Das Reichweiten-Modell EQA 250+ von Mercedes-Benz kommt nach unserer Kenntnis als limitiertes Sondermodell. Zu erwarten ist hier eine stark limitierte Auflage von lediglich nur 1.000 Einheiten in Europa.

EQA 250+ bringt Reichweitensprung im Segment

Der EQA 250+ bringt nicht nur einen Reichweitensprung im Kompaktsegment mit einer WLTP-Reichweite von knapp 530-550 km, sondern wird dazu auch nur stark limitiert verfügbar sein. Wir rechnen aktuell mit einer Auflage von rund 1.000 Einheiten, wobei sogar die Ausstattung bereits vordefiniert sein wird – lediglich die Lackierung ist noch frei wählbar.

Sondermodell mit fixer Ausstattung

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Das Sondermodell EQA 250+ verfügt dabei über die erweiterte Serienausstattung, das Advanced Paket sowie die Electric Art Line. Neben 18″ Leichtmetallfelgen im 5-Speichen-Design ist zusätzlich die Smartphone-Integration inkludiert. Eine Dachreling wird bei dem Modell nicht verbaut.

EQA 250+ kommt 2022 als limitiertes Sondermodell von Mercedes-Benz

Änderung bei Batterie und E-Motor möglich

Inwieweit der E-Motor im EQA 250+ auf eine permanenterregte PSM Synchronmaschine auf der Vorderachse, wie man diesen beim EQA 300 4MATIC und 350 4MATIC aktuell an dessen Hinterachse nutzt, umgestellt wird, konnten wir noch nicht in Erfahrung bringen – wäre aber hinsichtlich einer Verbrauchssenkung durchaus denkbar. Beim EQA 250+ könnte so die PSM Variante die ASM Maschine beim Vorderradantrieb ersetzen. Die Lithium-Ionen-Batterie im EQA+ wird hingegen voraussichtlich einen nutzbaren Energieinhalt von 70,5 kWh  umfassen, statt sonst 66,5 kWh in den anderen Modellen.

Die Bestellfreigabe erwarten wir dazu erst Anfang 2022. Genaue Details über einen möglichen Preis liegen uns dafür noch nicht vor.

Symbolbilder: Daimler AG / Bearbeitung: MBpassion.de

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23 Kommentare
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Jürgen
27 Tage zuvor

Ich verstehe nicht warum man dieses durchaus attraktive Modell in der Stückzahl limitiert. Sehr schade. Dadurch wird er bei meinem Nachfolger wohl schon ausverkauft sein.

Helge
Reply to  Jürgen
27 Tage zuvor

Da kann man nur vermuten, daß Daimler vielleicht „Sorge“ hat, daß diese Version dann zu erfolgreich beim Kunden wäre, und dem normalen 250er den Rang ablaufen könnte.

Oder es hat etwas mit der derzeitigen Materialknappheit zu tun, daß man eben nur für etwa 1000 Fahrzeuge die entsprechenden Batteriezellen mit höherer Reichweite hatte. Dies könnte dann auch erklären, warum die Ausstattung schon größtenteils vorgegeben ist.
So kann man besser planen, wenn man weiß, daß 1000 Einheiten die gleiche Ausstattung haben.

P. Armbruster
Reply to  Jürgen
23 Tage zuvor

Darum würde ich mir jetzt keine grossen Sorgen machen. Wenn der Kauf des nächsten Wagens nicht umgehend ansteht, ist jedes Jahr Entwicklungszeit für die Hersteller letztlich gut für den Käufer. Ich gehe z.B. definitiv nicht davon aus, dass die EQ-Modellpalette in einem Jahr schlechter da stehen wird als heute – und schon gar nicht in zwei oder gar drei Jahren.
Mit der aktuellen Lieferproblematik ist eh jedes Modell sozusagen eine „streng limitierte Edition“.

Markus
27 Tage zuvor

Ist doch klar – Daimler bekommt den Akku und/oder Motor nicht her.
Dann macht man neuerdings eine Limited Edition.
So sieht die Elektrowelt aus.

Benzfahrer
27 Tage zuvor

550km Wow
Wann kommt für diesen Daimlet die Rückrufaktion ???

Benzfahrer
27 Tage zuvor

Ola, hat alle muxme oder dad Mercedes Alex schöne Weihnachten gewünscht. Kann jetzt jeder deppe in mein Auto rumlabern. Ich glaub ich muss kotzen.

Ferdi
Reply to  Benzfahrer
27 Tage zuvor

Besoffen, oder was? Hör auf mit dem Scheiß!

Dieter
27 Tage zuvor

Wegen 1000 Autos wird es wohl keine neue Batterie geben, da wird vermutlich am Brutto Netto geschraubt.

Snoubort
Reply to  Markus Jordan
27 Tage zuvor

Oder es handelt sich eben um die chinesische Version – eine vorkonfigurierter Slot von 1000 Fahrzeugen?!

Thomas
27 Tage zuvor

Alles Luxus. Künstliche Verknappung, die Kunden sind begeistert und zahlen den Listenpreis. Man muss ohne irgendwelche Ironie feststellen, dass es zu funktionieren scheint.
Dass dabei auf dem Heimatmarkt ein paar „Sparfüchse“ nicht mehr zu ihrem Mercedes kommen, ist verkraftbar. Diese Kunden haben schon immer zu wenig Rendite generiert. Die suchen sich dann woanders das beste Preisleistungsverhältnis.

Frank
Reply to  Thomas
27 Tage zuvor

Was bringt mir ein Auto was ich nicht personalisieren kann.
Von dem ganzen Elektroauto Quatsch Mal ganz zu schweigen…

Helge
Reply to  Frank
27 Tage zuvor

@Elektromobilität ist kein Quatsch. Wenn man die Herstellung der Batterie noch „sauberer“ hinbekommt, also irgendwann mal ohne Lithium, Cobalt usw. dann ist (wenn die Energie – regenerativ erzeugt wird). die beste Art der automobilen Fortbewegung nach heutigem Stand. Alle andere Technik wie Wasserstoff usw. lässt sich nicht in Großserie vernünftig und energiearm derzeit produzieren.

Vorteile E-Mobilität:

1.) Keine Lärmbelastung mehr, da nur noch Abrollgeräusch der Reifen.
2.) Keinen lokalen CO2 Ausstoß (wenn Strom per Windkraft, bzw. Photovoltaik gewonnen wird, – richtig nachhaltig.

3.) Alternde Akkus können als Photovoltaik Batteriespeicher weiter verwendet werden

4.) Hoher Wirkungsgrad – auch im Vergleich zum Verbrenner bei dem viel in Wärme an die Umwelt abgegeben wird.

5.) Niedriger Verbrauch

6.) Enorme Fahrleistungen. Guter Durchzug, besser als beim Verbrenner.

Nachteile sind derzeit einzig nur noch:

Die Produktion der Batterien, die Reichweite und die Entsorgung bzw. das Recycling, sowie im Auto das Gewicht der Akkus.
Aber das sind alles vermutlich lösbare Aufgaben.

Und nochmals: Auch wenn es manchen „Verbrenner-Fans“ hier nicht so behagt:
Kraftstoff kann nur einmal verbrannt werden. Was durch den Auspuff raus geht, ist weg, und somit nicht nachhaltig.
Dazu entsteht bei jeder Verbrennung CO2 und andere Stoffe, die nicht gerade gesundheitsfördernd sind.

Man kann ja persönlich gegen die E-Mobilität sein, aber man muß diese Technik deshalb nicht schlecht machen.
Oder gibt es auf dem Markt oder in Zukunft eine Technik, die keine Energie verbraucht? Wird es nie geben. Und daher ist Strom wohl die (derzeit) beste Alternative zum Verbrenner.

Markus
Reply to  Helge
26 Tage zuvor

Nur noch die Produktion der Akkus ist ein schlechter Scherz – geh doch mal in die Länder wo Kobalt und Lithium abgebaut wird…
Auch das Gelaber von den lösbaren Aufgaben.
Wir haben derzeit ca. 30-40% regenerativ und brauchen 5 mal soviel Strom.
Ich fahre selber elektrisch – aber den Planeten rettet das nicht..,

Helge
Reply to  Markus
26 Tage zuvor

@Markus: Ich habe ja auch geschrieben, daß dies noch ein Nachteil ist, daß man die seltenen Erden braucht, und mir ist schon bewußt, wieviel Trinkwasser z.b: in Chile gebraucht wird, um das Lithium zu gewinnen.

Andererseits muß man auch sehen, daß die Gewinnung von Rohöl auch nicht umweltfreundlich ist. Und dann wird z.b: in so sensiblen Gewässern gebohrt, wie der Golf von Mexico.
Nicht zu vergessen, die zahlreichen Bohrinsel-Unglücke in der Vergangenheit oder die enormen Umweltschäden durch die Tankerunglücke.

Und dann muß das Rohöl, zu dessen Gewinnung auch Energie benötigt wird, noch transportiert werden, auch nicht umweltfreundlich. Denn die Schiffe verbrennen Schweröl.

Strom könnte teilweise (z.B: mit Photovoltaik) lokal erzeugt werden. Und wenn Strom transportiert wird, erzeugen die Leitungen kein CO2 (Transport).
Da gibts auf Youtube einen tollen Clip dazu von M…. El…..c

Der Verbrenner ist mitnichten eine saubere Energie. Aber welche Optionen außer Strom, (der sich relativ einfach erzeugen lässt), haben wir denn. Mit Licht oder Schall können wir uns leider nicht fortbewegen.
Am Besten wäre es natürlich, man könnte das ausgestoßene CO2 wieder „einfangen“ und verbrennen und es entstehen dabei keine schädlichen Abfallstoffe. Aber auch das ist Utopie. Wir sind leider den Grenzen der Physik unterworfen.

P. Armbruster
Reply to  Helge
23 Tage zuvor

Nun bekomme ich den schallbetriebenen Kleinwagen nicht aus dem Kopf, in dem sich die Eltern endlich freuen, wenn Babys kreischen, weil’s dann schneller vorwärts geht. 😉

Ralf
Reply to  Helge
26 Tage zuvor

Alles richtig.
Wäre nur noch das Problem mit der Ladekapazität des Stromnetzwerkes und wie Mieter ihr Auto nachts laden wollen.

…Abgesehen davon, dass der Verbrauch eines Elektroautos nicht billiger, über Langstrecke sogar wesentlich teurer ist. Und auch die Ladezeit extrem lange ist.

Marc W.
Reply to  Helge
26 Tage zuvor

Alle Argumente sind schlüssig. Am meisten wird bringen, jedwede Mobilität zu verringern. Solange dies aber utopisch bleibt, muss es mehrgleisig laufen, ohne Ideologie:
als (Nicht-E-) Radfahrer in der Stadt freue ich mich auf möglichst viele E-Fahrzeuge.
Auch der Gesundheit der (lärmgeplagten) Städter zuliebe.

Als 1000km-Wochenendfahrer benötigen wir noch sehr lange wirtschaftliche und komfortable (also reichweitenstabile) Langstreckler, bald Euro7-Diesel.
Der Kraftstoff darf gerne CO2-günstig synthetisch hergestellt sein – und das Doppelte kosten.

In der Gesamtbetrachtung sollte doch eine E-Klasse, die -unter diesen Bedingungen- 400tkm „hält“ (wie weit werden die EQs kommen?) ressourcenschonender sein.
Auch wenn der Akku im SecondUse-Speicher unterkommt, wird die Karosserie verschrottet. Die Bilanz sollte man sich wirklich mal anschauen.

Helge
Reply to  Marc W.
26 Tage zuvor

@Mark W: Mit dem Stichwort jedwede Mobilität verringern, kratzt Du ein „heißes Eisen“ an. Ich glaube auch, daß der Individualverkehr, so wie wir ihn heute noch kennen es in 30 Jahren nicht mehr geben wird.

Denn es hängt sehr davon ab, ob

1.) Mobilität noch für jeden schlicht bezahlbar ist. Wenn man heute den Verbrenner betrachtet, so steigen die Spritpreise stetig an. Schon am 1.1.22 kommt die nächste Stufe der CO2 Steuer, und wieder wirds teurer.

Andersherum soll es aber auch so sein, daß (reine) E-Fahrer angeblich das CO2, welches sie einsparen, verkaufen könen, also auch am Zertifikatehandel teilnehmen können. Ob das eine gute Idee ist, sei mal dahin gestellt. Denn das schafft keine Anreize einzusparen, wenn Firmen die viel emittieren, sich „frei kaufen“ können (Stichwort moderner Ablaßhandel).

2.) Und dann ist die Frage ob die Verkehrs-Infrastruktur die Zunahme des Güter- und Individualverkehrs noch langfristig verkraften wird.
Schon heute steht man oft im Stau, und viele Brücken sind mittlerweile so marode, daß sie eigentlich dringend saniert werden müssten. So werden ganze Strecken gesperrt, weil diese nicht mehr befahrbar sind.
Da hat sich in den letzen 10-20 Jahren ein enormer Sanierungsstau gebildet, der kaum noch zu finanzieren ist, geschweige denn schnell zu beheben, da Fachpersonal (Handwerker) rar sind.

Man muß sicher vollkommen umdenken, und mehr die Vorteile der Vernetzung / Digitalisierung nutzen. Gerade jetzt in der Pandemie sieht man, daß Homeofffice (für viele Berufe, – nicht für alle) möglich ist, und Präsenz nicht unbedingt erforderlich ist. Das sorgt auch für weniger Verkehr auf den Straßen.
Kehrseite sind natürlich psychologische und soziale Einschränkungen

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Jennss
27 Tage zuvor

Man hätte den PSM-Motor schon im normalen EQA 250 verbauen sollen. Gespannt bin ich auf den Preis des 250+.

Thomas
Reply to  Jennss
25 Tage zuvor

Der fehlende PSM, das zu hohe Gewicht und die etwas zu knappe Batterie sind die drei Killer für dieses Fahrzeug ohne +. Den Preis mal außen vor gelassen.
Als 250+ bleibt das hohe Gewicht. Damit könnte man leben. Den Preis auch bezahlen. Aber dann scheitert man an der Verfügbarkeit.

Zuletzt editiert am 25 Tage zuvor von Thomas
Racer1985
23 Tage zuvor

Zum Thema Arten von E-Motoren hier ein interessanter Artikel:
https://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/elektromotoren-auto-technik-vorteile-nachteile-synchron-asynchron/
Kurzfassung: Im effektiveren E-Motor sitzt ein Magnet (kein E-Magnet), der aus seltenen Erden besteht und deswegen teurer ist.