Die neue A-Klasse Limousine die Ende 2018 auf den Markt kommen wird, erzielt mit einem cw-Wert von 0,22 und einer Stirnfläche von 2,19 m² den niedrigsten Luftwiderstand aller Serienfahrzeuge weltweit und verteidigt damit den ursprünglichen Weltrekord des CLA Coupés.

Frischer Wind beim Sprit sparen: Seit drei Jahrzehnten setzen die Aerodynamiker von Mercedes-Benz immer wieder Bestmarken. Aktuell belegt die neue A-Klasse Limousine mit einem cw-Wert von 0,22 und einem Luftwiderstand von weniger als 0,49 m2 den Weltrekord. Auch die neue A-Klasse mit Schrägheck übertrifft mit einem cw-Wert ab 0,25 ihren bereits sehr guten Vorgänger (cw-Wert: ab 0,26/Stirnfläche: 2,20 m2).

Das gute Strömungsverhalten trägt entscheidend zum niedrigen Kraftstoffverbrauch unter Alltagsbedingungen bei. Durch eine Vielzahl von Berechnungsschleifen, CAE-Simulationen (computer aided engineering, rechnergestützte Entwicklung) und Messungen im Windkanal in Sindelfingen wurde die A-Klasse Limousine bis ins kleinste Detail optimiert. Neben der hervorragenden Außenform gibt es viele kleine Maßnahmen, die zu dem neuen Rekord geführt haben: eine ausgeklügelte Stirnflächenreduktion trotz deutlich besserer Komfortmaße im Innenraum, ein umfangreiches Dichtungskonzept (u.a. mit Abdichtung des Scheinwerferumfelds) sowie die nahezu vollständige Verkleidung des Unterbodens, die u.a. den Motorraum, den Hauptboden, Teile der Hinterachse und den Diffusor umfasst.

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Speziell optimiert wurden die Radspoiler vorn und hinten, um die Räder möglichst verlustarm zu umströmen. Auch bei den Felgen und Reifen fand aerodynamischer Feinschliff statt. Auf Wunsch und je nach Markt ist ein zweiteiliges Jalousiesystem hinter der Kühlermaske erhältlich, das die Durchströmung des Motorraums minimiert.

Das viertürige Stufenheckmodell hat den Radstand des Schrägheckmodells (2.729 Millimeter) und besitzt die Proportionen einer dynamischen und zugleich kompakten Limousine mit kurzen Überhängen vorne und hinten. Bei der Kopffreiheit im Fond setzt sie sich an die Spitze ihres Segments. Darüber hinaus verfügt die Limousine über die bekannten A-Klasse Tugenden. Dazu zählen moderne, effiziente Motoren, das hohe Sicherheitsniveau dank neuester Fahrassistenz-Systeme mit S-Klasse Funktionen und das intuitiv zu bedienende, lernfähige Infotainment-System MBUX – Mercedes-Benz User Experience.

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Die neue A-Klasse Limousine wird in Aguascalientes/Mexiko und Rastatt/Deutschland produziert.

Quelle: Daimler AG

16 Kommentare
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Lars
3 Jahre zuvor

Kann man denn mittlerweile schon genaueres zur Bestellfreigabe sagen oder ist Ende 2018 die einzige Information?

Reply to  Lars
3 Jahre zuvor

Nein, noch keine Details. Am 26.07.2018 wird es aber alle Bilder + Infos dazu geben.

mehrzehdes
3 Jahre zuvor

beeindruckende werte. die fortschritte im luftwiderstandsbeiwert sind offenbar sisyphus-arbeit an details.
aber wofür? wird das ein langstreckenfahrzeug für autobahnritter? eher nicht.
ich sehe schon die vorstadt-honks in 2. oder 3. hand da atu-felgen mit spurplatten draufdengeln und kürzere federn reinschrauben. so kann man in 60 minuten vier jahre ingenieursarbeit vernichten und von 0,22 locker auf 0,32 kommen…

Timo Geier
3 Jahre zuvor

Schön, aber wir müssen so schnell wie möglich weg von diesen Verbrennern!

Mücke
Reply to  Timo Geier
3 Jahre zuvor

@mehrzehdes: Chapeau! – so oder zumindest so in etwa dachte ich’s mir auch.
@Timo: Falscher Blog. „Raus aus ‚de Kohle, weg von die Verbrenner …“ ist außerdem, dachte ich zumindest, Copyright-geschützt by Hofreiter. Mal echt, was ist denn die Alternative – unbeheizte Höhle und Bio-Salat? Solange, wie der moderne Mensch seine immer stärker und inflationärer eingesetzten Akkus und LEDs irgendwie betreiben muss, ist das ein Teufelskreis von der Gesamtenergiebilanz her betrachtet (Wirkungsgrad nahezu egal).
Mit neusten Werkstoffen und Fertigungsverfahren einen „Ur-Alt-Motor“ ohne alles bauen – das würde Sinn machen, wäre aber im Datenblatt untragbar (keine Ressourcen-fressenden Turbos, kaum Sensoren, keine Extrem-Thermomanagement-Pakete, schlechtere Leistungswerte und vermutlich wartungsärmer).
Lieber Timo, den meisten Schaden jetzt macht der aktuelle Trend in Kombination mit superschnellem Fortschritt und nicht der vermeintliche Rückschritt und Stillstand. Der Planet ist von jetzt auf gleich am Abgrund, wenn man jeden Verbrenner mit einem Schnippen gegen „E“ tauschen würde (jahrzehntelanger Stillstand wie am Beispiele Cuba wäre hingegen gar nicht mal so übel). Sinnvoller Einsatz und maßvoller Verzicht (und nicht nur Schwerpunktverschiebung) – das sind Lösungsansätze. Ein Umdenken muss stattfinden und nicht ein Austausch der verschwenderisch verschleuderten Energieformen.
V8 als Hobby wäre schon okay, wenn man dafür nicht jeden Tag 10x jedes Kind einzeln durch die Gegend kutschieren müsste – da macht auf Dauer dann nämlich selbst ein 3L-Lupo mehr Schaden, als ein NASCAR-Bolide mal am Wochenende.

Joachim
Reply to  Timo Geier
3 Jahre zuvor

Klingt richtig gut: So schnell wie möglich weg von den Verbrennern.
Löst Euch doch mal bitte von der ausschließlichen Fixierung auf das Auto. Denkt bitte globaler !!!!
Z. B. an die Flugzeuge , vielleicht auch noch an die Containerschiffe und Kreuzfahrtschiffe.
Geht bitte fest davon aus, dass auch in mindestens 20 Jahren Eure Urlaubsflieger noch von Verbrennungsmotoren angetrieben werden müssen. Tschaaa, nix mit Mallorca oder Griechenland.

Nai
Reply to  Joachim
3 Jahre zuvor

Meine Worte Joachim. Kreuzfahrtschiffe und Flugzeuge sind übel in ihrer Umweltbilanz. Aber Hauptsache die Autos schlecht machen.
Einer von wenigen der es so ebenfalls sieht. Auf der Uni labern alle die Autos sind so schlecht aber Hauptsache die meisten fliegen jetzt in den Semesterferien in den Urlaub oder machen eine Kreuzfahrt.

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Dom
3 Jahre zuvor

Gibt’s es denn genauere Infos oder Erfahrungswerte zur Kühlerjalousie?
Sowohl auf der Autobahn, als auch in der Stadt sollte diese doch deutlich dazu beitragen, den Motor auf der richtigen Betriebstemperatur zu halten.
Gibt es hier eine spürbare Kraftstoffeinsparung? Autobahn, oder Kaltstart Stadtverkehr?

Patrick Armbruster
3 Jahre zuvor

Für den europäischen Markt verstehe ich ehrlich gesagt nicht, warum die kurze Variante kommt. Wenn man statt der normalen Hatchback A-Klasse die Limousine wählt, wäre doch ein „Bonus“ wie längerer Radstand mehr als nur sinnvoll. Fürchtet man die Kannibalisierung der C-Klasse? Das halte ich für ein schlechtes Argument, zumal die ja doch noch einmal ziemlich anders daherkommt, andere Motorisierungen bietet etc. (Ausserdem ist die neue A-Klasse auch preislich gar nicht mehr so weit von der C-Klasse entfernt.) Schade…

Frank
3 Jahre zuvor

Patrick, die kurze Variante ist z.B. für mich genau richtig, da hinten nur selten jemand mitfährt und das Auto in meinen Augen besser aussieht, als die Kompaktlimo. Ich fahre derzeit den 1er und freue mich auf eine etwas andere Karosserieform.

Mal was anderes, sind alle Autos im Windkanal so lackiert? Ist das ein Speziallack mit wenig Reibung, oder gibt es gar eine neue Farbe für die Limo und dies ist bereits ein Teaser? Sieht nämlich cool aus.

Frank
Reply to  Philipp Deppe
3 Jahre zuvor

Oh wie cool, danke!

Raphael
3 Jahre zuvor

Wird es auch einen CLA Nachfolger geben oder handelt es sich bei der A Limo quasi um den Nachfolger? Wäre in diesem Fall auch ein A „Shooting Brake“ geplant?

Reply to  Raphael
3 Jahre zuvor

C118 und X118 kommen – d.h. die direkten CLA Nachfolger.

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Flo
3 Jahre zuvor

Hallo zusammen,

Wie ist der Wert ermittelt worden? Ist das der Wert des Fahrzeugs im fahrbereiten Zustand oder ist das mit angeklebten Fugen, ohne Außenspiegel etc!