Während der Mercedes-Benz GLC als SUV-Variante kurz vor dem Generationswechsel steht, erhält das GLC Coupé ab Anfang Juli 2022 in der Produktion noch sein Änderungsjahr 22/1. Die Verkaufsfreigabe startet am 12. Mai.

GLC Coupé von Mercedes-Benz erhält neues Änderungsjahr 22/1

PHEV-Varianten bleiben im Preis unverändert

Zum Änderungsjahr 22/1 für das GLC Coupé (C 253) hebt man für sämtliche Motorisierungen inflatorisch leicht im Preis – lediglich der GLC 300 de 4MATIC und GLC 300 e 4MATIC als PHEV bleiben im Preis unverändert.

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Bei den Ausstattungen bietet man nur kleine Änderungen an, so ein USB-Adapterkabel sowie die MB-CONNECT MBUX Entertainment Funktion für jeweils 0 Euro Aufpreis. Das 18″ Leichtmetallrad im 5-Trible Speichen Design (64R) ist ab sofort Teil der Serienausstattung.

Entfall von Ausstattungen

Bei den Ausstattungen entfällt hingegen das bisherige AMG Zierelementeteil Alu mit Längsschliff dunkel / klavierlackoptik (Code 40H) sowie die Polster Ledernachbiludng ARTICO/Stoff Grenoble schwarz (Code 301A) sowie der TV-Tuner. Ebenso entfällt die automatische Abblendfunktion des Fahreraußenspiegels aus dem Spiegel-Paket.

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Preislich eher geringe Änderungen gibt es hingegen bei einigen Lackierungen, bei der Sitzheizung (inkl. Fond) oder beim Public-Charging Paket.

Pakete wieder verfügbar

Wieder verfügbar ist hingegen das Advanced Infotainment Paket bzw. High-End Infotainment Paket (jeweils mit DB2). Deshalb ändern sich auch die Preise für das Komfort- und Advanced-Komfort sowie High-End-Komfort-Paket (mit Code DB2) entsprechend.  Eine Preisänderung gibt es auch beim Advanced Soundsystem sowie dem Business-Paket und dem AMG Performance Sitz-Paket.

Als weitere Änderung beim GLC Coupé entfällt zukünftig das EQ Logo im Display und der URBAN Guard Fahrzeugschutz Plus erhält eine selektive Schlüsseldeaktivierung.

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GLC Coupé von Mercedes-Benz erhält neues Änderungsjahr 22/1

Bilder: Mercedes-Benz Group AG

17 Kommentare
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Ralf
5 Tage zuvor

Bleibt zu hoffen, dass man die Abblendfunktion des Außenspiegels nicht dauerhaft abschafft. Es ist schon ein wichtiges „Feature“!

Robin
Reply to  Ralf
5 Tage zuvor

Das ist eine elementar wichtige Funktion, ohne die ich kein neues Auto kaufen würde.

Davon mal abgesehen: Ich habe heute einen ziemlich neuen W177 als A180 mit 7G DCT als Leihwagen bekommen, der schon sämtliche Stufen der Entfeinerung bereit hält. Der Innenraum ist wirklich eine Zumutung, ich bin ehrlich schockiert. Überall Hartplastik, ganz schlimm sind die hinteren Türverkleidungen und die Verkleideung der B-Säule, die zudem tatsächlich keine Gurthöhenverstellung aufweist. Aber selbst die vorderen Türtaschen sind nicht einfach nur aus Plastik, was in der Kompaktklasse leider üblich ist, sondern aus billgstem Hartplastik.

Und dann sagte man mir heute morgen bei Übergabe, ich könne dieses Auto auch kaufen, wenn er mir gefalle. Neupreis vor drei Monaten 54000 EUR, jetzt mit ca. 7000 km für 43000 EUR. Dafür erhalte ich dann Halogenscheinwerfer, einen manuell ablendbaren Innenspiegel und eine derart desaströse Innenraumqualität. Nein danke! Auch wenn der Antrieb eigentlich in Ordnung ist, davon bin ich positiv überrascht. Ich hatte mir den M282 schlimmer vorgestellt, auch wenn er tatsächlich ab 4000 Umdrehung ungehobelt wird. Die 136 PS würden mir in der A-Klasse ansonsten tatsächlich schon reichen und das DCT ist für diese m. E. technische Kompromisslösung auch ganz passabel, kein Vergleich zu dem Mist von VW und Co.

Es ist in Summe aber schon dreist, dieses billigst produzierte Auto als Premiumfahrzeug anzusehen und solche Preise dafür aufzurufen. Dazu muss man schon Mut sowie den Bezug zur Realität verloren haben. Selbst in einem deutlich günstigeren Ford oder Opel wäre diese Materialanmutung für mich ein K.O.-Kriterium, völlig egal wie günstig ich das Auto bekäme.

Dietmar Johnen
Reply to  Robin
5 Tage zuvor

Dazu passt die Strategie von K.O. die Kompaktklasse einzustellen. Käufer dieser ‚billigen‘ Autos entsprechen nicht seinem Bild von einem „wertvollen Menschen‘ für das Haus Mercedes. Hartplastik im sichtbaren Bereich haben In einem Mercedes nichts zu suchen. Siehe auch Vergleichstest Autozeitung 9/22 zwischen dem edlen Audi S8 und S-Klasse S 580.

driv3r
Reply to  Dietmar Johnen
3 Tage zuvor

Nochmal: Die Kompaktklasse wird nicht eingestellt. Das wurde nirgendwo und niemals so gesagt, stattdessen hat die hypernervöse und schlagzeilengierende „Presse“ das fleißig auch noch in irgendwelche Überschriften gekloppt!
Ola Källenius hat wortwörtlich immer gesagt: Nach oben orientiert in den jeweiligen Segmenten. Das heißt alles andere als raus aus den Segmenten, in denen man heute ist.

Dietmar Johnen
Reply to  driv3r
3 Tage zuvor

Nach oben orientiert in den jeweiligen Segmenten war schon immer der Anspruch von Mercedes. Wie es weitergeht mit Mercedes erfährt die Öffentlichkeit nächste Woche.

Chris
Reply to  Robin
5 Tage zuvor

Habe den A180 zwei Jahre als „Zwischenlösung“ gefahren mit damiligen LP von 37.000 mit sinnvollen Extras wie Kamera, Automatik und Multibeam. Thema Hartplastik, ja das stimmt. Aber ansonsten sehr zuverlässiges Fahrzeug, kein klappern und war sauber zusammengebaut. Für den Weg zur Arbeit und zurück völlig ausreichend.

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Ralf
Reply to  Robin
4 Tage zuvor

Das Plastik stört mich nicht einmal so sehr – wobei ich bei Mercedes erwarten würde, dass man das mit „MANUFAKTUR“ beheben könnte. Aber das will man nicht…
Aber stimmt schon: Schön ist das alles nicht mehr (nachdem ja auch jeglicher Chrom weggespart wurde).

Phil
Reply to  Robin
4 Tage zuvor

Zudem als Mietwagen ist das Fahrzeug nicht ansatzweise 43.000 € wert, aber wenn man einen findet….

Robin
Reply to  Phil
4 Tage zuvor

Für diesen Betrag würde ich lieber Ihren E63T auslösen =)

Aber unabhängig vom Angebot, diese A-Klasse für bescheidene 43.000 EUR zu kaufen, will ich derzeit gar kein Neufahrzeug. Und mit den aktuellen Modellen mit Stern bin ich seit Kauf des nach wie vor tollen Genesis G80 ohnehin durch.

Ansonsten werden wir noch unseren treuen S204, der heute im Rahmen der Takata-Serviceaktion neue Frontairbags bekam, fahren bis nix mehr geht. Und selbst nach derzeit 280.000 km sieht der tiptop aus und hatte bis auf die berühmte ELV noch GAR KEINE außerplanmäßigen Reparaturen. So geht Qualität!

Phil
Reply to  Robin
4 Tage zuvor

An diesen Vergleich dachte ich freilich auch. Unglaublich…

Snoubort
Reply to  Phil
4 Tage zuvor

Sind aber auch weniger km 😉 😉

E-Klässler
Reply to  Robin
4 Tage zuvor

… wüsste nicht dass sich an den Materialien im Innenraum des W177 Dinge seit Einführung geändert haben. Denke, dass sie die absolute Buchhalter-Ausstattung gefahren sind .. meine kleine Tochter würde sagen „mit ohne allem“ – da kommt natürlich schon Holzklasse-Feeling auf … denke aber, dass das bei der untersten Ausstattung bei anderen nicht soviel besser ist .. schau dir mal in neuen kleinen Audis bei den hinteren Türen den Sichtbereich oder auch den Bereich der vorderen Mittelkonsole an .. feinstes Hartplastik billigster Machart

Zuletzt editiert am 4 Tage zuvor von E-Klässler
Robin
Reply to  E-Klässler
4 Tage zuvor

Der Wagen hatte die Progressive-Line mit Leder macchiatobeige (kein Artico!) und dem großen Display-Paket. So karg war er also gar nicht, auch wenn für mich wichtige Dinge (LED, Schiebedach, abblendbare Spiegel etc.) gefehlt hätten.

Sie haben insofern recht, dass die Kunststoffteile sich nicht verändert haben mögen. Die waren schon immer so minderwertig. Aber durch den Entfall zahlreicher Abdeckungen, Chromrahmen, Ambientelichter, Brillenfach und Handauflage war der Anblick dieses Interieurs schon sehr trostlos in Anbretracht der dafür aufgerufenen Preise.

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E-Klässler
Reply to  Robin
4 Tage zuvor

Denke mal das wird mit der Mopf nochmal schlimmer … dann fehlt die ganze Bedieneinheit in der Mitte und wird wohl durch Glanzplastik ersetzt

Dressler
4 Tage zuvor

Änderungsjahr mit altem Lenkrad?
Kommt dann wohl erst im Nachfolgemodell….

GFahrer
4 Tage zuvor

Wird ein Nachfolger auf Basis des X254 erscheinen?