Der Anbieter performmaster steigert den AMG GT S mit dessen 510 PS / 375 kW sowie 650 Nm Drehmoment mittels Tuning-Modul auf 612 PS, 450 kW bzw. 780 Nm Drehmoment, parallel wird die VMax auf 330 km/h neu eingestellt. Der Sprint liegt auf 100 km/h nun statt 3.8 Sekunden beim GT S bei 3.6 Sekunden, auf 200 km/h sprintet das Fahrzeug in 10.2 Sekunden.

Der Anbieter gibt eine Garantie für 24 Monate oder 100.000 Kilometer auf die komplette Motor-Getriebe-Einheit ab Erstzulassung (im Schadensfall ohne Betragsobergrenze und Nachweispflicht eines Kausalzusammenhangs).

Das PEC Tuning-Modul wird von performmaster neben dem AMG GT/GT S für alle aktuellen AMG-Fahrzeuge angeboten. Bei A 45, CLA 45 und GLA 45 AMG steigt die Leistung von 360 PS / 265 kW / 450 Nm auf 410 PS / 302 kW / 530 Nm. G 63, GL 63 und ML 63 AMG erfahren einen Zuwachs von 557 PS / 410 kW / 720 Nm auf 645 PS / 474 kW / 850 Nm. CLS 63, E 63 und S 63 AMG kommen sogar auf 702 PS / 516 kW / 1000 Nm. Inbegriffen sind auch 4Matic-Varianten, S-Modelle und Fahrzeuge mit werkseitigem Performance-Paket. Alle Details zum Modul sind beim Anbieter selbst, unter www.performmaster.de zu finden.

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Quelle: Anbieter

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foobar
7 Jahre zuvor

„auf 100 km/h sprintet das Fahrzeug nun in 10.2 Sekunden“

Wohl eher 200 sind gemeint. 😉

foobar
7 Jahre zuvor

Mal ganz platt gefragt: Wenn solche signifikanten Leistungssteigerungen recht problemlos möglich zu sein scheinen, warum baut Mercedes die Autos dann nicht gleich selbst so?

Marco
7 Jahre zuvor

@foobar: Man könnte auch fragen warum?! Also ganz ehrlich, wenn einem 510 PS nicht reichen, der hat echt ein ernstzunehmendes Problem!!!
Ich halte von externem Tuning rein gar nichts!!!

foobar
7 Jahre zuvor

@Marco
Es geht hier nicht darum, ob es einem reicht, oder nicht. Offenbar existiert ein Markt für das Tuning (Angebot und Nachfrage) und auch scheint das Tuning nicht sonderlich „schwer“ zu sein – zumindest nicht für erfahrene Autobauer aus dem High End-Bereich.

Da stellt sich ganz natürlicherweise die Frage, warum Mercedes (und auch andere High-End-Hersteller wie Audi oder BMW) ihre Spitzenmodelle nicht gleich von Werk aus auch in diesem Wertebereich anbieten (zusätzlich zu den normalen Modellen). Wie gesagt, es geht nur um die absoluten Spitzenmodelle – wer das nicht braucht, kann sich auch die Grundaustattung , eine S-, E-, C-, B-, A-Klasse oder einen Smart kaufen.

Marco
Reply to  foobar
7 Jahre zuvor

@foolbar: Nichts für ungut, ich habe Dich schon richtig verstanden und kann Deine Frage bzw. Argumentation auch sehr gut nachvollziehen, nur hat es oft gute Gründe warum meine Kollegen in der Entwicklung respektive im Marketing zu Anfangs immer etwas Potenzial nach oben lassen, Stichwort Modellpflegen siehe z. B. A 45 AMG, Leistungssteigerung von 360 auf 381 PS, aber natürlich auch wegen potentieller Black Series Derivate oder anderer High-End-Modelle!!! 🙂
Es sind sind also nicht nur entwicklungstechnische, sondern auch (und dies wohl hauptsächlich) marketingtechnische Gründe!!!

Marco
Reply to  foobar
7 Jahre zuvor

Sry foobar, nicht foolbar!!! ;-P

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Andre Koch
7 Jahre zuvor

Hmmm.
Trotz der Leistungssteigerung ist der Wagen nicht ähnlich motorisierten Ferrari/Mc Laren
zu vergleichen, weil einfach zu schwer.
Ich persönlich habe von Anfang an nie eingesehen, warum man für ähnliche Fahrleistungen
wie in einer C-Klasse einen Riesenaufschlag für Design zahlen soll (ok, zugegeben Fahrwerk/Bremsen
sind schon über C-Klasse Niveau).

Für mich wäre der GTS ( warum gibt es überhaupt einen GT ? ) das Sportwagen-Topmodell gewesen,
alles andere hätte sich darunter ansiedeln können.
Leider nun ist eine E-Klasse mit 585PS und Allrad flotter, wenn auch nicht so agil.

Marco
Reply to  Andre Koch
7 Jahre zuvor

@Andre: Deine Einwände bzgl. z. B. Ferrari was Performance angeht, mögen stimmen, jedoch In Sachen Qualität wird ein Ferrari (Stichwort Fiat-Chrysler) einem Mercedes nie das Wasser reichen können, da ist beispielsweise jeder 205er hochwertiger in der Verarbeitung!!! 🙂
Ich hingegen kann nicht verstehen wie man bis zu einer halben Mio EUR bzw. darüber hinaus für solch ein Fzg. ausgeben kann, das weder ansatzweise im Alltag bewegt werden kann (was mit einem C190 schon eher möglich wäre) noch herausragende Qualität vorzuweisen hat, noch lange hält!!! Für mich ein Unding, ich kann diesen Hype über diese Fahrzeuge trotz supergeilen Sounds und Performance nicht nachvollziehen, denn diese beiden Dinge bekommen auch andere Hersteller hin und dies bei adäquater Qualität bzw. Verarbeitung!!! 😉
Nur zur Info, ein simpler Ölwechsel kostet bei einem Ferrari über 5.000 EUR, das muss man sich mal auf der „Zunge zergehen lassen“!!! ;-P

mehrzehdes
7 Jahre zuvor

tuning per chip bedeutet, reserven zu nutzen. das bedeutet, dass es welche geben muss. will sagen, seltener und kurzzeitiger einsatz bei nicht zu warmen temperaturen und nicht zu beladenem auto, verkraftet so ein motor schon. de facto werden es ohne hardwareänderungen idr nicht viel mehr als echte 10% sein. schließlich muss die angesaugte luft in menge und kühlgrad zur erhöhten spritmenge passen und die abgasanlage muss die erhöhte abgasmenge staufrei abführen können, der motor und das getriebe sollte den erhöhten wärmeeintrag durch die kühlsysteme bewältigen können. sonst schaltete er nämlich ins notprogramm.

um für die serienleistung optimal angepasst zu sein, sind luftzufuhr-, abgasableitung- und kühlkreiskaufkapazität für deutliche mehrleistung eben nicht ausgelegt.

zum ferrari: was sind hier wieder für schüler unterwegs, die urban legends zum besten geben? ein aktueller ferrari hat sicher nicht die wartungskosten einer a-klasse. aber die verrücktheiten vergangener jahrzehnte sind lange geschichte. da gab es mal zahnriemenwechsel für deutlich vierstellige beträge alle drei jahre. aber ölwechsel für 5000€ gab es nie. und die teuren zahnriemenwechsel sind seit über 10 jahren geschichte. aktuelle modelle haben sogar keinen zahnriemen mehr, sondern eine kette. insofern sind die wartungskosten vergleichbar mit einem amg mercedes. für beide gilt: wer fährt, wie ein irrer, zahlt an verschleißteilen ein vermögen. wer sinnvoll fährt, zahlt weniger.

Marco
7 Jahre zuvor

@mehrzehdes: Das war auch absichtlich etwas polemisch bzw. überspitzt formuliert, das geb ich zu!!! ;-P
Der Betrag war auch eher auf einen kompletten Wartungsdient inkl. Ölwechsel bezogen, der alleine für sich gesehen ca. 400 Tacken alle 5.000 km kostet, was im Vergleich zu einem Assyst Plus Service A, also 25.000 km, auch ein Betrag alleine von 2.000 EUR wären, was aber eine utopische Laufleistung für einen Ferrari ist!!!
Also nicht alles gleich auf die Goldwaage legen, Herr Lehrer!!! 😉
Das Qualitätsthema ist allerdings tatsächlich so, gravierende Mängel nach wie vor und von der Verarbeitung ganz zu schweigen!!!

hoelli78
7 Jahre zuvor

Die Leistungssteigerung von 360 auf 381 wird sicher nicht nur über die Software erreicht. zB anderer Ladeluftkühler und größerer Turbolader. Chiptuning heißt den Motor langsam zu töten, zumindest den Turbolader. 😉

Marco
Reply to  hoelli78
7 Jahre zuvor

@hoelli78: Korrekt, so sehe ich das ebenfalls, vor allem Deine Ausführung zum Schluss!!!
Daher halte ich von reinem Chiptuning, aber auch von anderem Tuning externerseits, rein gar nichts!!!

mehrzehdes
7 Jahre zuvor

hier geht es um performmaster und die verkaufen nur den chip. und den auch noch superteuer. da ist kein segen drauf. marco, aktuelle ferrari haben ein inspektionsintervall jährlich oder 20tkm, also vergleichbar mercedes. der werterhalt ist aber besser. insofern ist ein ferrari nicht so eine schlechte Wahl, wenn man ein echtes sportauto will.

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Marco
Reply to  mehrzehdes
7 Jahre zuvor

Also ich meine mal gehört zu haben, dass ein Ferrari ein Serviceintervall alle 10.000 km hat und eben nicht alle 20.000 wie die meisten AMG-Modelle und dafür alleine schon zwischen 2.000 – 2.500 EUR anfallen (Werterhalt hin oder her, Qualität und Verarbeitung sind jedoch ein anderes Thema!!!), aber wie auch immer, lassen wir es nun gut sein!!! 🙂
Hier geht es schließlich um die Marke mit dem strahlenden Stern und nicht um die des aufbäumenden (und teils lädierten) Pferds!!! 😉