Mercedes-Benz weitet seine Palette der batterieelektrischen Fahrzeuge der Submarke EQ weiter aus. Aktuell wurde der EQB auf Erprobungsfahrten gesichtet. Das noch stark getarnte Elektrofahrzeug ähnelt dem vor einigen Monaten vorgestellten Mini-SUV GLB.

Der EQB wird voraussichtlich auf der EVA 1.5 Architektur aufbauen und sich im Umfeld der Kompaktfahrzeuge tummeln. Zu erwarten sind wohl mindestes 300 Kilometer elektrische Reichweite. Beim E-Antrieb könnte man eine 150 kW Version anbieten, wobei weitere Leistungsstufen auch durchaus denkbar wären.

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Optisch wird sich der künftige EQB am Design des Schwester-Modells GLB orientieren. Die Front wird den typische EQ-Grill von Mercedes zeigen. Eine durchgehende LED-Spange, wie im EQC, wird vermutlich am Heck ebenso zu finden sein. Beim Innenraum ist zu erwarten, dass sich der EQB an die A-Klasse anlehnt. Das freistehende MBUX Media-Display ist also ebenso gesetzt, wie die bereits bekannten Bedienelemente.

Mercedes Erlkönig EQB (X243) auf der Straße - electric GLB prototype on the road - 4K SPY VIDEO

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Bilder/Video: Walko-Art / Jens Walko

14 Kommentare
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453er Smartie
2 Jahre zuvor

Prima, da gibt man 45.000 Euro + X für 300 Km im Sommer und 250 Km im Winter aus. Hier hat selbst der grottenschlechte smart 453 electric drive mit 100 – 130 Km je nach Jahreszeit für ca. 20.000 Euro noch eine bessere Kosten / Nutzenbilanz.

Henning
Reply to  453er Smartie
2 Jahre zuvor

Interessanter Ansatz, den Anschaffungspreis ins Verhältnis zur Reichweite zu setzen. Das sind 150€/km – wenn man aufs Aufladen verzichtet und den Wagen sofort verschrottet, wenn die Akkus leer sind. (Beim Smart wären das nach dieser Rechnung übrigens 153-200€/km.)
Aber so wie ich die Kollegen beim Daimler kenne, haben die bestimmt eine Ladebuchse eingeplant. Dann kann man aufladen und nochmal 300km fahren.

Henning
2 Jahre zuvor

Ist eigentlich schon bekannt, ob der EQB das Innenraum-Package vom GLB bekommt? Oder muss die dritte Sitzreihe dem Akkupack weichen?

Admin
Reply to  Henning
2 Jahre zuvor

Uns bislang noch noch nicht – wenn wir den Serien-GLB im November fahren werden , hoffe ich auf mehr Details zum Bauraum, Gewicht etc.

Peter Mohrfeld
2 Jahre zuvor

Einfach nur affig und peinlich so oberwichtig rumzufahren.

Schon mal einen Tesla-Prototypen in dieser Proletenfolie gesehen? Ich nicht.

Würden die einfach in der Standardfarbe schwarz oder silber rumfahren würde kein Mensch erkennen dass das ein Facelift ist – auch nicht der Daimler-Fotograf “WalkoART” der immer raus vors Tor muss wenn die Erlkönige rausfahren.

Nils
Reply to  Peter Mohrfeld
2 Jahre zuvor

Wenn Sie richtig lesen würden, hätten Sie gemerkt, dass es sich nicht um ein Facelift handelt, sondern um eine Elektrovariante mit deutlichen optischen Unterscheidungsmerkmalen zum Verbrenner.

Bzgl. Tesla: Tesla überlässt das Testen dem Kunden. Wenn Tesla seine Prototypen auch tarnen würde, dann müsste ja jeder Endkunde so unterwegs sein. Da könnte ja keiner die tolle Lackqualität bestaunen 😉

Racer1985
Reply to  Nils
2 Jahre zuvor

https://www.motor1.com/news/371735/mercedes-eqb-spied-testing/
Also nach diesen Fotos sieht es eher danach aus, dass der EQB wie eine weitere Motorvariante des GLB daherkommen wird. Optische Unterschiede scheinen sich in Grenzen zu halten.

Hr.Schmidt
Reply to  Peter Mohrfeld
2 Jahre zuvor
Markus Müller
2 Jahre zuvor

Ist im Prinzip, bzw. von den Dimensionen her, genau das Auto, auf das ich warte.
Wenn Sie den jetzt noch mit einer mässig grossen Batterie für ca. 150 – 200 km und einem Range-Extender (vielleicht sogar als Einschub) anbieten, schlage ich sofort zu.
Der REx als Einschub hätte zwei Vorteile:
1) Im Nahverkehr kann ich den REx zuhause lassen,
2) Vielleicht gibt es dann mal verschiedene REx, die man reinschieben kann: Verbrenner, Brennstoffzelle, Gas, …

Racer1985
Reply to  Markus Müller
2 Jahre zuvor

REx als Einschub? Never. Viel zu kompliziert, teuer und vor allem schwer. Vor allem würde der damit kombinierte Akku höchstens die halbe von dir genannte Distanz haben müssen, damit ein Antrieb mit REx überhaupt Sinn macht. Das Gesamtgewicht wäre sonst viel zu hoch – nach aktuellem Technikstand.
Ich fände es viel cooler, wenn man E-Autos anbieten würde, wo man für bspw. nen Urlaub ein zusätzliches Akkupaket ausleihen und einschieben könnte. Dann würden vielleicht mehr Autokäufer ihr E-Auto danach auswählen, wieviel sie wirklich tagtäglich fahren, was auch möglicherweise zu einer geringeren Akkuproduktion führen könnte und nebenbei würde der Verbrauch im Alltag sinken, weil das Gewicht geringer ist. Außerdem könnte man möglicherweise defekte Akkus einfacher austauschen und man könnte bestenfalls sogar in einigen Jahren ein Update auf die nächste Akkugeneration machen.

driv3r
Reply to  Racer1985
2 Jahre zuvor

Ja, die nächste S-Klasse wird auch ausklappbare Tragflächen und Rotoren bekommen. „Flytronic“ nennt sich das.

Joachim
Reply to  driv3r
2 Jahre zuvor

Mal ganz ehrlich: Ich hatte erst bei der übernächsten S-Klasse damit gerechnet.
Das DAI soviel in der pipeline hat ……. 😉

Marc W.
Reply to  Racer1985
2 Jahre zuvor

Klug wäre das. Kommt aber nicht, getreu dem Motto „Hunde, wollt ihr ewig leben“.
Die updatebaren Autos würden zu lange leben können…
Könnte man aber gnadenlos regulatorisch vorschreiben.