Mit dem neuen Mercedes-Benz VLE beginnt bei Mercedes-Benz eine neue Ära der Großraumlimousinen und ist das erste Fahruzeg uf der neuen Elektroarchitektur VAN.EA, auf der künftig eine ganze Generation von privaten und gewerblichen Vans aufbauen soll. Bereits 2026 wird das Portfolio dazu erweitert: Dann folgt der größere Mercedes-Benz VLS, der sich noch stärker im Luxussegment positionieren und nach Angaben des Herstellers auf einem Niveau mit der Mercedes-Benz S-Klasse agieren soll.
Neue Plattform für eine ganze Van-Familie
Der Start der Fahrzeuge auf Basis der neuen VAN.EA-Architektur erfolgt schrittweise in den kommenden Jahren. Den Anfang macht der VLE, bevor mit dem VLS noch 2026 ein nochmals größerer und luxuriöserer Privatvan nachzieht. Langfristig ersetzt die neue Architektur die bisherigen Modelle. Zunächst verschwindet der elektrische Mercedes-Benz EQV aus dem Programm, später folgt auch die Verbrenner-Variante der Mercedes-Benz V-Klasse.
Produktion in Spanien und China
Der neue VLE wird im spanischen Werk von Vitoria-Gasteiz gebaut. Dort laufen bereits heute die Modelle Mercedes-Benz V-Klasse sowie die Transporter Mercedes-Benz Vito und Mercedes-Benz eVito vom Band, die als gewerbliche Gegenstücke zu den Privatvans dienen. Perspektivisch soll der spanische Standort weiter ausgebaut werden: Später werden dort auch der größere VLS sowie Verbrenner-Varianten beider Privattransporter produziert. Parallel dazu entstehen die Modelle auch beim chinesischen Joint Venture Fujian Benz Automotive im Werk im Fuzhou, um den wichtigen chinesischen Markt direkt vor Ort bedienen zu können.
Auch die Transporter werden elektrifiziert
Neben den luxuriösen Privatvans stellt Mercedes auch seine gewerblichen Großtransporter auf die neue Architektur um. Die großen Elektro-Vans auf Basis von VAN.EA – also die künftigen Nachfolger der heutigen elektrischen Varianten des Mercedes-Benz Sprinter – werden hauptsächlich im polnischen Jawor gefertigt. Dort wurde eine frühere Motorenfabrik umfassend umgerüstet und erweitert. Ziel ist es, die Produktionskosten der neuen Elektrotransporter möglichst niedrig zu halten.
Übergangsphase für den Sprinter
Der klassische Sprinter mit Verbrennungsmotor bleibt unterdessen vorerst im Programm. Am Standort Düsseldorf läuft das Modell weiterhin vom Band, bevor auch hier langfristig eine neue Generation eingeführt wird. Mit der neuen VAN.EA-Plattform stellt Mercedes damit die Weichen für die Zukunft seiner Großraumfahrzeuge – vom luxuriösen Privatvan bis zum elektrischen Nutzfahrzeug. Die Umstellung erfolgt jedoch bewusst schrittweise, sodass bestehende Modelle noch einige Zeit parallel im Angebot bleiben.
Bilder: Mercedes-Benz Group AG








