Der Technologieträger VISION EQXX von Mercedes-Benz hat seine herausragende Reichweite und Effizienz erstmals auf den Straßen Europas bewiesen: Auf seiner Jungfernfahrt von Sindelfingen über die Schweizer Alpen und Norditalien nach Cassis an der Côte d’Azur hat er über 1.000 Kilometer im realen Alltagsverkehr zurückgelegt – mit einer einzigen Batterieladung.

Von Sindelfingen auf Jungfernfahrt

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Der VISION EQXX startete bei Kälte und Regen, fuhr die regulären Geschwindigkeiten und war auf deutschen Autobahnen zeitweise auch mit bis zu 140 km/h auf der Überholspur unterwegs. Der Ladezustand des Akkus bei der Ankunft betrug rund 15 Prozent, die Restreichweite somit rund 140 Kilometer. Der Durchschnittsverbrauch hat dabei alle Anforderungen von Mercedes-Benz übertroffen und lag bei rekordverdächtig niedrigen 8,7 kWh pro 100 Kilometer.

Die Langstreckenfahrt erfolgte mit versiegelter Ladesteckdose und wurde von einem unabhängigen Sachverständigen des TÜV Süd begleitet.

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Unterschiedliches Streckenprofil

Das Streckenprofil – von Autobahnetappen bis hin zu Bergpassagen und Baustellen – und die Wetterbedingungen stellten den VISION EQXX vor unterschiedlichste Herausforderungen. Die Temperaturspanne reichte von nur 3 Grad Celsuis bei der Abfahrt am Forschungs- und Entwicklungszentrum in Sindelfingen bis zu 18 Grad Celsius am Ziel. Nördlich der Alpen regnete es leicht und weiter südlich wehte bei Sonnenschein ein leichter Wind. Die Wirkung der zahlreichen Effizienzmaßnahmen wurde anhand unterschiedlicher Streckenabschnitte dokumentiert.

Bilder/Quelle: Mercedes-Benz Group AG

 

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21 Kommentare
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GF10
3 Monate zuvor

Geisteskrank :O

Dirk Görner
3 Monate zuvor

Jetzt geht’s mal im die richtige Richtung. Wenn hier nicht wieder geschummelt wurde ist das eine beachtliche Leistung. Leider ist mein Vertrauen in die Deutsche Automobilindustrie in diesem Punkt stark beschädigt.

Theo
3 Monate zuvor

Wow, das finde ich echt beeindruckend! Glückwunsch an alle beteiligten Ingenieure und Fachbereiche, die dieses technologische Meisterwerk mitentwickelt und auf die Straße gebracht haben. Hammer!

Wenn Mercedes die Kurve bekommt und es schafft designmäßig “schöne” und qualitativ gute E-Fahrzeuge zu bauen, dann läufts bestimmt wie geschnitten Brot!

Pano
3 Monate zuvor

Feine Sache. Mal schauen, was vom EQXX in den künftigen MMA- und MB.EA-Modellen in die Serie übertragen wird. Und ob die jetzgen EVA2-Modelle im Rahmen der Mopf ebenfalls davon profitieren werden.
Grüße
Pano

GF10
3 Monate zuvor

Geisteskrank!

Vicky Pollard
Reply to  GF10
3 Monate zuvor

Lieber GF10,

wir haben deinen Hilferuf mitbekommen. Schon beim ersten Mal.

Bitte teile uns doch deinen Aufenthaltsort mit. Wir schicken dann ein Kriseninterventionsteam, das dir bestimmt helfen kann.

Mit besten Genesungswünschen
Vicky

Jonas
3 Monate zuvor

Beeindruckend. Wenn man es jetzt noch schafft so viel wie möglich von dieser Technik in ein alltagstaugliches Package zu integrieren und das Auto dann auch noch als Mercedes erkennbar ist, dürfte einem vollen Erfolg nichts im Weg stehen.

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Garry
3 Monate zuvor

Super Entwicklungsleistung! Da darf man auf einen möglichst großen Technologietransfer in die zukünftige Serie hoffen.

Snoubort
Reply to  Garry
3 Monate zuvor

Bei „Technologietransfer in die zukünftige Serie“ fällt mit eine Frage ein: any news vom One?

Pano
Reply to  Snoubort
3 Monate zuvor

Moooment, regelmäßig an den One zu erinnern ist mein Text 😉
Aber der Vergleich hinkt, weil es beim ewig verspäteten Hypercar nicht um künftige Großserientechnik geht. Beim EQXX abgeblich schon aber es bleibt abzuwarten was davon tatsächlich kommt. Und vor allem ob es bezahlbar ist.
Grüße
Pano

CLK
Reply to  Snoubort
3 Monate zuvor

Schade für Dich. Mit Deinem, auch sachlich falschem Anliegen, dem durchaus positiven Artikel über MB eine Wende zu geben , hat nicht geklappt.
Pano hat das schon sehr gut ausgeführt.

Snoubort
Reply to  CLK
3 Monate zuvor

Ich zitiere einmal die offizielle Kommunikation von AMG zur Präsentation als Project One 2017:
„ WELCOME TO THE FUTURE
Seit Beginn der Formel 1 träumen Ingenieure davon, die Technologie der Königsklasse auf die Straße zu bringen. Das zweisitzige Mercedes-AMG Project ONE wird erstmals modernste und effizienteste Formel 1-Hybrid-Technologie nahezu eins zu eins von der Rennstrecke auf die Straße bringen… …Das Mercedes-AMG Project ONE wird überwältigende Rennstrecken-Performance und alltagstaugliche Formel 1 Hybrid-Technologie mit beispielhafter Effizienz kombinieren. Es ist dabei nicht nur ein Tribut an unsere Motorsport-Erfolge sondern auch ein starkes Zukunftsversprechen auf dem Weg zur „Future of Driving Performance“.“

Hieraus leitet sich meine Skepsis von allzu vollmundigen Ankündigungen ab, wie auch mein wörtlicher Bezug zur Serienrelevanz

Tobias
3 Monate zuvor

Dieser Wert von 8,7kWh/100km bei Temperaturen zwischen 3°C und 18°C ist einfach sensationell!!!
Ich war davon ausgegangen, dass die Rekordfahrt bei Temperaturen von rund 20°C stattfinden wird und man dadurch unter die 10kWh/100km kommen kann.

Ich habe nun große Hoffnungen, dass für die kommenden Modelle ab 2024 auf der MMA-Plattform und der MB.EA-Architektur, sowie die Modellpflege der EVA2-Fahrzeuge möglichst viel davon übernehmen kann…

Denn Effizienz und damit Reichweite wird bei E-Autos eine noch größere Rolle spielen.
Der EQS nutzt das Potenzial seiner Aerodynamik noch lange nicht aus.
Auch die Stirnflächen müssen im Auge behalten werden. Es muss weiterhin flache effiziente Fahrzeuge geben, und hier ist das Package die wahre Herausforderung.

Marc W.
Reply to  Tobias
3 Monate zuvor

Lang, flach, effizient – da wär ich mit Inbrunst dabei.
Also schmale, doch schöne Räder, kein Allrad, vernünftige Gesamtleistung, kein Megasoundsystem, AC-Logik nicht aus- sondern einschalten etc.
Der Panagrill-verseuchte tumbe Durchschnittskunde (Breit, hoch, bling) wird halt nicht mitgehen – man müsste ihn zwingen.

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Markus R.
3 Monate zuvor

Dieses wahrhafte Rekordereignis hätte eine große Story verdient. „Auto, Motor und Sport“ berichtet heute umfangreich… und es wäre keine Schande, hier im Blog einiges buchstäblich Erfahrene aus ams zu zitieren.

Zuletzt editiert am 3 Monate zuvor von Markus R.
Pano
Reply to  Markus R.
3 Monate zuvor
Mot0r
3 Monate zuvor

Wunderbar.

Frank
3 Monate zuvor

Da kann man nur gratulieren! Hier sieht man wo die Reise hingeht.
Wenn am Ende einem Serienauto 700-800 km rausspringen dann gibt es auch keine Reichweitenangst mehr bei alle die sich noch nicht sicher sind mit der E-Mobilität.

Andreas
3 Monate zuvor

Super Leistung. 700-800 Km im Realbetrieb, wie schon in Beiträgen erwähnt, wäre ein großer Schub für die E- Mobilität.

Dominic
3 Monate zuvor

Das ist nicht schlecht.

Design müssen sie aber immer im Hinterkopf behalten.  Ich verweise nur auf die A-Klasse welche einen hervorragenden cw-Wert hat und optisch schön aussieht. Besonders die A-Klasse Limousine mit einem cw-Wert von 0,22. Der EQA liegt wieder bei einen cW-Wert von 0,28.

Mal so als Vergleich zwischen Optik und CW-Wert. Die S-Klasse mit einen cw-Wert von 0,22 vs. EQS mit 0,20. Ich weiß nicht ob ich da falsch liege aber eine Voll-elektrische S-Klasse ist doch ansprechender oder (Wo der Akku verbaut ist, jetzt mal aus Betracht gelassen)?

Sie können doch, wenn sie wollen! Design und Effizienz müssen sich nicht widersprechen!

car.with.star
3 Monate zuvor

Auch wenn der Vergleich jetzt etwas hinkt. 8,7 kwh entsprechen ungefähr 0,88 Liter Diesel. das würde bei einem 66 Liter Tank und einer jährlichen Fahrleistung von 15.000km nur 2x tanken im Jahr bedeuten.

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