Mit der Veröffentlichung der ersten Bilder des Mercedes-AMG E 63 S 4MATIC+ Modells der Baureihe 213 hat der Stuttgarter Hersteller nun parallel auch erste Bilder des flachen Touchpads ohne Drehrücksteller veröffentlicht. Inwieweit das T-Modell der E-Klasse das erste Fahrzeug ist, welches auch – wohl optional – auch ohne Drehrücksteller lieferbar ist, können wir aktuell noch nicht abschätzen – gehen aber davon aus.

Im Grunde sind die Bilder des Touchpads ohne Drehrücksteller jedoch keine Überraschung mehr – erste Impressionen davon hatten wir bereits im März 2016 vorgestellt. Offizielle Bilder des Interieurs der nun heute vorgestellten E 63-Variante als T-Modell gibt es bislang zwar nicht, jedoch bereits einen entsprechendes Teaser-Video des Interieurs.


[Datenschutzhinweis: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Das Vorschaubild wird hingegen zum Schutz der Privatsphäre des Besuchers lokal gespeichert.]

Anzeige:

Bilder/Quelle: Daimler AG

27 Kommentare
Älteste
Neueste Meist bewertet
Inline Feedbacks
Betrachte alle Kommentare:
nico rostfrei
4 Jahre zuvor

Ich bin wirklich sehr gespannt wann endlich ein wirkliches Touchdisplay verbaut wird.
Dieses wie auch das alte Touchpad sind für mich einfach nicht intuitiv zu bedienen. jedes Kind was heranwächst ist gewöhnt ein Display zu bedienen.

Steven
4 Jahre zuvor

Zum Glück geht Daimler diesen Weg mit Touchscreens NICHT…ich will mich im Auto nicht verbiegen, um auf dem Display rumzufingern, um das Navi zu bedienen, den Sender zu wechseln oder Einstellungen vorzunehmen. Das mit dem Touchpad ist schon vollkommen OK so. Sollen sie an Gestensteuerung arbeiten, dann sind sie gut beraten.

19 Jahre - A205 Fahrer
4 Jahre zuvor

Alles Schwachsinn. So wie es jetzt bei der C-Klasse ist, ist es am besten. Dreh-Drück-Regler ist das beste. Und das sagt ein 19 Jähriger. Hoffentlich macht Mercedes niemals Touchscreens oder nur Touch. Von mir aus als Option aber nicht gezwungen.

Peter
Reply to  19 Jahre - A205 Fahrer
4 Jahre zuvor

Kann ich nur zustimmen.

In meinem letzten 5er BMW war es perfekt. Der iDrive Controller war genau dort, wo der rechte Arm zum Liegen kommt. Man konnte das System „blind“ bedienen.
Auch die Menüstruktur des Comand Systems und das Verteilen der Einstellmöglichkeiten auf drei Bereiche (Controller, Mittelkonsole und Lenkrad) weist heftige Brüche auf.

Der Unterschied nun zu Mercedes war für mich äußerst unergonomisch. Seit November (ca. 10.000 km) bin ich am Umlernen.
Und jetzt noch Touch. So ein Käse. Noch schlimmer ist nur das Rumwischen auf dem Display …
MB sollte mehr in Sprachsteuerung investieren. Da ist wirkliches Potential!

Dominic
4 Jahre zuvor

Touchscreen ist Schrott! Wann wird das mal verstanden?
Es hat die Eigenschaft mehr als die von MB verbauten Bedienungen dich vom Fahren und der Straße abzulenken!

Bajuware
Reply to  Dominic
4 Jahre zuvor

Den Mangel an aktiver Sicherheit muß man dann halt mit erhöhter passiver Sicherheit ausgleichen! Das sollte der Erfinder der Knauschzone doch hinkriegen.

Marc W.
4 Jahre zuvor

Auf der derzeitigen Erfolgswelle kann uns Mercedes leider alles servieren, auch grottige Menüs, unplausible Eingabewege, miesen Radioempfang – nur das Holz und Leder und beleuchtete Düsen, ja das blinkt !
Zum Glück gibt es potente Wettbewerber…

Andreas Hofmann
4 Jahre zuvor

Ein Auto ist kein iPad!!! Einen Wagen ohne Drehregler und ausreichend Tasten würde ich nicht kaufen. Genau so wenig, wie ich ein Tablet mit Drehregler und vielen Tasten kaufen würde. Irgendwann ist ein Produkt perfekt, und man sollte es nicht schlechter machen, nur um etwas zu verändern.

Tobias
Reply to  Andreas Hofmann
4 Jahre zuvor

Und du entscheidest, ob es perfekt ist?

Bajuware
Reply to  Tobias
4 Jahre zuvor

Ja, der Kunde entscheidet, ob er es für perfekt hält. Oder nicht.
Ob er das Produkt dann noch kauft. Oder eben nicht.

Tobias
Reply to  Bajuware
4 Jahre zuvor

Und hier liegt der kleine aber feine Unterschied.
Er entscheidet, ob er (!) es für perfekt hält.
Ich halte das Produkt für nicht perfekt, obwohl ich auch ein Kunde bin.
Ist es jetzt perfekt oder nicht?
Ich hoffe, dass du meinen Einwand verstehst.

Bajuware
Reply to  Tobias
4 Jahre zuvor

deswegen hatte ich ja geschrieben „..hält“.

Das meiste im Leben wird nun mal subjektiv beurteilt (außer in der Mathematik vielleicht):
Frauen, aber auch Lüftungsdüsen, Armaturenbretter, iDrive-Controller, Tablets …

Bajuware
Reply to  Andreas Hofmann
4 Jahre zuvor

Ist ganz meine Meinung!

Deswegen sollten Tachometer, Drehzahlmesser, Uhr, Tankanzeige und Kühlmittelthermometer auch so aussehen wie vor 100 Jahren.
Und ein Touchscreen im Lenkrad, das ist ja wohl der allerletzte Unfug. Könnte eine Erfindung von Audi sein.

Allerdings:
Das ganze ändert sich allerdings, wenn ein Automobil wirklich mal „auto-mobil“ fährt.
Wenn ich gefahren werde, dann gerne mit grossem Bildschirm wie bei Tesla, dafür ohne Knöpfchen, Tachometer und Lenkrad.

Und ein Tablet. Das braucht nur ganz wenig Knöpfe. Zum Einschalten oder Rebooten. Oder den Helligkeits- und Laustärkeregler.

Neisyros
4 Jahre zuvor

Schade hätte mir das Matte gewünscht :/

Steven
Reply to  Neisyros
4 Jahre zuvor

Matte Oberfläche zu glänzenden Schaltern geht ja wohl optisch mal gar nicht!

Jürgen
4 Jahre zuvor

Lasst bloß den perfekten Drehregler an Bord , der funktioniert auch mit “ schmutzigen “ Fingern

Bajuware
Reply to  Jürgen
4 Jahre zuvor

.., und vor allem ohne auf das Touchpad schauen zu müssen.

Christian
4 Jahre zuvor

Hoffentlich bleibt das Dreh-Rad noch weiterhin verfügbar

AMG
4 Jahre zuvor

Vor- oder Nachteil
ab 2018 bekommen alle Mercedes Modelle einen Touchscreen.
Der Touchscreen ist billiger. Heute werden Zwei oder sogar 3 Bauteile verbau.
Bildschirm,Touchpad und Drehdrück.
Der Touchscreen biete mehr Möglichkeiten an Connectivit der Markt fordert die Vernetzung von Fahrzeugen.

Bajuware
Reply to  AMG
4 Jahre zuvor

Du meinst wohl, idealerweise:

Bildschirm,Touchpad und Drehdrück. UND Sprach- und Gestensteuerung.
Manchmal könnte man sich schon mal bei der bajuwarischen Konkurrenz etwas abschauen.
Hat man beim Drehd(!)rücksteller ja ohnehin schon getan.
Egal ob man es „Com(!)and“ oder „MMI“ schimpft.

Aber bitte diese Eingabegeräte PARALLEL verbauen, nicht „anstatt“.

Neisyros
4 Jahre zuvor

Die Matte Oberfläche ist von der Bedienung her aber deutlich besser (leichtgängiger)

Steven
Reply to  Neisyros
4 Jahre zuvor

Das erklärt warum sich die Smartphones alle matte Displays nicht haben.

Neisyros
Reply to  Steven
4 Jahre zuvor

Ja weil das ja auch vergleichbar ist…vergleich das lieber mal mit der Touchfläche „Maus“ von nem Notebook oder den Mitbewerbern. Über eine Matte Fläche gleitet der Finger einfach besser, aber da du ja alles besser weißt, brauch ich dir ja nichts erklären.
Übrigens gibt es Auch extra Matte Folien für Smartphones.

Steven
Reply to  Neisyros
4 Jahre zuvor

Was wirst du denn direkt beleidigend und zickig? Können uns doch normal über unterschiedliche Meinungen austauschen oder nicht?
Trotzdem bleibe ich dabei, dass es auch mit glänzenden Oberflächen geht und designtechnisch geht Matt und Hochglanz in Kombination auf so kleiner Fläche gar nicht.

Bajuware
4 Jahre zuvor

Seit wann heißt dieses Ding denn „Drehrücksteller“?
Beim seinem Erfinder heißt es jedenfalls „Dreh-Drück-Steller“.
Weil man es drehen & drücken kann.

Kopieren, das können die Chinesen anscheinend doch besser.

Oder wird bei Daimler irgendwas zurückgestellt?

Stefan
4 Jahre zuvor

Ich verstehe nicht warum man auf Teufel-komm-raus alles zu Touch machen muss. In meinem 213 ist das Touchpad ausgeschaltet, weil es zum einen wirklich grottig zu bedienen ist, zum anderen absolut keinen Mehrwert bietet. Genauso wie die Touchpads im Lenkrad, die zwar leidlich gut funktionieren, aber keinerlei Feedback bieten und ebenso wie das Pad in der Mitte keinerlei Mehrwehrt zu klassischen Bedienelementen haben.
Schade, was da mit Mercedes passiert. Die Autos als solche sind ja wirklich großartig, aber diesen Trend, mit irgendwelchen Pseudofeatures für „Differenzierung“ zu sorgen und dabei die eigentlichen Anforderungen zu vernachlässigen, werde ich wohl beim nächsten Fahrzeug nicht mehr mitmachen. Dann hab ich vielleicht keine 64 Ambientefarben, aber eine Mittelkonsole ohne nacktes Plastik, ordentlichen Radioempfang, eine brauchbare Bedienungsanleitung und eine Warnblinktaste, die nicht irgendwo am anderen Ende des Autos versteckt ist.

chemie
4 Jahre zuvor

Wenn ich mir meine Tablets und Telefone nach einem halben Tag Gebrauch so ansehe, möchte ich das nicht im Auto habe. Stichwort Fingerabdrücke. Ich sehe schon die ersten Fahrer ihr Display mit leitfähigen Handschuhen oder Pens bedienen, um das zu verhindern.
Bis die Displays haptische Rückmeldung geben können, vergeht auch noch etwas Zeit. Also benötigt man einen Ton bei erfolgreichem Drücken einer (virtuellen) Taste oder man fährt im Blindflug.
Bei der Bedienung eines Tablets schaue ich darauf und das ist okay, weil sich alles auf dem Bildschirm abspielt, was mich interessiert. Beim Autofahren spielt sich aber alles hinter den Autoscheiben ab und das Schauen auf das Tablet-Display ist da ziemlich kontraproduktiv.
Die unbequeme Bedienung durch Vorbeugen wurde ja schon angemerkt.
Die gespeicherten NAVI-Ziele kann ich mit dem Dreh-Drück-Steller blind bedienen. Ich wünsche mir diesen Knopf zumindest optional noch weiter an Bord.