Daimler hat im Januar 2021 10,5 Prozent mehr Fahrzeuge an seine Händler absetzen können, als im Vorjahresmonat. Insgesamt gingen 178.679 Fahrzeuge der Marke Mercedes-Benz an die Verkaufsstellen. Bei den Vans reichte es für ein 7 % Plus mit insgesamt 23.014 Einheiten – bei der Kleinwagenmarke smart mit 2.733 Einheiten zum Plus von 29,6 Prozent.

Während der Automobilkonzern aus Stuttgart nur quartalsweise mitteilt, wieviel Fahrzeuge letztlich in Kundenhand ging, veröffentlicht man die monatlichen Zahlen nur in Form des Großhandelsabsatzes, d.h. wie viele Fahrzeuge effektiv an die Händler geliefert worden sind.

Daimler im Januar mit 10,5 % Absatzplus

2020 gingen aufgrund der Corona-Pandemie mit 7.5 Prozent ggü. 2019 deutlich weniger Fahrzeuge an Kunden, wobei im viertel Quartal 2020 bereits wieder eine Erholung feststellbar war. Insgesamt wurden 2020 2.164.187 Einheiten der Marke mit Stern an Kunden ausgeliefert, smart lieferte 2020 38.391 Fahrzeuge aus, die Van Sparte 325.771.  Als Hauptabsatzmarkt gilt für das Unternehmen im Pkw-Sektor gilt weiterhin China.

Symbolbilder: Daimler AG

12 Kommentare
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Marc W.
1 Jahr zuvor

Typisch poltisch effektheischend. Wie Ihr selbst schreibt, werden zwei völlig unterschiedliche Datenwerte „verglichen“. Erstens war im Jan 20 noch null Pandemie, zweitens gab es damals wohl Lieferprobleme und Lieferstopps (besonders an Händler !?) – CO2 ließ grüßen….

FrohesNeues
Reply to  Marc W.
1 Jahr zuvor

Was wollen Sie uns denn nun mitteilen? Dass Sie sich über alles aufregen? Dass an Daimler alles Mist ist, sogar positive Meldungen? Oder dass es Mist ist, dass aus Ihrer Sicht eigentlich negative News als positiv verkündet werden? Erhellen Sie uns.

Marc W.
Reply to  FrohesNeues
1 Jahr zuvor

Nicht mehr und nicht weniger, als dass Zahlen zwar stimmen können, aber wenig aussagen.
Je weniger Aussagewert, desto nutzloser.
Sicher werden auch die Quartalszahlen in 2021 (auch und vor allem Auslieferungen) immer über den Vorjahreswerten liegen. Hat man denn nicht bewusst fertige Fahrzeuge zurückgehalten wegen der CO2-Flottenbilanz ? Und produziert nun allmählich PHEV und EQs so viel es irgend geht ?
Eine Aussage über Kundennachfrage ist dies eher auch nicht, wohl aber, dass die Pandemie in dieser Branche nicht dramatische Auswirkungen hat. Darüber dürfen wir uns ehrlich freuen.

driv3r
Reply to  Marc W.
1 Jahr zuvor

„Stimmen können“? – Natürlich stimmen die. Alles andere wäre vorsätzlicher Betrug mit erheblichen Konsequenzen bei einem berichtspflichtigen Unternehmen. BMW hat sich ja gerade erst in den USA bei seinen Auslieferungen rückwirkend über mehrere Jahre vertan.
Selbstverständlich haben die Zahlen auch einen Aussagewert. Nämlich, dass das Geschäft obwohl globale Pandemie und flächendeckender Lockdown in vielen Ländern im Januar 2021 sogar besser lief als im Pandemie-Monat Januar 2020. Und der hauptursächliche Effekt ist hierbei der sehr starke chinesische Markt. Mit anderen Worten ist das wahrlich eine Aussage über die Kundennachfrage, obgleich regional drastisch unterschiedlich und stark vom chinesischen Markt geprägt. Sowohl in 2020 als auch in 2021.
Die EQ-Modelle als BEV und PHEV sind seit letztem Jahr voll verfügbar und werden entsprechend erfolgreich insbesondere in Europa verkauft und ausgeliefert. Kein Kunde wird dazu gezwungen einen EQ zukaufen.

Wo ist also das Problem? Richtig, es gibt keins, das sind einfach zu berichtenden Zahlen und Zahlen sind Fakten.

Helge
Reply to  driv3r
1 Jahr zuvor

@driv3r
Zitat: „Die EQ-Modelle als BEV und PHEV sind seit letztem Jahr voll verfügbar und werden entsprechend erfolgreich insbesondere in Europa verkauft und ausgeliefert.“

Das hört sich der euphorisch an. Vielleicht sollte man eher sagen:
Der wirkliche Durchbruch der PHEV kam erst im 4. Quartal 2020, und auch die BEV’s kamen bis auf den EQC erst im letzten Quartal 2020.
Es hat lange gedauert, bis Daimler wirklich (größere Stückzahlen) liefern konnte.
Das China in erster Linie für den guten Absatz gesorgt hat, verwundert ein Bisschen, weil die Chinesen nun auch mehr auf E-Autos setzen. Und da hatte Daimler ja lange wenig zu bieten. Verbrenner werden höher besteuert
Ansonsten stimme ich Dir zu.

driv3r
Reply to  driv3r
1 Jahr zuvor

@Helge wir hatten/haben auch eine Pandemie und einen mehrwöchigen Produktionsstillstand sowie geschlossene Verkaufsstätten, oder? Der Pull-Effekt über den Konsum hätte sonst höchstwahrscheinlich früher eingesetzt mit entsprechendem Effekt auf den Absatz für 2020.

FrohesNeues
1 Jahr zuvor

Was wollen Sie uns denn nun mitteilen? Dass Sie sich über alles aufregen? Dass an Daimler alles Mist ist, sogar positive Meldungen? Oder dass es Mist ist, dass aus Ihrer Sicht eigentlich negative News als positiv verkündet werden? Erhellen Sie uns.

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Karl Wilhelm
Reply to  FrohesNeues
1 Jahr zuvor

Wünscht man nicht ein „gutes Neues“ nur bis etwa Mitte Januar? Wir haben jetzt schon Mitte Februar…

Snoubort
1 Jahr zuvor

Wunderschönes Auto da oben im Bild…

Christoph
1 Jahr zuvor

Schönes Auto, aber vorne diese „Glasscheibe“ = Radarsensor finde ich hässlich… Wenn das Ding in dem runden Mercedesstern versteckt ist, fällt es nicht auf, aber das eckige Teil ist für mich eine Designsünde.

Snoubort
Reply to  Christoph
1 Jahr zuvor

Alternative Idee? Ohne Zentralstern?
Bzw., mal die Konkurrenz betrachtet, z.B. Audi?

driv3r
1 Jahr zuvor

In den CAAM-Daten sind auch Nutzfahrzeuge enthalten.
Die PCA hat für PKW ein Plus von rd. 25% gemeldet. Im 2. HJ 2020 ist das größte Teil des Wachstums bspw. über Nutzfahrzeuge gekommen, nicht über PKW.
Nichtsdestotrotz natürlich ein starkes Plus bei den Münchnern Kollegen.

Unter anderem W223, V213 und H243 laufen in China erst an.