Mercedes-Benz lieferte im April 181.936 Pkw weltweit aus (-5,5%) und liegt seit Jahresbeginn bei insgesamt 742.809 verkauften Fahrzeugen (-5,6%).

Der anhaltende Absatzerfolg der neuen A-Klasse resultierte im April bei den Kompaktwagen in einem weltweiten Wachstum (+6,0%). Zu diesem Absatzplus beigetragen hat auch die neue A-Klasse Limousine, die als weiteres Modell den kompakten Einstieg in die Premium-Limousinen-Welt von Mercedes-Benz ergänzt. Bei den SUVs wirkten sich die Modellwechsel im April noch dämpfend auf den Gesamtabsatz aus. Mercedes-Benz Cars geht von einer steigenden Fahrzeugverfügbarkeit insbesondere bei den neuen SUV-Modellen in den kommenden Monaten aus und in der Folge von zusätzlichen Wachstumschancen in einem wettbewerbs-intensiven Marktumfeld. Seit Jahresbeginn behauptete Mercedes-Benz die Marktführerschaft im Premiumsegment unter anderem in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Schweiz, Schweden, Portugal, Polen, Dänemark, Tschechische Republik, Australien und Kanada.

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Absatz Mercedes-Benz nach Regionen und Märkten

In Europa wurden im vergangenen Monat 71.263 Pkw mit dem Stern ausgeliefert (-4,8%). Im Kernmarkt Deutschland lag der Absatz im April mit 24.970 Einheiten leicht unter dem hohen Vorjahresniveau (-1,3%). In den wichtigen Märkten Frankreich und Russland konnten die Verkäufe sowohl im als auch per April gesteigert werden. In Frankreich erzielte Mercedes-Benz seit Jahresbeginn sogar einen neuen Bestwert (+2,8%).

In der Region Asien-Pazifik wurden 79.125 Fahrzeuge von Mercedes-Benz verkauft (-1,4%). Im Kernmarkt China ist der Absatz seit Jahresbeginn weiter gewachsen und erreichte mit 232.050 Einheiten einen neuen Rekord (+2,2%). Auch im Monat lag der Absatz auf einem neuen Höchstwert: 57.707 Fahrzeuge wurden im April ausgeliefert (+0,8%). In Singapur und Vietnam konnten die Verkäufe seit Jahresbeginn jeweils zweistellig ebenfalls auf einen neuen Bestwert gesteigert werden.

Insgesamt 111.668 Einheiten wurden seit Anfang des Jahres in der NAFTA-Region ausgeliefert (-11,7%). Im Kernmarkt USA konnte Mercedes-Benz im April insgesamt 22.949 Fahrzeuge mit dem Stern verkaufen (-15,7%). In den ersten vier Monaten des Jahres lag der Absatz in den USA bei 94.120 ausgelieferten Pkw (-10,9%).

Absatz Mercedes-Benz nach Modellen

Nach einem Absatzwachstum im März konnten die Kompaktwagen auch im April den weltweiten Absatz steigern: Mehr als 49.000 verkaufte Einheiten bedeuten ein Plus von 6,0% für A- und B-Klasse, CLA, CLA Shooting Brake und GLA. Die neue A-Klasse steigerte im April weiter stark zweistellig den weltweiten Absatz (+45,3%). Bei der B-Klasse wurde seit Anfang des Jahres in den wichtigen Märkten Großbritannien und Spanien jeweils ein Absatzplus erzielt.

Die C-Klasse Limousine und das T-Modell erreichten mit mehr als 138.000 verkauften Pkw per April das hohe Vorjahresniveau (-0,8%). Die Langversion der C-Klasse Limousine wurde noch nie so oft verkauft, wie in den vergangenen vier Monaten (+10,9%). Der Absatz des C-Klasse T-Modells konnte seit Jahresbeginn unter anderem in Deutschland, Japan und Belgien gesteigert werden.

Der Absatz der SUVs im April lag modellwechselbedingt mit rund 60.000 ausgelieferten Einheiten der Modelle GLA, GLC, GLC Coupé, GLE, GLE Coupé, GLS und der G-Klasse unter dem hohen Vorjahresniveau (-12,7%). Die neue G-Klasse kommt bei Kunden rund um den Globus gut an: Sowohl im als auch per April wuchs der Absatz stark zweistellig auf einen jeweils neuen Bestwert.

smart

Im April haben sich 11.573 Kunden weltweit über einen neuen zwei- oder viertürigen Stadtflitzer der Marke smart gefreut – ein Plus von 14,3%. Besonders beliebt waren die zwei- und viertürigen Fahrzeuge von smart im vergangenen Monat in Europa: Hier konnte der Absatz um 25,8% gesteigert werden, unter anderem durch zweistellige Wachstumsraten in Deutschland, Italien, Frankreich, der Schweiz, Belgien und Österreich. Seit Jahresbeginn erreichte der Absatz von smart in Deutschland einen neuen Bestwert (+16,2%).

 

Absatz Mercedes-Benz Cars im Überblick

 

April 2019 Veränd. in % Per April 2019 Veränd. in %
Mercedes-Benz 181.936 -5,5 742.809 -5,6
smart 11.573 +14,3 38.621 -5,5
Mercedes-Benz Cars 193.509 -4,5 781.430 -5,6
         
Absatz Mercedes-Benz in den Regionen/Märkten    
Europa 71.263 -4,8 295.941 -5,4
– davon Deutschland 24.970 -1,3 95.512 -4,1
Asien/Pazifik 79.125 -1,4 319.121 -3,1
– davon China 57.707 +0,8 232.050 +2,2
NAFTA 27.557 -16,9 111.668 -11,7
– davon USA 22.949 -15,7 94.120 -10,9

Quelle: Daimler AG

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Stormtrooper
2 Jahre zuvor

Wenigstens läufts bei Smart. Scheint mit den e-Modellen zu laufen.

Stefan
Reply to  Stormtrooper
2 Jahre zuvor

Wo kannst du das in der Statistik sehen? Da es viel Marketing für Verbrenner gab, sind eher die Verbrenner die Wachstumstreiber. Nur so ergibt der Anstieg wirklich Sinn.

Chris
Reply to  Stormtrooper
2 Jahre zuvor

Würde mal behaupten, dass der Ausverkauf „Brumm Brumm“ für das aktuelle Jahr im Gange ist….

Markus
2 Jahre zuvor

Die ganzen irren Leasing-Angebote sind weg – da fällt bei vielen der nächste Leasingwagen aus. War absehbar, irgendwie.

Björn
2 Jahre zuvor

Gibts schon Zahlen wieviele Hybrid ausgeliefert wurden?

Frank
2 Jahre zuvor

Was ist derzeit bei Mercedes los ? E-Klasse wird bei Verkaufszahlen gar nicht erwähnt, mein im April endlich bestellbarer Hybrid E300de ist nun frühestens im Oktober lieferbar ?

HB
Reply to  Frank
2 Jahre zuvor

Den E300de würde ich gerne einmal fahren, denn die neuen Diesel-Motoren sind top. Ich kenne den 250d und den 400d. Ich hoffe nur, Sie sind kein Langstreckenfahrer und werden immer das Ladekabel nutzen. Ansonsten werden Sie voraussichtlich einen höheren Verbrauch haben als bei der Variante ohne den Elektromotor. In der Wirtschaftswoche gab es einen Bericht über Plug-in-Hybride, leider kostenpflichtig gesperrt: https://www.wiwo.de/my/technologie/mobilitaet/plug-in-hybride-ich-fahre-einen-teuren-spritfresser-mit-stromkabel/24253534.html mit folgendem Inhalt: Laut Prospekt soll der Benzin Plug-in-Hybrid GLC 350e im Schnitt 2,5 l pro 100 km verbrauchen. Weil der Kunde das Ladekabel kaum nutzt, kommt er auf einen Verbrauch von 7,5 bis 10 l, das 3- bis 4-fache. Er hat einen höheren Verbrauch als bei der Variante ohne den Elektromotor. Für diesen Kunden war die Plug-in-Hybrid Variante die falsche Entscheidung. Böse Zungen behaupten, dass sich aufgrund der Abweichung zwischen Prospekt und Realität von dem 3- bis 4-fachen bei Nicht-Nutzung des Ladekabels und falschem Fahrprofil der nächste Skandal anbahnt (falsche Verbrauchsangabe, deutlich höherer CO2-Ausstoß, falsche Steuerklasse, sinnlose Umweltförderung). Ich hoffe, Sie nutzen das Ladekabel, haben das richtige Fahrprofil und sind nicht zu weit weg vom Prospekt-Verbrauch.

Marc W.
Reply to  HB
2 Jahre zuvor

Gut beobachtet. Leider bedeutet Freiheit auch, dass Mütter sinnlos SUVs durch Städte hetzen dürfen. Ich selbst fahre meinen Dieselbrummer jedenfalls mit 10% unter (!) dem kombinierten Wert… – weil ich auch noch einige schöne Fahrräder habe 😉

Frank
Reply to  HB
2 Jahre zuvor

Ich habe den E300de als Vorführwagen gefahren. Er macht Spass, deshalb habe ich ihn bestellt, zumal Fahrprofil und eigene PV-Anlage gut zum Hybrid passen. Ärgerlich ist nur die fehlende Lieferfähigkeit trotz Bestellfreigabe im Oktober 2018.

LukasCLASB
Reply to  HB
2 Jahre zuvor

Was ist denn das richtige Fahrprofil für einen Plug-In-Hybrid, egal ob Diesel oder Benzin?

Gruß

HB
Reply to  LukasCLASB
2 Jahre zuvor

Möglichst viel Kurzstrecke, um so viel wie möglich elektrisch zu fahren. Bei Langstrecke ist die Batterie nach kurzer Distanz leer, ist dann quasi Balast und wird unnötig mitgeschleppt.

HB
Reply to  Frank
2 Jahre zuvor

Die Terminverschiebung wird mit Sicherheit an Zulieferer-Lieferterminschwierigkeiten von Komponenten des Elektroantriebes liegen. Ich hatte einen 400d bestellt und der Liefertermin wurde sogar vorgezogen. Der Diesel kam einen Monat früher als angekündigt.

Gerd
Reply to  HB
2 Jahre zuvor

Die Diesel muss Daimler los werden.

Uwe
2 Jahre zuvor

Sind immer noch mehr Autos als im April 2017.

„Wer von permanentem Wachstum ausgeht, ist entweder ein Narr oder ein Ökonom“. (Max-Neef)

martin
Reply to  Uwe
2 Jahre zuvor

Danke!! Endlich mal einer der was merkt.
Nach fast 10 Jahren immerwährender Erfolsmeldungen ist es völlig normal das sich der Markt mal nicht weiter expandieren kann. Der ganze Abgasblödsinn tut sein übriges hinzu.

Snoubort
Reply to  martin
2 Jahre zuvor

Das ist prinzipiell schon richtig, nur das das Wachstum vorher eben auch nicht nur auf eigener Leistung beruhte, sondern auf einen generell wachsenden Weltmarkt kombiniert mit einer immer breiteren Modellpalette (SUVs und Kompakte). Spannend wird es eben dann, wenn diese externen Effekte nicht mehr so positiv sind, bzw. auch kein Wachstum mehr in neue Segmente möglich ist. Und, ich denke nicht dass die 2017er Gesamtjahreszahlen erreicht werden.

Rene
2 Jahre zuvor

„Die Langversion der C-Klasse Limousine wurde noch nie so oft verkauft, wie in den vergangenen vier Monaten (+10,9%)“.

Wird dann vieleicht auch mal Zeit auch in anderen Regionen die Langversion anzubieten. Nicht nur die Chinesen wollen im Fond einen größeren Fußraum.