Mercedes-Benz verpasst G 580 EQ Modell Feinschliff

Mit dem Modelljahr 2026 erhält der vollelektrische Mercedes G 580 EQ ein technisches Update, das vor allem auf Detailverbesserungen im Bereich Batterie und Ladeleistung abzielt. Die grundlegende Architektur bleibt unverändert.

Im Fokus des Änderungsjahres 26/1 für das G EQ Modell steht eine leicht erhöhte nutzbare Batteriekapazität: Statt bisher 116 kWh hat Mercedes in der Batterie nun 117 kWh freigeschaltet. Daraus resultiert eine geringfügig gesteigerte Reichweite von 479 Kilometern statt bislang 473 km. Parallel wurde die DC-Ladeleistung von 200 auf 210 kW angehoben, wodurch sich die Ladezeit von 10 auf 80 Prozent auf rund 29 Minuten verkürzt. Optional ist nun aber auch in 22kW-Onboard-Charger für das Modell verfügbar.

Optisch beschränken sich die Änderungen lediglcih auf Details. Neu im Programm ist die Außenfarbe „Aquamint“, ergänzt durch überarbeitete 20-Zoll-AMG-Räder. Gleichzeitig entfällt offenbar die bisher optionale Black-Panel-Front, sodass künftig wieder stärker der klassische G-Klasse-Kühlergrill im Vordergrund steht.

Unterm Strich bleibt das Update evolutionär: Der G 580 EQ profitiert von moderaten Verbesserungen bei Ladeperformance und Effizienz, ohne seine technischen Grundlagen zu verändern. Großartige finanzielle Investitionen macht man im Modell nicht, zumal der Absatz auch überschaubar bleibt.

Symbolbilder: Mercedes-Benz Group AG

27 Kommentare
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PupNacke
1 Monat zuvor

Verkauft sich das Ding eigentlich gut?

PupNacke
Reply to  Markus Jordan
1 Monat zuvor

Schockierend… Hätte ja keiner denken können 🙂

JMK
Reply to  PupNacke
1 Monat zuvor

Wird immer schlecht geredet, läuft aber in einigen Märkten ziemlich gut. Ich glaube nicht, dass MB mehr als 10-15% eAnteil angepeilt hatte. Von den öffentlichen Zulassungszahlen her besser als die EVA2 Luxury…

Der Dude
Reply to  PupNacke
1 Monat zuvor

Fast garnicht. Leider oder Schade das G Modell ist kein E-Auto, es ist ein Geländewagen, also man kann wenn man will ins Gelände. Nur der E nicht.

JMK
Reply to  Der Dude
1 Monat zuvor

Das ist ziemlicher Unsinn. Der eG hat mehr Watttiefe und bessere Steigfähigkeit, als der normale G. Zudem ist es natürlich von Vorteil, wenn man jedes Rad einzeln ansteuern kann, Lediglich das Mehrgewicht ist manchmal hinderlich, wobei der Schwerpunkt niedriger liegt, was wiederum ein Vorteil bei Schräglagen ist.

Michael Kauf
1 Monat zuvor

Schöne passende Farbe!

JMK
Reply to  Michael Kauf
1 Monat zuvor

„G-Klasse Wüstentarn, jeder will mal Panzer fahr’n“

Michael Kauf
Reply to  JMK
1 Monat zuvor

Bin ich 1977 – 1980 als PzKdt M60 beim österreichischen Bundesheer- die waren allerdings oliv!
Privat bevorzugen ich aber dunkles blau. Ausserdem ich hätte Chance auf einen G….

Gartenpriester
1 Monat zuvor

Der beste jemals gebaute G – es wird Zeit, dass er auch der erfolgreichste wird.

Marc W.
1 Monat zuvor

Der Ansatz ist grundfalsch.
Ist denn ein Nachfolger in Sicht? Nein.
Benötigt man hier einen Vollelektrischen? Oh ja, in Europa kann es manchmal schnell gehen – und hektisch werden – bis hin zu Ölimportbeschränkungen mit Rationierungen.

Gerade bei einem Manufakturmodell darf man auch Investitionen in Technik erwarten.
In spätestens zwei Jahren MUSS also hier ein deutliches Upgrade des Akkus erfolgen.

Alexnader
Reply to  Marc W.
1 Monat zuvor

Im Grunde bräuchte das Auto ein 800V system mit grob 400kw Ladeleistung, wenigstens 350km reale Autobahn winterreichweite (also überschlägig 130-140kWh Akku) und eine Anhängelast von 3,5T.

Dann könnt ich den ersetzen durch den G EQ

Ich denke, dann würd man die normalen G-Fahrer abholen. Mein alter G500 kommt auf Langstrecke (ohne Hänger…) auch nur 450km bis zum Tanken. Mit Hänger sind dann schon nur noch 300km.

ru296
Reply to  Markus Jordan
1 Monat zuvor

Sollte doch kein Problem sein, er hat doch eh keine Anhängerkupplung, dass ist meiner Meinung nach auch auch das Problem warum sich diese Auto nicht so gut verkauft.

XRT 78
1 Monat zuvor

Macht die elektrische G-Klasse Spaß zu fahren ?

Pano
Reply to  XRT 78
1 Monat zuvor

Aber hallo, besonders im Gelände.
Grüße
Pano

JMK
Reply to  Pano
1 Monat zuvor

Ja, und a mit dem G-Turn auf losem Untergrund, das ist schon echt witzig. Wenngleich auch völlig sinnbefreit, aber trotzdem sehr witzig.

Sven Keller
Reply to  JMK
1 Monat zuvor

Wäre spannend wie ein Mattlack nach so einem Manöver aussieht. Die Kratzer von den Steinen… zum Glück habe ich so ein Ding nicht.

Michael Kauf
Reply to  Sven Keller
1 Monat zuvor

Klarsichtfolie drüber!!

Adrian
1 Monat zuvor

Warum haben die den noch immer nicht auf 800V angepasst? Wenn man argumentieren könnte, dass der in 15 Minuten auf 80% kommt, würde man zumindest ein paar mehr verkaufen.

JMK
Reply to  Adrian
1 Monat zuvor

Joa, andere hätten gerne eine AHK. Gibt aber wenig, die Ihre G-Klasse für Langstrecke nutzen, insofern wäre 800V glaube ich gar nicht so das Differenzierungsmerkmal. Und 15min 10-80 wären im Schnitt (nicht nur Peak) 330KW an Leistung, da braucht es dann noch mehr Kühlung, da der Wagen schon sehr schwer ist, wird das sicher schwierig.

JML
Reply to  JMK
1 Monat zuvor

Und nicht zu vergessen, dass Schnelladen die Akkulebenszeit meines Kenntnisstandes nach noch reduziert.

axxxtz
1 Monat zuvor

cool, dann steigen jetzt die verkäufe von 2 auf 3 😀

Dietmar Johnen
Reply to  axxxtz
1 Monat zuvor

Na ja, das ist dann eine Absatzsteigerung um 50% im top end luxury Bereich. Gibt’s noch Aktien zu kaufen?

JMK
1 Monat zuvor

Der 22KW Lader ist (hoffentlich) echt Gold wert und relativ günstig. Aber bei dem Riesenakku lohnt sich das beim öffentlichen Laden, da kann man beim Restaurantbesuch oder Fussballspiel schon ordentlich Nachladen und muss nicht zum HPC.

JML
Reply to  JMK
1 Monat zuvor

Ich kann nach bald zwei Jahren mit dem 22kW AC-Lader nur das Fazit ziehen, dass dies die beste und nützlichste Sonderausstattung meines Wagens ist. Schon bei der Recherche war mir klar, dass ich diese Option haben wollte und ich hatte 2024 extra und ausschließlich meine Modell- und sogar Markenwahl darauf ausgelegt, dass mein nächstes Auto mit 22kW an normalen Ladesäulen laden kann. Ich kann jedem nur empfehlen, diese Option bei den Sonderausstattungen auf die Eins zu setzten und finde es etwas schade, dass Mercedes-Benz 22kW AC nicht serienmäßig anbietet.

Denn – und vielen Umsteigern auf E-Mobilität leider nicht bekannt – der standardmäßige 11kW Lader lädt in der Praxis mit 7,x kW während der 22kW-Lader mit bis zu 22kW lädt. Damit bekommt man auch einen EQE in den drei Stunden, die man straffrei an dem meisten öffentlichen nicht-HPC Ladestationen angekabelt bleiben darf fast von 20% auf 80%, währen man mit 11kW-Lader weniger als halb so schnell lädt.

Zuletzt editiert am 1 Monat zuvor von JML
Der Dude
1 Monat zuvor

Letzter Versuch, sonst wird E Dickschiff eingestellt.