Bis zu 12 Prozent Rabatt: Mercedes reduziert Preise für C-Klasse Limousine

Mercedes-Benz gewährt derzeit kräftige Preisnachlässe auf die C-Klasse Limousine: Bei nahezu allen Benziner- und Dieselmodellen mit 48-Volt-Mildhybrid-Technik beträgt der Rabatt einheitlich 12 Prozent – eine der höchsten Nachlassquoten, die der Hersteller aktuell auf eine komplette Modellreihe gewährt. Auch das T-Modell profitiert von Preisnachlässen, hier liegt die Ersparnis mit 7 Prozent jedoch spürbar niedriger.

Die Limousine: 12 Prozent Rabatt als Regelfall

Bei der Limousine zeigt sich ein klares und durchgängiges Muster: Sieben der zehn angebotenen Modelle erhalten bei einer aktuellen Neuwagenbestellung exakt 12 Prozent Nachlass – vom Einstiegsmodell C 200 bis zum kraftvollen C 300. Diese hohe, einheitliche Rabattquote zieht sich durch nahezu die gesamte klassische Benziner- und Dieselpalette mit 48-Volt-Mildhybrid-Unterstützung.

Den größten Preisvorteil in absoluten Zahlen sichert sich dabei der C 300 mit 258 PS Verbrennerleistung plus 23 PS Mildhybrid-Boost: Sein Preis sinkt – bei den vollen 12 Prozent – von 60.279,45 Euro auf 53.045,92 Euro, ein Minus von 7.233,53 Euro. Knapp dahinter folgt, ebenfalls mit 12 Prozent, der C 250 d 4MATIC mit 7.178,56 Euro Ersparnis. Am günstigsten in den Einstieg kommt der C 200 (177+23 PS): Auch er profitiert von den vollen 12 Prozent und kostet künftig 42.982,32 Euro statt 48.843,55 Euro.

Einzige Ausnahme unter den Verbrenner- und Dieselmodellen ist der C 250 d mit 11,97 Prozent, dessen Abweichung aber kaum ins Gewicht fällt. Spürbar aus dem Rahmen fallen dagegen die Plug-in-Hybride C 300 e, C 300 e 4MATIC und C 400 e 4MATIC: Mit 218+136 PS beziehungsweise 258+136 PS Systemleistung sparen sie in absoluten Zahlen zwar ähnlich viel wie die Topmodelle der Verbrenner-Reihe, ihre Rabattquote liegt mit 9 Prozent aber drei Prozentpunkte unter dem sonst durchgängigen Wert von 12 Prozent. Der C 400 e 4MATIC etwa verbilligt sich von 73.547,95 Euro auf 66.928,63 Euro, ein Nachlass von 6.619,32 Euro – bei 12 Prozent wären es umgerechnet sogar 8.825,75 Euro gewesen.

Das T-Modell: Einheitlich 7 Prozent Rabatt

Beim T-Modell fällt der Rabatt bei Mercedes insgesamt moderater aus als bei der Limousine – dafür aber über alle Motorisierungen hinweg konstant bei 7 Prozent, unabhängig davon, ob Verbrenner, Diesel oder Plug-in-Hybrid unter der Haube arbeitet.

Der Einstiegs-Kombi C 200 T-Modell sinkt so von 50.390,55 Euro auf 46.863,21 Euro, eine Ersparnis von 3.527,34 Euro. Am oberen Ende der Skala steht der C 400 e 4MATIC T-Modell: Mit 258+136 PS Systemleistung kostet er künftig 69.838,30 Euro statt 75.094,95 Euro im Listenpreis – ein Nachlass von 5.256,65 Euro und damit auch die höchste absolute Ersparnis der gesamten T-Modell-Reihe.

Auch die mittleren Ausstattungslinien profitieren spürbar: Der C 300 T-Modell verbilligt sich um 4.327,85 Euro auf 57.498,60 Euro, der C 250 d 4MATIC T-Modell um 4.295,78 Euro auf 57.072,52 Euro.

Limousine vs. T-Modell: Der Rabattvergleich im Detail

Auffällig: Während bei der Limousine die Antriebsart über die Rabatthöhe entscheidet – Mildhybrid-Modelle bekommen mehr Nachlass als Plug-in-Hybride –, spielt das beim T-Modell keine Rolle. Dort erhalten Plug-in-Hybride denselben Rabatt wie die klassischen Verbrenner.

Warum die Rabatte unterschiedlich ausfallen

Die Erklärung für den Unterschied zwischen den Antriebsarten liegt in der Technik: Die 48-Volt-Mildhybridsysteme in den klassischen Modellen sind vergleichsweise einfache Zusatzsysteme mit kurzzeitig bis zu 23 PS Unterstützung. Die Plug-in-Hybride hingegen verfügen über einen vollwertigen Elektro-Traktionsmotor mit eigener Batterie und ermöglichen rein elektrisches Fahren – technisch aufwendiger und daher wohl auch margentechnisch enger kalkuliert.

Warum Mercedes beim T-Modell durchgehend eine einheitliche, aber niedrigere Rabattquote von 7 Prozent ansetzt statt der bei der Limousine üblichen Staffelung, lässt sich aus den vorliegenden Zahlen nicht eindeutig ableiten. Möglich wäre, dass der Kombi grundsätzlich als margenstärkeres oder gefragteres Modell gilt und deshalb konservativer rabattiert wird – zumindest in Deutschland.

Gegenüberstellung – Neupreise (nach Rabatt) von Limousine und T-Modell:

Fazit

Wer viel sparen will, findet den größten Vorteil bei der Limousine der Modellpflege mit klassischem Antrieb – der C 300 mit 7.233,53 Euro Nachlass steht an der Spitze aller Angebote. Käufer, die auf das praktischere T-Modell setzen, müssen sich mit einem moderateren, aber dafür durchgängig gleichen Rabatt von 7 Prozent zufriedengeben – unabhängig davon, ob sie sich für Benziner, Diesel oder Plug-in-Hybrid entscheiden.

Symbolbilder: Mercedes-Benz Group AG

 

33 Kommentare
Älteste
Neueste Meist bewertet
Tim
22 Tage zuvor

Meiner Meinung nach immer noch zu teuer. Vor Corona waren solche Nachlässe normal. Auch Mercedes kommt bald wieder von dem hohen Ross runter.

Tobson
Reply to  Tim
22 Tage zuvor

Die, die in der Vergangenheit C-Klasse gefahren sind, fahren heute CLA oder CLA SB. Traurig, aber bei diesen Preisen verständlich.

Snoubort
Reply to  Tobson
21 Tage zuvor

Ein C200 ist billiger als ein CLA180, hat dabei einen von MB in D gebauten Motor mit neuestem ISG, Heckantrieb, eine echte Automatik, eine Armlehne hinten, keinen Kompakt-MB Innenraum, und keine schwarze Wand vor der Nase.

Ralf
Reply to  Tim
21 Tage zuvor

Meiner Meinung nach kriegt man heute inflationsbereinigt mehr C-Klasse, als vor Covid.

Teusenberger
Reply to  Ralf
21 Tage zuvor

Cov ID? Was soll das sein?

Marco
Reply to  Teusenberger
21 Tage zuvor

Das ist die Zugangs-ID zu Deiner Aluthutsammlung!!!

Snoubort
Reply to  Ralf
21 Tage zuvor

Nicht nur inflationsbereinigt. Ein C200 kostet weniger als ein C200 Kompressor mit soweit es damals ging identischer Ausstattung in 2009.

Wenn man das selbe Spiel beim ML / GLE spielt, kommt man hingegen fast auf das Doppelte.

Stefan BY
22 Tage zuvor

Die AMS hatte erst die Tage einen Artikel darüber, wie teuer man eine C-Klasse konfigurieren kann.
Mit dem C400e kamen sie auf unglaubliche 111.800,- €…
Unglaublich

Sven Keller
Reply to  Stefan BY
22 Tage zuvor

Naja. Irgendwie muss man ja eine 35h Woche, das Bürgergeld und noch „wir schaffen das“ finanzieren. Das kommt nicht vom Himmel, obwohl das die Grünen und Linken in Baden-Württemberg glauben. Unbegreiflich ist für mich, dass diese Parteien immer noch so hohe Zustimmungswerte haben. Des Weiteren hat das Spielgeld, sorry ich meine den Euro, seit der Einführung massiv an Wert verloren, auch dies fliesst in den Preis mit ein. Kurz: es ist eine Gesamtheit an Fehlentwicklungen, welche diesen Preis zusammensetzen. Selbst ein Kind erkennt, dass man mit dieser Einstellung und Politik kein Pokal gewinnen kann. Von nix kommt nix.

Ralf
Reply to  Stefan BY
21 Tage zuvor

Toll. Und jetzt?

Andy
22 Tage zuvor

Wer kauft sich bei den aktuellen Spritpreisen noch einen Verbrenner oder Hybriden. Das Eis wird immer dünner.

mercedeswithoutlimits
Reply to  Andy
22 Tage zuvor

Da fährt man lieber einen M272 oder M273, der auf LPG umgerüstet wurde Ganz ohne AGR-Technik, Direkteinspritzung, OPF, Elektromotor oder irgendetwas anderes, was kaputt gehen kann. Mit Chinateilen den Innenraum aufs neueste Modell umgerüstet und Spaß haben

Stefan BY
Reply to  Andy
22 Tage zuvor
  1. Wieso stehen die Spritpreise da wo sie stehen? Durch den Staat. In Schweden oder Polen kostet der Liter aktuell ca. 1,50 €. Selbst im ehemals teuren Norwegen ist der Sprit mit 2€ günstiger als bei uns.
  2. Die Zeit tickt. Bald kommt sicher auch hier die kilometerabhängige Maut für E-Fahrzeuge. In Großbritannien ab 01.04.2028. Dann verflüchtigt sich der Preisvorteil bald wieder etwas.
Lordbfc
Reply to  Stefan BY
21 Tage zuvor

Durch den Staat steht Diesel auch 17 ct vergünstigt da. Durch den Staat und unsere Kohle wird immer noch der Abbau von Kohle und deren Verstromung bezahlt. Könnte man auch lassen und über Batteriepufferkraftwerke abpuffern. Somit billigerer Strom als heute. Nicht immer nur das sehen, was einem gerade passt!

Lordbfc
Reply to  Stefan BY
21 Tage zuvor

Durch den Staat steht Diesel auch 17 ct vergünstigt da. Durch den Staat und unsere Kohle wird immer noch der Abbau von Kohle und deren Verstromung bezahlt. Könnte man auch lassen und über Batteriepufferkraftwerke abpuffern. Somit billigerer Strom als heute. Nicht immer nur das sehen, was einem gerade passt!

Richardson
Reply to  Andy
22 Tage zuvor

Für die Zeit danach. Aber da fahren die Menschen dann wieder v8.

Das Problem der Preise ist nicht das Angenot und der Weltmarkt, es sind die korrupten des Establishments die uns hier melken.

JM13
Reply to  Andy
22 Tage zuvor

Für Länder, die geringere Spritpreis-Steuern und geringere Spritpreise haben, sind Verbrenner oder Hybride weiterhin interessant. Mercedes-Benz verkauft weltweit.

Zuletzt editiert am 22 Tage zuvor von JM13
BENZINER
Reply to  Andy
22 Tage zuvor

Zum Beispiel ich. Ich brauche beim meinem C220d (S206/Baujahr 2022) im Schnitt 4,8 Liter und habe eine Reichweite von 1.390 km. Da kann der Diesel -Liter 3,50 € kosten, das Gesamtpaket ist und bleibt grandios, da ich nach 250.000 km in 5 Jahren immer noch einen ordentlichen Wiederverkaufswert habe. (211/212/213er mehrfach erprobt). Hätte ich einen EQE , dann wäre mein Verkaufswert nach 5 Jahren und 250.000 km mutmaßlich bei 0. Ausserdem ist in den kommenden 6 Monaten von massiv fallenden Ölpreisen auszugehen.

Pymax
Reply to  BENZINER
22 Tage zuvor

Mit den Ölpreisen würde mich dann schon Interessieren. Welches Orakel kann man dafür befragen.
Klammern wir mal irgendeinen Umweltaspekt aus, dann freue ich mich trotzdem über jeden Kilometer, den ich umsonst vom Dach fahre. Deshalb kaufen viele ein E-Auto.

Was soll immer diese unsinnige Diskussion darüber, was besser ist? Jeder soll das für sich und seinen Geldbeutel entscheiden. Aber diese ironischen und sarkastischen Belehrungen und Beleidigungen bringen uns alle nicht weiter.

Das E-Auto ist prinzipiell nicht dafür gedacht, Geld zu sparen, sondern die Mobilität an neue Rahmenbedingungen hinsichtlich Umwelt und Verfügbarkeit fossiler Brennstoffe anzupassen. Irgendwann ist das Erdöl alle – und was dann, ihr schlauen Leute, die ihr E-Autofahrer belächelt und verhöhnt?

BENZINER
Reply to  Pymax
21 Tage zuvor

Welche Belehrungen und Beleidigungen ? Nüchterner Sachstandsbericht nach circa 1 Million Diesel-Kilometer bei Mercedes in 19 Jahren. Fakten, Fakten, Fakten und an die Leser denken!

Rolf
Reply to  Pymax
21 Tage zuvor

Es wird knattern und der gesamte Laden fliegt auseinander

MartinBerlin
Reply to  Pymax
21 Tage zuvor

Das sagte mein geschätzter Klassenlehrer am Gymnasium bereits Anfang der 90er Jahre. Im Jahr 2000 ist das Erdöl alle…ist klar

Egon Müste
Reply to  MartinBerlin
20 Tage zuvor

er erzählt den Müll der Frankfurter Schule und der Soros Denkfabriken

JMK
Reply to  BENZINER
20 Tage zuvor

Allerdings wären selbst bei Ihrer sehr frugalen Fahrweise die Ladekosten nur ca. Die Hälfte an Kosten. Bei 2€ für den Diesel ca. 24k. Bei 18kWh und 27ct ca. 12k für den EQE. Mit 197tkm – dem höchsten Stand bei Mobile – liegt der Händler VK noch bei 30k. Selbst wenn sie den EQE für 25k bekommen, wären das bei einem Neupreis von ca. 80k noch ein ordentlicher Wert, va. Wenn man die 12k Lade-/Spritkosten gegenrechnet.

Bertuek
Reply to  Andy
21 Tage zuvor

Ich wünsche mir zwar auch manchmal ein E-Auto, bringt mir am Ende aber herzlich wenig, wenn der Lkw, der meinen Supermarkt beliefert, weiterhin mit Diesel fährt und alles außer Sprit ebenfalls teuer wird.

Tim
Reply to  Andy
21 Tage zuvor

Ich will keinen Hybrid mehr im Haus haben. Unser GLE350de steht seit 9 Monaten nach einem Auffahrunfall in der Werkstatt. Austausch der Hybrid-Batterie sind 40.000€ (Was soll das Auto bitte mit 5 Jahren noch Wert sein) und die Teile nicht lieferbar, obwohl das Model bis vor 3 Monaten noch in Produktion war. Unfall war 03.11.2025 – Seit dem ist er bei Mercedes…

Egon Müste
Reply to  Tim
21 Tage zuvor

wer kauft auch so einen Müll? V8 Maschine da rein und nicht diese Staubsauger Antriebe im 167

Deshlab baut man ja sowas dass die Autos nach eine kleinen Schaden wegkommen oder nach 7-8 Jahren wegen Defekt der Batterie auf den Schrott wandern.

Wo würden wir den hinkommen wenn ein Auto länger nutzbar wäre? Das wäre ja geschäftsschädigend. Und zusätzlich haben sie sich selbst aufs Kreuz geleget mit dem China-Design und den Monitor Wänden.

Zuletzt editiert am 21 Tage zuvor von Egon Müste
DüdoVans
21 Tage zuvor

Völliger Blödsinn! Wer sich einen Mercedes-Benz kaufen möchte muss auch das Geld dafür haben! Rabatte sind unfair gegenüber Kunden die regulär gezahlt haben undies ist eine geringere Wertschätzung den Kollegen gegenüber die sich für Ihre Kunden ins Zeug legen! Wer hier feilschen muss ist fehl am Platz! Ich glaube diese Leute sind bei Massenherstellern wie Ford, Opel, VW, Audi etc. besser aufgehoben. Ich persönlich bin eh der Meinung es ist längst zu viel geworden. Ich würde unterhalb der E-Klasse gar nichts anbieten. Und ab da nur das Beste in Technik und Design. Das weckt Begehrlichkeiten. Wenn jeder Hinz und Kunz Mercedes fährt ist es nichts besonderes mehr. Und eine gewisse Klientel sollte man auch gar nicht haben wollen.

Tim
Reply to  DüdoVans
21 Tage zuvor

Sehe ich vollkommen anders. Ein Kunde der auch in schlechten Zeiten kauft, vielleicht sogar mehrere Autos von der Marke hat hat andere Konditionen. Ich hatte bis vor 3 Jahren mit „Mengenabkommen“ pauschal 9% Nachlass direkt von Mercedes plus den Nachlass den mir das Autohaus gegeben hat. Von mir aus können sie auch die Autos zu ihren Preisen anbieten, nur ob sie jemand kauft ist die andere Frage.

Patrick
Reply to  DüdoVans
21 Tage zuvor

Top Strategie…am besten A-Klasse einstellen, C-Klasse auch zur Frage stellen. Am besten noch Qualität runter und Preis hoch…..und lass uns das Offiziell als „Luxusstrategie“ ankündigen…wait

Tim
Reply to  Patrick
20 Tage zuvor

Welcher Vorstand würde denn auf so eine Idee kommen 😉

schwob
19 Tage zuvor

Frisch gemopftes Modell mit 12% Rabatt…