Erneut zeigt Mercedes-Benz das Showcar Concept EQA von der IAA 2017, welches das erste vollelektrische EQ Konzeptfahrzeug von Mercedes-Benz im Kompaktsegment darstellte. Der Antrieb besteht dazu aus einem Elektromotor – jeweils an Vorder- und Hinterachse mit einer Systemleistung von rund 200 kW.

Mercedes-Benz Concept EQA von 2017 auf der RETRO CLASSICS

Mercedes-Benz Concept EQA auf der RETRO CLASSICS in Stuttgart

Zur Vision des Konzeptfahrzeugs Concept EQA gehört das nahtlose, unkomplizierte Laden an öffentlichen Ladepunkten über einen Mercedes me-basierten Service, was mit dem Serienmodell des EQC auf GLC Basis auch erstmals für Endkunden angeboten wird. Als Energiespeicher sorgen im Showcar bereits hocheffiziente Lithium-Ionen-Pouch-Zellen mit mehr als 60 kWh Gesamtkapazität. Weitere Highlights des Showcars sind die innovative Lichttechnologie mit Laserfasern und die Weiterentwicklung der Designsprache für eine Epoche der elektrischen Mobilität.

Mercedes-Benz Concept EQA von 2017 auf der RETRO CLASSICS

EQA Serienmodell kommt mit anderer Karosserieform

Beachtenswert ist übrigens die vorgestellte Karosserieform, die vom kommenden Serienmodell des EQA abweicht und im Grunde so weiterhin für falsche Bilder sorgt. Das Serienmodell des EQA kommt bekanntlich auf GLA Basis, wonach man das Concept gar nicht mehr zeigen sollte, um Verwirrungen sowie falsche Hoffnungen bei der Kundschaft nicht weiter zu fördern.

Mercedes-Benz Concept EQA von 2017 auf der RETRO CLASSICS

Bilder: MBpassion.de

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Stefan
1 Jahr zuvor

Damals Bestand noch die Hoffnung, dass das mein erstes Elektroauto werden kann. Mittlerweile nicht mehr 😉

Gewindebolzen
1 Jahr zuvor

Sah der bei den damaligen Pressebildern auch schon so gut aus?
Irgendwie gefiel mir der bei der Präsentation so garnicht, aber bei den obigen Fotos habe ich nichts zu beanstanden. Es wäre wirklich schön, wenn man ein derart visionäres Fahrzeug auch in Serie bauen würde und damit etwas Mut beim Design wagt.

Joachim
Reply to  Gewindebolzen
1 Jahr zuvor

Das ist ja eigentlich auch die besondere „Kunst“ beim Design. Hinzubekommen, dass der Wagen auch noch Jahre später modern wirkt. Das hat mich bisher immer bei BMW gestört. Und stört mich auch beim aktuellen 8er: Dieses overdesigned zerklüftete Heck mit der m.E. sehr geringen Halbwertszeit. Da gefällt mir das aktuelle MB Design ( wirkt wie aus einem großen Block gefräst ) wesentlich besser. Aber wie gesagt: Alles nur meine ganz persönlichen Ansichten ….

Snoubort
Reply to  Joachim
1 Jahr zuvor

Beim 8er gebe ich Dir recht – kann sein dass das als Neuerung noch einen gewissen Reiz hat, aber ich glaube auch dass es kein „lang-haltendes“ Design ist.
Bzgl. dem aktuellen Daimler Design ist meine persönliche Meinung eine andere – sagen wird mal: schnörkelos muss nicht konturlos sein – aktuell werden für mich alle MB Modelle erst durch das AMG-Paket akzeptabel, dann wenn wieder etwas Konturen / Schnörkel hinzukommen.
Und alles noch einmal extremer beim EQC…

Henning
1 Jahr zuvor

Noch nicht mal gebaut und schon ein Oldtimer. Schade um den Wagen. Ich hätte gern wieder einen Mercedes gekauft, aber einen Geländewagen brauche ich nicht.

84peterpan
1 Jahr zuvor

Was ist mit dem W210? 25 Jahre W210, 25 Jahre Vieraugengesicht – wird das nicht gefeiert?

Gewindebolzen
Reply to  84peterpan
1 Jahr zuvor

In Sachen Design und Innovation (Erstes Fahrzeug mit Xenon-Scheinwerfern) ist der 210er durchaus würdig für eine Erwähnung.
Ansonsten überwiegen beim 210er deutlich die negativen Punkte.
Diese Baureihe ist zum Inbegriff der Rostprobleme bei Mercedes-Benz geworden und es gibt mit Sicherheit eine große Anzahl von damaligen Käufern, die sich dieses Fahrzeug im Nachhinein nicht gekauft hätten.
Getoppt wird der 210er nur noch durch den 211er in der Vor-MoPf der auch noch mit einer Vielzahl an Elektronikproblemen glänzte.
Das waren keine ruhmreichen Jahre für die Qualität von Mercedes-Benz.

Snoubort
Reply to  Gewindebolzen
1 Jahr zuvor

..dann kam ja zum Glück der 212er….

Mathias
Reply to  Gewindebolzen
1 Jahr zuvor

Das erste Auto mit Xenonscheinwerfern war der BMW E32 im Jahre 1991, danach folgte Porsche im Jahre 1993 mit den Modellen 993, 924 und 968. Erst später, im Jahre 1995, begann Mercedes mit der Implementierung der von Bosch entwickelten und als »Litronic« bezeichneten Scheinwerfertechnik in der BR210.

Gewindebolzen
Reply to  Mathias
1 Jahr zuvor

@Mathias: Vielen Dank für die Korrektur. Dann ist am 210er nur noch das Design übrig, was herausragend ist.

Joachim
Reply to  Markus Jordan
1 Jahr zuvor

Naja Markus, als ich würde es eher so sehen, dass die Studie schon ein vorzeigfähiges Beispiel für zeitlose, „praktische“ Designkompetenz ist. Gerade in der !Nachschau! auf aus 2020 auf das Jahr 2017.
Aber Du hast Recht, warum auf der Retro Classic. Aber wenn die Veranstalter MB schon freie Flächen anbieten, warum sollte dann MB, bei so einer kostengünstigen Werbeplattform, nicht zugreifen.