Erster europäischer Mercedes-Benz Charging Hub eröffnet

Mercedes-Benz hat heute in Mannheim seinen ersten eigenen Charging Hub in Deutschland (und Europa) eröffnet. Bis zum Ende des Jahrzehnts plant Mercedes-Benz weltweit mehr als 2.000 eigene Ladeparks mit über 10.000 Schnellladepunkten.

Der neue Ladepark in der Rhein-Main-Neckar Region liegt an einem der wichtigsten Verkehrskorridore Deutschlands und ist Teil des globalen Engagements des Unternehmens zum Ausbau der Ladeinfrastruktur. Mercedes-Benz setzt damit neue Standards für schnelles, sicheres und grünes Laden von Elektrofahrzeugen.

In Mannheim können Elektrofahrer ihre Pkws und Vans ab sofort an sechs Ladepunkten mit einer Leistung von jeweils 300 kW schnellladen. Jeder Lader hat nur einen Anschluss, um zu gewährleisten, dass die maximale Energie beim ladenden Fahrzeug ankommt. Dank eines intelligenten Lademanagements kann jedes Fahrzeug mit der jeweils maximal verfügbaren Energie geladen werden. Im Rahmen einer Sonderaktion können Mercedes Charge Kunden am neueröffneten Charger vorerst sogar kostenlos laden ! Für den Aufbau und Betrieb des Mercedes-Benz Schnellladenetzes in Europa setzt Mercedes-Benz künftig auf den Energie- und Mobilitätsexperten E.ON als Partner.

Mercedes-Benz Charging Hubs sind für alle Fahrzeuggrößen, vom Kleinwagen bis zum Transporter, und für alle Fahrzeugmarken offen zugänglich. Mercedes-Benz Kunden profitieren zusätzlich von attraktiven Konditionen, wie beispielsweise einem Willkommenstarif. Dieser ermöglicht innerhalb der ersten Monate kostenloses Laden über den Ladedienst Mercedes me Charge an allen neuen Mercedes-Benz Charging Hubs.

 

Ausbau des globalen Mercedes-Benz Schnellladenetzes schreitet voran
Nach Atlanta (USA), Chengdu (China) und Foshan (China) ist Mannheim bereits der vierte Schnellladepark, den Mercedes-Benz weltweit in Betrieb nimmt. Weitere werden bis Jahresende unter anderem in den USA und China an den Start gehen. In Europa eröffnet Mercedes-Benz neben zusätzlichen Standorten in Deutschland ab 2024 weitere Ladeparks unter anderem in Italien, Spanien und Frankreich. Bis Ende 2024 will Mercedes-Benz sein globales Schnellladenetz auf über 2.000 Ladepunkte ausgebaut haben, davon mehr als 200 in Europa. Bis zum Ende des Jahrzehnts sind weltweit sogar mehr als 2.000 eigene Ladeparks mit über 10.000 Schnellladepunkten geplant.

Strategische Partnerschaft mit E.ON in Europa

E.ON unterstützt künftig bei der Standortsuche und Planung, dem Bau, Betrieb sowie begleitenden Services der in Europa geplanten Schnellladeparks. Dazu gehören auch smarte Lösungen wie die vorausschauende Wartung der Ladeinfrastruktur auf Basis von künstlicher Intelligenz sowie perspektivisch weitere komfortable Funktionen für Kunden von Vorab-Reservierung bis hin zu Plug & Charge. Zudem wird E.ON als einer der größten Energieversorger Europas seine Expertise und umfangreichen Marktkenntnisse zu intelligentem Energiemanagement einbringen und im Bereich der Energieversorgung unterstützen.

Komfortables Schnellladen bei Mercedes-Benz
Der barrierefreie Standort an der Mercedes-Benz Niederlassung in der Gottlieb-Daimler-Straße in Mannheim wurde sorgfältig ausgewählt, um ein gehobenes Kundenerlebnis zu ermöglichen. Großzügig dimensionierte Parkplätze und eine Durchfahrtsoption ermöglichen es, auch größere Transporter, wie z.B. einen Mercedes-Benz eSprinter, bequem zu laden, ganz ohne lästiges Rangieren oder Wenden. Darüber hinaus haben Kunden in unmittelbarer Nähe Aufenthaltsmöglichkeiten in der Mercedes-Benz Niederlassung (im Rahmen der Öffnungszeiten). Das Dach des Ladeparks ist mit Photovoltaik-Elementen ausgestattet und schützt so nicht nur vor schlechten Witterungsbedingungen, sondern trägt auch zur erneuerbaren Energiegewinnung bei. Beleuchtete Elemente wie eine LED-Lichtleiste, nummerierte Ladeplätze und eine dynamische Status-LED-Leiste bieten zusätzlichen Komfort und geben Informationen zur Verfügbarkeit der jeweiligen Ladesäule sowie zum Ladestatus. Die Beleuchtung des Ladeparks wird ressourcenschonend gedimmt, sobald er nicht genutzt wird. Die Architektur des Ladeparks zeichnet sich durch ein durchdachtes Design aus. Charakteristische Markenelemente wie der ikonische 3D Chrom Stern von Mercedes-Benz sowie ein hochwertiger Silber-Look prägen das Gesamtbild. Auch die Ladesäulen sind in einem markentypischen Design gestaltet.

Mercedes-Benz Kunden profitieren von Vorteilen beim Laden
Die Mercedes-Benz Ladeparks sind für Kunden nahtlos ins digitale Ladenetz Mercedes me Charge integriert. In elektrischen Fahrzeugen von Mercedes-Benz zeigt das Navigationssystem die genaue Position und die aktuelle Verfügbarkeit von Ladepunkten an. Diese Informationen werden von der Navigation mit Electric Intelligence verwendet, um eine komfortable und zeiteffiziente Route inklusive Ladestopps zu berechnen.

Gleichzeitig können Mercedes-Benz Kundinnen und Kunden künftig an den Mercedes-Benz Ladeparks eine Reservierungsfunktion nutzen, die die Ladepunkte exklusiv im Voraus bucht. An der Ladesäule erfolgt die Authentifizierung über die Anzeige im MBUX Multimediasystem, die Mercedes me App, die Mercedes me Charge Ladekarte oder zukünftig direkt über Plug & Charge[1]. Alles Weitere wird über Mercedes me Charge ganz automatisch geregelt. Kunden profitieren dabei vom hinterlegten Ladevertrag. Jeder Ladevorgang wird automatisch abgebucht – auch im europäischen Ausland. Für Mercedes me Charge Kunden gelten die bestehden Ladetarife „S“, „M“ und „L“.

In Mercedes me Charge bündelt Mercedes-Benz alleine in Europa mehr als 1.100 Ladeanbieter. So genießen Fahrer eines vollelektrischen Fahrzeugs oder eines Plug-in Hybrids von Mercedes-Benz bequemen Zugang zu mehr als 550.000 Ladepunkten in Europa. Mit weltweit mehr als 1,4 Millionen Ladepunkten ist Mercedes me Charge eines der größten Ladenetze.

Erweiterung der globalen Lademöglichkeiten

Neben den über 1,4 Millionen Ladepunkten in Mercedes me Charge, erweitert Mercedes-Benz mit dem Aufbau seiner eigenen Mercedes-Benz Ladeparks kontinuierlich sein bestehendes Angebot. Zu dem Maßnahmenpaket von Mercedes-Benz zum Aufbau einer Schnellladeinfrastruktur zählen auch das Joint Venture IONITY, das heute bereits rund 3.000 Schnellladepunkte in Europa betreibt, sowie das kürzlich gegründete Joint Venture mit sechs anderen Automobilherstellern zum Ausbau des nordamerikanischen Schnellladenetzes. Das eigene Mercedes-Benz Charging Network bestehend aus eigenen Ladeparks ist der nächste wichtige Schritt in der Elektrifizierungsstrategie des Unternehmens. Alle Geschäfte, die mit dem Lade-Ökosystem verbunden sind, werden in der Mercedes-Benz Mobility AG gebündelt.

Quelle: Mercedes-Benz Group AG

[1] Erhältlich für die Mercedes-Benz Baureihen EQA, EQB, EQE und EQS sowie für die Plug-in-Hybrid-Versionen der Mercedes-Benz C-Klasse, S-Klasse und des GLC mit optionalem Gleichstrom-Ladesystem (DC-Charging).

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Dieter Maier
3 Monate zuvor

Cool.

Macht Daimler die Säulen wenigstens für alle Hersteller zugänglich?

Eric, der kein Bier trinkt
Reply to  Markus Jordan
3 Monate zuvor

Als wenn jemand soviel Text wegen 6 Ladesäulen liest.

Eric, der kein Bier trinkt
Reply to  Markus Jordan
3 Monate zuvor

Super, geht doch auch in angemessener Textlänge.

Stranger
3 Monate zuvor

Für ein „gehobenes Kundenerlebnis“ wünsche ich mir ein größeres Dach, das auch bei Regen plus Wind einen Wetterschutz bietet sowie gerne auch einen überdachten Weg zur Toilette, die dann bitte auch 24 / 7 geöffnet ist. Luxury geht anders…. 😉

Dieter Maier
Reply to  Stranger
3 Monate zuvor

Bei Regen und Seitenwind/Sturm kommt das Dächlein sicher schnell an die Grenzen 😀

Gartenpriester
3 Monate zuvor

Wer sich diesen neuen Lade-Luxus live vor Ort anschauen will, hier sind GPS Koordinaten: 49.4758586, 8.4952926

Thorsten
3 Monate zuvor

Meckern… meckern…. und immer nur meckern!

Dach zu klein„, „Text zu lang“ usw. usw. Man kann nur mit dem Kopf schütteln!

Mich würde mal interessieren, wie viele von Euch Keyboard-Cowboys – die hier grundsätzlich und immer nur irgendwas zu meckern und auszusetzen haben – überhaupt ein entsprechendes E-Fahrzeug der Marke Mercedes fahren. Ich schätze mal, dass dies bei den ganzen Motzkies hier aufgrund monetärer Engpässe tatsächlich nur bei den Allerwenigsten der Fall sein dürfte.

Aber macht ja nix, Hauptsache seine persönlich schlechte Grundstimmung unermüdlich hier verbreiten.

Für euch Neunmalkluge sowie Alles-besser-Macher ein kleiner Tip und der kommt wirklich von ganzem Herzen: Fahrt doch mit Euren E-Autos – sofern ihr überhaupt eines habt – zum Laden an die zahlreichen, überdachten Supercharger oder sonstigen, ebenfalls so zahlreich überdachten Ladesäulen der anderen Anbieter.

Stranger
Reply to  Thorsten
2 Monate zuvor

Wie Sie aus meinem Wunsch nach einem größeren Dach eine persönlich schlechte Grundstimmung ableiten, ist mir schleierhaft.
Wenn man die E-Mobilität voranbringen möchte, liegt doch der Schlüssel genau darin, deren (quasi einzigen) pain point „längeres Energie-Nachfüllen“ durch bestmöglichen Komfort so erträglich bzw. angenehm wie möglich zu gestalten.
AMS hat übrigens ähnliche Anmerkungen zu Mannheim: https://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/mercedes-plant-eigenes-ladenetzwerk/

Torben
3 Monate zuvor

Premium und E.ON bzw. E.OFF, das passt ja wunderbar zusammen…herrlich, wenn der Hersteller selbst für den Lacher sorgt…

Simon Le Bon
3 Monate zuvor

Vorerst kostenlos laden ist tatsächlich und irgendwie eine Gebot der Stunde.

Nachdem ich jetzt seit 2 Wochen mit einem EQE SUV 500 4MATIC unterwegs bin, ist an der einen oder anderen Stelle doch Ernüchterung eingetreten. Insbesondere die reale Reichweite und die Kosten, die durch das Schnellladen entstehen sind ein Showstopper.

Ja, es ist Winter und ich schleiche auch nicht mit 90 hinter den Teslas auf der rechten Spur hinterher. Bei distronischen 120 km/h gehen aber doch rund 25 kW/H durch die Spulen. Tatsächlich konnte ich binnen 26 Minuten wieder 43% nachladen (max 116 kW an einem 150er, warum auch immer). Aber das waren dann am Schnelllader doch frische 40,56 €. Bei einem Ladepreis von rund 90 Cent je kW/h, komme ich somit bei 200 Kilometern auf einen „Strompreis“ von 45 Euro.
Meine bisherige C-Klasse, ein 300 4MATIC (MHD), hat bei 120 km/h 6,7 l E 10 verbrannt. Das macht auf 200 Kilometer bei einem Literpreis von 1,85 Euro knapp 25 EURO.

Das macht nicht wirklich Sinn, wenn man längere Strecken zurücklegen will und auch auf den Schnellader auf der Autobahn angewiesen ist.

Ich hoffe, es wird mehr von diesen MB Charging Hubs geben.

Timbob Hansly
Reply to  Simon Le Bon
2 Monate zuvor

In dem Fall sitzt das Problem im Auto.

1. bekommst du zu deinem EQE SUV kostenlos den Mercedes Me Charge L Ladetarif für ein Jahr, wodurch du im Prinzip überall für maximal 55 ct pro kWh (nicht kW/h) laden kannst. Wie man es da schafft 90 cent pro kWh zu zahlen ist mir ein Rätsel. Der Preis liegt jedenfalls an dir.

2. Ist laden am fast charger die Ausnahme in den meisten Fällen. Der Großteil lädt hauptsächlich zuhause sonst ergibt ein Elektroauto kaum Sinn – man sollte sich damit aber vor der Beschaffung auseinandergesetzt haben – gerade bei etwas so teurem. Da bist du dann bei 30-35 ct/kWh außer du hast Solarstrom dann wirds nochmal deutlich günstiger. Je nach dem was man für die Solaranlage gezahlt hat sind das gut unter 10 ct/kWh.

Und so bist du bei 25 kWh/100Km verbrauch bei Schnellladern bei 13,75€, beim normalen Strom zuhause bei guten 8,5€ und bei Solarstrom bei vielleicht 3€. Und das im Winter, was worst case ist während 6,7 Liter bei einem C300 ein best Case sind. Bei identischer Fahrweise lag ich mit meinem EQE 350+ bei 22 kWh/100 Km und beim W213 E200 bei 9L/100 Km.

Simon Le Bon
Reply to  Timbob Hansly
2 Monate zuvor

Schade, dass es gleich persönlich werden muss.

Tatsächlich habe ich eine Mercedes Me Charge Karte, Allerdings sehe ich nicht mich als Problem, sondern eher meinen Arbeitgeber, da ich den EQE als Dienstwagen fahre.und ich sehe die Preise in meiner Abrechnung in der App. Keine Ahnung, warum da diese Preise entstehen. Es ist schlicht und einfach so.
Ich werde da mal ins Gespräch gehen. Insofern Danke für die Aufklärung. Ich bin davon ausgegangen, dass die wissen, was sie tun.

Davon abgesehen ist der Schnelllader für mich Standard, da ich häufig längere Strecken auf der AB zurücklege. Und gerade der EQE wird ja auch im oberen Dienstwagen-Segment beworben.

Ich gebe Euch recht, dass es natürlich günstigere Methoden gibt als Privatperson zu laden. Wallbox, bestenfalls mit PV wäre in meinem Fall mit EigentümerGemeinschaft in der Stadt zur Zeit aber nicht möglich.

Und die 6.7 Liter in der C-Klasse waren echt kein Best Case. Ich war selber überrascht.

Gartenpriester
Reply to  Simon Le Bon
2 Monate zuvor

Wer 90ct pro kWh bezahlt hat die Kontrolle über seine Ladekarten verloren. Ernsthaft, bei IONITY im Direct Access Tarif an bestimmten schnellladern ist das sicher unangenehm – aber eine Mercedes me charge M Karte lohnt sich doch schon ohne nachzurechnen?!

Thomas
Reply to  Simon Le Bon
2 Monate zuvor

Wer 90 Cent/kWh zahlt, hat früher Shell VPower an der Autobahn getankt. Es gibt genug Möglichkeiten für die Hälfte zu laden.