Nach Informationen der IG-Metall wird befürchtet, das der Autobauer Daimler sein deutsches Niederlassungsnetz aus dem Konzern ausgliedern und veräußern könnte. Vor diesem Hintergrund ruft die Gewerkschaft am kommenden Montag zu einer Protestkundgebung aus.

34 Niederlassungen mit 140 Standorten in Deutschland
Aktuell hat Mercedes-Benz 34 Niederlassungen mit 140 Standorten und 15.000 Mitarbeitern in Deutschland, wofür bis Ende 2017 eine Beschäftigungssicherung gilt. Geht es nach Auskunft der IG Metall, wird befürchtet, dass Niederlassungen aus dem Konzern ausgegliedert und veräußert werden könnten. Vor diesem Hintergrund ruft die Gewerkschaft am kommenden Montag zu einer Protestkundgebung vor der Zentrale der Daimler AG in Stuttgart auf.

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Daimler will in de nächsten Jahren bei Absatz und Profitabilität deutlich zulegen, um die Konkurrenz aus München und Ingolstadt zu überholen. Nicht zuletzt hatte Vorstandschef Dr. Dieter Zetsche angekündigt “dass alle Bereiche auf den Prüfstand kommen”. Mittelfristig will Mercedes-Benz die Zahl der werkseigenen Autohäuser reduzieren, um Kosten zu sparen. Die Niederlassungen könnten an Investoren verkauft werden.

Ausgliederung und Verkauf des Vertriebsnetzes denkbar
Die Ausgliederung des Vertriebsnetzes ist für uns selbst keine großartige neue Information, die Überlegungen gingen angeblich dahin, das der Vertrieb gebündelt ausgegliedert und danach als Paket an einen Investor, vorzugsweise im nahen Osten, verkauft werden solle. Eine Schließung von Niederlassungen oder Schlechterstellung der Beschäftigen ist dabei durchaus denkbar. Entsprechende Gespräche zwischen Verkäufern von Niederlassungen mit uns hatten das Gerücht bislang schon mehrmals aufkommen lassen, eine Bestätigung des Konzerns gibt es nicht.

Bilder: MBpassion.de / Anja Schieke sowie Daimler AG

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Nemesis Nyx
7 Jahre zuvor

Das ist so lächerlich – man drückt solange die Zulieferer bis nichts mehr geht, geht nichts mehr wird outgesourced ins Ausland ist hier der letzte Cent ausgepresst, geht man an die Mitarbeiter! Das Wertvollste Kapital eines jeden Unternehmens und ist der letzte Tropfen auch hier ausgesaugt………….-…………. ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann die Qualität nachlässt, Mitarbeiter häufiger krank werden und dem Druck und finanziellen Streß! Weiter so genau das ist der richtige Weg!

MikeB.
7 Jahre zuvor

Wenn man weiß wie in den Niederlassungen das Geld zum Fenster raus geworfen wird, kann man dies Überlegung durchaus verstehen. Ein “normales” Autohaus, bei dem eigenes Kapital dahinter steckt, könnt sich das niemals leisten.

mehrzehdes
7 Jahre zuvor

was ist daran lächerlich? das alles ist aktuelle managementtheorie und mercedes ist in vielen punkten hinten. sonst wäre die marge pro auto nicht das problem – trotz höchster marktpreise und den meisten privatkäufern im premiumsegment.

die mitarbeiter sind nur in veröffentlichungen und ci-broschüren das wertvollste kapital. tatsächlich ist es der wert der marke, der sich an der begehrlichkeit der produkte festmacht. also braucht es attraktive produkte für viele käufersegmente, aber auch attraktivität für leute, die sich keinen leisten können. dafür sorgen vielleicht 1-2% der heutigen mitarbeiter. plus personal, das projektbezogen von ingenieursdienstleistern oder zulieferern hinzugezogen wird. der rest der belegschaft steht grundsätzlich zur disposition.

anders als in der erinnerung sind autos immer zuverlässiger und langlebiger geworden. das liegt daran, daß maschinen sie weitgehendst bauen und sie mit maschinenhilfe konstruiert werden. nur wenige mitarbeiter bauen direkt an den autos und das ist gut so. also könnte man wie apple fremdproduzieren lassen. das macht man eh schon teilweise bei magna steyr oder valmet. sehr erfolgreich. es kommt halt darauf an, die prozesse und maschinen sowie das trouble- und qualitätsmanagement einer produktion zu beherrschen, nicht ein daimler-mensch zu sein. auch ließe sich marktnähe schneller erreichen, wenn man vor ort einfach produktionskapazitäten einkauft. die eigenen werke zu verkaufen wäre also konsequent, die pläne dazu sind höchstvermutlich zumindest als möglichkeit in der schublade.

vorher wären die hauseigenen komponentenwerke dran. das ist schon erstaunlich, daß heutzutage ein premiumhersteller achsen, lenkungen und getriebe selber fertigt. ich möchte nicht die echten stückpreise kennen…zumal zumindest die getriebe aufgrund mangelnder qualität stark in der kritik stehen und hohe entwicklungsaufwände erfordern.

damit zu den niederlassungen: die sind ineffizienter als händler. das ist so. zudem sind händler über die konkurrenz aus dem eigenen haus verärgert. also ist es konsequent, die vertriebs- und serviceorganisation auszulagern und quasi nur noch händler zu haben.

ich weiß auch nicht, warum der miserable kundendienst in maastricht noch nicht outgesourct wurde. das spart geld, würde aber vor allem die qualität nach vorne bringen.

flagstores in bevorzugten lagen und die dachmarke me könnten bei der marke bleiben, damit man in direktem kundenkontakt bleibt und neue dienstleistungen und produkte anbieten kann.

harry
7 Jahre zuvor

@mehrzehdes zu den Stückpreisen:
Daimler ist derzeit bei der Herstellung einiger Komponenten billiger als vergleichbare Zulieferer! Das Problem sind die hohen Investitionskosten in neue Produktionsanlagen und die will man sich sparen. Da werden absolut profitable Bereiche ausgegliedert! Wirklich traurige Entwicklung.

Tom
7 Jahre zuvor

@mehrzehdes: Wenige bauen direkt an den Autos?? Schon mal in Rohbau-, Oberflächen- oder Montagehallen gewesen?

Gottlieb
7 Jahre zuvor

Zu Post 3.:
Selten so ein Quatsch gelesen, kann nur von einem “outsider” stammen….

Marco
7 Jahre zuvor

@Gottlieb: So sehe ich das auch!!! Solch einen Schwachsinn würde kein Daimler-MA von sich geben!!! :-/

Schönen Sonntag noch!
Ein Daimler-MA

martin
7 Jahre zuvor

Zitat:
“das liegt daran, daß maschinen sie weitgehendst bauen und sie mit maschinenhilfe konstruiert werden. nur wenige mitarbeiter bauen direkt an den autos und das ist gut so. ” Zitat Ende

Diese Aussage vom Post 3 ist natürlich abusluter Blödsinn und zeugt von nicht allzuviel Ahnung von Produktions – bzw. Fabrikabläufen.

Gerade innnerhalb der Montageprozesse gelangt man in der Automibilindustrie zur Ansicht das eine flexible Produktion unbedingt Menschen braucht weil der Aufwand jedesmal Anlagen umzurüsten wenn was neues kommt viel zu hoch ist.Und bereits heute liegt der manuelle Anteil bei über 95% des Gesamtvolumens. (In der Rohbaufertigung ist dies anders und bei Lackierung sogar genau umgekehrt.)

Sogar bei der Daimler AG hat man dies nun begriffen und versucht sogar innerhalb vorhandener Strukturen Roboter wieder zurück zu bauen und die Tätigkeiten wieder manuell vorzunehmen.(und dies nicht immer zur Freude der dort beschäftgten Leute ,Stichwort Ergonomie)

BenZz
7 Jahre zuvor

Gegenfrage – wie macht’s der Wettbewerber? Vergleich hierzu wäre mal interessant zu sehen. Wenn es um Kosten/Kosteneinsparung etc. geht, sollte man in dem Zusammenhang mal überdenken, ob es nicht sinnvoller wäre, bei den besagten Betrieben Bürokratien abzubauen und die leidlichen ‘Prozesse’ ggf. zu verschlanken. Hier arbeiten meines Erachtens viele kleine Betriebe (Vertragspartner) kundenfreundlicher und in meinen Augen auch effizienter. Wo ich in großen Vertretungen bis zu vier (!) Ansprechpartner konsultieren muß, um eine (leidliche) Aussage zu bekommen – spreche ich im kleinen Autohaus im besten Falle direkt mit dem betreuenden Meister, am Auto – vor Ort. Vielleicht auch ein Thema, das man sich hinsichtlich der Diskussion über ausgelagerte, große, kleine, … Betriebe mal wieder vor Augen führen könnte. Denn eines sollte durchaus bewußt sein – über den Erfolg (auch eines Autohauses) entscheidet irgendwann schließlich auch der Kunde.

Werner Martin via Facebook
7 Jahre zuvor

spannende frage hier: wie hoch soll denn der kaufpreis für die autohäuser sein? tendenziell gibt es ja in deutschland zu viele autohäuser – viele konsolidieren ja bereits oder haben sich schon zuammengeschlossen. da braut sich bereits was zusammen. … ach ja, nur so aus persönlicher leidenschaft: ich würde sie übernehmen….

mehrzehdes
7 Jahre zuvor

solltet ihr euch auf mich beziehen: ich habe post 4 geschrieben. am wutaufschrei kann man gut ablesen, daß ich nicht daneben liege. schadet eh nicht, meinen post zu lesen, wenn man darauf antworten möchte. ob man den frosch fragen sollte, wenn man den sumpf austrocknen will, ist einfach zu beantworten.

Gottlieb
7 Jahre zuvor

Dann eben post 4, was die statements nicht professioneller machen.. ( welcher wutaufschrei?) ich bleibe bei meiner meinung das hier doch ab und an ” Outsider” versuchen halbwissen zu verbreiten. Quaaak… 😉

NeuDaimlianer
7 Jahre zuvor

Also ich bin definitiv ein Insider und in einem hat der Autor von Post 4 absolut recht. Die Niederlassungen verbrennen jedes Jahr sehr viel Geld. Da muss einfach etwas geschehen alles andere wäre von der Seite des Management grob fahrlässig.

Sternschrauber
7 Jahre zuvor

Die Mitarbeiter der NDL machen einen Top Job.
Die NDL sind zum Teil gefesselt im “Daimler-System” und können nicht so wie freie Partner agieren.
Bei diesem Protest geht es um nicht eingehaltene Zusagen seitens der MBVD.
Den die MBVD ist nicht in der Lage die NDL so aufzustellen, das diese effizient arbeiten können.

Ziel sollte eine Lösung herbeiführen um die NDL Konkurrenzfähiger zu machen, indem man evtl. durch Zusammenlegung den “Wasserkopf” reduziert.

sternthaler
7 Jahre zuvor

..

gewagte Aussage das DAG lauf Post 4 nur 1-2% der Belegschaft braucht um das Geschäft zu organisieren und der Rest der Belegschaft steht zur ” Dispositon !

Da müsste es wohl angeblich reichen paar Dienstleister ins Boot zu holen, die Qualitätjungs arround the Globe jetten zulassen um die Zusammbauwerke zu kontrollieren und fertig ist ein erfolgreicher ” Automobilhersteller “.

Laut dieser Aussage hätte ja dann der Konzern wohl dann in D 150 000 Mitarbeiter zuviel an Bord und die Produkte entwickeln und bauen sich von selbst.

Wie kann man so einfach und mit einer weissen Fahne schwenkend den Standort D so in Frage stellen und alles Fremd entwickeln und produzieren lassen ?

Der “Dank” der Kunden wäre dann aber sicher ein abwandern, denn es soll ja auch Kunden geben die ein Produkte aus D kaufen wollen die hier entwickelt und gebaut werden und beiteit sind dafür gutes Geld zu zahlen.

Michael Macht von Porsche hat früher auch einmal gesagt ” dem Kunden ist es egal woher ein Porsche kommt, hauptsache es steht Porsche drauf.

Von dieser Aussage distanziert er sich heute vehement !

Daimler steuert gerade wieder auf den entgegengesetzen Kurs.

Hagi
7 Jahre zuvor

ich bin KUNDE.

Klar wundere ich mich über pompöse Niederlassungen wie München. Doch würde diese in privater Händler-Hand anderes aussehen, vermutlich Nein.

Als Kunde muss ich sagen. Ich habe unterschiedliche Erfahrungen…
mein lokaler Händler Widmann, ist (bisher) immer zuverlässig und schnell bei KD, Kulanzen, Garantien. Den CLA 45 bekam ich zur Probefahrt um einies schneller bereitgestellt als über das zuständige AMG Performance Center in Gmünd (als deren Rückruf kam, hatte ich meinen Probefahrt-Wunsch fast schon wieder vergessen)
+Punkt Händler

Bei Problemen im Urlaub / Bodensee
AMF war total unfähig auf einen Kunden, mit unangemeldeten Problemen zu reagieren!!!
MB Ravensburg, suveräne Telefonberatung, Terminvereinbarung, Problemlösung am Samstag-Vormittag
+Punkt NL

Ob das das geplante Vorgehen “outsourcing” rechtfertig oder nicht… Ich = Kunde, muss zufrieden sein, das zählt für mich. Egal ob da das Werk direkt oder indirekt dahinter steht!!!

werwennnichtich
7 Jahre zuvor

hmm also das durch die Maschinenfertigung die Fahrzeuge zuverlässiger und langlebiger werden ist mir neu!!!

Ich denke die E-Klasse mit den vielen Motorschäden (Kettenspanner, Kette!!!) ist dann wohl zu 100% Handmade in Germany oder wie?

Ich denke eine Ausgliederung ist nicht Sinnvoll! Je näher eine Niederlassung beim Hersteller direkt ist desto mehr kann geboten werden. Ich kenne es aus anderen Ländern. Eigenständige Händler haben andere Spannen, haben nie die Möglichkeiten, Schauräume in den Größen zu halten wie Daimler direkt. Auch mit dem Rundherum tut sich ein Herstellernaher Vertriebszweig sicher leichter. Ich denke mir Premium sollte Premium bleiben! Reicht schon der Fehltritt mir Renault!

iAMG
7 Jahre zuvor

Wenn ich mir so die NDL in Darmstadt anschaue, direkt verkaufen.

Der letzte Sauladen, auf einen Rückruf zu Probefahrten wartet man gerne mal 6-12 Monate. S-Klasse konnte 12 Monate nicht Probegefahren werden,
weil nicht im Fuhrpark.

Aber Hauptsache die Geschäftleitung ist immer mit AMG Modellen unterwegs.

Die zugehörige NFZ NDL in Weiterstadt ist genauso schlimm. Probleme Samstags werden nach Mastricht verwiesen, die können die NDL. nicht erreichen. Dann lässt man vom ADAC den Sprinter vors Tor stellen und bekommt noch Transportkosten über den Hof in die Werkstatt durch MB berechnet. Ganz toll.

Die brauchen den Druck erfolgsorientiert zu verkaufen und das bekommt man nur hin, wenn die nicht zum Konzern gehören.

mehrzehdes
7 Jahre zuvor

wo du ihn schon nennst: der om 651 ist ein gutes beispiel für das ganze thema. er wurde in deutschland konstruiert und wird dort gebaut.

er ist vermutlich der für mercedes bisher teuerste motor, was gewährleistungsthemen angeht. ich meine, er wurde overengineered wie vorher das ebenfalls desaströse sbc und davor noch so einige andere komponenten und motoren. er wirkt auf mich wie das werk technikverliebter ingenieure, die keine wirksame budgetkontrolle hatten. warum 2,2 l statt 2 l bei der konkurrenz? downsizing war schon lange bekannt und der 6-zylinder-diesel hatte auch hubraum verloren. warum ein langhuber im turbozeitalter, der höhere anforderungen an die peripherie stellt? warum doppelturbolader für die geringe literleistung? warum ein mix aus stirnrädern und kette für den nockenwellenantrieb? warum ein direkt stellender piezo-stack ohne rücklaufleitung, eine absolute high-tech lösung, in einem taxi?

das führte dazu, daß der zulieferer riesige probleme mit der qualität der injektoren bekam und offenbar wegen der teuren einspritzung und aufladung an wasserpumpen, ketten und gleitschienen gespart werden musste. wie hat bmw das zur gleichen zeit gemacht? die haben einen 2 l motor mit gleichteilen zum 3 l evolutorisch erarbeitet. kurzhuber mit standard-einspritzung, magnetinjektoren und einfachturbolader. kostet wahrscheinlich die hälfte vom om651, literleistung wie der 250 cdi, verbrauch geringer, laufgeräusch gedämpfter, drehfreudiger, keine schäden in größerer zahl bekannt.

das hätte man bei daimler auch bekommen können, wenn man den motor bei z.b. bei vm oder porsche fremdentwickeln und bei vm, magna oder renault bauen lässt.

Gottlieb
7 Jahre zuvor

Sag mal mehrzehdes: schreibst du deine posts aus ing. sicht? Nur mal so ne frage……

Wolle
7 Jahre zuvor

@Gottlieb: recht hat er doch.

Die Gewerkschaften sind die Sargnägel der deutschen / europäischen Autoindustrie.
Warum wird die C Klasse wohl in USA/ Südafrika / China gefertigt??? Ja , ne is scho klar.
So hoch sind die Gehälter in D ja nicht, ( glauben die Bandarbeiter..) aber dies 14 Mal im Jahr… und 30 Stunden Woche ???.
Der Zug geht weg von D, innerhalb der nächsten 10 Jahre werden hier nicht mal mehr 50% der aktuellen Prouktionszahlen abgewickelt.
In Zukunft wird unsere S Klasse von Asiaten für uns gefertigt, nachdem die SKlasse dann wohl als “Sparmodell”, den Renaultmotor bekommt.
Wer hier nicht über den Tellerrand hinaussieht, und weiss was noch alles kommen wird, muss ja komplett ahnungslos sein.
Ich hatte Zahlen vor 2 oder 3 Jahren, da sind 90% als VW Phaeton, sowie über 80% aller S Klassen direkt nach China gegangen… gerne in weiss natürlich.
Ev sollte man die NLs ausgliedern, und gleich ein paar nette Französinnen als Vertriebsberaterinnen einstellen, ist immer noch besser als die meisten unlustigen, nicht in die Puschen kommenden Vertriebler die ich meistens treffe- 🙂

PS: was macht eigentlich der so toll beworbene Internetvertrieb ???? Gibt’s dazu ne offizielle Selbstbeweihräucherung , ääääh Aussage meinte ich ?

Gottlieb
7 Jahre zuvor

@wolle
na du hast ja voll den durchblick,gratulation ! 😉

Wolle
7 Jahre zuvor

@Gottlieb,

ja bleib du nur bei den Nullcheckern, so was hat man gerne, wenn man schon so wie du erzogen ist.Hab ich mir schon gedacht..:-)

Stefan
7 Jahre zuvor

mehrzedes schreibt seine post mit sicherheit aus “Zahlenschieber” Sicht. Denn kein anderer würde bestätigen, dass ENTWICKLUNGSARBEIT ausgelagert werden sollte, denn das macht überhaupt kein Sinn.

Produktion allerdings JA.

@Wolle.
Die C-Klasse wird genauso in Bremen gefertigt.
Die C-Klasse wird ebenso in USA China Südafrika etc. verkauft. Warum dann nicht auch dort Produzieren.

IN SA wird übrigens nur der Rechtslenker produziert.

Wolle
7 Jahre zuvor

@Stefan, logo.
Und genau deshalb weil hier die Prodkosten zu teuer ist / sein wird ( sic: Gewerkschaften….) wird der Zug von D weggehen….
Wir bekommen dann “zugeliefert” wenn wir einen Neuwagen bestellen.
Ist kaufmännisch absolut nachvollziehbar, wenn da produziert wird wo am sinnvollsten/ günstigsten ( nicht billigsten) ist.
Made in Germany ist schon lange tote Hose.
Wie war es doch bei einem Zulieferer fürs Gaspedal wohl ( ?) bei Aston Martin: 3 Chinesische Zulieferer liefern nacheinander an einen englischen Zulieferer… und Aston checkt nach Jahren, dass Schrott eingebaut wurde. >>>> Rückruf über 5 Jahre oder so.

Bei Porsche zB munkelt man seit Jahren, bzw ich weiss es, dass die eigene Wertschöpfungsquote ( = Porsche= made in Germany)UNTER 20 % liegt….
Beim Daimler ist nicht mehr viel mehr.

Sabina Donz
7 Jahre zuvor

Ich sage dazu nur eines: Die “Nullchecker” sitzen in den Chefetagen, die jahrelang den Konzern falsch geführt und sich dafür die Taschen voll gemacht haben. Bluten dürfen für die zig Fehlentscheidungen nun die Mitarbeiter. Ihr redet über diese Menschen als währen sie nur Nummern, dabei bangen viele um Ihre Existenz und wissen vielleicht nicht, wie sie als Alleinverdiener ihre Familien ernähren sollen, wenn der ach so gut bezahlte Arbeitsplatz erstmal futsch ist. Aber herzlichen Glückwunsch an die Art wie ihr denkt, könnt euch davon ein Eis kaufen, wenn demnächst EURE Arbeitsplätze zur Diskussion stehen… Eure Daimler Mitarbeiterin

Gottlieb
7 Jahre zuvor

@wolle
Hast dich grad selbst ins aus geschossen 😉 , danke…..
@stefan
Da geb ich dir recht
@sabina
Ich geb dir, aus meiner Sicht und Erfahrung raus, teilw. recht. Es sind z glück nicht alles nullchecker in den Chefetagen, doch manchmal wundere ich mich auch so über einige entscheidungen ….kopf hoch ! 😉

Hagi
7 Jahre zuvor

Ich denke, das gibt sich nichts….

gibt die Nullchecker im upper management. Beratungsressistent und im Falle falscher Entscheidungen, kein / kaum Existenzängste.

gibt es leider auf Arbeitnehmerseite auch. Sture unflexible Betriebsräte und Gewerkschaftsfunktionäre, kurzsichtig, viel fordernd, ebenfalls keine / kaum Existenzängste. Ebenfalls extrem Einflussreich.

dazu gehören jedoch auch eine Vielzahl Arbeiter aus allen Ebenen, die sich blind dranhängen und nur Ihre einzelne Tasche, ihren einzelnen Vorteil sehen. Hochgerechnet auf alle in Punkto Mehrforderungen, gesamt Einfluß möglicher Arbeitszeiten Reduzierungen am gesamten Kostenpunkt. 30 Stundenwoche meint ja nicht nur einen einzelnen!

Würde mal behaupten… nur ein Gesamtes hilft. Weder Oben, noch Unten kann es allein, davon bin ich überzeugt… und versuche das auch meinen Leuten so offen und ehrlich zu vermitteln…

Hagi
7 Jahre zuvor

Warum kommen eigentlich Beiträge vom PC IE10/11 und WindowsPhone8 sofort und vom Androiden IMMER um ettliche Stunden versetzt ?

jeweils aus dem selben WLAN IP

Sabina Donz
7 Jahre zuvor

Ja, kurzsichtige Idioten gibt es leider überall und Menschen die nur auf Ihren eigenen Vorteil aus sind und blind allem hinterherlaufen was Profit verspricht. Andererseits ist das was der Daimler Vorstand gedenkt umzusetzen nicht verantwortbar gegenüber den Angestellten. Es bleibt ja nicht nur bei finanziellen Kürzungen. Allein in der Niederlassung in der ich arbeite hat sich die Arbeitnehmerzahl in den letzten 5 Jahren halbiert. AW wurden neu berechnet. Wir bekommen für die selbe Arbeit weniger Zeit. Unterm Strich sind wir schon fast unterbesetzt und die Belegschaft ist veraltet und gestresst. In jeder Betriebsversammlung wird auf dieses Problem aufmerksam gemacht. Arbeitsabläufe sind ineffizient da die Bürokratie uns keine andere Möglichkeit lässt. So wie es im Moment abläuft ist es fast unmöglich das geforderte zu bringen und die Qualität die unsere Kunden schätzen und auch an uns bindet wird zwangsläufig vernachlässigt. Man merkt auch an den Niederlassungen selbst, dass der Konzern kein Interesse hat Notwendiges zu finanzieren. So verkommen die Bauten in denen die Niederlassungen sitzen und wichtige Werkzeuge werden nicht modernisiert, repariert oder ersetzt. Man hat permanent das Gefühl, dass der Vorstand alles extra verkommen lässt und Arbeitsabläufe deswegen verzögert oder wiederholt werden müssen (also ich rede aus Werkstattsicht) um dann sagen zu können, dass die Niederlassungen ineffizient arbeiten und das Geschäft nicht profitabel genug ist. Sowas kotzt mich einfach dermaßen an. Unsere Niederlassung oder besser gesagt unser LaKaZe schreibt schwarze Zahlen aber könnte natürlich effizienter und profitabler arbeiten wenn oben genannte Steine nicht ständig in den Weg geworfen würden. So meine Meinung aus meiner Sicht mit den Zahlen die uns alle 3 Monate vorgestellt werden.