Sprinter Rückruf wegen Fehler an der B-Säule

Aufgrund Problemen an der Verstärkung der B-Säule erfolgt aktuell ein Rückruf für 5.257 Sprinter-Modelle aus der Produktion von 2023 – davon 1.856 Fahrzeuge in Deutschland (Rückruf: 13808, Hersteller: VS3VERSAU).

Aufgrund nicht den Spezifikationen entsprechenden Schweißpunkte einer Verstärkung in der rechten B-Säule könnten sich die Verstärkung über die Zeit lösen und dafür sorgen, das die Gurtkräfte nicht wie vorgesehen in die B-Säule einleiten. Hierbei besteht eine erhöhte Verletzungsgefahr bei einem Unfall. Betroffen sind dazu nicht nur die Verbrenner-Varianten des Sprinters, sondern ebenso auch der eSprinter der Baureihe 907 und 910.

Im Rahmen des Rückrufes erfolgt in der Werkstatt eine Nacharbeitung der B-Säule der betroffenen Modelle. Der Werkstattaufenthalt soll sich über vier Stunden hinziehen. De Vorgang selbst bestätigt auch ein Konzernsprecher: „Als vorsorgliche Maßnahme wird über die Mercedes-Benz-Serviceorganisation bei den betroffenen Fahrzeugen die B-Säule nachgearbeitet “ und kündigt parallel einen bis zu vier Stunden dauernden Werkstattaufenthalt an.  Betroffene Fahrzeughalter werden schriftlich informiert. Die hierzulande betroffenen Kunden können sich bei der Hersteller-Hotline unter der Rufnummer 00800 – 12 777 777 weitere Auskünfte über die Maßnahme einholen.

Symbolbilder: Mercedes-Benz Group AG

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martin
28 Tage zuvor

Tja die Karosseriequalität der Sprinter war ja schon immer liederlich.Aber das man es in einen weitgehend automatisierten Prozess wie einen Rohbau es nicht mal schafft durch engmaschige Stichproben so etwas zu erkennen, lässt doch sehr an der Kompetenz dort zweifeln