Erste Interieurbilder des neuen Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupés

Mit der Präsentation des Innenraums des kommenden Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupé zeigt Mercedes-AMG erstmals Bilder, wie stark der neue Performance-Gran-Turismo auf Fahrerorientierung und digitale Fahrdynamik ausgelegt ist. Das Interieur wurde vollständig in Affalterbach entwickelt und soll eine möglichst direkte Interaktion zwischen Mensch und Maschine ermöglichen.

Zentrales Element im Interieur ist das System AMG RACE ENGINEER. Drei haptische Drehregler in der Mittelkonsole ermöglichen direkten Zugriff auf zentrale Fahrdynamikparameter: Das Ansprechverhalten der Elektromotoren („Response Control“), die Agilität des Fahrzeugs im Kurvenverhalten („Agility Control“) sowie die Schlupfregelung der Traktionskontrolle („Traction Control“). Die sogenannte AMG RACE ENGINEER Control Unit verbindet Hardware und Software und erlaubt eine schnelle Anpassung des Fahrzeugcharakters.

Das Cockpit ist dabei klar auf den Fahrer ausgerichtet. Ein digitales Displayband kombiniert das 10,2-Zoll-Kombiinstrument mit einem 14-Zoll-Multimedia-Monitor in nahtloser Glasoptik. Der zentrale Bildschirm ist leicht zum Fahrer geneigt. Optional steht ein weiteres 14-Zoll-Display für den Beifahrer zur Verfügung.

Sportliche Vordersitze mit ausgeprägtem Seitenhalt sollen den Performance-Anspruch weiter unterstreichen. Optional sind hier AMG-Performance-Sitze mit integrierten Kopfstützen erhältlich. Im Fond setzt das viertürige Coupé hingegen stärker auf Komfort: Zwei serienmäßige Einzelsitze bieten großzügige Beinfreiheit, alternativ ist eine Dreiersitzbank verfügbar.

Weitere Highlights sind ein großflächiges Panorama-Glasdach mit segmentweise schaltbarer Transparenz, ein AMG-Performance-Lenkrad mit integrierten Bedienelementen sowie das Infotainmentsystem MBUX auf Basis des neuen Mercedes-Benz Operating System (MB.OS). Damit verbindet der Innenraum des neuen GT 4-Türers sportwagenorientierte Ergonomie mit den Komfortmerkmalen eines Gran Turismo – und stellt die Fahrdynamik konsequent in den Mittelpunkt des Fahrerlebnisses.

Bilder: Mercedes-Benz Group AG

28 Kommentare
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Pano
13 Stunden zuvor

Passt scho 🙂

S-Fahrer
13 Stunden zuvor

Man scheint bezüglich des Interior-Designs wieder etwas zu sich gefunden zu haben. Die Displays sind dennoch eine Katastrophe. Ich kann mir aktuell nicht vorstellen, dass dieser Teil gut altern wird.
Mir ist klar, dass uns diese schlecht integrierten Wände noch eine Weile begleiten werden. Dennoch hoffe ich, dass man sich auch so schnell wie möglich davon wieder löst.

Zumindest in besonderen Fahrzeugen – und dazu zählt der GT 4T definitiv (ebenfalls katastrophaler Name – nennt ihn einfach AMG CLS) – erwarte ich, dass man sich ernsthaft Gedanken macht und einem nicht nur diese billige Wand vorsetzt. Ich konnte mir im CLA und GLC EQ bereits ein Bild davon machen. Für das C-Segment funktioniert sowas vielleicht noch, aber darüber wirds echt schwierig. Ich war tatsächlich negativ überrascht.
Das hat wenig mit Mercedes zu tun. Die Konkurrenz ist definitiv nicht frei von Fehlern, lernt aus diesen aber zumindest.

Zuletzt editiert am 12 Stunden zuvor von S-Fahrer
Jörg
13 Stunden zuvor

Mega! Insbesondere auch das Glasdach.

harry
12 Stunden zuvor

Man zeigt die Kiste endlich komplett, wird sowieso ein Exot auf unseren Straßen.

Stefan Camaro
12 Stunden zuvor

Sieht nicht sehr sportlich aus.
Würde das Alcantara und Carbon fehlen, könnte es auch aus einem EQV stammen.

Manuel G.
12 Stunden zuvor

Bildschirme bestimmen das Interieur. Das ist wie ich finde eines Mercedes nicht würdig. Genau wie in anderen neuen Modellen. Vielleicht bin ich mit 43 aber einfach zu alt, aus der Zeit gefallen, nicht hipp genug oder ewig gestrig. Sehr schade, denn die Eleganz geht mit diesen plumpen Bildschirmen komplett flöten. Ich verstehe nicht wer sowas so stupide durchwinkt und so ein Innenraumdesign frei gibt…

B B
12 Stunden zuvor

Diesen zum Fahrer hin geneigten Screen finde ich „eigenartig“, da es eine harte Unterbrechung der „Wall“ zur Folge hat. Vielleicht gar nicht schlecht so, aber zumindest optisch erstmal disruptiv.

Extrem absurd finde ich das Fortsetzen der offenen Cupholder. Ein Auto von weit über 100k€ Preis und als Kunde bekommt man zwei klaffende Abgründe präsentiert… da mögen sie noch so nicely umrandet sein. Absolut unmöglich.

Es würde mich nicht wundern, wenn die Banausen-Klientel aus den USA das toll finden so. Schließlich wünscht man sich dort für ein Cabriolet auch ein Stoffdach anstelle des aus Ingenieurssicht massiv besseren Faltdachs. Aber Stil kann man von dem Volk halt nicht erwarten. (So, einmal kurz Ami-Bashing abgehakt, yay! :D)

Nun ja, eh nicht meine Preisklasse. Mir egal, was man daraus macht. Insgesamt deutlich hübscher als die CLA-Schmach, aber vielleicht auch nicht „Das Beste oder Nichts“. Ach nee, das sagt man heute längst nicht mehr so… 😉

Gernot
Reply to  B B
12 Stunden zuvor

Subjektive Meinungen haben einen Nachteil: sie sind subjektiv.
Cupholder sind in der Welt ein wichtiger Bestandteil des Fahrzeugs. Und werden täglich mehrfach genutzt. Daher offen. Die beschränkte Sicht einzelner Kunden eines einzelnen Landes ist dazu schlicht irrelevant.
Und dass massive Faltdächer angeblich besser (was soll „besser“ bedeuten?) sind, ist schlicht falsch.

Anna
Reply to  Gernot
9 Stunden zuvor

Keine Frage, Cupholder sind wichtig. Aber früher konnte man sie bei Mercedes schließen. seit einiger Zeit scheinen die Kosten dafür zu hoch sein. Billg – auch in der Optik!
Und das in dieser Preisklasse!?

Thorsten
Reply to  B B
11 Stunden zuvor

Den zum Fahrer geneigten Bildschirm finde ich gar nicht so eigenartig beim Betrachten der Bilder aber Lüftungsschacht auch so platziert ist, wirkt befremdlich. Als hätten sie den einfach krumm festgeschraubt.

Horst
Reply to  B B
11 Stunden zuvor

Es ist so ermüdend, was hier einige von sich geben.

DüdoVans
Reply to  Horst
10 Stunden zuvor

Stimmt! Immer die selben. Vermutlich neidisch auf jene die sich so was leisten können. Fahren vermutlich FIAT Panda und haben das Wort Passion nicht verstanden! Wie auch? Unser Volk leidet zunehmend an chronischer Intelligenzallergie…. Deswegen schreibe ich hier nur noch sehr selten, meist lese ich nur noch die Artikel.

S-Fahrer
Reply to  DüdoVans
6 Stunden zuvor

Ich benutze meine Einkaufstasche (Fiat Panda) jedenfalls gerne und regelmäßig. Es gibt an ihr überhaupt nichts auszusetzen. Ihre Entwickler verstehen die Zielgruppe und die Anwendungsfelder.
Was mich jedoch stört ist, wenn ich im ein oder anderen Mercedes das selbe haptische Erlebnis wie in meiner Einkaufstasche habe.

Ich bin seit klein auf passionierter Mercedes Fan und in meiner inzwischen fünften S-Klasse unterwegs. Dazu gesellen sich zahlreiche Exemplare weiterer Baureihen (von A bis S war inzwischen fast alles dabei).
Dennoch fällt es mir zunehmend schwer Futter für diese Passion zu finden und das Feuer am brennen zu halten. Als geistloser Fanboy alles toll zu finden passt weder zu meinem Alter noch zu meinen Anspruch an die eigene Geisteskraft.

Zuletzt editiert am 6 Stunden zuvor von S-Fahrer
Marco
Reply to  B B
11 Stunden zuvor

Die ewigen Nörgler … mimimimimimimi … heul leiser, echt unfassbar!!! *facepalm*

YesOrNo?
12 Stunden zuvor

Mega gut 🙂 bin spannt wie es in echt ist. Sieht richtig richtig gut aus.

Morris96
12 Stunden zuvor

Da das Beifahrerdisplay optional ist, wäre spannend zu sehen wie das ganze ohne aussieht.
Oder bedeutet ohne Beifahrerdisplay nur, das wir wie im Cla dann trotzdem die Glaswand mit Sternchenoptik haben?

LG

Carlos
12 Stunden zuvor

Also ich finds mega! Mischung ist perfekt aus modern, hochwertig und sportlich. Eines der besten neuen MB Innenräume meiner Meinung nach.

Ralf
12 Stunden zuvor

Sieht stark aus, finde ich.
Das zweite Display (und der Übergang à la Audi) hätte vielleicht nicht sein müssen, aber mal schauen, was es da an Optionen gibt.

Revvi
12 Stunden zuvor

Was man hier lobend erwähnen muss, das Displayglas scheint bis über die Düsen zu gehen, dh kein Rand analog 223 Mopf.
Ob man ein Beifa Dispaly braucht sei mal dahin gestellt; das geneigte Zentraldisplay passt gut sportlich darein.

JM13
10 Stunden zuvor

Ein Fahrzeug, das ich nicht blind bestellen würde, weil man in einer Sitzprobe prüfen muss, ob der Sitzkomfort vorne und hinten gegeben ist – bei den harten Carbon- und silbernen Plastikteilen.

Zuletzt editiert am 10 Stunden zuvor von JM13
Alex
Reply to  JM13
10 Stunden zuvor

Seit wann sitzt Du auf der Mittelkonsole? Merkwürdig….!

Chris Bayerstein
Reply to  Alex
9 Stunden zuvor

Stimmt: ohne einen konventionellen Schalthebel gibt es dazu keine Veranlassung mehr.

JM13
Reply to  Alex
9 Stunden zuvor

Ich habe Beine und Knie, sitze gerne breitbeinig und das kann man nicht in allen Mercedes Fahrzeugen gut.

Zuletzt editiert am 9 Stunden zuvor von JM13
Bulli500
10 Stunden zuvor

Gutes Design… für die arabische Zielgruppe.

Marc W.
8 Stunden zuvor

Wenn ich das sehe, dann bekräftige ich nochmals, hier und zum mitschreiben (und mitheulen), dass der SL völlig zu unrecht (ok, die Motoren sind wahrlich nicht das Wahre) unterbewertet ist.

GW ist nicht gescheitert im Exterieur (im Gegenteil, man wird die Kontinuität „vertikal“ eines Tages in höchsten Tönen loben), sondern eindeutig im Interieur.

Dr. G.N.
8 Stunden zuvor

Wie fast alles von MB ein tolles Auto. Es bleibt zu wünschen, dass endlich optional in allen MB die elektrischen Komforttüren lieferbar werden. Bei den SL gibt es nicht mal Softclose. Dies ist kaum MB like.
Angemerkt: Ich bin kein kritikgeiler Zeitgenosse, sondern viele Jahre Besitzer und Fahrer teurer MB‑Fahrzeuge. Übrigens ist es ebenso krass, dass man beim Maybach GLS weder elektrische Komforttüren noch die Manufaktur Farbwahl wie bei der langen S‑Klasse bekommt. Dafür wird man bei Kauf des Maybach EQS SUV vergewaltigt, mit Trittbrettern sich die Hosen zu verschmutzen.

Bene
7 Stunden zuvor

Das Sisha-Bar Klientel freut sich 😉

Passt schon, aber manchmal wäre weniger – vor allem auch außen mehr. Sternchen und Leuchtenband + Supergrill – es geht weiter mit diesen Spielereien.

Chris
5 Stunden zuvor

Als Designer und aktueller Fahrer des voll ausgestatteten GT4 Tourer bin ich von den Bildern des neuen Interieurs umgehend enttäuscht. Wie bereits von anderen Nutzern angemerkt, entspricht dies nicht dem Verständnis von Luxus. Die Differenzierung zu den preisgünstigeren Modellen ist marginal. Das gesamte Interieur wirkt verzerrt. Ein zum Fahrer geneigtes Display ist für mich nicht erforderlich, da dies bislang nicht der Fall war und keine signifikanten Vorteile mit sich bringt. Mercedes scheint das Verständnis für eine hochwertige Anmutung im Innenraum zu fehlen. Die Interior Designer sollten definitiv ausgetauscht werden. Selbst bei diesem Modell, das eine komplette Neuentwicklung darstellen soll, sind noch viele alte Design-Elemente aus den letzten zehn Jahren erkennbar. Das Lenkrad wirkt in dieser Umgebung fast schon altbacken. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sich das Äußere des Fahrzeugs in dieser schlechten Qualität nahtlos anschließen wird. Es wurden keine Lehren aus dem EQS gezogen. Besonders, wenn die Top-Variante wahrscheinlich knapp 300 K kosten wird.