Im Rahmen der heutigen Pressemitteilung zum Genfer Automobilsalon 2017 hat Mercedes-Benz nun die Weltpremiere des neuen E-Klasse Cabriolets offiziell bestätigt. Der offene Viersitzer ist das fünfte Mitglied der neuen E-Klassen Baureihe – das E Coupé feierte zuletzt auf der NAIAS 2017 in Detroit seine Premiere.

12 cm länger – 7 cm höher
Zum Vergleich zum Vorgängermodell bietet das kommende Cabriolet 12 cm mehr Länge, sowie 7 cm mehr nach oben. Der Radstand verlängert sich um 11 cm, während der vollwertige Viersitzer im Fond künfig mehr Platz zur Verfügung stellt. Das Kofferraumvolumen des E-Klasse Cabriolets der Baureihe A238 ist von 390 auf 360 Liter gesunken, wobei die nun serienmäßig umklappbare Rücksitzlehnen die Erweiterung des Volumens ermöglicht.

Das Verdeck – ein dreilagigiges Softtop – lässt sich in knapp 20 Sekunden bedienen (während der Fahrt bis 50 km/h). Windschott hinter den Rücksitzen, Aircap-System an der Frontscheibe sowie Airscarf ist ebenso erhältlich.

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E-Klasse mit Gleichteilen aus Coupé und Limousine
Im Interieur zeigen sich viele Gleichteile aus E-Klasse Coupé und Limousine. Das Interieur des E-Klasse Cabriolets (A238) zeigt sich elegant – und edel ausstaffiert. Als Unterscheidung zur Limousine gibt es hier eigene Farbkombinationen / Dekors, sowie metallglänzende Luftausströmer in Turbinen-Form (wie im E-Coupé zuletzt präsentiert). Die Lederausstattung in Blau/Creme sowie die hellen offenporigen Hölzer gab es so in der E-Klasse nicht.

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Bilder: Daimler AG

10 Kommentare
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Phil
5 Jahre zuvor

Geschmacksicherheit beweist die gezeigte Kombination blau/creme ganz sicher nicht. „Das“ Blau halte ich schlicht für abstoßend. Ich finde bereits das Tiefseeblau des S Cabrio eher kitschig und habe mich trotz Schmutzempfindlichkeit des Bodens für Porzellan/espressobraun entschieden; weshalb nicht wie in der Limousine einfach Porzellan/schwarz?
Welche Mitarbeiter machen sich welche Gedanken, wenn z.B. beim Cabrio mit Diamantweiß bright/Leder Porzellan (häufiger zu sehen) zwei verschiedene Weiß in Kombination angeboten werden, die sich nicht wirklich vertragen? Ein zu diamantweiß bright perfekt passendes weißes Leder kann man sich im CoE zeigen lassen: Überhaupt kein Vergleich zur Serienlederfarbe, kostet aber nur für den anderen Farbton ca. 8.000 € Aufpreis zum Exklusivpaket. Wenn man schon in den Ausstattungsfarben zwischen Limousine und Cabrio differenziert, weshalb achtet dann scheinbar niemand auf solche Dinge? Ist manchem das Produkt gleichgültig geworden?

Marc W.
Reply to  Phil
5 Jahre zuvor

Zustimmung. Das Problem ist eher der Wettbewerb, wo es einfach auch nichts gscheits gibt, Und so wird -zunehmend verzweifelt, Stichwort Negativzinsen- gekauft, was das Zeug hält.
Argumente, gar Vernunft, oder Qualität (siehe W213) muss man dann mal später einfordern…

miskolc
5 Jahre zuvor

Ach, ich finde die hier gezeigte Farbkombination bspw. sehr schön…

Vmatz
5 Jahre zuvor

Blau und beige ist farblich die ideale Kombination. Schlimm sind aber die manchmal zu sehenden silbernen Alu-Applikationen in Kombination mit hellbraunem Holz 😉

Stefan
5 Jahre zuvor

Der Kunde bekommt, was der Kunde möchte.
Geschmack läßt sich eben auch für viel Geld nicht kaufen.

Taximan
5 Jahre zuvor

Was ist das für ein roter Knopf unten am Lenkrad?

Reply to  Taximan
5 Jahre zuvor

@Taximan
Kein Knopf – Das ist der Hinweis-Aufkleber für die Winterreifen Geschwindigkeitsbegrenzung von 240 km/h

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Markus Jordan
5 Jahre zuvor

Erster Teaser zum E Cabrio ist am 23.02. um 09:00 Uhr bei uns zu sehen.

Karsten
5 Jahre zuvor

Das neue E-Cabrio hat leider nicht mehr die attraktive und dynamische Keilform. Stattdessen fällt das Dach nach hinten massiv ab. Es erinnert an das geile Nissan Micra Cabrio.:-/
Es wäre schön, wenn man im Cockpit auch ein Design ohne das Tablet bekommen könnte. Dass das Aldi-Display jetzt noch größer und auffälliger ist, führt zu einem Eindruck, den lediglich amerikanische Käufer für attraktiv halten werden.
Das Beste oder nichts, da gehen die Punkte eher in Zukunft nach Ingolstadt.

Möhre
Reply to  Karsten
5 Jahre zuvor

Also wenn „Das beste oder nichts“ auf die innovationslosen Ingolstädter zutrifft, die seit Jahren die gleichen autonom fahrenden Studien präsentieren, deren Technik bei der E-Klasse bereits erhältlich ist weiß ich auch nicht mehr…
Im Übrigen halte ich die, nach dünnem und hochaufgelöstem Tablet aussehenden, neuen Bildschirme für wesentlich hochwertiger als die davor üblichen „Spuckschüsseln“ mit Pixelgrafik, nur an der Performance des Systems könnte man noch etwas arbeiten.