Mercedes verschiebt GLC-Produktion in den USA

Mercedes-Benz verschiebt den geplanten Start der GLC-Produktion in den USA. Das Mittelklasse-SUV sollte ursprünglich ab 2027 im Werk Tuscaloosa (Alabama) gebaut werden. Nun rechnet der Konzern mit einem späteren Beginn, ohne dazu einen neuen Termin zu nennen.

Die grundsätzliche Entscheidung der GLC Produktion in den USA fiel vor dem Hintergrund steigender US-Importzölle von 25 Prozent auf in Europa gefertigte Fahrzeuge sowie einer insgesamt schwächeren Nachfrage auf dem nordamerikanischen Markt. Mit der geplanten lokalen Produktion ab dem Jahr 2027 wollte Mercedes grundsätzlich Kosten senken und zeitgleich am Kunden fertigen. Die GLC-Fertigung in Deutschland – in Bremen und Sindelfingen – soll dabei unverändert weiterlaufen. Die Planungen von Mercedes-Benz plant jetzt jedoch, die Serienfertigung in Tuscaloosa auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.

Gründe für die Verschiebung des US-Produktionsstarts im Werk Tuscaloosa nennt Mercedes aktuell nicht, weist aber auf den stratetisch wichtigen Standort hin, an dem bereits größere SUV-Modelle wie GLE und GLS produziert werden. Perspektivisch ist in den USA aber auch eine elektrische GLC-Variante für die US-Produktion geplant, um von möglichen Förderprogrammen zu profitieren.

Symbolbilder: Mercedes-Benz Group AG

15 Kommentare
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Pano
1 Monat zuvor

Den IRA gibt es nicht mehr.
Grüße
Pano

Gunnar Flad
1 Monat zuvor

Genau das habe ich Euch vor Monaten geschrieben. Es wird in geographischen Europa, in Asien und Amerika jeweils Fabriken für alle relevanten Baureihen geben

Zuletzt editiert am 1 Monat zuvor von Gunnar Flad
Adrian
Reply to  Gunnar Flad
1 Monat zuvor

Nö. Das ist auf lange Zeit finanziell ruinös

Joe Mansfop
Reply to  Adrian
1 Monat zuvor

In der Multipolaren Welt wird es nicht anders möglich sein. Dann wird es einige Baureihen nur regional geben

Dr. Alexander
1 Monat zuvor

Investitionen in Trumpistan müssen leider so lange warten, bis dort wieder ein zurechnungsfähiger Präsident herrscht.

Michael Sommer
Reply to  Dr. Alexander
1 Monat zuvor

Da wird kein anderer mehr kommen. Die Zeiten der Korruption sind vorbei. Es wird alles abgewickelt. Die die Euch belogen haben sind längst „perfectly excecuted“.

Dr. Alexander
Reply to  Michael Sommer
1 Monat zuvor

Und durch Reptiloide ersetzt, gelle?

Joe Mansfop
Reply to  Dr. Alexander
1 Monat zuvor

Da hast du was falsch verstanden. Die sind weg

Alexander Will
1 Monat zuvor

Di hend koi Kohle mehr, des kloane Handwerkerle, fürs Inveschdmend.

Gernot
1 Monat zuvor

Kaum hat man die ersten Monatszahlen der CLA und GLC EQ Bestellungen vorliegen, wird wieder eine Entscheidung rückgängig gemacht. Die Strategen in diesem Konzern sollten sich still und heimlich verabschieden. Was da in den letzten Jahren hin und her geplant wurde, ist peinlich.

Eric_der_kein_Bier_trinkt
1 Monat zuvor

Anlauf in Tuscaloosa, das wird doch wieder nix. Da stehen hier wieder die Häfen und Ahlhorn voll, weil die Büchsen auf Nacharbeit warten.

Dr. Alexander
Reply to  Eric_der_kein_Bier_trinkt
1 Monat zuvor

Sagen wir mal ganz wertfrei, dass der Ami ein anderes Verhältnis zum Thema Auto und Qualität hat. Damit kommt er auch von A nach B, es beißt sich aber enorm mit den Ansprüchen von Deutsch Premium.

Turbo-Heiner
Reply to  Eric_der_kein_Bier_trinkt
1 Monat zuvor

Wenn ich den Artikel richtig gelesen habe, wäre die Produktion in Tuscaloosa nur für den nordamerikanischen Markt vorgesehen, diese Fahrzeuge wären nicht für Europa gedacht, da Bremen und Sindelfingen weiterhin GLC produzieren.

Stefan
1 Monat zuvor

Dann kann man Ihn, genauso wie den GLE etc. ,auch nicht mehr kaufen.
Wie alles was in den USA zusammengezimmert wird.
Und Trump hat das erreicht was er wollte.