Im Mercedes-Benz Werk Bremen rollen ab sofort Limousine und T-Modell der neuen C-Klasse der Baureihe 206
vom Band. Die neue Generation der C-Klasse wird jedoch nur noch an drei statt fünf Standorten produziert.

Werk Bremen produziert zuerst

Die Produktion der volumenstärksten Baureihe des vergangenen Jahrzehnts von Mercedes-Benz startet nun zuerst in Bremen, dem Lead-Werk im globalen C-Klasse Produktionsverbund. In Kürze folgt auch der Startschuss an den internationalen Standorten in Peking, China und East London, Südafrika. In East London werden Rechts- und Linkslenker-Limousinen für den weltweiten Export gebaut (und somit auch weiterhin für den deutschen Markt). Im Werk in Peking wird die Langversion der C-Klasse für den chinesischen Markt produziert.

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Die Produktion der C-Klasse am US-Standort Tuscaloosa wurde bereits mit der letzten Generation beerdigt, zumal man sich in Alabama auf die großen SUVs und dessen EQ-Ableger konzentrieren will. Auch die Produktion in Brasilien wurde bereits eingestellt.


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Nach dem Produktionsstart in den drei Werken folgen in Kürze die Plug-in-Hybride (zuerst als C 300 e Benzin-Variante sowie danach als C 300 de Diesel-Variante) . Die notwendigen Batteriesysteme dafür liefert die Mercedes-Benz Batteriefabrik im polnischen Jawor.

Neues Rohbau System

Erstmals kommt das neue Rohbau-System bei der C-Klasse Produktion im Mercedes-Benz Werk Bremen zum Einsatz: Während im traditionellen Rohbau die Karosserie-Einzelteile in einer Linie gefertigt werden, besteht der neue Rohbau aus verschiedenen Fertigungszellen, den sogenannten „Cubes“, die sich flexibel miteinander kombinieren lassen. Dabei sind die Cubes untereinander vernetzt, um die Big Date Vorteile zu nutzen. Das neue Rohbau-System wird sukzessive in den Werken weltweit zum Einsatz kommen.

Produktion auf einer Montagelinie

Im Werk Bremen wird die neue C-Klasse mit unterschiedlichen Antrieben auf derselben Linie gebaut, wie der GLC, bzw. GLC Coupé sowie den EQC. Eine neue TecLine bildet in Bremen wie in der Factory 56 am Standort Sindelfingen das Montagesystem der Zukunft ab. Die TecLine bündelt komplexe Anlagentechnik an einer zentralen Stelle. Umbauarbeiten sind damit noch einfacher und schneller umsetzbar. Fahrerlose Transportsysteme haben parallel das klassische Fließband abgelöst.

Bilder: Daimler AG

49 Kommentare
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Anders
2 Monate zuvor

Der Seriengrill, oder lass es Avantgarde sein, sieht sehr gewöhnungsbedürftig aus. Da bin ich auf weiteres Bildmaterial gespannt.
Sollte sich die (Pandemie)Situation demnächst wieder bessern und ein Firmenwagen anstehen, würde ich aktuell einen 3er – rein optisch – der C-Klasse mit Seriengrill vorziehen.
AMG Line ist aufgrund des Mehrpreises definitiv raus.

Bis zum Schluss war ich einer der wenigen, die sich einen Haubenstern sehnlichst gewünscht haben…
Es muss privat eben doch wieder ein Youngtimer her, der 190er wird sehnlichst vermisst. 😉

S-Fahrer
Reply to  Markus Jordan
1 Monat zuvor

Implizierst du gerade, dass dies aber in einem anderen Werk der Fall sein wird ?!?!?

China könnte ich mir gut vorstellen.

Benzfahrer
Reply to  Anders
1 Monat zuvor

Für mich sieht das blaue T-Modell mit Seriengrill richtig gut aus.
Die AMG-Line ist für mich allein schon wegen dem griesgrämigen Gesicht ein NoGo.
Ist die Limo im Video in Denimblau?

Niklas
Reply to  Anders
1 Monat zuvor

Den Grill finde ich wunderbar. Die Frontschürze finde ich absolut nicht gelungen. Die Form der Plastikteile erinnern mich an einen Knochen oder den überzeichneten Mund einer Comicfigur. Zerstört das ansonsten stimmige Gesamtbild.

Schauinsland
Reply to  Anders
1 Monat zuvor

@Anders
Über Geschmack lässt sich trefflich streiten, m.M.n. ist die Differenzierung der einzelnen Kühlermasken bei der neuen C-Klasse äußerst gut gelungen.
Avantgarde, ähnlich gestaltet wie beim E 213-Mopf, AMG Line erinnert an den legendären Rudolf Uhlenhaut und der noch folgende C43/C63 in Anlehnung an Panamericana Grill.

Den Haubenstern vermissen die meisten Kunden in dieser Klasse nicht, denn schon beim Vorgänger 205 war dieser sehr deutlich in der Minderheit, schätzungsweise maximal bei 15-20% in diesem Segment.

Zum Mehrpreis der AMG Line kann ich nach meiner Konfiguration auf Basis absolut vergleichbarer Optionen eines C300_W205 mit 258 PS nur einen sehr moderaten Aufpreis von EUR 1.400,– feststellen, der spätestens beim Wiederverkauf ganz auf Null läuft, denn DAT-Schwacke bewertet den EK-Preis einer AMG Line nach drei bzw. fünf Jahren Halterdauer spürbar besser, als die eines Avantgarde.

Einziges K.O.-Kriterium für die Wahl eines AMG-Line wäre für mich, wenn dort jetzt im Gegensatz zum Vorgänger, zu harte und zu eng geführte Sportsitzes bereits in Serie verbaut wären – ich hoffe innigst, dass Mercedes diesen Unsinn wie beim BMW im M-Paket nicht nachahmt, solche Features gehören immer in die Option, statt einer Zwangsverordnung !

Tim
Reply to  Schauinsland
1 Monat zuvor

Hi!
Woher hast du denn den konkreten Preis von 1400€? Ich dachte, es gibt noch keine Preise?
Danke

barolorot
Reply to  Schauinsland
1 Monat zuvor

@ Schauinsland
Bitte die Aussage zum Haubenstern relativieren. Dieser wurde nur in einer einzigen Design- und Ausstattungsline (EXCLUSIVE) angeboten. Serienmäßig, sowie in den Lines AVANTGARDE und AMG, wurde der Zentralstern verwendet. Wenn der klassische Grill mit Haubenstern nur in einer von vier Lines angeboten, erklärt das für mich zum größten Teil die relativ geringe Verbreitung.

Julian
Reply to  Anders
1 Monat zuvor

Hallo Anders,

würde mich nicht wundern, wenn man den Hauben-Stern nachrüsten könnte. Zumindest eine Stern-Plakette findet sich am richtigen Fleck; ich vermute, der Zubehörhandel oder Youtube werden da Lösungen für Dich haben.
Nur deswegen auf eine Niere umzusteigen (wo ist da eigentlich der Stern?) wäre doch schade – Du vergisst ausserdem den Innenraum, den man selbst doch am meisten anschaut und verwendet. Da kann BMW im Augenblick – meiner Meinung nach – nichts ebenbürtiges anbieten.

Andreas
Reply to  Julian
1 Monat zuvor

Hallo Julian,

bisher hat mich der Innenraum noch nicht so richtig abgeholt. Von daher ist das jetzt kein Pro-Argument.
Und klar gibt es bei der Niere keinen Haubenstern. Aber ein Benz ohne?
Als mal ein netter Mitbürger meinen 190er vom Stern befreit hat, hat sich die Zeit bis zum Ersatzteil verdammt “nackt” angefühlt. Wenn schon Benz (C-, E-Klasse), dann mit Stern auf der Haube.

Und Umbauten… Bei einem Leasingfahrzeug erstens schwierig und zweitens sieht das meist sehr dämlich aus. Siehe die Doppelsterne.

Grüße,
Andreas

Marc W.
2 Monate zuvor

Schon verrückt, dass man noch immer nicht die Exclusive-Version gesehen hat.

E-Klässler
2 Monate zuvor

Vielleicht möchte man das positive Bild der teuren AMG Line dankt nicht trüben …

OS22
2 Monate zuvor

Das ist vielleicht eine “dumme” Frage aber was genau geschieht mit den Autos, die da jetzt schon, also vor Konfigurations- und Verkaufsstart, gebaut werden?
Sind das die Vorführwagen für die Autohäuser & Händler, oder MB-interne Vorabbestellungen für Mitarbeiterprogramme, oder wohin gehen die?

Marc W.
Reply to  OS22
2 Monate zuvor

Selbst bei Mercedes gibt es nicht wenige Impulskäufer, die einen verfügbaren Vorführer (mit entsprechendem Nachlass) nehmen – und ihn dann innerhalb rund 5 Tagen auch haben.
Oder: wenn man sich schnell für ein Leasingfahrzeug entscheiden muss (Beförderung etc.), dann ist der (neue) meist schon vor einem Jahr gebaut worden, auch nicht selten mit einer kleinen Mehrausstattung (wegen Standardkonfig) ohne Berechnung 😉

Stefan Camaro
2 Monate zuvor

Das blau auf dem Bild wo der Mitarbeiter gerade etwas kontrolliert ist sehr schön.
Wie heißt die Farbe?

Aloys Haydn
2 Monate zuvor

Mein Mercedes-Verkäufer sagte mir, die Autos aus Bremen hätten die beste Qualität und die wenigsten Probleme. Ist darüber etwas bekannt?

Leser
Reply to  Aloys Haydn
2 Monate zuvor

Das sagen die immer, wenn einer einen E53 Coupe in smaragdgrünmetallic, hergestellt in Bremen, bestellt. 😉 Da hattest Du doch gleich ein super gutes Gefühl das einzig richtige Auto gekauft zu haben . Oder??? Das Beste halt für Aloys.
Was sollen die denn sonst sagen, wenn Dein Modell nur in Bremen hergestellt wird. Das ist doch dann zwangsläufig. 😉 Oder dachtest Du der Verkäufer sagt unaufgefordert zu Dir: Die besten Autos kommen aber aus Rastatt …… .

Aloys Haydn
Reply to  Leser
2 Monate zuvor

Leser, gut das könnte ja der Fall sein. Jedoch auch bei den BMW-Werken hier in Bayern gibt es sozusagen einen inoffiziellen oder gar offiziellen Wettbewerb “wer baut die besten Autos” und hier schneidet das Werk Dingolfing seit Jahren immer am besten ab. Es gibt hierzu sogar jedes Jahr eine Auszeichnung. Und nur am Rande – also die Wahl meines Autos habe ich nicht von einem Standort abhängig gemacht, wäre mir egal ob Stuttgart, Rastatt oder anderswo. Ich wußte vor dem Kauf gar nicht dass dieses aus Bremen kommt. Ich meine aber auch gelesen zu haben, dass andere Modelle aus den USA zu Nachbesserung nach Bremen kommen

LMK
Reply to  Aloys Haydn
2 Monate zuvor

Ganz einfach: Weil die Schiffe aus den USA in einem Hafen anlegen müssen und u.a. Bremen halt am nächsten liegt.
Einen GLE z.B. in Bremerhafenoder einem anderen Hafen anlanden, nach Sindelfingen zur Nachbesserung transportieren und dann an den Erwerber in Hamburg liefern, widerstrebt so ein bisschen unternehmerischen Grundkenntnissen.

Aloys Haydn
Reply to  LMK
2 Monate zuvor

LMK – das wäre eine logische Erklärung.

Marc W.
Reply to  Aloys Haydn
2 Monate zuvor

Das mag indirekt deswegen zutreffen, weil die derzeitigen Megaprobleme (Schlepphebel 654, Tandempumpe 656) zuvorderst den 213er (bzw. die GLE) betreffen, also nicht aus Bremen stammen 😉
Ein W205 mit dem OM651 dürfte mal ein sehr begehrter GW werden, wenn man Knistern überhören kann.

Benz-Passion
Reply to  Aloys Haydn
2 Monate zuvor

Gar nicht mal so verkehrt Aloys, zumindest wenn man sich die TÜV Rankings so anschaut. GLC, C und E-Coupé/Cabrio sind immer ganz vorne, auch intern.

Aloys Haydn
Reply to  Benz-Passion
2 Monate zuvor

Ohne Details zu kennen, kann ich mir schon vorstellen, dass Konzernzentralen auch die Werke mit-und untereinander vergleichen. Seien das Parameter wie Anzahl der Reklamationen, Garantieleistungen, Reparaturen etc. Und da kann es eben durchaus sein, dass ein bestimmtes Werk eben besser abschneidet. Jedenfalls berichtet hier die Lokalpresse jedes Jahr darüber, dass das BMW-Werk Dingolfing das beste Werk weltweit ist. Und bei Daimler kann das eben Bremen sein. Woran das legen kann? Evtl. am Werksleiter, an der Motivation der Belegschaft? Ich weiß es nicht.

Tom
Reply to  Aloys Haydn
1 Monat zuvor

Es gibt ein sehr genaues Rating bzgl. Qualität im Konzern, das die Werke untereinander vergleicht. Bspw. Bremen-Peking-East London oder Rastatt-Kecskemet etc…

Da ist bspw. Kecskemet nur minimal schlechter als Rastatt… Das ist aber normal und ist bei BMW, VW etc genauso…

Rainer
Reply to  Tom
1 Monat zuvor

Wobei das ja nicht vom Himmel fällt.

Wenn in einem Werk immer mehr Geld reingesteckt wird als in ein anderes, ist das Ergebnis dort tendenziell immer etwas besser.

Die Teslas aus Shanghai sind ja nicht nur wegen der Chinesen besser, sondern auch weil das ein brandneues Werk ist, mit den neuesten Maschinen etc.

Persönlich gebe ich wenig bis nichts auf das Gerede von den unmotivierten amerikanischen Arbeitern.

Snoubort
Reply to  Rainer
1 Monat zuvor

Richtig, beim X5 gibt es z.B. bzgl. Lederqualität und -verarbeitung wirklich nichts auszusetzen…

Leser
Reply to  Tom
1 Monat zuvor

@Tom
Dann wäre es einmal interessant zu wissen, wie Rating und Qualität der Händler und Niederlassungen intern bewertet werden und welche Konsequenzen sich hieraus ergeben?
Nach meinen Erfahrungen sind die BMW Niederlassungen hier deutlich schlechter, als kleinere, zumeist mit deutlich mehr individueller Kundennähe aufgestellte Händler.
Insbesondere Mehr-Marken Händler (Beispiel: Vertrieb von Toyota, Mitsubishi, zugleich autorisierter Service von BMW und Hyundai…) sind exzellent, während Niederlassungen oftmals unfähig sind einfachste Dinge zur Kundenzufriedenheit durchzuführen und schlimmer noch, sich die “sogenannten” Führungskräfte deren Geschäftsleitung weigern überhaupt mit langjährigen Kunden in einen pro aktiven konstruktiven Dialog zur Problemlösung zu treten !
Und getoppt von dieser Arroganz wird das Ganze noch vom “sogenannten” Kundenmanagement in München, welches sich weigert überhaupt zur Kritik und dem geschilderten Versagen der betreffenden BMW Niederlassung Stellung zu nehmen, statt dessen nichtssagende, banal anmutende Textbausteine zurück postet – geht´s noch ?
So treibt BMW seine Kunden in die offenen Arme der Konkurrenz !

Ribbentrop
Reply to  Aloys Haydn
1 Monat zuvor

Mein Stiefvater hat seit 1996 Keine Probleme…z.Zt.C Klasse Coupé…AMG Line…Diesel…Automatik…MFG.

Engelbert
2 Monate zuvor

Machen wir ein „1.Rückruf-Bingo“?!

Kanitverstan
Reply to  Engelbert
2 Monate zuvor

!!! Kindergartenfreuden !!!!

Engelbert
Reply to  Kanitverstan
2 Monate zuvor

Monat oder Quartal?

S-Fahrer
Reply to  Engelbert
1 Monat zuvor

Ich gebe der Baureihe 206 bis spätestens Ende September 2021 bis zum ersten Rückruf.

Engelbert
Reply to  S-Fahrer
1 Monat zuvor

Dann sag ich Juli

Hightechsilber
2 Monate zuvor

Spannendes Foto mit Limousine und T-Modell nebeneinander:
Sportlich, entschlossen, angriffslustig, verspielt vs. freundlich, klar, einfach, frisch
Geschärftes C-Klasse Profil mit zwei klar differenzierten Gesichtern. Der neue Seriengrill hat einen gefällig coolen, avantgardistischen, technoiden Look bekommen, könnte fast von Mr. Sacco sein. Die Qual der Wahl war noch nie größer…

Benzfahrer
Reply to  Hightechsilber
1 Monat zuvor

Da muss ich keine Sekunde Nachdenken.
Das blaue (Avantgarde?) T-Modell sieht richtig gut aus.
Die neuen AMG-Lines bei C- und E-Klasse schauen dagegen nur traurig aus der Wäsche.

barolorot
Reply to  Hightechsilber
1 Monat zuvor

Für den ehemaligen Chef-Stilisten musste ein Merdedes-Benz immer als solcher (wieder-) erkennbar sein – auch ohne Stern. Da wäre für mich der klassische Lamellen-Kühler ohne Habenstern prägnanter als der aktuelle Grill ohne Zentralstern.

Snoubort
Reply to  barolorot
1 Monat zuvor

Vor allem verstehe ich den Sinn von zwei unterschiedlichen Schnullerschnauzen nicht (auch wenn eine verkehrt herum montiert wird) – wenn man sich schon den Luxus von zwei unterschiedlichen Versionen leistet, dann würde es doch Sinn machen damit möglichst unterschiedliche “Charaktere” zu bedienen!?
Mit dem S-Klasse Grill wäre der 206er in meinen Augen der Hammer (gerade auch in Kombi mit AMG Paket).

stefan
1 Monat zuvor

die Amg frontschürze besteht aus viel zu viel billigstem Plastik… auch super, dass es Schutzmittel mehr gibt und der Kühler direkt von kleinen steinchen kaputt geschlagen wird und auch Marder durch die Türen in der frontschürze wunderbar in den motorraum kommen…

Der standard respektive Avantgarde Grill mit den aufrechten billigen plastikstreben sieht absolut zum davonlaufen aus… auch der hundeknochen in der frontschürze ist nicht schön. auch hier vollflächige billige plastikabdeckungen… aber immerhin ein schutzgitter…

Das bekommt inzwischen jeder Koreaner um Welten schöner und Wertungen hin. sparen am Produkt hat bei Daimler noch nie zu etwas gutem geführt…

Marc W.
Reply to  stefan
1 Monat zuvor

Beim Standardgrill will man wohl mit allen Mitteln verhindern, dass einfaches “Chromstickern” aus einem Diamantgrill schwarz (!) einen “echten” macht (A,CLA,CLS)…
Oder glaubt man, die Kunden “chromieren” die Vertikalstreben, um panamericana zu behaupten ??

Hightechsilber
1 Monat zuvor

Mr. Sacco hat den klaren, avantgardistischen, futuristischen Designweg gefeiert und war Meister darin diesen immer wieder aufs neue zu interpretieren und weiter zu entwickeln.
Vermutlich ist Mr. Sacco begeistert wie die Designer und Stilisten mit den heutigen Möglichkeiten neue Mercedes-Modelle erschaffen. Die kompromisslos klare Linienführung und die perfekte handwerkliche Ausführung leben stilvoll und charakterstark weiter, in immer weiteren Ausprägungen.
Vielleicht kommt eines Tages die Zeit für einen Exclusive-Grill mit Hauben-Stern in der C-Klasse wieder, in E-Klasse, S-Klasse und den Maybach-Modellen strahlen sie weiter.
Mercedes spielt seine Stärken aus, der erste Baby-Benz wird progressiver und die Luxusklasse exklusiver.
Die Materialqualität war vermutlich noch nie erhabener als in der aktuellen Modellgeneration. Falls doch mal etwas nicht den Erwartungen entspricht greift hier der Premium-Anspruch über Garantie, Kulanz, Servicemaßnahmen und Updates (bei sicherheitskritischen Themen über öffentlichkeitswirksame Rückrufe). Wo Menschen arbeiten werden Fehler gemacht und “das Beste” ist immer mindestens ein Schritt weit entfernt. Vermutlich war Mercedes im Gesamten noch nie näher dran…

Aloys Haydn
Reply to  Hightechsilber
1 Monat zuvor

Vieles richtig. Jedoch 2 Jahre Garantie sind kein Premium-Anspruch. Nicht nur für Mercedes, auch für die anderen deutschen Fabrikate. 30 Jahre gegen Durchrostung schon eher. Auch eine große Inspektion nach nur einem Jahr ohne Berücksichtigung der km-Leistung ist kein Premiumanspruch, hier steht Mercedes sogar ziemlich allein und treibt die Unterhaltskosten nach oben.

Helge
1 Monat zuvor

@Aloys Haydn: Bei den 30 Jahren gegen Durchrostung muß man vorsichtig sein. Meines Wissens spielt es auch eine Rolle, ob das Teil von innen nach außen rostet oder von außen nach innen. Letzteres wird nicht abgedeckt. Ich habe mal einen Beitrag von einem 126er S-Klasse Fahrer gesehen, dessen Fahrzeug rostete. Und der bekam leider nichts ersetzt. Die 210, 202er Vormopf, 203 Vormopf rosteten teilweise auch. Ob da Daimler überall kulant war bzw. die Garantie gegriffen hat, wage ich zu bezweifeln. Beim W169, (BJ: 2010), den meine Frau damals fuhr rostete der Tank. Das gabs wohl öfters. Dieser wurde auf Kulanz getauscht. Und auch der Rost im Türfalz (gabs auch öfters, wurde noch Jahre später auch auf Kulanz behoben.

Aloys Haydn
Reply to  Helge
1 Monat zuvor

Helge, ich kenne die Bedingungen bezüglich der 30 Jahre-Garantie gegen Durchrostung nicht. Ich nehme auch an, dass diese bei der S-Klasse 126 also ab Baujahr 1979 noch gar nicht gegolten hat. Selbst habe ich sehr gute Erfahrungen mit dieser Garantie bei meiner damaligen S-Klasse W 221 gemacht. Diese hatte Kantenrost an Türen und Radausschnitten und wurde von Mercedes mit hohem finanziellem Aufwand (Lackierungskosten € 4.500,-) wieder instand gesetzt. Ich nehme auch an, dass bei einem Garantieanspruch wegen Rost ein durchgängiger Inspektionsnachweis Voraussetzung ist. Was ich leider immer wieder fast täglich im Verkehr und auf Parkplätzen sehe, sind Mercedes PKW aller Baureihen mit schlimmsten Rostschäden. Besonders C-Klasse der Reihen W 203/S 203, E-Klassen der Baureihe 211 und S-Klasse der Baureihe W 220 (ganz schlimm). Diese Rostlauben haben damals auch dem Ruf von Mercedes sehr geschadet. Die jetzigen neuen Modelle haben aber eine sehr gute Rostvorsorge, weshalb auch die sehr großzügige Garantie von 30 Jahren gegen Durchrostung gegeben werden kann.

Helge
1 Monat zuvor

@Aloys: Wollte Dich da nicht persönlich angreifen, sondern lediglich darauf hinweisen, daß das mit der 30 Jahre Garantie gegen Durchrostung nicht so einfach ist. Das hört sich natürlich verlockend an, aber auch da muß man wie was fast überall aufs “Kleingedruckte” schauen, leider.

203er mit enormen Rostschäden habe ich auch schon gesehen. Mein W202 (Vormopf fing auch an den typischen Stellen an zu rosten: Radläufe, um das Schloss Kofferraumdeckel. Kofferraumdeckelkanten, rund um die Radioanteinne usw.
Sollte eigentlich nicht vorkommen, Schon gar nicht bei einem Premium-Auto wie Mercedes. Autos müssen nicht mehr rosten, wenn man Hohlraumversiegelung usw. macht.
Damals hatte es wohl auch etwas mit dem Blech zu tun, sagte mir ein Lackierbetrieb. Ob das wirklich stimmt, kann ich nicht beurteilen. Bei meinem W202er wars aber so, daß der Rost nach professioneller Instandsetzung in einer Fachwerkstatt wieder kam. Da sagte mir die Werkstatt. Wenn sie das wirklich weg haben wollen, müssen sie das ganze Karosserieteil austauschen.

Viele dieser Baureihen fielen in die Ära Schrempp. Und da kann sich jeder seine eigenen Gedanken dazu machen.

Aloys Haydn
Reply to  Helge
1 Monat zuvor

Helge, wie kommen Sie dazu dass ich mich persönlich angegriffen fühle? Überhaupt nicht, ganz im Gegenteil schätze ich jede sachliche Debatte mit Ihnen. Beste Grüße!

190er
1 Monat zuvor

Noch eine späte Nachfrage zum Beitrag: Nach den obigen Bilder und einem Fernsehbeitrag werden im Werk Bremen anscheinend auch C-Klasse-Limousinen gefertigt. Nach diesem Artikel werden die Limousinen für den deutschen Markt in East London, Südafrika produziert. Um welche Limousinen bzw. für welches Land handelt es sich bei den in Bremen produzierten Limousinen?
Vielen Dank für eine Antwort im Voraus.

190er
Reply to  Markus Jordan
1 Monat zuvor

Vielen Dank + gesund und munter bleiben …