Im Hinblick auf die Ausbreitung des Coronavirus stellt der Autokonzern Daimler nun auch den US-Betrieb weitgehend ein. Im US-Werk Tuscaloosa in Alabama sowie in der Van-Produktion in Charleston (South Carolina) werden die Bänder der Produktion zunächst für 14 Tage vorübergehend gestoppt.

Das Mercedes-Benz Werk Tuscaloosa (Mercedes-Benz U.S. International – MBUSI) in Alabama ist Produktionsstandort für die aktuellen SUV-Baureihen GLE, GLE Coupé und GLS. Des Weiteren wird hier die C-Klasse Limousine für den nordamerikanischen Markt produziert.

Mit dem Stopp der Produktion in Alabama sowie in South Carolina folgt Daimler den Empfehlungen der nationalen, internationalen sowie den örtlichen Behörden. Bei den dazugehörigen administrativen Abteilungen des Unternehmens soll der Betrieb parallel auf das Nötigste beschränkt werden.

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Bereits Anfang der Woche wurde bekannt, das die Daimler AG den Großteil seiner Produktion von Pkw-, Transporter sowie Nutzfahrzeugen in Europa aufgrund der  COVID-19-Pandemie aussetzt.

Mit der nun bestätigten Einstellung der US-Produktion folgt Daimler bereits anderen Herstellern. Neben General Motors (GM), Ford, Fiat Chrysler hat ebenso Volkswagen die Produktion bis Ende des Monats eingestellt.

Symbolbild: Daimler AG

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35 Kommentare
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Stefan Camaro
2 Jahre zuvor

Das spannendste bei der Ausgangssperre aktuell ist das Kommentare lesen hier 😀

Aber mal Spaß beiseite. Das was da noch auf uns zu kommt wirtschaftlich wird krass werden.
Und wir werden es alle merken, zumindest in Form von steigenden Kranken- und Arbeitslosenversicherungsbeiträgen, sowie von steigenden Steuern, nachdem der Staat jetzt (richtigerweise) Milliarden in die Wirtschaft pumpt.

Ich für mich persönlich bin nur froh, dass wir hier in Bayern Herrn Söder haben der Stärke und Führung zeigt und entschlossen durchgreift. Deutschland wird wohl bald Italien überholen was die Infizierten angeht, nachdem im Rest von Deutschland noch nicht so hart durchgegriffen wird.
Würde Deutschlandweit eine Ausgangssperre gelten, dauert es ja noch mindestens eine Woche bis diese in den Zahlen Wirkung zeigt.

Rainer
Reply to  Markus Jordan
2 Jahre zuvor

Der Restaurant-Gutschein von heute ist die Spende an den Wirt von morgen…

martin
Reply to  Stefan Camaro
2 Jahre zuvor

@Alois Haydn
Tja, dann haben diese Menschen alles richtig gemacht. Augen auf bei der Berufswahl sag ich da nur.
Wir sollten hier keine Neiddiskussionen losbrechen, das hilft keinem weiter.
Und bevor einer das Falsche denkt: ich gehöre zu der anderen Gruppe, die diese Privilegien nicht hat.
@Markus Jordan: guter Hinweis mit den Gutscheinen, nur wie komme ich da jetzt ran wenn alles zu ist „Grübel“

Stefan Camaro
Reply to  Stefan Camaro
2 Jahre zuvor

Sie müssen nicht immer alles halbschaarig verbessern und korrigieren Herr inoffizieller Mercedes Benz Passion Hausmeister.
Ich habe auch extra Steuern dazugeschrieben!
Mehrwertsteuer zahlt jeder. Wenn diese beispielsweise nach der Krise erhöht werden würde, würden alle mehr belastet!
GKV war nur ein weiteres Beispiel wie Auswirkungen gespürt werden

Helge
Reply to  Stefan Camaro
2 Jahre zuvor

@Stefan Camaro
Ich finds zwar auch gut, daß Herr Söder durchgreift, (obwohl ich in Baden-Würrtemberg wohne). Es drängt sich aber auch ein wenig das Gefühl auf, daß Herr Söder vielleicht auch im Sinn haben könnte, sich als künftiger Kanzlerkandidat in Stellung zu bringen.
Denn Politiker machen leider nicht immer nur Dinge, weil sie geboten sind, sondern verfolgen mitunter auch Eigeninteressen, um es mal vorsichtig zu sagen.
Selbst ein Herr Trump hat mittlerweile kapiert, daß es unklug wäre, das Corona Virus weiter klein zu reden, also verfällt er nun in Aktionismus. Macht er aber nicht nur, weil er an die Menschen denkt, sondern auch die Wahl im Hinterkopf hat.

Phil
Reply to  Stefan Camaro
2 Jahre zuvor

Wir haben hier einen MB Passion-blog, aber ich möchte allem entgegentreten, was -zumal in einer schwierigen Zeit- eine Entsolidarisierung fördern könnte.
Zum beliebten Thema Sozial- und Krankenversicherungsbeiträge möchte ich dies an einem Beispiel verdeutlichen:
Vater Staat muss sein Polizeifahrzeug nicht haftpflichtversichern. Dieses ist von der Pflichtversicherung ausgenommen. Weshalb? Weil Vater Staat Geld hat und den Unfallschaden, für den er möglicherweise haftet, jederzeit aus eigener Tasche bezahlen kann. Deshalb wäre es für ihn in höchstem Maße unwirtschaftlich, wenn er das Fahrzeug versichern und dem Versicherer einen Kostendeckungsbeitrag leisten würde.
Dasselbe gilt für die Krankenversicherung. Anstatt den Arbeitgeberanteil für die Krankenversicherung zu leisten und auch dort den Verwaltungskostenanteil des Versicherers zu finanzieren, rechnet es sich für Vater Staat, dem Beamten oder Richter im Krankheitsfall die Beihilfe (übrigens mit Abzügen) auszuzahlen.
Nicht viel anders verhält es sich mit den Sozialversicherungsbeiträgen. Anstatt den Arbeitgeberanteil an die Sozialversicherung abzuführen, werden um diesen gedachten Anteil gekürzte Bezüge ausgezahlt; dafür werden später Pensionen geleistet. Für Interessierte der Hinweis auf das Urteil des BVerfG vom 06.03.2002 – 2 BvL 17/99 zu den unterschiedlichen Versorgungssystemen und deren unterschiedliche steuerliche Behandlung.
Fazit: Die Unterschiede in den Versorgungen liegen nicht immer zuvorderst darin begründet, dass Vater Staat seine Bediensteten über die Maßen wertschätzt.

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Snoubort
Reply to  Stefan Camaro
2 Jahre zuvor

Die Steuern etc. müssen aber nicht grundsätzlich hoch, nur weil es einmalige (ja, extrem hohe) Sonderausgaben (und Einnahmeausfälle) gibt – insb. bei den aktuellen Zinssätzen. Da wird jetzt in D auch die „schwarze 0“ der Vorjahre helfen.
Höchstens in dem Rahmen wie sich die Nachwirkungen dauerhafter zeigen. Ich kann mir vorstellen dass es dafür dann einen „Soli II“ geben wird…

Xare
2 Jahre zuvor

Das Problem der Krise ist vor allem wirtschaftlich. Die Menschen im Land haben kein Geld – habe keine Rücklagen. Gerade in den Städten. Zumindest der allergrößte Teil.

Drei Wochen das Land absolut auf 0 fahren. Nur die notwendigsten Geschäfte öffnen. Nur wenige Menschen in die Geschäfte lassen. Nur Grundnahrungsmittel im Angebot. Mengenbeschränkungen. Nach Meinung aller Experten ist dann das Ende des Virus nahe.

Alle anderen Menschen bleiben drei Wochen Zuhause und verzichten in diesem Monat auf 75 % ihres Einkommens. Ohne jede staatliche Hilfe. Man muss nicht mal 5.000 € an Rücklagen haben, um das durchzustehen. Und ich gehe davon aus, dass jeder und jede Rücklagen hat. So, wie man es vom Elternhaus auch gelernt hat.

Und wie sieht die Wirklichkeit aus? Die Menschen haben so wenig Geld, dass nach nicht mal einem Monat Krise die Rufe nach dem Kündigungsschutz bei Mietwohnungen laut werden.

Das ist doch lächerlich.

Snoubort
Reply to  Xare
2 Jahre zuvor

Wenn es mal bei 3 Wochen bleiben würde…

Caspa
2 Jahre zuvor

Liebes passion-blog Team: Wann zum Teufel wird hier endlich mal vernünftig moderiert und Kommentare gelöscht?

Ichhichzwei
2 Jahre zuvor

Ja mein gott heult nicht rum, jeder darf seine Meinung sagen! Und wenn Lehrer zuhause sitzen bei vollem beamtengehalt dann hat er doch recht wenn er sagt das Gehalt sollte reduziert werden wie bei anderen auch… wir sparen solidarisch…

Caspa
Reply to  Ichhichzwei
2 Jahre zuvor

Es geht nicht darum eine Meinung zu haben. Es geht um die Art und Weise!!! Und was haben all diese Themen auf MERCEDES-PASSION-blog zu suchen!?

Christian Becker
Reply to  Caspa
2 Jahre zuvor

Kann ich dir beantworten; nichts. Das ist ein Auto-Blog. Wer politisieren will, kann das in anderen Foren / Blogs tun. Gibt genug davon.

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Fabian
2 Jahre zuvor

Die Kommentare hier sind in den letzten Wochen durch Provokations-Trolle eh schon weniger schön gewesen.
Aber nun ist der Tiefpunkt erreicht.

Schade drum. Immer gerne gelesen.

Phil
2 Jahre zuvor

Tschüß, bleiben Sie alle gesund!

Dietmar F.
2 Jahre zuvor

@ Herr Birkenfeld,
gerne hätte ich mich geistig mit Ihnen duelliert, ab nach Durchsicht Ihrer Kommentare in diesem Blog musste ich festellen, dass Sie unbewaffnet sind – schade.

Zurück zum Topic.
Es war nach dem Shutdown in Europa nur eine Frage der Zeit, bis in Amerika ebenfalls die Produktion gestoppt wurde.
Dabei kann man zunächst unterstellen, dass es um die Fürsorge gegenüber den Mitarbeitern geht.
Die momentante Krise verhindert aber auch nachhaltig den Neukauf von Fahrzeugen.
Nicht allein weil die Autohäuser die Verkaufsräume schließen mussten, sondern weil viele potentielle Käufer jetzt erst einmal die „nächste Zeit abwarten“ und zudem die Exporte ganz eingebrochen sind.

harry
2 Jahre zuvor

Politische Meinungen und Ansichten finde ich hier im Blog fehl am Platz! Da gibt es jede Menge andere Plattformen um seine Meinung Kund zu tun. Lässt uns bitte zumindest hier im Blog beim Thema Auto bleiben.

Joachim
Reply to  harry
2 Jahre zuvor

Ich kann mich der Meinung von harry uneingeschränkt anschließen. Und glaube , dass durch meine Positionierung und auch durch andere, ein Zeichen der m.E. überwiegend „passiven“ Leser hier im blog für die Ausrichtung des blogs gesetzt werden kann.
Wie hat der Philosoph Jürgen Habermas gesagt: „Ich habe kein Verständnis dafür, Wutbürger in Watte zu packen.“ Schließlich seien Bürger Erwachsene und hätten einen Anspruch darauf, als solche behandelt zu werden. Dazu muss man anmerken, dass für ihn die Forderung nach einer robusteren Form des Streites schon bemerkenswert ist!
Genau wie im „praktischen“ Leben, muss man hier im blog auch dauernd zwischen Höflichkeit und Aufrichtigkeit wählen. Aber: Unter der Dummheit ( Krankheit ) einiger weniger hier im blog leidet doch die Mehrzahl der Leser. Der eigentlich Kranke leidet eindeutig nicht darunter.

Eule
Reply to  Joachim
2 Jahre zuvor
Eule
Reply to  Joachim
2 Jahre zuvor

Uups, da ist der Text meiner Zustimmung verloren gegangen….
Und auch volle Zustimmung zu den Löschungen – Danke.

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Helge
2 Jahre zuvor

Und andererseits gibt’s hier auch Leute, die scheinbar meinen, die Intelligenz für sich allein gepachtet zu haben, indem sie so tun, als wüssten sie alles (besser). Das ist noch viel schlimmer…

In den USA ist gerade auch jemand am Ruder, der meint, er sei der „Nabel der Welt“.
Da kann man nur sagen: Hochmut kommt vor dem Fall.

Joachim
Reply to  Helge
2 Jahre zuvor

@Helge: Deinen beiden ersten Sätzen kann ich voll zustimmen. Und jetzt bitte den nächsten Schritt nicht vergessen. Das ist deine persönliche praktische Umsetzung: Wir wollen uns ja alle im positiven Sinne weiterentwickeln …. Und da gilt immer noch: Selbsterkenntnis ist immer der nächste Schritt zur Verbesserung.

Helge
Reply to  Joachim
2 Jahre zuvor

Da ich nicht hochmütig bin, fühle ich mich nicht angesprochen.
Falls Du mich meintest, so hast Du wohl von mir eine völlig falsche Einschätzung. Vielleicht sollten wir uns mal treffen. Dann kann ich Dir auch meine Autos zeigen, weil Du Dir ja neulich (fast sogar sicher warst), daß ich Keines habe. Ich weiß zwar nicht, worauf Du das und andere Dinge begründest, oder was für eine „Glaskugel“ du hast, aber die scheint nicht zu funktionieren.
Jedenfalls bin ich mehr als geerdet und mache mir sehr viele Gedanken über „Gott und die Welt“.
Und ich gehöre auch nicht zu denen, die glauben, das alles was ich sage und denke – automatisch richtig ist. Lasse mich da gerne argumentativ überzeugen. Bin auch tolerant gegenüber anderen Meinungen.
Was ich nicht mag: Einen einfach ohne stichhaltige Gegenargumente runterputzen.
So nach dem Motto: Was Du schreibst, ist sowieso alles Käse.
Man muß auch andere Meinungen tolerieren können, auch wenn man selbst anders denkt. Und da gibt es hier auch Leute, die diesbezüglich noch Nachholbedarf haben.
Aber zum Lernen ist ja nie zu spät….

Christian Becker
2 Jahre zuvor

Hallo Markus u. Philipp,

meine Frage hat zwar jetzt nichts mit dem Thema zu tun, ich stelle Sie aber trotzdem. Auf ‚mercedes-fans.de‘ ist die Line-UP vom R232 „geleaked“. Zwei mir bis jetzt unbekannte Modelle sind der „AMG 53 e u. AMG 55 S“. Habt Ihr da mehr Infos zu? Danke!

martin
2 Jahre zuvor

Ja und? Dann ist das halt so.
Evt. auch besser für Daimler wenn mal ein ordentlicher Mehrheits-Eigner mitredet.
Das sogenannte Management hat seit 30 Jahren ja nichts anderes hinbekommen als sich selber die Taschen voll zu schauflen und irgendwelche komischen „Visionen“ zu entwickeln, die bei Daimler wenige Jahre später jedesmal Milliardenwerte vernichtet haben.
Volvo staht mit Geely als Eigner doch recht gut da.
Von daher lasst die in Stuttgart ruhig zittern, das tut denen gut.

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Stefan Wille
2 Jahre zuvor

Um die Unternehmungen vor Übernahmen zu retten kann ich nur raten vorübergehend zu verstaatlichen. Natürlich mit einer festgelegten Rückführung in die Privatwirtschaft.