Mit der Vision AVTR zeigt Mercedes-Benz nicht nur neuartige Räder, den von den Designer sogenannten woodsprites mit illuminierten Felgenarmen mit blauen Lichtleitern, sondern verwendet hier auch eine neue Technik für den sogenannten “Krebsgang”: Dank der fast kugelförmigen Form der Räder absolviert das Fahrzeug neue Fahrbewegungen mit einen kleinen Wendekreis.

Vision AVTR absolviert den Krebsgang

Alle vier Räder können gegenläufig angesteuert werden –

Bei der Vision AVTR können alle vier Räder des Fahrzeuges die Richtung ändern, wobei jedes der vier Räder einzeln angetrieben und gegenläufig angesteuert werden können. In der Kombination mit der Achsanordnung ist es möglich, das Fahrzeug nicht nur vorwärts oder rückwärts, sondern gleichzeitig auch diagonal zu bewegen. Dadurch erreicht das Fahrzeug nicht nur eine extrem hohe Agilität, der sogenannte “Krebsgang” verleiht dem Konzeptfahrzeug parallel auch in seiner Bewegung ein gar reptilartiges Erscheinungsbild. Somit ist es der Vision AVTR möglich, um etwa 30 Grad seitlich versetzt sich zu fortzubewegen.

Vision AVTR absolviert den Krebsgang

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Vision AVTR absolviert den Krebsgang

Die entsprechende Technik wurde uns von Mercedes-Benz bereits vorab der CES 2020 in Las Vegas anhand eines Fahrzeugmodells kurz vorgestellt, ohne aber hierzu auf genaue Details einzugehen.

Mercedes-Benz nutzt für das Fahrzeug im Prinzip große Bälle – die sogenannten “Bubble Wheels“, welche weniger Reibfläche vorweisen und gleichzeitig einen deutlich geringeren Rollwiderstand besitzen, als herkömmliche Fahrzeuge.

Auf eine Fahrvorführung des sogenannten “Krebsgangs” wurde auf einer ersten Testfahrt auf dem Strip von Las Vegas (USA) jedoch nicht verzichtet, wobei Mercedes-Benz so parallel aufzeigen konnte, das es sich hierbei nicht um reines Showroom-Fahrzeug handelt, sondern auch fahrbar ist – mit “Krebsgang”.

Mercedes-Benz auf dem Las Vegas Strip - in der Vision AVTR mit Krebsgang - Funktion

Bilder: MBpassion.de / Philipp Deppe

10 Kommentare
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Andreas
1 Jahr zuvor

Jaa! Die nächste Studie!

Und im Dezember 19 zugelassene EQC.

Weltkonzern.

Andreas
Reply to  Markus Jordan
1 Jahr zuvor

Stimmt. Es waren insgesamt wohl doch 55?

Gruß

Andreas
Reply to  Andreas
1 Jahr zuvor

Sorry! Mein Fehler! Aber 55 ist genauso peinlich.

Gruß

driv3r
Reply to  Andreas
1 Jahr zuvor

Mancher (und damit ist auch die Redaktion der WELT gemeint) hat noch immer nicht verstanden, dass das heranziehen einer einzigen monatlichen Absatzzahl überhaupt gar keinen Wertgehalt hat. Nada. Nix. Es ist ein Wert aus 12 möglichen. Statistisch schon allein völliger Unfug.

Mittlerweile ist ja bekannt, dass 2020 das entscheidende Jahr für den EQC wird und 2019 definitiv hätte besser laufen können und sollen.

Mit scheint es, als suche die Presse verzweifelt nach Argumenten, damit ihre seit Jahren formulierten Prophezeiungen, dass die hiesige Autoindustrie an “den Chinesen” und Tesla zugrunde gehen würde, sich bewahrheiteten.

Golem
1 Jahr zuvor

Mercedes Flop Die CES will ja bekanntlich eine Zukunftsmesse sein – dabei sind viele präsentierte Ideen von vorgestern, zum Beispiel die von den Autoherstellern: Statt wirklich moderne Verkehrskonzepte zu zeigen, enthüllten die Unternehmen fast ausschließlich teure Individualverkehrs-Vehikel. Die Showcars sind pubertäre Statussymbole, die womöglich als Sehnsuchtsprodukte taugen, aber keine Probleme lösen – im Gegenteil. So etwas wie den Mercedes VISION AVTR hätte ich als 13-Jähriger vermutlich cool gefunden, heute eher nicht mehr.

driv3r
Reply to  Golem
1 Jahr zuvor

Die CES ist in erster Linie – wie der Name bereits verrät – eine Messe für Consumer Electronics. Also Endnutzer-bezogene Anwendungen und Produkte. Sie ist keine Messer für Infrastrukturplanung, urbane und inter-urbane Verkehrslösungen. Solche Fälle/Produkte können dort mitunter präsentiert werden, stellen aber nicht den Kern der Messe dar.

Kein Showcar dieser Erde hat bisher “Probleme gelöst”. Der Sinn einer Messe und einer Vorstellung von Konzepten und Ideen (danach wurde doch am Anfang des Ursprungspostings verlangt?) ist einen aktuellen Stand der zukünftigen Erwartungen, sowie einen heutigen Stand von Entwicklung und Forschung aufzuzeigen. Und auch um entsprechendes Feedback (vor Ort und medial) mitzunehmen. Und ob man es glauben mag oder nicht: Ja, auch in Zukunft wird es Individualverkehr geben. Welche konkreten Ansätze im Vision AVTR stecken, haben ja Markus und Co. ja bereits in einem vorherigen Posting erläutert. Das beginnt beim Design und geht über Mensch-Maschine-Interaktion bis hin zu Materialien und Rohbaukonzept und der chemisch-physischen Gestaltung der Batterie.

Es scheinen manche schlichtweg einfach nicht das nötige Abstraktionsvermögen zu besitzen, dass heutige Selbstverständlichkeiten wie der Airbag und 3-Punkt-Sicherheitsgurt ursprünglich auch aus einem Förder- und Forschungsprojekt zur Fahrzeugsicherheit stammen. Stichwort: ESF. Diese Fahrzeugen waren auch anfänglich “Hokus-Pokus”, der es in Teilen nie in Serie geschafft hat und in anderen Teilen in abgewandelter Form doch ein Serienprodukt wurde.

Golem
Reply to  Markus Jordan
1 Jahr zuvor

Fahrzeughersteller sollten der CES fernbleiben.
Auf der CES geht es um Innovation und Technologie in der IT Branche.
Das ist nicht das Mercedes oder andern Autobauer Business.
Um sich dort zumessen, gehört schon mehr dazu in der heutigen Zeit.
Ist sehr schade. Nur eine Luftnummer.

driv3r
Reply to  Golem
1 Jahr zuvor

Die fortschreitende Technologisierung von Fahrzeugen rechtfertigt selbstverständlich, dass Autobauer auf der CES vertreten sind und dort ihre Konzepte präsentieren. (Abgesehen davon, dass es so doer so einem jedem Unternehmen freisteht auf einer Messe vertreten zu sein oder eben nicht.) Und sowohl in diesem als auch in den vergangenen Jahren gab es Allein

Vision AVTR bietet eine Vielzahl an Innovationen hinsichtlich UX und Interaktion. Einfach mal vor dem nächsten Luftnummern-Kommentar einen der Artikel zum AVTR hier lesen.

Ein UX in einem Fahrzeug ist etwas völlig anderes als ein UX auf einem Smartphone oder einem PC. Und von daher lässt sich der entsprechende Job kaum einfach von Google Android oder Apple iOS erledigen. Ich möchte gar gar kein iOS oder Android in meinem Fahrzeug und damit eine noch weitreichendere Bindung an einen der beiden US-Konzerne.