Im Vergleich zu anderen Baureihen wird der MBUX Interieur Assistent im EQS sowohl in der neuen S-Klasse auf ein neues Niveau und bietet zusätzlich neue Möglichkeiten. Wir haben die Besonderheiten herausgestellt.

Der MBUX Interieur-Assistent: noch intelligenter in S-Klasse & EQS

Sowohl im EQS, wie auch in der S-Klasse lässt sich das Panorama-Schiebedach mit Hilfe des MBUX Interieur Assistenten auf Wunsch mit nur einer Winkbewegung und eben berührungslos öffnen.  Zusätzlich interagiert das System über eine intelligente Insassenerfassung mit Fahrer und Beifahrer und kann beispielsweise je nach Körpergröße die passende Sitzposition voreinstellen.

Wählt man die optionale Ausstattung des Interieur-Assistenten im Fond mit, profitieren auch erstmals die Passagiere auf den hinteren Plätzen von den Komfort- und Sicherheitsfunktionen der Gestensteuerung von MBUX. Je nach Modell und Ausstattungen stehen dazu verschiedene Funktionen zur Verfügung.

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Thema Sicherheit:

  • Vorausschauende Ausstiegswarnung bei Handbewegung in Richtung Türgriff
  • Hinweis zum Anschnallen des Kindersitzes
  • Unterscheidung zwischen Erwachsenen und Kindern
  • je nach unbesetzten Fondsitzplätzen fahren die Kopfstützen in die niedrigste Position für bessere Sicht nach hinten (i. V. mit Fondsitze elektrisch einstellbar inklusive Memory-Funktion bei der S-Klasse)

Infotainment:

  • Ausrichtung hervorgehobener Informationen nach Fahrer und Beifahrer
  • reaktive Menüs bei Annäherung mit der Hand
  • reaktiver Homescreen bei Annäherung mit der Hand
  • Geste zum Aufrufen der individuellen Favoritenfunktionen

Komfort:

  • Adaptive Voreinstellung des Fahrersitzes mit Kopfstütze und Lenkrad
  • Steuerung von Panorama-Schiebedach und Sonnenblende per Handbewegung
  • Aktivierung von Leselicht und Suchlicht per Handbewegung
  • Öffnen der hinteren Sonnenblende per Kopfbewegung bei eingelegtem Rückwärtsgang
  • Vorauswahl des einzustellenden Außenspiegels per Kopfbewegung
  • Automatische Komfortposition und Anpassung der Kopfstützen im Fond
  • Automatische Lounge-Beleuchtung und Aktivierung des Multispot-Lichts im Fond
  • Aktivierung des Gurtbringers im Fond per Handbewegung
  • Schließen und Stoppen der elektrischen Komforttüren hinten per Handbewegung
  • Einziehen der Beinauflage des Executive Sitzes, sobald der Insasse aussteigt (bei S-Klasse mit langem Radstand)
  • automatische Komfortposition für Fondsitz auf der Beifahrerseite, wenn dieser nicht besetzt ist (i. V. mit Sitz auf Beifahrerseite vom Fond elektrisch einstellbar der S-Klasse)
  • Leselicht ein- und ausschalten (Hand unterhalb der Haltegriffe auf und ab bewegen)
  • hinteres Sonnenrollo öffnen und schließen (ausgestreckte Hand von vorn nach hinten ziehen und umgekehrt, i. V. mit Panorama-Schiebedach)
  • Hand in Richtung definierter Bereiche wie den Kartentaschen oder der Fondklimaanlage aktiviert das Multispot-Licht ( i. V. mit adaptiver Fondbeleuchtung)
  • Hand in Richtung des leeren Nachbarsitzes aktiviert das Suchlicht

Der MBUX Interieur-Assistent: noch intelligenter in S-Klasse & EQS

Der Interieur-Assistent besteht aus dem 3D-Kamerasystem in der Sachbedieneinheit, das Fond-System beinhaltet 2 3D-Kameras im Fond-Dachhimmel.  Sehr große Fahrzeuginsassen oder Passagiere mit Hund schränken jedoch hier die Funktionen ebenfalls ein, wie eine verschmutzte oder verkratzte Kameraeinheit.

Bild: Daimler AG

13 Kommentare
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G Fahra
1 Monat zuvor

Zuviel touch, zu wenig physische Buttons. Und das ist die größte Schwäche der ansonsten schönen S-Klasse

Oldtimer
Reply to  G Fahra
1 Monat zuvor

Sehe ich nicht so. Die Ergonomie in der neuen S-Klasse ist super und der Screen reagiert schnell. Außerdem ist die Sprachbedienung nochmal deutlich verbessert. Allerdings wirkt das Interieur nicht mehr so luxuriös und komfortabel. Der Vorgänger war opulenter und mehr „Wohnzimmer“. Besonders die Sitze.

Simon says
Reply to  Oldtimer
1 Monat zuvor

Wie Geschmäcker wirklich unterschiedlicher nicht sein können.
Die Ergonomie hat m.M.n. sehr unter den ganzen Touchflächen gelitten. Nicht nur die Bedienung sämtlicher Alltagsfunktionen über das große Display, sondern vor allem auch die sehr unpräzisen Touchflächen vom Lenkrad haben mir gar nicht zugesagt bzw. waren zu fehleranfällig. Alleine das Scrollen durch die Tachoeinheit war sehr mühsam.
Dagegen finde ich die Sitze optisch in Rautenstepp und auch vom Sitzkomfort her absolut erste Sahne, vorne wie hinten!
In Verbindung mit dem leider sehr teuren AMG Schiffsparkett-Designholz sieht die S Klasse innen modern, frisch und luxuriös trotz Display aus.

Cornelius
Reply to  Oldtimer
1 Monat zuvor

Reagiert der Screen tatsächlich schnell? Habe das Video mit Bloch von Auto Motor und Sport angeschaut, und dort hängt der Screen zuerst mal ne Minute, als er sein Navigationsziel eingegeben hat.

Oldtimer
Reply to  Cornelius
1 Monat zuvor

Zumindest bei mir ist das nicht der Fall und ich komme auch gut mit dem neuen Lenkrad klar. Obwohl ich das Lenkrad des 222 Mopf nach wie vor am besten finde.

Marc W.
Reply to  G Fahra
1 Monat zuvor

Wahrer Luxus wird wieder das haptische Erlebnis werden – in der nächsten Generation. Aus dem vollen gefräste edle Drehregler etc.
Bis dahin werden wir uns an sukzessiven Entfeinerungen „erfreuen“ – nämlich dem immerwährenden „Entfall…, Entfall i.V.m., …während ersatzlos entfällt“.

User
Reply to  Marc W.
1 Monat zuvor

Träum weiter …… .
Manche Erlebnisse hatte man im jungen und im mittleren Alter.
Ich verstehe ja, dass wenn man älter wird immer mehr entfällt. Da wünscht man sich das nicht auch noch in anderen vertrauten Bereichen. Aber auch die gefühlte Haptik ist vergänglich. Haptik tatsächlich zu erleben erfordert daher im späteren Leben immer größere Gegenstände. Z.B. Große massive , widerstand gebende Drehregler. Große Kaffeetassengriffe etc. Einzelne Fingerspitzen reichen/ empfinden da häufig nicht mehr genügend. Aber tut mir leid, so ist das mal im Leben.
Ja früher gab es auch Blackberryhandys mit ganz vielen Tasten. Jede für sich war ein haptisches Erlebnis …… . Und jetzt gibt es nur noch diese Touch Display Handys …. . Nur noch ein einziges immer gleich bleibendes haptisches Erlebnis. Hoffentlich fällt das nicht auch noch demnächst durch Sprachsteuerung weg. Vielleicht auch nur gesteuert durch einfaches Winken ??? Da ist dann noch weniger Haptik. Das ist schon ein scheiß Leben. 🙂 🙂 🙂

Zuletzt editiert am 1 Monat zuvor von User
Simon says
Reply to  User
1 Monat zuvor

Polemischer Blödsinn, den man höchstens auf Fu..for future Demos von heißgemachten Teenies hören könnte.
Ich bin Anfang 30 und halte meine sensorischen wie sonstigen körperlichen Fähigkeiten nahe am Optimum des menschlichen Lebenslaufs.
Aber einen Drehregler als haptisch vergänglich abzutun und mit dem Alter zu untermauern…wow da gehört schon viel zu, aber sicher nicht viel Erfahrung.

Es ist kein Kampf zwischen Jung und Alt wie er oft schon fast herbeigewünscht wird. Es ist eher eine Kostenfrage und insbesondere der Geschmack fernöstlicher Kundschaft, die schon im W140 nicht ohne Monitor auskommen konnte.

G-Fahra
Reply to  User
1 Monat zuvor

Er braucht nicht zu träumen. Nicht umsonst hat die US Navy an allen ihren Kreuzern und Zerstörern die Touchscreens wieder rausgeschmissen und durch Drucktasten ersetzt. Immer mit der Prämisse, ein Schalter – eine Funktion. Wenn ich mit 150 Km/h über die Autobahn her fege, möchte ich blind an die Thermotronich Steuerung fassen können, um den Wagen un 2° abzukühlen. Wenn ich stattdessen auf den OLED-Supa-Dupa-Hyper-Screen starren muss, um von meiner Foto-Sammlung über das Wetter und mein tägliches Horoskop auf die Temperatureinstellungen zu kommen, und dann auch genau 2° weniger einzustellen, und nicht 12° weniger, dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis ich gegen die Leitplanke knalle. Den ganzen Bockmist haben wir Tesla zu verdanken, die ihre minderqualitativ gebauten Autos nur mit Riesendisplays an ahnungslose und orientierungslose Kunden verhökern können. Die „Digitalabteilung“ bei Mercedes, die in Palo Alto sitzt und sich die Zeit wohl abwechselnd mit Wellenreiten im Ozean und Kiffen am Strand vertreibt, kann nämlich nur eins. Schlechte Digitalkonzepte noch schlechter kopieren…

Hannes
1 Monat zuvor

Bleibt der Interieur-Assistent in dieser Ausbaustufe den konventionellen und elektrischen „S-Klassen“ vorbehalten, oder darf man sich als Interessent am EQE auch darauf freuen? Wahrscheinlich bestenfalls mit Abstrichen.

Ich bin schon lange der Meinung, dass Komfort und Funktionalität nicht so starr mit der Außengröße und Klassenzugehörigkeit der Fahrzeuge verbunden werden sollten. Das wäre doch eigentlich der perfekte Einsatz für die unterschiedlichen Ausstattungslinien – warum können eine E-Klasse oder ein EQE und von mir aus sogar A und C bzw. EQA/EQC in der „Luxus-Linie“ nicht dieselbe Materialqualität und die dieselbe Funktionalität wie S-Klasse/EQS bekommen – und dieser Spaß kostet dann halt 10, 15 oder 20K Aufpreis, oder was immer dafür nötig ist?

Zumindest mich würde das ansprechen. Es geht bei der Wahl einer Fahrzeugklasse m.E. nicht immer nur um den Preis unter dem Strich, sondern zunehmend und auf vielen Ebenen auch darum, was so eine Fahrzeugklasse an Aussage transportiert.

Zuletzt editiert am 1 Monat zuvor von Hannes
Simon says
Reply to  Hannes
1 Monat zuvor

Wahrscheinlich sind die Kunden in den unteren Klassen eher weniger bereit so viel Geld auszugeben. Sonst wären sie ja eine Klasse drüber Kunde.
Ansonsten gibt es einfach noch zu viel Hierarchiedenken wie auf dem Firmenparkplatz. Der Angestellte darf eben immer noch nicht ein größeres, teureres, schnelleres und sportlicheres Auto als der Abteilungsleiter fahren – egal ob er es selber bezahlt.

Hannes
Reply to  Simon says
1 Monat zuvor

Klar, das wird in der Regel so sein. Und natürlich muss es A-, C-, E-Klassen mit „Standardausstattung“ geben, mit der die Hersteller solche Kunden erreichen.

Aber es gibt eben auch andere, wie mich – und ich glaube, ich bin damit nicht allein. Bei mir war es schon häufig so, dass ich mit dem Endpreis meiner Konfigurationen eine Klasse höher hätte zuschlagen können. Aber als es dann eben hieß „vollausgestatteter GLC vs. mittelprächtig ausgestatteter GLE“, war mir ersteres deutlich lieber. Und zwar auch, weil die höheren Klassen eben in der Regel auch größer, länger, schwerer bedeuteten – was aus meiner Sicht im Alltag oft mehr Nachteile als Vorteile bringt. Bei S vs E bzw. EQS vs EQE ist es genau so.

Aber es hat halt den Preis, dass man bestimmte Funktionen, Merkmale, Anmutungen der höheren Klasse nicht bekommt.

Das Klassendenken als solches kommt dann natürlich noch dazu. Als Selbstständiger, der immer wieder mal bei Kunden vorfährt oder welche mit an Bord hat, spielt das schon eine Rolle. Da wirkt eine maximal ausgestattete E-Klasse eben doch anders als eine S-Klasse. Ob das allerdings auch bei einem EQE mit Hyperscreen aufrechtzuerhalten sein wird, bleibt noch abzuwarten… 😉

Taxi Oehler
1 Monat zuvor

Was nützen intelligente Technik wenn sie teilweise nicht in Ordnung ist. Oder wenn man ein Neufahrzeug bekommt und nichts funktioniert. Dann lassen wir die Motoren Technik mal in Frage stehen, Mercedes-Benz war mal alles super ich fahre 30 Jahre Benz auch wenn ich etwas Pech hatte werde ich weiter Mercedes-Benz fahren.