Die neue Mercedes-Maybach S-Klasse: Die Essenz wahrer Klasse

Mit der umfassendsten Modellpflege ihrer Geschichte setzt die neue MercedesMaybach S‑Klasse einen neuen Maßstab im Segment der automobilen Luxuslimousinen. Die Neuauflage verbindet technische Innovation mit handwerklicher Perfektion und interpretiert das klassische Maybach-Versprechen von Ruhe, Exklusivität und Souveränität konsequent neu. Bestellbar ist das Modell in ersten europäischen Märkten ab dem 25. März 2026.

Luxus neu definiert – technisch und emotional

Die Überarbeitung der S-Klasse in ihrer exklusivsten Ausprägung geht weit über ein klassisches Facelift hinaus. Ziel war es, das Fahrzeug als Rückzugsort zu perfektionieren – als Raum für Entspannung, digitale Intelligenz und maßgeschneiderte Individualisierung. Erstmals kommt dabei das neue Mercedes-Benz Betriebssystem MB.OS zum Einsatz, das in Kombination mit der vierten Generation des MBUX-Infotainmentsystems eine personalisierte und lernfähige Benutzererfahrung ermöglicht. KI-basierte Funktionen, Over-the-Air-Updates und ein weiterentwickelter Virtual Assistant heben das digitale Erlebnis auf ein neues Niveau.

Präsenz mit subtiler Ausdruckskraft

Optisch präsentiert sich die neue Maybach S-Klasse noch souveräner. Der Kühlergrill wurde vergrößert und erstmals mit einer beleuchteten Kontur versehen. Dezente Lichtinszenierungen – etwa am Maybach-Emblem oder optional am stehenden Mercedes-Stern – unterstreichen die elegante Zurückhaltung, die das Design prägt.

Feine Details wie roségoldene Akzente in den Scheinwerfern oder ein aufrecht stehender Stern in den Schmiederädern zeigen die Liebe zum Detail. Neue Lackierungen und erweiterte MANUFAKTUR-Optionen ermöglichen eine noch individuellere Gestaltung.

Innenraum als Rückzugsort

Im Interieur verschmelzen hochwertige Materialien, modernste Technik und eine klare Formsprache zu einem ganzheitlichen Luxuskonzept. Offenporige Hölzer, neu entwickelte Textilien und fein abgestimmtes Ambientelicht schaffen eine ruhige, nahezu loungeartige Atmosphäre.

Erstmals bietet Maybach auch ein lederfreies Interieur an. Das neue „Mirville“-Material kombiniert nachhaltige Ansätze mit einer hochwertigen Haptik und fügt sich nahtlos in das luxuriöse Gesamtbild ein. Für maximalen Komfort im Fond sorgen Executive-Sitze, ein integriertes Kühlfach sowie optional versilberte Champagnerkelche. Automatische Komforttüren und ein nochmals verbessertes Geräuschniveau verstärken den Eindruck eines mobilen Refugiums.

Elektrifizierte Souveränität

Die Antriebspalette wurde umfassend modernisiert. Neue elektrifizierte Sechs- und Achtzylindermotoren mit Mild-Hybrid-Technologie verbinden hohe Leistung mit gesteigerter Effizienz und Laufruhe. An der Spitze steht ein weiterentwickelter V8, der Leistungswerte auf V12-Niveau erreicht. In ausgewählten Märkten bleibt der klassische Zwölfzylinder weiterhin erhältlich. Ergänzt wird das Angebot durch einen Plug-in-Hybrid mit rund 100 Kilometern elektrischer Reichweite, der besonders im urbanen Raum neue Möglichkeiten eröffnet.

Fahrkomfort auf neuem Niveau

Ein zentrales Element des Fahrerlebnisses ist die weiterentwickelte AIRMATIC-Luftfederung. Dank vorausschauender Regelung und Car-to-X-Daten passt sich das Fahrwerk frühzeitig an Straßenbedingungen an und sorgt für ein besonders sanftes Dahingleiten.

Moderne Assistenzsysteme wie MB.DRIVE ASSIST PRO ermöglichen zudem ein hohes Maß an automatisierter Unterstützung – perspektivisch bis hin zu einem nahtlosen Punkt-zu-Punkt-Fahrerlebnis.

Digitale Intelligenz trifft Handwerkskunst

Das neue MBUX-System mit Superscreen und Maybach-spezifischem Design verbindet intuitive Bedienung mit ästhetischem Anspruch. Displays im Fond, individualisierbare Benutzeroberflächen und integrierte Videotelefonie erweitern den Funktionsumfang deutlich.

Parallel dazu bleibt die handwerkliche Individualisierung ein zentrales Element. Mit MANUFAKTUR „Made to Measure“ stehen nahezu unbegrenzte Möglichkeiten zur Verfügung – von exklusiven Lackierungen bis hin zu maßgeschneiderten Interieurdetails.

Produktion in Sindelfingen

Gefertigt wird die neue Maybach S-Klasse im Werk Sindelfingen, einem der traditionsreichsten Standorte von Mercedes‑Benz. In der hochmodernen Factory 56 entstehen die Fahrzeuge unter Einsatz digitaler Produktionsprozesse und mit einem hohen Anteil an Handarbeit.

Bilder: Mercedes-Benz Group AG

23 Kommentare
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S450
1 Monat zuvor

Schmeckt.

Michael Sommer
1 Monat zuvor

Chilliges KFZ

Adrian
1 Monat zuvor

Hatte gehofft, der Maybach und VLS würden jeweils ein einziges, durchgehendes Display erhalten. Leider wohl nicht.

Trotzdem ein cooles Fahrzeug

Tobson
1 Monat zuvor

Jau Mann, nicht schlecht! Die Scheinwerfer ein bisschen zu plump und der Grill ein wenig zu fett, aber das ist wirklich minimale Kritik – auf höchstem Niveau 😉

Marc W.
1 Monat zuvor

Natürlich wird auch er dereinst als „letzter, echter“ Benz gefeiert werden – man feiere ruhig mal dieses grandiose ZU ÖFFNENDE Dach.
Auch Ansätze, allzu protzig-peinliche Überhöhungen einzudämmen, mögen goutiert werden.

Ehrlich ist auch, auf offensichtlich offiziellen Bildern ostentativ disharmonische Fugenverläufe (Grill / Haube) einzugestehen. Denn: seine Kunden haben andere Prioritäten. Mögen seine Kunden NICHT in der Mutter aller Kriege untergehen.

Morris96
1 Monat zuvor

Mit dem Bildschirm kann ich mich einfach nicht anfreunden, hätte man den nicht schön in ein Zierelement einlassen können?!
Das wirkt doch nicht wertig liebe Freunde von Mercedes Benz!
Hoffe das hat in der nächsten Generation wieder ein Ende.

LG

Bernhard
1 Monat zuvor

Wer Den selbst fahren muss macht was falsch. Den passenden Chauffeur gibts leider nicht im der Extras-Preisliste.

Sale
1 Monat zuvor

Ein Maybach ohne V12 in Europa wegen EU7?

S450
Reply to  Sale
1 Monat zuvor

Richtige Frage.

Was wird dann aus dem S680 Guard?

Warum macht man keine Final Edition wie beim S65?

MartinBerlin
Reply to  S450
1 Monat zuvor

Der S689 Guard läuft auch hier weiter als V12, aber nur der

S450
Reply to  Sale
1 Monat zuvor

Der S680 ist im Konfigurator.

Ing. Siggi Weber
1 Monat zuvor

Damit in Cannstatt vor die Schischabar parken – das wäre Ralfis Traum.

Marco
1 Monat zuvor

Die korrekte Baureihenbezeichnung lautet Z223, das nur zur Korrektur. 🙂

S450
Reply to  Marco
1 Monat zuvor

Nicht wie „gewohnt“ X223?

Marco
Reply to  S450
1 Monat zuvor

Nein, X223 ist nicht korrekt.
Bei der Vorgängerbaureihe war die Bezeichnung X222 richtig, aber hier bei dieser BR Z223.

S450
Reply to  Marco
1 Monat zuvor

Dafür gab’s n Like.

Marco
Reply to  S450
1 Monat zuvor

Dann bedanke ich mich recht herzlich dafür.

S-Fahrer
1 Monat zuvor

Ich freue mich sehr darüber, dass sich meine Hoffnungen auf einen kräftigeren V8 als Ersatz für den V12 erfüllt haben. Bis ich meinen Z223 abgeben muss, wird der S63 voraussichtlich noch vorgestellt, sodass ich die beiden Modelle dann gut vergleichen kann.

Im Prinzip kann der S680 aber bereits alles, was ich von meiner S-Klasse erwarte. Ich könnte auf die zusätzliche Länge beim S63 durchaus verzichten – wenn auch ich zugeben muss, dass er bei der ein oder anderen Gelegenheit durchaus von Vorteil war.

Sollte der S63 wieder ohne Option auf einen Haubenstern kommen, müsste der Antrieb schon sehr überzeugend sein, um mich wieder zurück zu AMG zu bewegen.

Insgesamt gefällt mir das Facelift, auch wenn die Front nun deutlich vulgärer wirkt und das Interior trotz aller Änderungen nur eine minimale Verbesserung darstellt. Dass, das Kennzeichen wieder den sowieso schon störenden LED-Rahmen unterbricht, stört meinen inneren Monk extrem.

Lackfarbe
1 Monat zuvor

You vill drive with the schwarzer Schnautza

AND YOU VILL BE HAPPY

Zuletzt editiert am 1 Monat zuvor von Lackfarbe
Schalter Weel
Reply to  Lackfarbe
1 Monat zuvor

hehe, auf jeden

Lackfarbe
1 Monat zuvor

Sehr, sehr elegantes Fahrzeug. Persönlich gefällt mir die weiß/grüne Kombination am allerbesten. Abwarten, ob es auch das Facelift wieder in einer schwarz/gold und schwarz/dunkelrot Kombination geben wird. Diese waren meine Favoriten vor dem FL.

In Sachen Glanz und Prunk ist die Maybach S-Klasse mit dem neuen Bentley Continental GT und mit RR nun wirklich zusammen in einer Liga. Was jetzt wem nun besser gefällt, ist ganz individuell.

Persönlich möchte ich noch anmerken, dass in meinen Augen der Faktor „Kitsch“ auch sehr stimmig im Verhältnis zu Glanz und Prunk steht. „Kitsch“ konnte bisher Mini wie kein anderer (letzter 2-Türer Mini Cooper, meine persönliche Referenz), aber Mercedes trifft es mit dem Fahrzeug – ich will behaupten – genauso gut.
[Ja, richtig gelesen. Wenn es um „wie funktioniert Kitsch“ geht, muss sich selbst ein Maybach an einem Mini messen.]

Schade – und das ist der Wermutstropfen – spielt das Fahrzeug beim Thema Fahrassistenz-Systeme nur in der dritten Liga. Das bleibt trotz allem Nvidia und Drive Pilot Super Plus, noch immer der Fall. Wird sich wohl auch bis zum ende dieser Generation nicht mehr ändern.

Zuletzt editiert am 1 Monat zuvor von Lackfarbe
Checker_Toni
1 Monat zuvor

Unterm Strich ein tolles Fahrzeug.
Aber warum geht auch hier die Überfrachtung mit dem Markenlogo, insbesondere in den Lufteinlässen der Stoßstange, munter weiter?
Ich würde mir wirklich weniger davon wünschen.

S450
Reply to  Checker_Toni
1 Monat zuvor

Aufm Strich bestimmt auch.