In einem Spannungsfeld von Tradition und Moderne entwerfen die Designer von Mercedes-Benz die Autos für die Zukunft. Im Mittelpunkt ihres Schaffens steht dazu die Sinnliche Klarheit als Ausdruck modernen Luxus. Das Design muss dazu schön – wie und intelligent sein, die Designer in Sindelfingen sprechen hier – kurz gesagt – von „hot und cool“.

Mercedes-Benz als internationales Luxuslabel
Mit der „hot und cool“ Philosophie möchten die Mercedes-Benz Designer nicht nur Automobile, sondern eine Welt des modernen Luxus schaffen. Ihr Anspruch hierbei ist, dass das Unternehmen als internationales Luxuslabel wahrgenommen wird.

Die Formensprache hat das Ziel, klare Formen und sinnliche Flächen zu erzeugen, die Hightech inszenieren und zugleich Emotionen wecken, – und dies trug entscheidend zur Verjüngung der Marke und zum Absatzerfolg des Unternehmens bei. Jedes nachfolgende Mercedes-Benz Modell folgte dieser Philosophie trotz eigenständigem Charakter.

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Designer entwerfen Produkte aus allen Bereichen des Lebens
Gorden Wagener, Chief Design Officer der Daimler AG: „Interieur Design im Automobilbau ist heute Gestaltung von Lebensräumen. Mercedes-Benz spricht vom ‚3rd Space‘, den es neben Zuhause und Arbeitsplatz für den Kunden zu designen gilt. Erlebnisräume mit Wohlfühlcharakter. Das gilt auch für die Nutzfahrzeuge. Auch im Interieur steht bei Mercedes-Benz die Bipolarität aus traditioneller Handwerkskunst und Hightech im Mittelpunkt – auch innen sind die Fahrzeuge sinnlich und klar und setzen mit Präzision und Qualität Maßstäbe.“

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Die Mercedes-Benz Designer beschränken sich schon lange nicht mehr auf Fahrzeuge, sondern entwerfen für ihre Kunden inzwischen Produkte, die alle Bereiche des Lebens umfassen. Ob Fahrzeug (Pkw & Nfz), Schrift oder Showroom – die Designphilosophie der Sinnlichen Klarheit durchzieht bereits alle Bereiche der Marke.

Designphilosophie mit Design Code
Dabei ist es den Designern wichtig, die Bipolarität der Marke Mercedes-Benz auch in den Fahrzeugen erlebbar zu machen. Jede Baureihe hat dazu einen eigenständigen Charakter, abhängig von den Attributen, die im Fokus des Designs stehen. Und dennoch ist ein Mercedes-Benz stets als solcher erkennbar. Denn neben stilistischen Neuentwicklungen schöpfen die Designer immer im Sinne lebendiger Tradition aus einem „Gen-Pool“ markentypischer Stilelemente.

Definiert wird die Designphilosophie durch den Design Code. Dieser basiert auf sechs Guidelines, welche für jedes Modell entsprechend interpretiert werden. Dadurch erhält jede Baureihe einen eigenständigen Charakter.

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Die sechs Guidelines des Design Codes

Unexpected Moments

Mit ihrem Design schaffen die Mercedes-Benz Designer hochemotionale Erlebnisse und positive Überraschungsmomente: Freude am Unerwarteten, Außergewöhnlichen, Erhabenen. Durch „Unexpected Moments“ gestalten die Designer Ikonen und inszenieren diese sinnlich.

Stimulating Contrasts

Die ästhetische, gestalterische Auseinandersetzung im Umgang mit Materialität, Farbigkeit und formaler Ausprägung entspricht der Bipolarität der Marke Mercedes‑Benz. Emotion und Intelligenz sind die Pole, in deren Spannungsfeld die Designer bewusst die „Harmonie der Kontraste” suchen und stimulierende Kontraste erzeugen.

Stunning Proportions

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Gutes Design basiert auf beeindruckenden Proportionen, da durch sie Kraft, Harmonie und Stimmigkeit ausgedrückt wird. „Stunning Proportions“ stehen im Fokus der Arbeit der Mercedes-Benz Designer.

Freeform & Geometry

„Freeform & Geometry“ ist Ausdruck einer skulpturalen, dreidimensionalen Flächengestaltung: Klare, erfassbare Grund-Geometrien liegen der Mercedes-Benz Formgestaltung zugrunde und werden durch sinnliche, skulpturale Flächen perfektioniert.

Significant Graphics

Durch „Significant Graphics“ machen die Mercedes-Benz Designer Präzision, Refinement und Hightech optisch erlebbar. Sie stehen in spannungsreichem Wechselspiel mit den sinnlichen Formen. Raffiniert gestaltete, präzise Details setzen somit Akzente in die sinnlich-skulptural gestalteten Fahrzeugkörper.

Natural Attraction

Körperhaft anmutende, spannungsvoll-muskulös modellierte Formen sowie natürliche Reize, haptisch erfassbare Materialien, Farben und Stimmungen erzeugen „Natural Attraction“ und bieten ein sinnliches Erlebnis.

Bilder: Daimler AG

16 Kommentare
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E-Klassenerhalt
4 Jahre zuvor

Dann bin ich mal gespannt, wie nach diesen hochtrabenden Buzz-Words der nächste Citan aussehen wird ….

Ben Brauer
Reply to  E-Klassenerhalt
4 Jahre zuvor

Hahaha ich auch

Snoubort
4 Jahre zuvor

Na, hot und cool halt, mit stunning proportians auf jeden Fall.

Unfassbares und der Marke absolut unwürdiges Gefrasel.

Tobias
Reply to  Snoubort
4 Jahre zuvor

Formuliere doch mal bitte etwas „der Marke würdiges“.
Das interessiert mich brennend.

Marco
Reply to  Tobias
4 Jahre zuvor

Oh ja, das würde meine Wenigkeit ebenfalls sehr interessieren … 😉

E-Klassenerhalt
4 Jahre zuvor

Jetzt ist mein Kommentar gelöscht worden

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E-Klassenerhalt
4 Jahre zuvor

Aus unwürdig würde ich eher unglaubwürdig machen. Wie kann ich Design-Elemente innen und außen von Renault / Nissan übernehmen (Citan – hässliches außen und innen und X-Klasse – hässliche Schaltkulise und China-Schalter) und dann behaupten, dass das hot and cool sein soll. Ich fühle mich hier als Mercedes-Kunde und Fan verkackeiert …

Bob
Reply to  E-Klassenerhalt
4 Jahre zuvor

Das ist leider Unwissenheit, gepaart mit der Leidenschaft zum meckern.
Beim Citan wurde in der Tat wenig angepasst und sehr lieblos verändert. Bei der X-Klasse allerdings wurde extrem viel verändert und angepasst. Das nunmal einige Details nicht dem E-Klasse Fahrer gefallen, ist zu verschmerzen. Das die Schalter vom Infinity genommen worden sind, hat technische Gründe aber dadurch haben Menschen wie Sie, wieder etwas zum mäkeln.
Und wenn schon in solch einem kleinen Detailierungsgrad gestochert wird, zeigt nur, dass das Produkt gut ist.

Thomas
Reply to  Bob
4 Jahre zuvor

Leider falsch verstanden. Hier wird nicht der Citan oder der Pickup kritisiert, sondern das Geschwafel zum Design vor dem Hintergrund dieser Fahrzeuge. Ich selbst kenne den Citan und sehe ihn als solides Fahrzeug. Es ist im Nutzfahrzeugsegment ganz gut aufgehoben. Vermutlich wird der X ähnlich unterwegs sein.
Blöd ist nur, wenn man dann so vom Leder zieht und das Design in den Himmel hebt. Vermutlich tut es den Designern selbst weh, einige Modelle auf der Straße sehen zu müssen.

Snoubort
4 Jahre zuvor

Z.B. wie Bruno Saaco:
„1. Ein Mercedes muß immer wie ein Mercedes aussehen!
2. Er soll dem Kunden alle Werte, die ein Mercedes hat und die der Kunde von ihm erwartet, symbolisieren.
3. Das Design soll ein Maximum an Innovation im Respekt der Tradition von Daimler-Benz enthalten.“

http://5komma6.mercedes-benz-passion.com/der-w126-damals/entwicklung-forschung/bruno-sacco-und-die-stilistik/

@E-Klassenerhalt: ich meinte mit unwürdig nicht das Design (ich gebe Dir aber bzgl. Citan etc. absolut recht), sondern diese lächerlichen Marketing-Phrasen

Tobias
Reply to  Snoubort
4 Jahre zuvor

Und allesamt sagen sie nichts aus, denn keine dieser Phrasen beschreibt, was das Design eines Mercedes konkret (!) charakterisiert.
All diese Aussagen sind subjektiv und müssen von jedem Kunden selbst interpretiert werden.
Genau so wie „hot und cool“.
Zudem ist Saccos Philosophie nicht mehr zeitgemäß.

mehrzehdes
Reply to  Snoubort
4 Jahre zuvor

saccos sprüche geben einem eine gute idee, wie realität und theorie im mercedes-design zueinander stehen – sacco hat hohe werte gepredigt und billige plastikbretter an die fahrzeuge getackert.

wenn man perfektes design definieren will, stößt man immer wieder auf zitate wie „weniger aber besser“ (dieter rams) oder „das einfache ist nicht immer das beste; aber das beste ist immer einfach“ (heinrich tessenow), „weniger ist mehr“ (mies van der rohe).

da ist es schon einmal ein erster schritt, jetzt sicken wegzulassen. aber wenn man die sinnlosen frontmäuler aktueller modelle anschaut, die nur bei den spitzenmotorisierungen von amg halbwegs eine funktion haben, die sog. diffusoren – samt und sonders ohne funktion wie auch die meisten massiven endrohre in allen modellreihen, dann kommt man auf die idee, dass in erster linie billiges showtuning betrieben wird, das allen grundprinzipien guten designs diametral entgegensteht.

MrUNIMOG
Reply to  mehrzehdes
4 Jahre zuvor

Selbst Saccos Design zählt jetzt schon nichts mehr? An den „Sacco-Brettern“ hat man sich vielleicht 1989 gestört, wenn man rückwärtsgewandt war.

124er MOPF 1 sieht mit der Beplankung so viel besser aus als der Vormopf! Gleiches gilt für W 201.

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mehrzehdes
Reply to  MrUNIMOG
4 Jahre zuvor

die sacco-bretter gab es seit 1985. was an ihnen bis heute stört? eben genau, dass sie der definition guten designs widersprechen. sie sind sinnlos. kleine anstossschäden konnten sie nicht verhindern, sondern sie vergrößerten den schaden gar, weil sie selbst empfindlich aber gar nicht preiswert waren. sie fügten der karosserie ansonsten nur gewicht und rostnester hinzu.