Welche Art der Elektromobilität passt zu mir – reiner Elektroantrieb oder doch ein Plug-In Hybrid ? Komm ich mit der Batterieladung überhaupt ans Ziel, oder wo kann ich unterwegs freie Ladesäulen finden ? Die zur Verfügung stehenden Apps von Mercedes-Benz helfen bei vielen Fragen.

Reichweite, Ladeinfrastruktur, Routenplanung: Interessiert man sich für die Elektromobilität, hat man andere Bedürfnisse als ein Autofahrer, der bewusst einen Benziner oder Diesel kaufen möchte und sich auf jahrzehntealte Gewohnheiten verlassen kann. Mercedes me connect bietet dazu Funktionen und Lösungen für das, was man im Alltag auf einen zukommen sieht. Dabei gibt es viele typische Fragen, die man sich stellen könnte.

Was entspricht meinen Bedürfnissen – reiner Elektroantrieb oder doch ein Plug-In Hybrid?“ – hier hilft die EQ Ready App, Antworten zu finden. Mit der App kann man die Elektromobilität virtuell aber vollkommen realitätsnah ausprobieren, während man noch seinen Verbrenner nutzt. Die App sagt nicht nur, ob man seine Fahrt mit einem Elektrofahrzeug hätte durchführen können, sondern gibt auch Empfehlungen, welches alternativ angetriebene Modell am besten für das individuelle Nutzerverhalten passt. Und was passt dann für die Urlaubsreise ? – auch hier hilft die EQ Ready App.

Anzeige:

Die App bietet folgende Funktionen:

  • zeichnet auf Wunsch reale Fahrstrecken  auf und berücksichtigt das individuelle Fahrprofil
  • analysiert das alltägliche Mobilitätsverhalten und gleicht dieses mit zahlreichen Parametern von Elektro- und Hybridfahrzeugen ab
  • Die Routenberechnung zeigt, ob der Kunde seine Ziele auch mit einem Elektrofahrzeug erreichen würde – inklusive Energiebedarf und individuellem Verbrauch anhand historischer Verkehrsdaten
  • Eine Simulation der Reichweite bei unterschiedlichen Temperaturen sorgt für eine realitätsnahe Einschätzung
  • Vorab-Anzeige von Routen mit idealen Lademöglichkeiten in über 40 Ländern, inklusive Informationen über Ort, Ladestecker und Ladegeschwindigkeit

Und mit der Batterieladung komm ich ans Ziel? “ – eine Frage, was sich nur sehr wenige Verbrenner-Fahrer mit Diesel- oder Benzinantrieb stellen.- Hier ist man dichte Tankstellennetze und kurze Tankvorgänge gewohnt. Für den Elektroantrieb benötigt man doch ein wenig mehr Aufmerksamkeit, was mit Mercedes me connect bequemer und problemloser abläuft und der Ladezustand der Batterie jederzeit im Blick bleibt.

Mercedes me connect bietet für Hybrid- und Elektrofahrzeuge jederzeit den aktuellen Ladestand sowie die Reichweite, was über die Fernabfrage „Fahrzeugstatus“ möglich ist. Zusätzlich kann man für den Ladevorgang Optionen wählen, zum Beispiel für die Nutzung von Nachtstromtarifen. Eine automatische Benachrichtigung erfolgt, sobald das Fahrzeug den gewünschten Ladezustand erreicht hat. Zusätzlich sorgt eine bequeme Routenplanung in der Mercedes me App mit Anzeige von Ladestationen entlang der Route für mehr Komfort.

Wie kann ich genug Reichweite behalten, wenn ich den Innenraum heizen oder kühlen möchte?„. Richtig: Heizen oder Lüften erledigt ein moderner Diesel oder Benziner so ganz nebenbei. Es ist hier schlicht die Abwärme der Verbrennung, die den Innenraum heizt. Der besonders effiziente Elektroantrieb muss die Heizenergie jedoch zusätzlich bereitstellen. Auch das Wärmemanagement braucht dafür mehr Energie. Aus diesem vermeintlichen Nachteil kann der Fahrer aber einen zusätzlichen Komfortvorteil schöpfen, wenn er seinen Fahrzeuginnenraum per App oder Programmierung schon auf Wunschtemperatur bringt, während das Fahrzeug noch an der Ladestation angeschlossen ist. Das ist bei den Fahrzeugen von Mercedes-Benz mit e-Motor serienmäßig. Und für das Klimatisieren im Sommer gilt analog dasselbe. Die erforderliche Energie zum Erhalt der Temperatur während der Fahrt ist gegenüber der zum Aufheizen eines kalten oder zum Abkühlen eines überhitzten Innenraums deutlich geringer.

Die Vorklimatisierung bringt folgende Vorteile:

  • Der Innenraum wird schon vor dem Einstieg auf die gewünschte Wohlfühltemperatur eingestellt
  • Eventuell vereiste Scheiben werden aufgetaut, im Sommer wird der Innenraum gekühlt
  • Die optionale Sitzklimatisierung kann ebenfalls eingeschaltet werden
  • Wenn das Fahrzeug dabei an der Ladestation angeschlossen ist, bleibt die Batterieladung erhalten
  • Diese Funktion kann sowohl programmiert als auch spontan genutzt werden
  • Wie eine Standheizung – nur lokal emissionsfrei und noch umfangreicher (Sitzklimatisierung)

Und wo gibt es die nächste Ladesäule ?“ Die Ladeinfrastruktur wächst zusammen mit dem Angebot an Elektrofahrzeugen – ist aber durchaus noch ausbaufähig. Infolgedessen gibt es ständig Neues, Angebote ändern sich. Mit Mercedes me Charge bietet Mercedes-Benz einen europaweiten Zugang zu einer Vielzahl öffentlicher Ladestationen, die sich zum Beispiel in der Stadt, an Einkaufszentren, Hotels oder Raststätten befinden. Die Mercedes me App kann unter anderem deren Position, die aktuelle Verfügbarkeit und den Preis an der ausgewählten Ladestation anzeigen. Dazu gehören auch Schnellladestationen von IONITY, die man bei Mercedes Benz auf Wunsch mit Vorzugstarife nutzen kann.

Die Navigation des Fahrzeugs wird mit Echtzeitdaten versorgt und kann so zeiteffiziente Wege zur besten verfügbaren Ladestation und die Dauer des Ladestopps berechnen. An der Ladesäule erfolgt die Authentifizierung über die Anzeige im MBUX Multimediasystem, die Mercedes me App oder die Mercedes me Charge Ladekarte. Alles Weitere wird über Mercedes me Charge ganz automatisch geregelt: d.h. ein Vertrag, eine Abrechnung pro Länderregion.

Vorteile dabei:

  • Mercedes me Charge:
    1. einfacher Zugang (Multimediasystem, App, RFID-Karte) zu vielen Ladesäulen verschiedener Anbieter in mehreren Ländern mit einer einzigen App
    1. einfache und übersichtliche Rechnungsstellung
    1. Ladestopps nach Entfernung, Preis und Verfügbarkeit der Ladesäulen flexibel planbar
    1. exakte Navigation zur Ladesäule
    1. aktuelle Informationen zur Verfügbarkeit vieler öffentlicher Ladesäulen
  • vergünstigtes Schnellladen bei IONITY:
    1. eines der weltweit größten Ladenetzwerke, ausgebaut entlang der Hauptverkehrsachsen in Europa
    1. Zugang und Bezahlung im Fahrzeug integriert
    1. deutlich verringerter kWh-Preis

Bilder: Mercedes-Benz AG

25 Kommentare
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minimal
14 Tage zuvor

KEINE!

Pano
Reply to  minimal
13 Tage zuvor

Niemand ist gezwungen ein BEV oder PHEV zu fahren wenn er oder sie nicht will.
Grüße
Pano

Rainer
Reply to  Pano
13 Tage zuvor

Einen „Zwang“ wird es sicher nie geben. Der Gesetzgeber wird es halt zunehmend unangenehmer machen, ein Auto mit ICE zu fahren. Je länger, desto mehr.

Dr.med. Alexander
Reply to  Rainer
13 Tage zuvor

Ähnlich wie bei der Corona-Impfung. Es gibt zwar keine Impfpflicht, diese wird jedoch sozusagen „über die Hintertür“ eingeführt

Snoubort
14 Tage zuvor

Finde max 48 Volt – am Besten kombiniert dem OM656 – passend für mich.

LukasA35
13 Tage zuvor

Da bin ich mal gespannt.
Hatte die App vor Jahren schonmal und war ein wenig ernüchtert. Klar, die gefahrenen Strecken konnte ich alle elektrisch fahren, kein Problem. Das weiß ich aber auch selber.
Nur werden in kurzer Zeit mehrere Fahrten an einem Tag gemacht, sprich, nach der Arbeit kurz zu Hause umziehen und dann weiter, dann war dies für die App wieder eine einzelne Fahrt welche ich elektrisch tätigen konnte, aber wurde nicht im gesamten Tag gerechnet und so konnte nie realistisch von mir abgefragt werden ob die Tageskilometer ausreichend sind.

Ohne es je ausprobiert zu haben behaupte ich mal, es werden in gut 20 Minuten an der Wallbox zu Hause sicher nicht mal eben 100 Km nachgeladen, wenn man überhaupt daran denkt das Kabel ins Auto zu stecken.

Ansonsten dürfte es heute kaum noch normal Nutzende geben, welche mit einer Reichweite von 200-300 Km am Tag nicht auskommen. Beim Thema „Urlaub“ bin ich auch dabei, da geht es ohne Laden nicht, aber wer sich ernsthaft für ein BEV entscheidet weiß dies und stellt sich ein. Braucht es deshalb also noch oder schon wieder diese App..?

Gruß

Zuletzt editiert am 13 Tage zuvor von LukasA35
Marc W.
13 Tage zuvor

GLE 350 de. Nichts, aber auch wirklich nichts sonst.

JMK
Reply to  Marc W.
13 Tage zuvor

Bin gerade nach zwei EQCs auf einen GLE PHEV umgestiegen, das ist ja wie ein Abstieg in die automobile Steinzeit! Andauernd, teils 2x am Tag, Nachladen, der Verbrauch ist jetzt bei der Kälte astronomisch hoch, teils >40kWh/100km – da war der EQC um Längen besser und hatte dabei auch noch ordentlich Punch.
Von meinem E-Klasse PHEV war ich noch begeistert, aber nachdem man mal eine Weile rein elektrisch gefahren ist, möchte man/ich nichts anderes mehr. Ich kann demnach nur bestätigen, PHEV ist eine reine Brückentechnologie, um die ICE-gewöhnten Fahrer an reine EVs heranzuführen.
Hoffentlich kann man den EQE bald bestellen, der EQS ist mir dann doch etwas zu teuer.

Ralf
Reply to  JMK
13 Tage zuvor

Kommt aufs Fahrprofil an. Aber bei 350 zu 80 km Reichweite war häufigeres Nachladen ja auch irgendwie abzusehen.

JMK
Reply to  Ralf
13 Tage zuvor

Ja sicher, aber wie schnell einem das dann auf die Nerven geht, wird einem erst so richtig transparent, wenn man wieder auf einen PHEV „downgraded“. Meine Kinder waren ganz entsetzt, als wir neulich eine V-Klasse hatten, wie laut so ein Diesel ist, v.a. bei Tempo 130.

Boopa
Reply to  JMK
13 Tage zuvor

So unterschiedlich sind die Fahrprofile und Erfahrungen. Ich konnte den Tag nicht abwarten, den EQC wieder abzugeben/wandeln. Im Winter hatte ich Reichweiten um die 260-280km beim EQC und auch Verbräuche jenseits von 40kw/h.
Beim GLE PHEV laden wir fast täglich und das vollkommen unkompliziert, genauso unkompliziert war es auch bei EQC. Allerdings verbraucht auch der GLE im Elektro-Modus nun im Winter zwischen 30-40kw/h.
Und ich würde den EQC als downgrade zum GLE zählen. Aber so unterschiedlich sind die Ansichten.
Das selbe Phänomen habe ich bei meinen Kids auch festgestellt, wie verwundert die waren als auf der Autobahn Mal der Diesel zugeschaltet worden ist, hatten die Kids sorge, ob das Auto kaputt sei….

Marc W.
Reply to  Boopa
12 Tage zuvor

Der GLE350de ist die bessere Alternative zum GLE350d. Nicht mehr und auch nicht weniger. Vor allem, wenn man nicht für verschiedene Einsatzzwecke (Stadt; Wochenende/ Reise) mehrere Mobile wünscht.
Selbst bei leerem Akku hat er noch Vorteile ggü dem 6töpfer – Rekuperation und Motoreffizienz sei Dank.
Der Verbrenner war eine wunderbare Brückentechnologie – PHEV ebenso, deutlich kurzlebiger – aber E-Mobilität wird es auch sein.

Ilike
Reply to  Boopa
12 Tage zuvor

Ich hab mein EQC gut gegeben, nach 9000km ca. 26kw/100km Durchschnittsverbrauch. Im Winter war das übelste mal 33+ aber die 40 habe ich nie gesehen. Wie gesagt, ich hab gerne Gas gegeben. Im Frühjahr sogar mal 16,5kw/100km auf 30km von über Land, auf die Autobahn, durch die Stadt zum Bremer Bürgerpark verbraucht. Normale Fahrweise ohne Eco. Das war aber eine Besonderheit über die ich heute noch Rätsel.

Peter
13 Tage zuvor

Mach ein schönes Elektro-Coupé und ich schalte sofort um.

Benzfahrer
Reply to  Peter
13 Tage zuvor

Bei einen anständigen Kombi a la X213 als BEV, könnte ich mir die Sache mal überlegen.

Hannes
Reply to  Benzfahrer
13 Tage zuvor

Und um die Wunschliste noch zu auszubauen – bei einem vollelektrischen Cabrio würde ich auch nicht nein sagen… 😉

Andreas
13 Tage zuvor

Bei mir wird es irgendwann, wenn mal der EQE bestellbar ist, einen harten Umstieg von Diesel auf EV geben. Alles andere ist für mich nur ne Krücke.

Grüße

Benzfahrer
Reply to  Andreas
13 Tage zuvor

Bei den bisher bekannten Daten wie praktisch nicht vorhandene Anhängelast und der unpraktischen Karosserie ist der EQE für mich auch nur eine Krücke. Und dazu wahrscheinlich auch noch eine sehr teure.

Andreas
Reply to  Benzfahrer
13 Tage zuvor

Die fehlende oder wenig Anhängelast würde mich nicht stören solange es eine AHK gibt, wo ich Fahrräder befestigen kann. Das einzige was mich stört ist der mickrige Kofferraum im Vergleich zur Größe des Fahrzeugs.

Aber mal gucken. So wie es aussieht wird wohl nächstes Jahr nochmal eine E-Klasse nötig bis der EQE im FA bestellbar ist. Die Wallbox kommt im April. Immerhin bin ich dann vorbereitet ;-).

Grüße

Thomas
Reply to  Andreas
13 Tage zuvor

So habe ich das gemacht. Einen von zwei Dieseln durch EV ersetzt. Inzwischen würde ich auch den zweiten gerne durch einen EQE ersetzen, aber das dauert leider. Es ist eine Zumutung, Verbrenner fahren zu müssen, wenn man einen EV zu Hause stehen hat. Der kleine Zweitwagen ist zum Hauptfahrzeug geworden.

Sven Keller
Reply to  Andreas
13 Tage zuvor

Die Politik wird dich einfach zwingen, die „Krücke“ zu kaufen. Egal welche. Solange die Bürger in Deutschland nicht aktiv in die Politik eingreifen dürfen, können die noch viel bestimmen und beschliessen. Aber bitte immer von Demokratie sprechen, das ist ganz wichtig. Heute bestimmt nicht der Markt was gekauft werden soll, heute sind es die Politiker. Geschenkt, dass knapp die Hälfte der Weltbevölkerung in Indien und China leben und nicht mal im Ansatz wissen, was Umweltschutz ist. Wer mal eine Rundreise in China gemacht hat, weiß von was ich spreche.

Maik
13 Tage zuvor

Ziemlich einfach, bis jetzt keine. Ohne T-Modell oder Shooting Brake völlig uninteressant für mich.

Frank
12 Tage zuvor

Ich finde die App super. Hab die den ganzen Sommer mitlaufen lassen inkl Urlaubsfahrt ect. Es gab nur eine Situation in der ich 550 km am Stück gefahren bin. Ansonsten wäre überall Zeit und Ladeplätze gewesen.
Inzwischen habe ich den EQC seit 6 Wochen und nicht einen Tag bereut!
Nur Verbrenner fahren macht kein Spaß mehr…

ML 500
9 Tage zuvor

Antwort: der V12 Biturbo. Nicht zu verwechseln mit 12V aus dem Zigarettenanzünder 🙂