Lieferzeiten von Mercedes-Benz haben sich erheblich verkürzt

Bei Mercedes-Benz haben sich die Lieferzeiten der meisten Baureihen größtenteils auf 8 Wochen verkürzt. Grund dafür ist wohl, dass man den Auftragsstau aufgrund des Halbleitermangels nun größtenteils abgearbeitet hat.

Lieferzeiten von Mercedes-Benz haben sich erheblich verkürzt

Auftragsstau abgearbeitet

Je nach Ausstattung liefert Mercedes-Benz aktuell die meisten Baureihen bestenfalls bereits innerhalb von nur acht Wochen, abgesehen von Produktionen aus dem Ausland  und einigen wenigen Ausreißern (bzw. auch bestimmte Ausstattungskombinationen). So ist die E-Klasse sowie der GLC als reiner Verbrenner – aufgrund der bekannten Zulieferproblemen hinsichtlich der 48 Volt Technik – aktuell erst ab neun bzw. sieben Monaten lieferbar. Die Lieferprobleme dazu sollen sich jedoch ab dem ersten Quartal 2024 beginnend auflösen.

Die Plug-In Varianten der E-Klasse sowie des GLC will man hingegen schon innerhalb von nur zwei Monaten liefern können. Lieferzeiten ab sieben Monaten gibt es hingegen beim GLE und GLS Modell aus US-Produktion sowie beim EQS SUV sowie EQE SUV, sowie dem GLB Modell ab fünf Monaten aus dem Produktionswerk in Mexiko.

Lieferzeiten von Mercedes-Benz haben sich erheblich verkürzt

Nur wenige Modelle mit längerer Lieferzeit

Die acht Wochen Lieferzeit will man hingegen u.a. beim EQA, EQB und selbst EQE und EQS Modell, aber auch bei den Kompaktmodellen der A-, B-Klasse, CLA und GLC einhalten, wie auch bei der C-Klasse und beim AMG SL. Selbst der AMG GT 4-Türer ist frühestens bereits innerhalb von nur zwei Monaten lieferbar, wie sogar auch das neue CLE Coupé. Noch schneller geht es aktuell nur beim smart #1 und #3 Modell, die jedoch von der  smart Europe GmbH kommen und innerhalb von vier Wochen ausgeliefert werden können.

Lieferzeiten von Mercedes-Benz haben sich erheblich verkürzt

Lieferzeiten von Mercedes-Benz haben sich erheblich verkürzt

Symbolbilder: Mercedes-Benz Group AG

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33 Kommentare
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Markus
2 Monate zuvor

Die Lieferzeit liegt an eine Phantasie-Preis-Politik. Der Schwede hat gedacht, dass der doofe Kunde alles zahlt. Dass andere aber auch schöne Töchter haben, soweit reicht der Verstand nicht.
Im März hatte man mir noch einen EQC vor Modellende fúr 1600€ Leasing angeboten..
Ich bin dann zu Tesla gegangen für 800 €.

Dr.med. Alexander
Reply to  Markus
2 Monate zuvor

Ja die Preispolitik. Mercedes baut ohne Zweifel sehr gute Autos. So gewinnt z.B. die neue E-Klasse in einem Vergleichstest recht deutlich gegen den neuen 5er BMW. Aber dann kommt der Preisvergleich der Testwagen mit 89.908 Euro für den E220D und 80.890 Euro für den 520d mit M-Sportpaket. Ähnlich die weiteren Vergleichstests mit dem GLC gegen X3 und Audi Q5. Der Mercedes gewinnt stets die Eigenschaftswertung, liegt aber beim Preis meist ca. 10.000 Euro über den Mitbewerbern. Und hier hat eben Ola maßlos überzogen.

XRT 78
Reply to  Dr.med. Alexander
2 Monate zuvor

Dass Mercedes mal wieder einen Vergleichstest gegen die Konkurrenz aus München gewonnen hat, sollte von Ihnen natürlich nicht unerwähnt bleiben, aber das war nicht die Frage, und dass Mercedes gute Autos baut, halte ich für übertrieben, man schaue sich nur die Rekord Mercedes-Rückrufe für 2023 an.

Jürgen
Reply to  Markus
2 Monate zuvor

Im Online Store EQC

84.989,80 €
Kundenrabatt
– 20.397,55 €
Überführungskosten
+ 952,00 €

immer noch 65.544,25 € für so ein altes Auto.

Im Leasing ist das immer noch 850-900€/Monat je nach Anzahlung.

CFO Wilhelm hat dieses Jahr noch ganz prominent gesagt, man will keine Rabatte um jeden Preis.

Hans-Wurst
Reply to  Markus
2 Monate zuvor

Den Preis regelt eben immer noch der Markt, und nicht irgendwelche MBA-Absolventen in Stuttgart.

Cornelius
Reply to  Markus
2 Monate zuvor

Natürlich sind die Absatzzahlen geringer, je höher man den Preis ansetzt. Bislang konnte man allerdings trotz hoher Preise noch keinen Einbruch bei den Stückzahlen feststellen, und wenn dieser nun bald kommen sollte, kann man darauf mit Preisreduktionen reagieren. Ich bin froh, dass sich Mercedes vor allem dank der Luxuspreispolitik in den letzten Monaten ein komfortables Kapitalpolster zulegen konnte. Das könnte Mercedes noch helfen, wenn der Preiskampf, der schon im Elektrosegment wütet, sich auf die ganze Autobranche ausweiten sollte.

Ralf
Reply to  Cornelius
2 Monate zuvor

Oder man nutzt das Geld und investiert in Technik und Haptik – den wahren Luxus.

Alexander Haupt
Reply to  Markus
2 Monate zuvor

Der Schwede ist jetzt Schwedisch UND Deutsch … aber naja die Luxus-Strategie könnte wirklich etwas nach Hinten losgehen …

EQ44fahrer
Reply to  Markus
2 Monate zuvor

Da gab es mal diese Werbung mit „Gute Preise – Gute Besserung“. Irgendwie passt das auch ganz gut auf die Situation bei MB. Zumindest, wenn man das Ganze aus der Perspektive „von hinten durch die Brust“ betrachtet.

Und der Strolch mit dem Dolch heißt Ola.
Mal gucken, wie sehr sich noch „die Lieferzeiten verbessern“ in 2024.

Würde sagen purer Luxus ist erst erreicht, wenn die Fabrik extra angeworfen wird, um das Fahrzeug taggenau zu produzieren. Stichwort „Manufaktur“. Aber halt im ganzen großen Stil. Ich glaube, da möchte Ola mit MB hin, oder?

Snoubort
2 Monate zuvor

„Knappheit ist ein sehr wichtiger Bestandteil unserer Strategie“

Testfahrer
2 Monate zuvor

Luxus heißt warten und sich gedulden müssen.

Günter
Reply to  Testfahrer
2 Monate zuvor

Die nachfolgende Fragen lauten:

Wer wird sich „diesen“ Luxus noch leisten können?
Wer wird sich mit den durch die Medien angefeuerten Soizialneid diesen Luxus noch leisten wollen (wenn der Sozialneidmob durch die Strassen zieht und Meldung an den Umweltbockwart macht)?

Hans-Wurst
Reply to  Günter
2 Monate zuvor

Selten so einen Dummfu** gelesen. Vielleicht mal die Tageszeitung oder den Nachrichtensender wechseln, oder einfach mal wieder rausgehen und mit normalen Menschen kommunizieren, soll helfen.

Hans-Wurst
Reply to  Testfahrer
2 Monate zuvor

Seit wann ist eine E-Klasse oder ein GLC „Luxus“?!

Snoubort
Reply to  Hans-Wurst
2 Monate zuvor

Sogar „Core Luxury“

Snoubort
Reply to  Markus Jordan
2 Monate zuvor

Von der strategischen Knappheit, für die man sich selbst vor noch nicht allzu langer Zeit (gemeinsam mit der „Preisdurchsetzung“) gefeiert hat, ist auf jeden Fall nicht mehr viel übrig, noch nicht mal im „Top End Luxury“ Bereich.

Oder anders gesagt, die Kundenfreundlichkeit steigt 😉

Peete
2 Monate zuvor

Was ist mit dem GLE Diesel hybrid?

Peete
Reply to  Peete
2 Monate zuvor

aber da war die Lieferzeit doch vor kurzem (vor 2 Monaten) noch in Q1 ausgewiesen, oder?

Theo B.
2 Monate zuvor

Fahre jetzt einen EQE 350 und bin mit den Fahreigenschaften, der Technik etc. echt zufrieden. Ist mein erstes E-Fahrzeug und finde es bis dato echt klasse. Was nicht klasse ist, ist die billige Verarbeitung, das scheiß Lenkrad, die unsagbar schlechte Bedienung über die untere Menüleiste, bei der man z.B die Lautstärke auch nur durch Wischen verändern kann. Die Lenkstockhebel sind billigst…..es geht gerade so weiter. Die Paketierungen nerven, die Preise gehen gar nicht, nicht für das, was man geboten bekommt. Ich rede nicht von der Technik!

Technisch top, mit wenig Liebe zum Detail / Bedienbarkeit und viel Sparwut umgesetzt.
Für mich hat das gar nix mit Luxus zu tun, da waren wir qualitativ und in der Wertenmutung schon viel viel besser unterwegs. Wen der Wagen wenigstens noch vom Design her gut aussehen würde, wäre es auch weniger schlimm….Aber so, ist es weder Fisch noch Fleisch. Mit dem AMG-Paket, in Verbindung mit dem Night-Paket und schönen Felgen geht es gerade soo, mehr kann man aus diesem rundgelutschten unförmigen „Nix“ leider nicht rausholen….schade, aber ist so. E isch scheee, aber nicht so.

Theo B.
Reply to  Markus Jordan
2 Monate zuvor

Tja, mit dieser Arroganz wird Mercedes schwer auf die Nase fallen. Der Habenwilleffekt lässt bei den E-Fahrzeugen EQE und EQS doch schwer zu wünschen übrig. Bei diesn Preisen, bei diesen Materialien und der aktuellen Qualität. Viele sagen sich: dann kauf ich halt einen hippen Tesla, für günstiger (Optik, Technik OK, technisch mE aber weit hinter MB) oder eben man ist richtig preissensibel und kauft sich was günstiges aus Fernost zukünftig.

Ralf
Reply to  Markus Jordan
2 Monate zuvor

Die Cash-Cows ICE werden gemolken, um parallel BEV zu entwickeln. Allerdings ist man so vermessen, mit beiden Entwicklungen direkt Geld verdienen zu wollen – oder zu müssen.

Dr.med. Alexander
Reply to  Theo B.
2 Monate zuvor

Und 430 liter Kofferraum bei eine E-Limousine mit 5 Meter Länge?

Ferdi
Reply to  Dr.med. Alexander
2 Monate zuvor

Ja, das ist übel. Unpraktischer gehts nicht. Muss meine Sprudelkisten auch immer über die Ladekante hieven und bekomm gefühlt nix rein. Meine Frau findet das gar nicht lustig. Möchte so schnell es geht auf den S214 umswitchen, EQE war ein netter Versuch, der Spaß macht, scheiße aussieht und dazu noch unpraktisch ist….

Ferdi
Reply to  Ferdi
2 Monate zuvor

Hab das erste Mal Bier geholt – na wenigstens gehen 6 Kisten rein, ohne groß Tetris spielen zu müssen. Der zwanghafte Spurhalteassi, den man nach jedem Neustart manuell ausschalten muss nervt mich gerade gewaltig.

Robert
Reply to  Theo B.
2 Monate zuvor

Nur so als Tipp zu der Lautstärke. Ich vermute die Leiste unter dem Display funktioniert wie bei meinem 206. Da kann ich die Lautstärke auch mit einem Druck auf das Plus und das Minus verstellen. Das funktioniert für mich dann sehr gut so.
Lg

Frank
2 Monate zuvor

Während in Austin (TX) gefeiert wird, herrscht in Wolfsburg blanke Panik vor der Insolvenz.

Wird auch Daimler noch solche Probleme bekommen?

Ralf
Reply to  Frank
2 Monate zuvor

Ja, da feiert man gerade voll den Preiskrieg mit chinesischen Herstellern.

VW und auch Mercedes müssen aus der Soße kommen mit ihren leistbaren elektrischen Autos… iD.2 und CLA. Ansonsten wird es schwierig auf dem Weltmarkt zu bestehen.

Jörg
2 Monate zuvor

Die kurzen Lieferzeiten belegen den seit Monaten unterirdischen Auftragseingang.Das nächste Jahr wird die schweren Fehler des Managements im Pricing, Produktmanagement und Qualitätsanspruch offen legen .

Langstrecke
Reply to  Jörg
2 Monate zuvor

Genau das ist es. Bei den überzogenen Preisen und den daraus mit dem aktuellen Zinsniveau resultierenden Leasingraten und den fehlenden Nachlässen ist Mercedes inzwischen bei Neubestellungen aus unserem Fuhrpark geflogen.