Umweltzertifikat für die neue Generation der A-Klasse

Die Mercedes-Benz Modelle A 180 d und A 200 haben erfolgreich das TÜV-Validierungsaudit zum Umweltzertifikat abgeschlossen. Dieses Zeugnis basiert auf einer Ökobilanz, bei der die neutralen Gutachter des TÜV Süd die Umweltwirkungen des Pkw über den gesamten Lebenszyklus umfassend prüfen.

Die neue A-Klasse ist mit durchgängig neuen, effizienten Motoren als Diesel und Benziner gestartet. Und mit einem cw-Wert ab 0,25 und einer Stirnfläche (A) von 2,19 m2 ist sie der aerodynamische Spitzenreiter in ihrem Segment und zugleich besser als der Vorgänger (cw-Wert: ab 0,26/Stirnfläche: 2,20 m2).

Wie viele andere Baureihen von Mercedes-Benz, ist die neue A-Klasse bereits nach Euro 6d-TEMP zertifiziert und hat dazu auch den so genannten RDE-Straßentest (Real Driving Emissions) absolviert. Das hat Auswirkungen auf die Ökobilanz: So wurden die Abgasemissionen in der Nutzungsphase auf Basis der einzuhaltenden RDE-Grenzwerte berechnet. Im Vergleich zu früheren Ökobilanz-Untersuchungen hat der Fahrbetrieb am gesamten Lebenszyklus daher einen höheren Anteil.

Die ganzheitliche Umweltbilanz umfasst darüber hinaus auch die Emissionen aus der Herstellungs- und Verwertungsphase.

Die Herstellung von Fahrzeugen erfordert einen hohen Materialeinsatz. Deshalb liegt ein Entwicklungsschwerpunkt darauf, den Ressourceneinsatz und die Umweltauswirkungen der eingesetzten Materialien weiter zu verringern. Dazu werden auch nachwachsende Rohstoffe und Kunststoffrezyklate (Sekundärkunststoffe) eingesetzt.

Einige Beispiele aus der neuen A-Klasse: Der Verstärkungsrahmen des Schiebedachs wurde neu entwickelt. In Kombination mit einem duroplastischen Bindemittel ersetzt eine Naturfasermatte den herkömmlichen Stahlblechrahmen. Dadurch konnte neben der Ressourceneinsparung auch noch das Gewicht nahezu halbiert werden.

Mit dem Werkstoff Dinamica kommt im Interieur dieser Baureihe hochwertiges Rezyklatmaterial zum Einsatz. Ebenso trägt der komplett neu entwickelte Aufbau der Instrumententafel zur Ressourcenschonung bei: Weil sich dadurch der Fertigungsprozess optimieren ließ, entstehen viel weniger Stanzabfälle. Bei den Radlaufverkleidungen wird ein Rezyklat eingesetzt, das sich aus aufgearbeiteten Starterbatterien und Stoßfängerverkleidungen zusammensetzt.

Quelle: Daimler AG

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Max
6 Jahre zuvor

Unglaublich, wie viel Geld für diesen Umweltschwachsinn mittlerweile ausgegeben wird.
Allerdings sind sie zu blöd, Kunden das Fahrzeug mit AMG-Line i.V.m. Multikontursitzen und Lenkradheizung anzubieten.

Markus K.
Reply to  Max
6 Jahre zuvor

Ja das Stimmt. Die Massagefunktion wäre genial. In der AMG Line ich finde die Starren Kopfstützen auch nicht gerade perfekt.

Hans Jolb
6 Jahre zuvor

Nicht schlecht, aber ein Elektroantrieb ist halt immernoch um längen effizienter und einfach besser.

Stefan
Reply to  Hans Jolb
6 Jahre zuvor

Wenn jeder elektro Auto später fahren soll. Wie hoch wird dann der Strompreis wohl sein, wo wird geladen und wo kommen die ganzen Rohstoffe für die Batterien her?

Die haben jetzt schon Probleme die paar elektro Autos zu bauen. Wie ist das wohl bei Millionen von Autos 🙂

martin@web.de
Reply to  Stefan
6 Jahre zuvor

nicht zu vergessen: wo kommt überhaupt der ganze Lade-Strom her wenn wie jetzt grade überall Kraftwerke ihre Leistung reduzieren müssen

Frederik Keims
6 Jahre zuvor

Toyota macht es vor. Hybrid ist the way to go. Dass Mercedes zum Start der A Klasse nur einen Diesel und zwei Benziner anbietet ist schon sehr enttäuschend und rückwärtsgewandt. Schade.

Rob
6 Jahre zuvor

Und was ist mir dem A250?