Neue MMA Plattform kann auch Verbrenner aufnehmen

Die neue MMA Plattform ist – im Gegensatz zur bereits verfügbaren EVA-Plattform der Oberklassenmodelle – keine reine Basis für reine Elektroantriebe, jedoch vorrangig für diese. Soweit notwendig, ist hier auch ein Einsatz eines Verbrennungsmotors möglich. Geplant sind dazu Vierzylinder-Benzinmotoren aus einer Kooperation von Geely, welche in Polen und China gebaut werden. Ob man überhaupt einen Verbrenner anbieten wird – und für welche Märkte – ist jedoch noch ungeklärt.

MMA Plattform mit M 252 Benzinmotor möglich

Die MMA Plattform wurde unter dem Motto „Electric first“ – konzipiert, kann aber auch einen Verbrennungsmotor integrieren. Dazu ist ein neuer Hybridmotor geplant, der unter der Typbezeichnung M 252 unter der Leitung von Mercedes-Benz entwickelt wurde, jedoch bei Geely in China sowie ebenfalls bei Mercedes in Polen produziert wird. Der Antrieb wird dazu ausschließlich für Hybridanwendungen kommen und bei der MMA Plattform unter der Fronthaube Platz finden. Der Motor wird modifiziert ebenso bei den Geely-Tochterfirmen Verwendung finden.

MMA: electric first !

Die neue Plattform soll jedoch vor allen für den Elektroantrieb genutzt werden, wodurch das 800 Volt System kurze Ladezeiten verspricht. Ein 2-Gang Getriebe an der Hinterachse soll bei höheren Geschwindigkeiten zusätzlich für einen geringen Stromverbrauch sorgen. Der eATS 2.0 Antrieb für die MMA sowie MB.EA Plattform kommt dabei vorrangig aus dem Mercedes-Benz Stammwerk in Untertürkheim, aber auch aus Sebes in Rumänien sowie Peking.

Symbolbild: Mercedes-Benz Group AG

25 Kommentare
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Snoubort
10 Monate zuvor

Gibt es zu „vorrangig“ Untertürkheim konkretere Informationen?

Kann mir nicht vorstellen, dass für alle Ewigkeiten E-Motoren (für die Mainstream-Baureihen) in D produziert werden.

axxxtz
10 Monate zuvor

hintertür? 🙂

Dr.med. Alexander
Reply to  axxxtz
10 Monate zuvor

Endlich Technologie-Offenheit!

M.Rix
Reply to  axxxtz
10 Monate zuvor

Zur Daimler-Selbstdarstellung auf der IAA, anscheinend ja.

M.Rix
10 Monate zuvor

Ich muss doch mal nachfragen?

Öööh, was?! M 252 von Geely? Meint das den 1,33 L Koop-Motor – ursprünglich – mit Renault, der nun in der neueren, sagen wir Verbrenner-Koop aus Geely und Renault weiter besteht?

Herr Holle
10 Monate zuvor

An der Stelle des Verbrennungsmotors ist dann in den rein elektrischen Varianten was? Endlich ein Frunk, ein vorderer Kofferraum? Das will ich doch schwer hoffen.

Dr.med. Alexander
Reply to  Markus Jordan
10 Monate zuvor

Jetzt auf einmal? Als ich fragte warum Mercedes E-Autos keinen Frunk haben bekam ich hier die Antwort das gehe nicht wegen des HEPA-Filter. Jetzt geht es also doch wie bei Tesla schon immer.

Dr.med. Alexander
Reply to  Markus Jordan
10 Monate zuvor

Ja natürlich kann man eine Fronthaube auch elektrisch öffnen, sofern ein Frunk vorhanden ist. Die Frage war aber doch, dass sich ein Frunk wegen des HEPA-Filters bei Mercedes bislang nicht realisieren ließ. Wenn das jetzt anders ist um so besser.

Mail
Reply to  Dr.med. Alexander
10 Monate zuvor

Jetzt aufeinmal? Was für ne Aussage. Ist ne neu Architektur und evtl hat man sich bei Mercedes überlegt, wie man den Filter oder sonst was , anders verbauen kann für nen frunk? Tesla Tesla nervt schon, dann hol dir nen Tesla und geh auf deren Foren und lass lobeshymnen auf Tesla dort los

Dr.med. Alexander
Reply to  Mail
10 Monate zuvor

Ruhig Blut. Mir wurde eben damals geantwortet dass wegen des HEPA-Filters kein Frunk bei Mercedes möglich ist. Und jetzt wird es eben möglich sein wohl wegen wie Sie sagen neuer Architektur. Und es ist doch wohl legitim darauf hinzuweisen dass Tesla HEPA-Filter und Frunk bereits umgesetzt hat. Ein Tesla ist bereits in der Familie und wir sind begeistert. Ebenso fahre ich weiter gerne Mercedes . Aber das nachhaltige Erfolg von Tesla scheint auch bei Ihnen nachhaltige Spuren bezüglich der Netiquette hinterlassen zu haben.

DavidM
Reply to  Dr.med. Alexander
10 Monate zuvor

vielleicht hat man auch die Notwendigkeit eines Frunk (mir ist sie bis heute nicht klar…) unterschätzt. Oder in einer bereits vorangeschrittenen Entwicklung keinen neuen Bauraum für einen HEPA-Filter gefunden. Es geht ja hier nicht um eine Modellpflege von EQS / EQE, sondern den Ausblick auf eine neue Plattform.

Warum sich einige hier immer nur aufregen müssen und alles besser gemacht hätten bleibt mir weiterhin gleich unerklärlich wie das Thema Frunk, Aber jedem das seine.

Schön, insbesondere für die (mit Sicherheit auch) Mitlesenden der Entwicklung solcher Konzepte / Baureihen, wäre mal ein Lob:
Schön, dass man den Kundenbedarf hört und umsetzt! Aber das passt nicht in das Weltbild vieler hier Schreibender, da offensichtlich aus deren Sicht jeder Mitarbeiter des Konzerns nur aus einem Grund für diesen arbeitet:
Die Fahrzeuge unerschwinglich, hässlich und am Kunden vorbei zu entwicken.

Ralf
Reply to  DavidM
10 Monate zuvor

Danke.

axxxtz
Reply to  Herr Holle
10 Monate zuvor

falls es einen frunk gibt dann nur gegen aufpreis ^^ (sorry, der musste sein)

Thomas
Reply to  axxxtz
10 Monate zuvor

Und nur in einem Paket mit Dreifachlackierung, vierfach bling-bling und Hyperscreen im Dachhimmel

Dr.med. Alexander
Reply to  axxxtz
10 Monate zuvor

Kann schon sein, denn dann muss ja für den HEPA-Filter anderweitig Platz geschaffen werden, das kostet eben. Oder man hat bei Tesla mal nachgeschaut, dass Frunk auch mit HEPA geht.

Thomas
Reply to  axxxtz
10 Monate zuvor

Bist schon ein Scherzkeks

Thomas
10 Monate zuvor

Safe für AMG Varianten

Thomas
Reply to  Thomas
10 Monate zuvor

Kurz: nein.

Bernd Schneider
10 Monate zuvor

Braucht keiner.

Snoubort
10 Monate zuvor

Hab die ganze Zeit überlegt an wen mich die Scheinwerfer von der Seite erinnern: den seligen EOS…

Dr.med. Alexander
Reply to  Snoubort
10 Monate zuvor

Wieso seliger EQS? Dieser lebt doch wohl noch?

Schöckl
Reply to  Dr.med. Alexander
10 Monate zuvor

„O“ ungleich „Q“ – kann man auf die Schnelle schon mal verwechseln. 😉

Gemeint war von Snoubort der VW EOS: https://de.wikipedia.org/wiki/VW_Eos Da kann man schon eine gewisse Ähnlichkeit bei den Scheinwerfern attestieren.