Während die Kleinwagenmarke smart den aktuellen smart EQ forfour im Dezember 2021 auslaufen lässt, läuft der zweisitzige smart EQ fortwo noch bis ins Jahr 2023.  Zeit also, vorab schon mal einen Ausblick auf die Zukunft der Marke zu bieten – mit dem smart SUV Concept.

Das Showcar von smart auf der IAA Mobility 2021 zeigt einen ersten Ausblick auf das kommende Serienmodell, welches später in Zusammenarbeit mit dem Partner Geely ab (voraussichtlich) 2022 schon zum Kunden rollen sollte. Das Modell selbst basiert auf der SEA-Hightech Plattform (Sustainable Experience Architecture) des chinesischen Partners.

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Das Fahrzeug bietet Platz für fünf Personen und verfügt über einen e-Heckmotor mit über 200 PS, welcher mittels einer Lithium Ionen Batterie – positioniert im Unterboden – gespeist wird.

Optisch zeigt das Concept bereits jetzt einen groben Blick, in welche Richtung die Kleinwagenmarke smart in den kommenden Jahren sich bewegen wird. Auch wenn viele Elemente im Showcar für die IAA Mobility 2021 so nicht in Serie zu erwarten sind, wird sich das Serienmodell wohl optisch deutlich an dem nun gezeigten Modell halten.  Das man die gegenläufig öffnenden Türen mit fehlender B-Säule aber so in die normalen Produktion bringen wird, kann jedoch stark bezweifelt werden.

Produziert wird das Modell in China, das Design steuern die Stuttgarter zu. Als Markt zielt man mit dem e-Modell nicht nur China ab, sondern auch auf Europa.

Bilder: MBpassion.de

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TJN
1 Monat zuvor

Sieht für mich eher nach dem Cupra-Ableger des kommenden VW ID.2 aus.

AMG Power
1 Monat zuvor

Für mich geht Smart in die richtige Richtung, Design passt für mich, jetzt noch so ähnlich auf den Markt bringen und dann läuft das Ding.

Benzfahrer
Reply to  AMG Power
1 Monat zuvor

Das sehe ich ganz anders!
Mein erster Gedanke: Was ist das denn für eine Plastikblase?
Die Front geht ja mal gar nicht.
Warum dürfen E-Autos nicht wie richtige Autos aussehen?

Beim EQB und bei BMW (ix3 und kommender i5) geht es doch auch.

Chris
Reply to  Benzfahrer
1 Monat zuvor

Die drei genannten Beispiele sind aber auch alles Autos, die auf einer Verbrennerplattform basieren, mit den entsprechenden Nachteilen.

Chris
Reply to  Chris
1 Monat zuvor

Sorry, das sollte eigentlich nur einmal gepostet werden. Der Rest kann gerne gelöscht werden.

Markus Rieksmeier
Reply to  Chris
1 Monat zuvor

…ändert nichts an der m.E stimmigen Designqualität.

Chris
Reply to  Benzfahrer
1 Monat zuvor

Die basieren aber halt leider alle auf einer Verbrenner-Plattform mit den bekannten Nachteilen.

Chris
Reply to  Benzfahrer
1 Monat zuvor

Die basieren aber halt leider alle auf einer Verbrenner-Plattform mit den bekannten Nachteilen.

Benzfahrer
Reply to  Chris
1 Monat zuvor

Was hat das mit der Karosserie zu tun.
Man kann bestimmt auch auf eine E-Platform eine ansprechende Karosserie schrauben.
Ich verstehe nicht, warum E-Autos nicht wie normale Verbrenner aussehen dürfen.

Racer1985
1 Monat zuvor

Also ich finde den eigentlich ganz gut gelungen. Einziger Störfaktor wäre für mich, wenn hier wie beim Tesla Modell 3/Y nur ein mittiges Display verbaut wird, welches auch die Geschwindigkeit anzeigen soll.

Erik Meitens
1 Monat zuvor

Smart steht für Kultfahrzeuge. Das da: ist alles andere als die Marke Smart, da es lediglich das ‚modische‘ Mini-SUV-Syndrom befriedigt und wie eine Kopie des BMW Mini Countryman ( der auch reingarnichts mit seinen Wurzeln Mini Cooper gemeinsam hat) aussieht.
Smart ist also bald offiziell beerdigt.

Enttäuschend, auf so vielen Ebenen.

Peter
Reply to  Erik Meitens
1 Monat zuvor

„Smart ist also bald offiziell beerdigt.“ Finanziell wahrscheinlich nicht, weil es sich ja um einen Crossover handelt

Markus Rieksmeier
Reply to  Erik Meitens
1 Monat zuvor

1st of all! Ich bin großer Smart-Fan est. 1998: 2 ForTwo, 1 Roadster, 2 ForFour (1x alt, 1x neu), 100 x Mietwagen mit 100 x Genuss und Lust,

Sorry Erik Meitens; das mit dem Kult hat sich gleich am Anfang vor 20 Jahren erledigt, weil der Claim „reduce to the maxx“ (und damit Swatch-Hajeks Idee…) damals scheiterte und Smart seitdem sachlicher warb: City-Parken, kompakt, sparsam + und weiter mit witziger Werbung ein bisschen buntes Oh lala…, na ja. Über Forfour (Mitsubishi), Roadster 2004-2006 und zuletzt all electric… und nun zum Verfallsdatum der ForTwo/Four-Baureihen (seit 2014) führte der verlorene Kampf ums Geldverdienen(*) zur Notfusion mit den Chinesen. Da steht Smart heute.

Der neue Entwurf eines kleinen SUV – durchaus ansprechend, aber eben Stangenware – ist sodann der Neustart 3.0 oder 4.0?

Es wird gelingen: Chinas Markt garantiert geringere Löhne als in Lothringen (künftig ja INEOS-Werk), hohe Stückzahl, in Deutschland ist die Marke gut bekannt. SUV sind beliebt, elektrische erst recht.

Zum Design der Studie:
Vgl. bitte den Smart-Entwurf mit dem Opel Adam 2013 https://twitter.com/Autokult1/status/1434798690019983364

(*) Smart hat nie Geld verdient:

  • um 1997/1998, ca. ein Jahr vor der (geplanten) Präsentation, musste Daimler/Smart in letzter Minute die Bodengruppe (TEUER!!!) verändern, um einen Bremskraftregler einzubauen, weil der Smart sich bei Rückwärtsfahrt+bergab+Bremsung nach hintern kippte (tatsächlich geschehen).
  • ständige Nachbesserungen in ca. 6-Monats-Rhytmen trieben die Kosten; etwa weil Federraten angepasst, Fahrwerke angehoben, Getriebe-Software (in stillen Rückrufen) wieder und wiederholt upgedatet werden mussten
  • 2002 gab es das Facelift (S-Scheinwerfer auch im Coupe à la Cabrio) und verärgerte auch wohlwollende Kunden, weil…
  • 2003 nonchalent (vulgo heimlich) zB A. die Diesel durch motorinnere Maßnahmen erheblich leiser wurden + B. die Getriebesteuerung via Kupplungslogik den 2. und 3. Gang zwischendurch zum Schwungholen schleifen ließ, wodurch die Smart seitdem ohne (lange dauernde!) Rückschaltung mit Schwung aus Kurven beschleunigen konnten.
  • 2004: ForFour/Roadster erzeugten Imageschäden.
  • …seitdem führten zu geringe Stückzahlen nachhaltig (<= nachhaltig, ja) zu Verlusten, die sich über alle drei Generationen zogen…
Hightechsilber
Reply to  Markus Rieksmeier
1 Monat zuvor

Fusion? Einen Marken-Manager, die Markenrechte, das Design, viel mehr ist (zumindest offiziell) nicht mehr in Mercedes-Hand…
Also für mich fühlt sich der neue Smart erst mal nach einem seelenlosen chinesischen Marken-Söldner an…

ilike
Reply to  Markus Rieksmeier
1 Monat zuvor

Sehr schöner Kommentar, jedoch war mein Eindruck, das der Roadster auch seine Community hatte. Mir gefällt das Smart „SUV“ sehr. Ich bin auf die Serie gespannt und sehe mich durchaus als Kunde. Man muss mal mit der Zeit gehen, was vor 20 Jahren als Smart galt, ist heute eben nicht mehr Smart 😛

Markus Rieksmeier
Reply to  ilike
1 Monat zuvor

Smart war schon nicht mehr Smart, als der ForFour und Mitsubishi-Klon 2005 mit Zündschloss am Lenkrad kam und das Tridion-Konzept nur noch aufgemalt bzw. auf die Motorhaube geklebt wurde. Der Roadster hatte leider gefühlt mehr Wassereinbrüche bei Regen oder in der Wäsche als Fans in der Community.

Stark war der ForFour mit dem „abgesägten“ Daimler-Dreizylinder. „Maultaschen“-Diesel 🙂 schrieb damals Auto, Motor u. Sport.

Ilike
Reply to  Markus Rieksmeier
1 Monat zuvor

Ja, das mit dem Wassereinbruch stimmt. Das hatte ich auch bei meinen. Bin den aber nur 5 Monate gefahren weil der sich im Schnee immer fest setzte. Mit 700 EUR + wieder verkauft (das habe ich nie wieder geschafft :P). Man hat bei uns im Sommer oft, wirklich oft, damals mehrere von den Dingern als kolone Ausflüge fahren sehen. Min. 30 Stück.

TMY
1 Monat zuvor

Sieht vielversprechend aus.

Produziert wird das Modell in China, das Design steuern die Stuttgarter zu.

Wieviel Mercedes steckt denn da noch drin? Gar nichts? Nur die Designentwürfe?

(Vielleicht ist es auch besser so aber ein fader beigeschmack bleibt, Produktion in China ok aber wenn das ganze KnowHow in China ist, was bleibt dann noch?)

Markus Rieksmeier
Reply to  TMY
1 Monat zuvor

Stückzahlen!

BEV
Reply to  Markus Rieksmeier
1 Monat zuvor

das ändert nichts daran, dass langfristig so nur noch Sesselpupser und schlipsträger in Deutschland erforderlich sind, wenn wir nichts mehr selber machen bzw. irgendwann sind nicht mal mehr die erforderlich

stefan
1 Monat zuvor

ansich ein kleines stimmiges suv-chen… — mich gruselt nur die vorstellung, dass alles was im innenraum derzeit gold ist in der serie in extrem kratzempfindlichem glanzplastik ausgeführt werden könnte…

Hightechsilber
1 Monat zuvor

Der Neue schaut so grimmig…
Der Playmobil-Look ist noch da und als Smart sofort erkennbar…
Smart-typisch fröhlich-freundlich-lächelnd geht irgendwie anders…

Raul
1 Monat zuvor

Warum überall dieses rundgelutschte, langweilige, nichtssagende Design? Weils die Chinesen und Koreaner so wollen? Das ist doch nicht schön, sieht aus wie eine Badewanne von Colani.

Rolf Teuschle
1 Monat zuvor

Es ist schon bedenkenswert, für dieses Auto in der Basis über 30.000 € zu verlangen, wohlgemerkt für ein Auto, das im Lowcost-Land China gefertigt wird und kein Mercedes ist. Teurer als die T-Klasse als Mercedes-Einstiegsmodell ist sehr sehr gewagt, es sind rund 50% mehr als der bisherige EQ-smart. Selbst wenn es ein SUV ist, es ist die Kleinwagenklasse und wir reden hier von einem Auto aus China und nicht Lothringen / Europa. So viele USPs (Alleinstellungsmerkmale / Innovationen) kann dieses Auto gar nicht haben, einen so hohen Preis zu rechtfertigen.

Michael
1 Monat zuvor

Ich finde das Design wirklich toll. Dem GLA haushoch überlegen – Plastik hin oder her. Und vor allem. Deutlich besser und attraktiver, als als die EQs, die sehen durch die Bank in meinen Augen missraten aus. Schade, dass man es nicht schafft, die klassischen Benz zu eletrifizieren. Das Design ist doch aktuell wirklich eine Augenweide, gerade auch verglichen mit den Münchner Wettbewerbern. Hoffen wir mal, dass der Smart ein echtes Auto wird mit attraktiven Reichweiten. Einen weiteren Hüpfer mit gerade mal 100 Kilometer Radius bei Klimaanlage oder Heizung (mir) bringt nicht viel.