Nachdem das EQB Modell bereits in den USA bestellbar ist, ist nun die Bestellfreigabe für Kanada erfolgt. Der Grundpreis für neue Modell startet bei 75.700 Dollar (zzgl. üblichen Liefergebühren und Steuern) und kommt im 4. Quartal 2022 zu den örtlichen Händlern.

EQB in Kanada nur mit einer Motorisierung 

Das EQB Modell ist in Kanada aktuell ausschließlich als EQB 350 4MATIC erhältlich und beinhaltet – neben der normalen Serienausstattung – das KEYLESS-GO Paket, ein erweitertes Soundsystem sowie die Lademöglichkeit für kabellose Telefonie. Der aktive Spurthalte- sowie Totwinkel-Assistent sowie der Aktive Brems-Assistent ist bereits im Serienumfang enthalten.

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Unterschiedliche Grundausstattung in den USA

Während man in Kanada nur das EQB 350 4MATIC anbieten, ist in den USA das EQB Modell als 300 4MATIC sowie als EQB 350 bestellbar. Dort starten die Preise bei 54.500 US-Dollar bzw. 58.050 US-Dollar (zzgl. Versandkosten) und ist dort in zwei unterschiedlichen Ausstattungsvarianten (Exclusive und Pinnacle) bestellbar.

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Zwei Ausstattungslines in den USA

Die Exclusive Variante erweitert das EQB Modell in den USA u.a. um das KEYLESS-GO Paket sowie das erweiterte Soundsystem und induktives Laden und kostet so als EQB 300 55.750 Dollar, als EQB 350 4MATIC 59.300 Dollar. Die Pinnacle-Ausstattung liegt bei 58.300 bzw. 60.350 Dollar und verfügt über alle Ausstattung der Exklusiv Variante sowie zuzüglich der Burmester Surround Soundanlage, der 360 Grad Kamera sowie dem Panoramadach.

Umgerechnet kostet das EQB 350 4MATIC Modell in Kanada rund 56.771 Euro, während das US-Grundmodell hier bei 57.638 Euro (jeweils zzgl. Gebühren/Tax) liegt (ohne Berücksichtigung der unterschiedlichen Serienausstattung).

Symbolbilder: Mercedes-Benz Group AG

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10 Kommentare
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Jürgen
1 Monat zuvor

Die Ammis kriegen also die Burmester Anlage und bei uns nur maximal das “Advanced Sound System”. Interessant.

Peter
Reply to  Jürgen
1 Monat zuvor

Was macht daran keinen Sinn?

Stefan Camaro
1 Monat zuvor

Gerade Kanada habe ich letztes Jahr als super Land für Elektroautos wahrgenommen.
So eine schöne Route von Vancouver nach 100 Mile House und dann am nächsten Tag weiter zum Wells Grey Provincal Park und nach Valemount. Am Dritten Tag geht dann weiter Richtung Jasper und Banff in die Nationalparks.
Was gibt es schöneres als in dieser tollen Landschaft an Ladesäulen zu stehen und sich über die nächste Lademöglichkeit Gedanken machen zu müssen…
Mir ist natürlich klar, dass die Kandische Bevölkerung nicht täglich große Entfernungen überbrückt, trotzdem frage ich mich wie ein E-Auto hier punkten will.
Ich auf jeden Fall war dankbar mir den Chevrolet Suburban untwerwegs.
Wie wird das eigentlich 2035 in der EU mit reinen E Autos? Bei den Mietwägen wird das sicher interessant, da man mit Mietwägen gerne große Entfernungen zurücklegt in doch eher abgelegene Gebiete wo sich schöne Landschaft befindet.
Ich persönlich kann es mir schwer vorstellen in 13 Jahren mit einem E Auto als Tourist durch die Karparten oder die Pyränäen zu gurken.

Sebastian
Reply to  Stefan Camaro
1 Monat zuvor

Mallorca zum Beispiel will in 10% Schritten bis 2030 die komplette Mietwagen Flotte auf Elektro umstellen. Bei gefühlt 50 Ladesäulen und vielleicht einer Handvoll HPC’s auf der ganzen Insel. Wird das bei ca. 100.000 Mietwagen eine sehr spannende Angelegenheit. In den meisten Fincas ist das Laden eines Elektroautos unter Androhung von horrenden Strafen verboten.

Stefan Camaro
Reply to  Sebastian
1 Monat zuvor

Jetzt wäre aber Mallorca noch prädistiniert für Elektromobilität. Eine Insel wo man kaum mehr als 150km einfach zurücklegen kann und dazu nie wirklich sehr kalt.
Aber klar, wo sollen die ganzen Mietwägen denn laden, wenn man unter Tags damit rumgefahren ist und einsame Buchten besucht hat…
Auf Kreta im November sah ich kein einziges Elektroauto. Und auch Kreta ist EU wo das neue Gesetzt ab 2035 hilt…
Bin gespannt, ob die Ukraine bis 2035 EU ist, für die gilt das dann ja auch…

JoeSt
1 Monat zuvor

Wenn wir immer nur darüber diskutieren, warum die eMobility nicht funktionieren wird, wird sie auch nicht klappen. Deutschland Deine Ideen und Ingenieure. Lass uns drüber reden, dass wir es hinbekommen.

Stefan Camaro
Reply to  JoeSt
1 Monat zuvor

Ja aber dazu müsste ein anderer Kurs hierzulande gefahren werden. Das Auto (und nicht nur der Verbrenner) wird seit Jahren hier von bestimmten Gruppen verteufelt. Und diese Gruppen bekommen auch noch eine mediale und politische Bühne.
Unser Straßenblockierer und Autobahnabseiler stoppen auch E-Autos auf den Straßen und nicht nur Verbrenner.
Und das ohne wirkliche Konsequenzen. Man überlege sich nur mal radikale Autofahrer würden sich auf Schienen der Stammstrecke in München kleben.
Wobei es ja auch gut ist, dass sich Autofahrer nicht auf dieses Niveau herablassen.

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Ralf
Reply to  JoeSt
1 Monat zuvor

Das tut man sehr viel. Und kommt zu dem Schluss, dass unser Stromnetz kaum zig Millionen von E-Autos aushält und eine Erweiterung (als Lösung) Unsummen verschlingt – die vielleicht an anderer Stelle besser investiert wären.

Pano
Reply to  JoeSt
1 Monat zuvor

Einen wissenschaftlich fundierten Diskussionsbeitrag zur E-Mobilität gibt es zB von Harald Lesch: https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/lesch-und-co-wie-klimafreundlich-sind-e-autos-wirklich-100.html
Grüße
Pano

Zuletzt editiert am 1 Monat zuvor von Pano
Markus R.
1 Monat zuvor

Fragen:
Während man in den USA nur das EQB 350 4MATIC anbieten, ist in den USA das EQB Modell als 300 4MATIC sowie als EQB 350 bestellbar.“
OBEN meint Kanada, oder?

Am Textanfang steht, das Kanada-Modell kostet 75.000 Dollar? Kanadische Dollar? Am Textende kostet es in Kanada 56.700 € (umgerechnet).

Zu USA wird einmal angegeben 300 4mat und 350 für 54 und 58.000 US-Dollar.
Weiter unten (bei „unterschiedliche Ausstattungslinien) werden die Typen wieder getauscht (die 4mat „wechselt“): „EQB 300 55.750 Dollar, als EQB 350 4MATIC 59.300 Dollar.“ (nicht in € umgerechnet, korrekt?)

Hier ist was durcheinander. Gibt es den EQB 350 4mat jetzt in USA?