Testträger des smart #2 erstmals in Deutschland erwischt

Erstmals konnte ein smart #2 Coupé der neuen Generation als Testträger in Deutschland abgelichtet werden. Die Neuauflage des smart fortwo soll jedoch bereits am 12. Oktober 2026 seine Weltpremiere in Paris feiern.

Auch wenn jetzt erstmals knapp vier Wochen vor der Weltpremiere des smart #2 coupés ein Erlkönig in Deutschland fotografiert wurde, testet smart das Modell schon längere Zeit – und das nicht nur in Europa, sondern ebenso in China. Basierend auf der neuen ECA Plattform – kurz für Electric Compact Architecture – soll das Modell erneut über eine Tridion-Sicherheitszelle sowe Hinterradantrieb verfügen . An der Hinterachse jetzt mal dazu sogar eine Fünflenker-Hinterachse mit Einzelradaufhängung. Beim Wendekreis verspricht man wieder die üblichen 6,95 Meter – von Bordstein zu Bordstein.

Technisch verspricht smart eine WLTP-Reichweite von knapp 300 Kilometer, wobei der Akku über eine Kapazitäöt von 35,7 kWh verfügen soll, weclehr sinch in weniger als 20 Minuten von 10 auf 80 Prozent SoC (State of Charge) aufladen lassen soll. Genaue Details gibt es von smart jedoch nicht, wenn auch der Peak deutlich oberholb von 75 kW liegen sollte.

Wie man aus den Unterlagen des chinesischen Ministerium für Industrie und Informationstechnologie (MIIT) entnehmen kann, soll der Zweisitzer eine Breite von 1.669 mm und eine Höhe von 1.555 mm besitzen, der Radstand liegt demnach bei 1.875 mm, das Leergewicht von 1.130 kg, das zzgl. Gesamtgewicht bei 1.315 kg. Die Höchstgeschwindigkeit gibt man da mit 140 km/h an.

Für den Antrieb sorgt ein Elektromotor von Infimotion, der in der Basisversion rund 60 kW (80 PS) leistet. Die Dauerleistung liegt bei 30 kW – für den vorgesehenen Einsatz als Kurzstrecken- und Stadtfahrzeug dürfte das ausreichend sein. Als Energiespeicher kommt eine Lithium-Eisenphosphat-Batterie (LFP) mit Zellen von CATL zum Einsatz.

Auch eine BRABUS-Variante des smart #2 sowie ein Cabriolet sind geplant, sollen jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt auf den Markt kommen. Die BRABUS-Version soll voraussichtlich knapp über 110 PS leisten. Offizielle Angaben zur Leistung liegen bislang allerdings noch nicht vor.

Bilder: Moritz Leicht / smart-emotion.de

 

 

7 Kommentare
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Daimler
1 Monat zuvor

Hier sieht man viel mehr Ähnlichkeiten zum Vorgängermodel. Optisch wird Geschmackssache sein, aber die Innenraumqualität interessiert mich doch.

Die Türverkleidung finde ich bei meinen Smarts etwas zu billig, wobei ich die Instrumententafel mit dem Stoff sehr gut finde.

Die Leistung sollte etwas besser sein, aber ich würde wahrscheinlich zum Brabus greifen. 110 ps verlangt sicherlich bessere Bremsen und Fahrwerk. Mit 110ps sollte er verdammt schnell sein. Auch von 60-100 sollte es sich bemerkbar machen, wo der jetzige ein Art Kraftverlust zeigt. Über 25 sollte er nicht kosten, das ist schon grenzwertig.

Bjoern
Reply to  Daimler
1 Monat zuvor

Als Stadtauto im Markt aufgestellt ist der Bereich 60-100 aber in der Regel auch ziemlich irrelevant. Effektivität bis 50 und Auslegung zugunsten der WLTP sind doch das Eigentliche Ziel bei dem Konzept.

Für Speed gibt es andere Fahrzeugkonzepte.

Immerhin soll ein Cabrio kommen und aus eigener Erfahrung mit dem 453 kann ich die Kombi aus ruhigem E-Auto und oben ohne nur empfehlen. In der Stadt und noch viel mehr am Stadtrand und für kurze Ausflüge in die Natur.

Bjoern
Reply to  Daimler
1 Monat zuvor

Als Stadtauto im Markt aufgestellt ist der Bereich 60-100 aber in der Regel auch ziemlich irrelevant. Effektivität bis 50 und Auslegung zugunsten der WLTP sind doch das Eigentliche Ziel bei dem Konzept.

Für Speed gibt es andere Fahrzeugkonzepte.

Immerhin soll ein Cabrio kommen und aus eigener Erfahrung mit dem 453 kann ich die Kombi aus ruhigem E-Auto und oben ohne nur empfehlen. In der Stadt und noch viel mehr am Stadtrand und für kurze Ausflüge in die Natur.

Daimler
Reply to  Bjoern
1 Monat zuvor

Ich bewege diese in Südeuropa und hier in den Städten und Landstrassen gibt es kein so enges Tempolimit wie in DE, zum Glück. 50-80 oder 70-120 ist gerade der Durchzug wichtig. Ampelstart ist er bis 50 ziemlich flott unterwegs. Wenn er mehr Power hat und noch besseres Handling bekommen würde, passt es. Ich habe ihn in passion und in prime und die grösseren Reifen machen sich im Fahrverhalten bemerkbar. Ich glaube das Fahrwerk ist das gleiche wie beim passion.
Wenn die Brabusvariante 25-26 kostet, würde ich ihn mir wahrscheinlich kaufen.
Hinten wirkt er mir etwas zu rund. Die Felgen machen bei dem Kleinwagen besonders viel aus, und da finde ich die Primefelgen super. Mache mir einbißchen Sorgen bei der Felgenauswahl, da mir die anderen Smartfelgen bei den anderen Elektrosmarts gar nicht gefallen.

bernd
Reply to  Daimler
1 Monat zuvor

Die anderen Modelle haben kein Vorgängermodel.

Ing. Siggi Weber
1 Monat zuvor

Sieht jedenfalls nicht gut aus, mit den ganzen Decken und Folien.

Pano
Reply to  Ing. Siggi Weber
1 Monat zuvor

Kosten extra 😉