Heute früh konnte ein Testträger der kommenden AMG-Performance Variante des EQS Modells abgelichtet werden, der so u.a. als Mercedes-AMG EQS 53 4MATIC+ kommen sollte.

Performance-Variante von Mercedes-AMG kommt 2022

Die “Sport”-Variante des neuen EQS kommt 2022 auf den Markt und wird voraussichtlich als “Mercedes-AMG EQS 53 4MATIC+” angeboten. Vermutlich gibt es aber auch mehrere Leistungsvarianten des EQS aus Affalterbach.

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Der Erlkönig zeigt, inwieweit man die Performance-Variante gegenüber dem Serienmodell optisch abgrenzen möchte: neben einer eigenen AMG-Frontmaske, Seitenschweller erhält der EQS dazu einen Spoiler am Kofferraumdeckel. Zusätzlich gibt es weitere Veränderungen im unteren Bereich der hinteren Schürze.

Neben Mercedes-AMG EQS 53 4MATIC+ eine weitere Leistungsstufe ?

Technisch wird man für den Mercedes-AMG EQS 53 4MATIC+ u.a. Karbon-Keramik-Bremsen anbieten sowie die Rekuperationsleistung gegenüber der Basisvariante deutlich erhöhen. Von der kW-Leistung wird das Modell oberhalb des EQS 580 mit dessen 523 PS angesiedelt. Im Innenraum gibt es hingegen die typischen Ausstattungen, d.h. AMG-Badges, AMG-Lenkrad sowie Sportsitze und spezifische AMG Anzeigen.

Weitere Impressionen des Modells im Video:

Mercedes Erlkönig * AMG EQS prototype V297 * 4K SPY VIDEO

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Bilder/Video: Jens Walko / walko-art.com

16 Kommentare
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Rainer
1 Monat zuvor

Hey, der sieht ja ganz flott aus.
Müsste man wahrscheinlich mal direkt neben einen “normalen” EQS stellen.

Sepp
1 Monat zuvor

Das Fahrzeug wird ca. 470 KW Leistung generieren.

AMG Power
1 Monat zuvor

Sorry, ich kann keinen Unterschied zur normalen AMG-Line erkennen. Der Unterschied zur Line wird vermutlich auf die Frontmaske und Seiten reduziert. Bin gespannt…

W177er
1 Monat zuvor

Über die Karbon-Keramik-Bremsen muss ich ehrlich gesagt ein wenig lachen. Dass man für ein E-Auto, was ja grade diesen riesigen Vorteil hat, dass man rekuperieren kann, Energie zurückbekommt und kaum Bremsenverschleiß hat so teure und overengineerte Bremsen anbietet, finde ich lustig/komisch. Aber es ist natürlich logisch, dass für einen großen, teuren AMG auch die teuren Bremsen zu haben sind. Das wollen wahrscheinlich auch viele Kunden.

Ich finde es auch überhaupt nicht schlimm, eigentlich sogar recht cool. Aber ein bisschen zum Schmunzeln bringt es mich doch.

H.W. Aufrecht
Reply to  W177er
1 Monat zuvor

Weiß Du, was mich zum Schmunzeln bringt? Wenn man selbst offensichtlich nichts über die fahrdynamischen Vorteile verminderter, ungefederter Massen weiß, aber trotzdem die Sinnhaftigkeit von Carbonkeramikbremsen an einem Elektrofahrzeug infrage stellt. 🙂

martin
Reply to  W177er
1 Monat zuvor

Die Tage von den heute verwendeten reibwertbasierten Bremsen sind doch sowieso gezählt.
Zusammen mit den neuen EU 7 Abgasvorschriften soll ja auch eine Vorschrift zur Reduzierung der fahrwerksverursachten Feinstäuben (Bremsen und Reifen) kommen.
Das wird bedeuten das man die heutigen Bremsen einstampfen kann.

Grade für E-Fahrzeug bietet sich sowieso eine (verschleissfreie) , in den Antrieb integrierte Wirbelstrombremse an , die diese Partikelemissionen komplett vermeidet und zudem noch rekupiert. Man braucht dann nur noch eine einfachste Feststellbremse. Da würde sich dann das Prinzip der Vorderbremse des 2CV anbieten

Dann freuen sich auch die Fahrwerksingeneure weil sie ausser den Rädern kaum noch ungefederte Massen haben.
Die Kunden freuen sich weil sie keine Wartungskosten und Reinigungsaufwand mehr haben und der Tüv keine schiefziehende Bremse mehr bemängelt.
Nur Brembo und Co ärgern sich weil keiner mehr ihren Mist braucht.

Ich glaub wenn ich´s richtig überlege mag ich Elektromobiltät doch irgendwann 🙂

Mathias
Reply to  martin
1 Monat zuvor

Der Wirkungsgrad einer Wirbelstrombremse ist geschwindigkeitsabhängig, weshalb also weiterhin eine konventionelle Bremsanlage, oder wie Sie schreiben: »Mist« von »Brembo und Co.« nötig sein wird.

Zur Compagnie gehören übrigens auch deutsche Unternehmen wie ATE oder Knorr Bremse. Letzteres ist Systemlieferant (inkl. Wirbelstrombremsen) für die Velaro-Hochgeschwindigkeitszüge von Siemens Mobility.

»Mist« ist, wenn solche Größen als Arbeitgeber und Steuerzahler entfallen.

Maik
Reply to  W177er
1 Monat zuvor

Na ja, zumindest auf der Autobahn kann eine gute Bremsanlage auch beim Stromer nicht schaden. Der Wagen sollte doch mindest 250 laufen – Bei dem Gewicht und der Geschwindigkeit aufs rekuperieren zu verlassen, ich weiß ja nicht…

Urs
1 Monat zuvor

Bin ich eigentlich alleine mit der Meinung, daß das AMG-Gehabe aus der Verbrenner-Welt an einem E-Auto irgendwie deplatziert wirkt?
Hätte man da nicht irgendwas anders machen sollen? Oder ist das wirklich so schwer, da neue Paradigmen zu finden?

Max
Reply to  Urs
1 Monat zuvor

Jepp, die EQ-AMGs werden sicher steifer und schneller sein, aber das Gefühl beim knalligeren Schalten und lauterem Motorsound wird wohl immer eine ersatzlose Lücke bei mir hinterlassen. Macht halt von Marketing-Sicht aus Sinn, so viele Modelle wie möglich als “AMG” zu verkaufen.

Joachim
Reply to  Urs
1 Monat zuvor

Auf den ersten Blick eigentlich garnicht so schlecht diese Überlegung/ Verknüpfung anläßlich des Wandels zu Elektro. Damit könnte man bestimmt weltweit riesige Ressourcen ( Material und Arbeitskräfte; okay: Material bleibt in der Erde – Arbeitskräfte werden ??? ) sparen.
Aber so ein “Musterwechsel”, z.B. auf nur ein Grundtyp-“Gehabe”: z.B. Renault Zoe ignoriert doch zur Zeit noch ( und eigentlich schon seit den automobilen Anfängen ) zu sehr “menschliches Gehabe” mit den entsprechenden Begehrlichkeiten.
Man könnte auch sagen : Das ist unmenschlich. 🙂

Solch ein Sinnes-Wandel kann eigentlich ( wenn überhaupt ) , nur langfristig erreicht werden und müsste zwingend verordnet werden.

Ehe ich vielleicht noch falsch verstanden werde: Ich wünsche mir das alles nicht.

Zuletzt editiert am 1 Monat zuvor von Joachim
Urs
Reply to  Joachim
1 Monat zuvor

Vermutlich hat Tesla da doch den richtigen Riecher gehabt. E-Auto als ökologischen Fortschritt ist dröge, E-Auto als Sexy-Racer-Beschleunigungswunder verkauft sind in den entsprechend situierten Kreisen und wie in der Verbrennerwelt der 55-PS-Golf-Fahrer vom GTI16V träumt, träumt der EQA-Fahrer von einem EQS73 oder wie der immer dann heißt….vielleicht muß das wirklich so.

S-Fahrer
1 Monat zuvor

Gibt es schon anhaltspunkte ob der EQS53 über oder unter dem EQS580 angesiedelt wird? Ichfinde es grundsätzlich spannend, dass es auch von den EQ-Modellen AMG-Varianten geben soll, verstehe deren Sinn konkret beim EQS, also einer Luxuslimousine, nicht so richtig. Viel Leistung ist in dieser Klasse natürlich gefragt. Aber kaum jemand wird diesen Monolithen besonders querdynamisch, geschweige auf einem Track, bewegen.

H.W. Aufrecht
Reply to  S-Fahrer
1 Monat zuvor

Ohne es genau zu wissen hätte ich vermutet, dass die beiden genannten Fahrzeuge nicht über- oder untereinander positioniert werden, sondern eher nebeneinander. Sie haben einfach einen völlig unterschiedlichen Charakter bzw. Zielgruppe: Der EQS580 luxuriös-distinguiert, der EQS53 sportlich-auffällig (an der Grenze zu effekthascherisch). Quasi so, wie früher S600 und S63 AMG zueinander positioniert waren (preislich und leistungsmäßig ähnlich, aber mit unterschiedlichem Charakter/Zielgruppe).

Aber ob das stimmt? Keine Ahnung. Das MB-Marketing agiert ja seit einigen Jahren nicht mehr so ganz logisch nachvollziehbar, um nicht zu sagen “disruptiv”.

Untergang d. Automobilindustrie
1 Monat zuvor

Die Designlinie von den EQ Modellen sieht jetzt schon veraltet aus. Ein Toyota Prius sieht nicht schlechter aus.

JM13
Reply to  Untergang d. Automobilindustrie
1 Monat zuvor

Da muss ich zustimmen. Was mich optisch stört, ist der Knick in der waagerechten Chromleiste beim Blick von der Seite, also der Wechsel von konkav zu konvex. Das wirkt unruhig und nicht aus einem Guss. Da ist zum Beispiel der CLS deutlich besser, wenn man die waagerechte Chromleiste direkt vergleicht.

Zuletzt editiert am 1 Monat zuvor von JM13