Erster Blick auf das Head-Up-Display für die Mercedes-Benz B-Klasse (Baureihe 246) #BR246

Die Mercedes-Benz B-Klasse ist nun auch optional mit einen Head-Up-Display ausrüstbar, – zwar nicht ab Werk, jedoch als Zubehörlösung beim Händler. Das System wird dazu nachträglich an den CAN-Bus angeschlossen und ist für 652 Euro erhältlich.

Anzeige:

Das Head-Up-Display für die B-Klasse (Baureihe 246) von Mercedes-Benz ist aktuell nur als Nachrüstlösung, für 652 Euro zzgl. Einbau beim Händler, erhältlich. Ein Einbau ab Werk ist aktuell noch nicht möglich.

Das Head-up-System gleicht der Variante für den ML und GL (W 166 bzw. X166) von Mercedes-Benz. Das System besteht aus einer transparanten Displayscheibe, welches fortlaufend u.a. Geschwindigkeit, Navigationshinweise, Assistenzsysteminformationen, etc. anzeigen kann. Das Display des HUD-Systems wird bzw. ist über den CAN-Anschluss angeschlossen und hat eine 4,57cm (1.8 Zoll) TFT Display-Größe als Bildquelle (Farbtiefe: über 200.000 Farben, Auflösung virtuelles Bild: 256 x 80 Pixel, Größe virtuelles Bild: 120 x 30 mm).

Bild: Daimler AG

17 Kommentare
Älteste
Neueste Meist bewertet
Inline Feedbacks
Betrachte alle Kommentare:
Andre Koch
8 Jahre zuvor

Hallo

also mal ehrlich, hab das Teil bei einem Kollegen
gesehen der einen nagelneuen M250 bekommen hat.

Erstens wirkt das Ganze wie ein Fremdkörper, zweitens
sieht es billig aus und drittens ist die rausfahrende
Scheibe ein Witz, die Zahlen darauf sind viel zu klein.

Warum ist man bei Mercedes nicht in der Lage das Ganze
in die Frontscheibe zu projezieren und grösser ?`

Dieses Teil kommt bei mir auf keinen Fall in einen
Neuwagen rein.

Daniel K.
8 Jahre zuvor

@ Andre Koch

Dies ist ja auch eine Nachrüstung, in Bestehende Fahrzeuge. Finde dies aber nicht einmal so schlecht, da dies direkt mit dem Fahrzeug verbunden ist.

sternthaler
8 Jahre zuvor

@Daniel K

…weil bei einem gut darstellenden HUD die Windschutzscheibe im Bereich des Spiegelbildes angepasst sein muss und eine andere Brechung hat !

Würde man´ein org. 205-HUD zb auf eine normale Windschutzscheibe spiegeln wollen, so würde es zu Verzehrungen kommen.

Sinn der Sache eines HUD ist es ja das Erscheinungsbildes des gespiegelten Bildes ca. optisch 10 Meter VOR dem Fahrzeug zu haben und nicht genau AUF der Scheibe.

DSS
8 Jahre zuvor

@sternthaler: ich korrigiere dich nur ungern, aber das Bild des 205er HUD befindet sich keine 10 Meter vor dem Fahrzeug. das Bild ist ca. 2-3 Meter von der Windschutzscheibe entfernt.

Aber du hast vollkommen Recht mit deiner Aussage, dass man ein HUD nicht einfach auf eine normale Windschutzscheibe projizieren kann.

Dominic
8 Jahre zuvor

Dabei geht es nicht um die Scheibe, das wäre sicherlich das leichteste!
Das Problem liegt vielmehr an vorhanden Platz im Armaturenbrett. Hinter dem Tacho ist einfach kein Platz. Für ein HUD braucht man ca. den Platz eines Schuhkatons.
Darin liegt das Problem. Es ist nur wirklich schade, dass man sich nicht bei der Entwicklung der Fahrzeuge die Option des HUD offen gelassen hat.
Andere Hersteller haben schon lange ein HUD und jetzt kommt es erst bei Mercedes-Benz.

Roter Baron
8 Jahre zuvor

Darstellung ist recht klein, aber zur Dateninfo finde ich es geeignet. In der C-Klasse recht angenehm wenn es einmal funktioniert. Hatte mit 2 x C Klasse Fahrzeuge(Vorserie) das vergnügen bei beiden fiel es nach einer kurzen Zeit aus. Ich hoffe das ist nicht die Regel für die Serie.

Roter Baron
8 Jahre zuvor

@ Dominic das ist richtig in der S-Klasse für die USA gibt es schon seit dem W220 eine Headupdisplayscheibe

Snacky
8 Jahre zuvor

Interessante Technik. Aber ganz schön teuer.
Nun ja … Mercedes ist halt Premium.

Tom
8 Jahre zuvor

@sternthaler: was wird den wo gebrochen?
Das HUD is im Fahrgastraum und der Fahrer auch.
Das Bild wird an der inneren Fläche der Windschutzscheibe reflektiert. Wenn Du die Aussenseite schwarz anmalst, dann siehst Du trotzdem das Virtuelle Bild.
Der Punkt ist, die Windschutzscheibe ist gewölbt und so muss das HUD exakt an der Windschutzscheibe angepasst sein, damit das virtuelle Bild gerade erscheint. Aber das passiert innerhalb vom HUD.

Und nein, die Windschutzscheibe bekommt keine Folie zur Reflektion!

Stefan
8 Jahre zuvor

Um die ganzen Dinge hier aufzuklären:

Die Verzerrung des Bildes wird im HUD generiert, da hat Tom recht. Das passiert nicht irgendwo an der Windschutzscheibe.
Was allerdings nicht stimmt, ist die Behauptung in die Windschutzscheibe käme keine Folie.

Beim W205 z.B. ist sehr wohl eine Folie in der Windschutzscheibe, deshalb ist es möglich ohne die extra Scheibe wie hier bei der B-Klasse auszukommen.

Außerdem stimmt es, dass das package einer HUD Unit sehr groß ist. Von einem Schuhkarton @Dominic ist es jedoch noch weit weg.

Tom
8 Jahre zuvor

@Stefan:
In jeder Windschutzscheibe ist eine Folie zwischen den beiden Gläsern. Und bei einem HUD ist es eine spezielle Folie.
Was ich meine ist, dass es an der Innenseite der WS keine Reflektionsfolie braucht. Das ist nach deutschen Vorschriften auch nicht erlaubt, etwas in die A-Fläche anzubringen, was die Sicht beeinträchtigen könnte.

Die Grösse eines WS HUD ist zwischen 2 und 4 Liter, je nachdem, wo das HUD in der Instrumententafel liegt. Das wiederrum richtet sich nach den optischen Gegebenheiten.

hubie
7 Jahre zuvor

Hallo

hier gibt es einige Missverständnisse.
Es gibt generell unterschiedliche Arten HUDs auszuführen. Es gibt Ansätze in denen mit Polarisiation (lambda/2 Schichten in der Frontscheibe) gearbeitet wird, sofern ich weiß aber nichts was im Markt vorhanden wäre.

BMW z. B. arbeitet mit einer keilförmig ausgeführten Frontscheibe, um die Reflexionen an Vorder- und Hinterseite der Frontscheibe im Auge zu überlagern. Der Brechungsindex des Glases ist dagegen ein (meines Wissens nach) nicht genutzter Parameter in der Gleichung. Dennoch werden mit Freiformspiegeln die virtuellen Bilder verformt um sie an die Scheibengeometrie anzupassen. Dennoch: Es gibt auch Lösungen ab Werk, die mit ausfahrbaren Combinern arbeiten, so z. B. bei französischen Herstellern oder auch bei Mercedes (siehe Artikel).

Das Problem ist der Bauraum. Um eine adäquate Helligkeit zu übertragen braucht es relativ große Brennweiten (um entsprechend große Aperturen für den nötigen Lichtfluss realisieren zu können). Zudem muss so eine Beleuchtung natürlich gekühlt werden. Oft wird die Kühlung direkt mit Metallbauteilen im Amaturenraum gekoppelt um Wärme effektiv abzuführen.

Gewünscht sind Projektionsweiten von mehr als 2,5 m vor dem Fahrer, 10-15 m sind oft angedacht, wobei alles über 4 m sowieso im „Unendlichen“ liegt für das menschliche Auge… Hauptsache es gibt ein virtuelles Bild, sodass die Anzeige nicht kurz hinter der Frontscheibe liegt, sondern noch ca 2 m davor.

Roter Baron
7 Jahre zuvor

Gibt es schon etwas neues was der Einbau kostet und kann man das auch bei Bosch machen lassen?

Reply to  Roter Baron
7 Jahre zuvor

@Roter Baron
Der Einbau kostet soweit wir aktuell wissen um die 200 Euro. Ob Bosch die Nachrüstung durchführen kann ist fraglich, nach dem Einbau des HUD muss an der Fahrzeugelektronik zwecks neuer Steuergeräte-Codierung gearbeitet werden

Roter Baron
7 Jahre zuvor

Danke, werde es mit TV und DAB machen lassen, werde mich dann melden

Hajo Siemers
6 Jahre zuvor

Ici bin auf der Suche nach einer Nachrüstungslösung für eine neue B-klasse und mir wurde mitgeteilt das diese nicht mehr erhältlich ist. Wer kann mir hierzu mehr sagen?