ausgezeichnet.

Im Jahr darauf zeichnete das international renommierte Umwelt-Institut Öko-Trend den B 200 CDI und den A 160 CDI mit dem Auto-Umwelt-Zertifikat aus. Beide Mercedes-Benz Fahrzeuge schnitten in allen Bereichen weit überdurchschnittlich ab. Nach Meinung des Instituts boten sie nicht nur beim Kraftstoffverbrauch und den Abgas- und Geräuschemissionen exzellente Werte, sondern glänzten auch mit umweltfreundlicher Produktion, Materialwahl und Logistik. Die Mercedes-Benz B-Klasse zeichnete sich nach den Erkenntnissen von Öko-Trend durch „hohe Variabilität und gutes Platzangebot und eine überzeugende Umweltbilanz aus“. Besonderes Lob fand das Öko-Trend-Institut für den Antrieb des B 200 CDI: „Der 140 PS-Dieselmotor wird serienmäßig mit Partikelfilter geliefert. Dieser Antrieb ermöglicht dank des hohen Drehmoments von 300 Newtonmeter, welches bereits ab 1600 Touren zur Verfügung steht, eine gelassene Fahrweise und frühes Hochschalten. So lassen sich in der Praxis Verbrauchswerte von sechs Litern auf 100 Kilometer realisieren. Insgesamt verdient sich der Mercedes B 200 CDI damit sehr gute Umweltnoten.“ Zudem hob das Institut die hohen ökologischen Standards hervor, die bei Mercedes-Benz allgemein gelten.

Mehrzahl der Kunden bestellten Dieselvariante

Im Mai 2007 wurde die B-Klasse zum „Firmenauto des Jahres 2007″ in der Kategorie „Vans“ in Deutschland gewählt. In insgesamt neun Kategorien hatten Fuhrparkmanager aus mittleren und großen Unternehmen bei über 1.500 Testfahrten neben Fahreigenschaften, Kosten und Komfort auch Funktionalität und Design der Fahrzeuge bewertet. Zu diesem Zeitpunkt hatte Mercedes-Benz bereits mehr als 250.000 Fahrzeuge der Baureihe 245 ausgeliefert. Wichtigster Markt für die B-Klasse war mit einem Anteil von rund einem Drittel am weltweiten Absatz Deutschland, gefolgt von Italien, Frankreich, Japan und Spanien. Die Mehrheit der B-Klasse Kunden entschied sich dabei für ein Dieselmodell, jeder dritte für den B 180 CDI, weitere 20 Prozent für das Modell B 200 CDI.

Im März 2008, drei Jahre nach Produktionsbeginn der B-Klasse, stellte Mercedes-Benz die modellgepflegte Generation der Baureihe 245 vor.

Quelle: Mercedes-Benz Group AG

24 Kommentare
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martin
1 Monat zuvor

Schade nur dass die B-Klasse pünktlich zu ihrem 20 Geburtstag dann eingestellt werden wird.
Ich finde das Sandwichkozept der ersten Generation immer noch überragend schlau. Warum da Mercedes nicht wieder aufsetzt mit seinen Elektrofahrzeugen werde ich nie verstehen.

Robin
1 Monat zuvor

Das feststehende Panoramadach war mir tatsächlich noch nicht bekannt für diese Baureihe.

Matthias
Reply to  Markus Jordan
1 Monat zuvor

Ich selbst fahre einen B200 aus 2005 mit ca. 290000 km, aber wo gibt es Regenschirmfach?

Dr.med. Alexander
Reply to  Matthias
1 Monat zuvor

So ein Regenschirmfach finden Sie in jedem Skoda. Bei einigen Modellen unter dem Fahrersitz und bei den Modellen SUPERB, SCALA und KODIAQ da wo es hingehört, nämlich in der Fahrertür. Eine sehr segensreiche und praktische Einrichtung – das weiß wohl jeder welcher schon mal bei einem plötzlichen Platzregen aus dem Auto steigen mußte. Ja die Tschechen denken da mit.

Snoubort
Reply to  Dr.med. Alexander
1 Monat zuvor

Nicht nur bei Skoda, bei RR auch 😉

Dr.med. Alexander
Reply to  Snoubort
1 Monat zuvor

Weiß ich, aber ich habe eben doch Skoda genannt wegen der weitaus höheren Stückzahlen. Zudem kann man es von einem RR bei dessen Preis ja auch erwarten.

Marc W.
Reply to  Snoubort
1 Monat zuvor

Bei einem RR wird vermutlich der Chauffeur mit dem Schirm herbeispringen 😉
Gute britische Freunde haben uns vor wenigen Jahren überrascht, nach Jahrzehnten (gebrauchter) Jaguar Daimler, Rover und Vauxhall plötzlich mit genau dieser Baureihe vorzufahren. Macht mit 180k mls noch immer einen sehr soliden Eindruck. Bis auf das Audio20 (wegen Diebstahl des COMAND ersetzt), weshalb eine Uhreinstellung nur per Trick geht 😀

Thomas
Reply to  Marc W.
29 Tage zuvor

Welcher Trick fürs Uhr stellen, wie geht das ?

Dietmar Johnen
Reply to  Dr.med. Alexander
1 Monat zuvor

Und die Briten auch!

Dr.med. Alexander
Reply to  Dietmar Johnen
1 Monat zuvor

Sicher nicht bei allen Briten

Helge
Reply to  Dr.med. Alexander
1 Monat zuvor

Genau, nicht zu vergessen der Eiskratzer im Tankdeckel bei Skoda & Co. Solche einfachen, aber pfilffigen Lösungen sucht man bei Daimler vergebens oder bezahlt sogar noch Aufpreis.

Die Hersteller schauen sich doch untereinander auch so viel ab. Und wenn man von jedem das Beste nehmen würde, käme ein perfektes Auto heraus…

Dr.med. Alexander
Reply to  Helge
1 Monat zuvor

Ja auch eine pfiffige Idee, welche ja nun wirklich nicht die Welt kostet.

Helge
Reply to  Markus Jordan
1 Monat zuvor

Richtig. Wir hatten einen W169 mit Lamellenschiebedach, und als wir den später verkaufen wollten, runzelten die Händler alle die Stirn und fragten, ob es regelmäßig geschmiert wurde bzw. ob es schon mal Probleme gab. Auch das stufenlose Getriebe war nicht unbedingt gerne gesehen, was Verschleiß und Wartung anbelangt. Da gab es je nach Baujahr auch so manches Problem.

vale-mb fanboy
Reply to  Markus Jordan
1 Monat zuvor

bei unserem A160cdi-W168 den wir seit 1999.haben ,hatten wir noch keine probleme wegen dichtigkeit…wassereintritt…wurde nur einmal ausgetauscht im rahmen der werksgarantie-wegen nichtoeffnung…schliessung…

vale-mb fanboy
Reply to  Robin
1 Monat zuvor

haben in unserer a klasse -A200 auch so ein feststehendes glass-panoramadach …ne feine sache,speziell nachts bei sternenklarem himmel+und vollmond…+bi xenon scheinwerfer+abbiegelicht+harman/kardon audio systemmit Audio2o radio…fuer die fahrt an die Adria!

Franz
Reply to  Robin
19 Tage zuvor

Es war ein sehr gutes Auto, bis auf die Rostprobleme die jedoch konsequent abgarbeitet wurden.
Der Nachfolger, ich besitze so einen, ist jedoch qualitätsmäßig aus ganz anderem Holz geschnitzt. Der Vorgänger ( B 180 CDi) lief jedoch sparsamer.

Thomas
1 Monat zuvor

Das Auto und die alte A Klasse haben auf jeden Fall eins gemeinsam!

Thomas Mühlberger
1 Monat zuvor

Schade dass die B Klasse in 2 Jahren (2025) ersatzlos eingestellt wird.
Mercedes will in Zukunft nur noch teure Fahrzeuge bauen.
Ob die Rechnung aufgeht ist fraglich und wird die Zukunft zeigen.

Helge
1 Monat zuvor

Mittlerweile ist die B-Klasse wirklich „erwachsen“ geworden, und der W 247 ist nochmals vom Radstand gewachsen (zu den Vorgängern) und mir würden kaum Dinge einfallen (abgesehen vom Bedienkonzept und der Materialauswahl) die man verbessern könnte. Den Fahrkomfort empfinde ich jedenfalls als sehr gut

Pano
1 Monat zuvor

Die Sache mit dem iPod-Interface klingt irgendwie rührig…
Immerhin schafft die B-Klasse 20 Jahre und drei Generationen. Im Gegensatz zum R, der kurioserweise nur in China gut ankam.
Grüße
Pano

Helge
1 Monat zuvor

Habe nie wirklich verstanden, warum Daimler die B-Klasse einstellen möchte. Wenn man mal vom GLB absieht, bietet die B-Klasse den meisten Platz unter den Kompakten.

Und warum mußte der GLB dann wieder ein SUV sein, der dann im Hause dem (alten) GLC sogar intern Konkurrenz macht? Jetzt könnte man auch zynisch sagen: Der GLB ist der GLC für „Arme“. Denn von der Länge waren sie ja gleich lang. Gut, den GLB gab es mit vollwertigem MBUX und optional als 7 Sitze. Der GLC wirkte dafür innen von den Materialien hochwertiger und hat den höheren Fahrkomfort..

Man hätte den GLB als Van – verlängerte B-Klasse herausbringen sollen. Dann wäre er ein Konkurrenzprodukt zum VW Sharan oder Renault Espace geworden oder Seat Alhambra

Denn Mercedes hatte außer der V-Klasse nichts in diesem Van Bereich sonst zu bieten.

Und ulkiger Weise gibt es immer noch die T-Klasse, wenn die B-Klasse geht. Die ist ja eigentlich ähnlich zur B-Klasse. Hat leider nur Nutzfahrzeugflair. Da fragt man sich auch, warum man die erfinden mußte. So ganz logisch finde ich die aktuelle Modellpolitik nicht, zumal der Weg zu mehr Luxus sicher schon bekannt war, bevor die T-Klasse auf den Markt kam.