Impressionen des smart #2 Modells direkt aus Paris

Neben vielen offiziellen Bildern des smart #2 Modells zählt für Interessierte aber auch oft eines: ungeschöne Impressionen und Detailbilder des Serienmodells von der ersten Präsentation – smart-typisch erneut wieder am Automobilsalon in Paris. Wir waren in Paris vor Ort, am Mondial de l’Auto.

 

Am Messestand von smart in Paris war es am ersten Tag eher schwierig, überhaupt einen Platz im Fahrzeug zu finden – oder einen ungehinderten Blick. Am Stand konnte man nicht nur ein smart #2 Premium in roter Lackierung, sondern auch die exklusive #2 Couture Edition. Ein drittes Modell in goldener Lackierung wollte smart diese Tage noch nachsteuern. Die Edition kommt dabei besonders nah an das Showcar von Peking heran.

Was uns erneut vor Ort aufgefallen ist: die Wertigkeit im Interieur, die von genannte „Kunststofflinie“ – d.h. ab wo das einfachere Plastik anfängt, ist erst weit unten an den zwei Türen zu finden. Eindrucksvoll war bei der Präsentation nochmals der mehr als beeindruckende Wendepreis des Modells, identisch zum fortwo, von lediglich 6,95 Meter (Bordstein zu Bordstein).

Auch wenn die Ausstattungsline Pure mit Stahlfelgen den Einstiegspreis auf 19.990 Euro senkt: der ernsthafte Einstieg bei den Lines – abseits der Basis – beginnt für uns erst beim Pure+ Modell, das jedoch nur eine Sitzheizung für den Fahrer mitbringt. Der Beifahrer bekommt erst ab der Premium Line ebenso eine Sitzheizung. Mit der Pure+ Line bekommt man auch einen dreiphasigein 11 kW AC Lader sowie zusätzliche Asisstenzsysteme, u.a. Totwinkel- und Querverkehrswarner. In der Basis Pure liefert man einen 7,4 kW Lader – einphasig – sowie 65 kW DC Lader. Die Motorisierung mit reinen Heckantrieb ist hingegen bei jeder Line identisch, mit 82 PS wie beim „Vorgänger“, während das Drehmoment von bislang 160 auf 130 Nm sinkt.

Was uns erst bei der Weltpremiere vor Ort aufgefallen ist: Die Ladeklappe ist von der Beifahrer- auf die Fahrerseite gewandert, was wohl in manchen Gegenden am Parkstreifen aufgrund herausstehenden Ladekabel zu Problemen kommen könnte. Regelrecht unbemerkt ist hingegen der Wegfall des Servicepakets für das #2 Modell, wonach bereits der erste Kundendienst Kosten verursacht. Garantie gibt es dafür umfangreich – bis zu drei Jahre. Auf die Batterie gibt es 8 Jahre bzw. 200.000 km für 70 % SoH. Für fahrzeugspezifische Elektrokomponenten gibt es 8 Jahre bzw, 160.000 km.

Wir man uns vor Ort bestätigte, sollen erste Modelle bereits im März 2027 in den Showroom beim Händler stehen, noch innerhalb des zweiten Quartals 2027 will man erste Modelle an Kunden in Europa ausliefern.

Bilder: MBpassion.de