Mercedes-Benz startet das neue Jahr erfolgreich und hat im letzten Monat 178.467 Fahrzeuge mit dem Stern an Kunden ausgeliefert, ein Zuwachs von +18,3%. Mercedes-Benz war im ersten Monat des Jahres unter anderem in Deutschland, Schweiz, Portugal, Japan, den USA und Kanada die zulassungsstärkste Premiummarke.

„Im Januar haben sich mehr als 178.000 Kunden für ein Fahrzeug von Mercedes-Benz entschieden. Mit einem zweistelligen Wachstum war das ein hervorragender Auftakt für das neue Jahr und gleichzeitig ein neuer Bestwert“, so Britta Seeger, seit 1. Januar 2017 Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für Mercedes-Benz Cars Vertrieb. „In diesem Jahr bringen wir unter anderem die neue S-Klasse Limousine, das neue E-Klasse Coupé und Cabrio sowie den neuen GLA auf den Markt, um weiterhin unsere Kunden mit neuen Produkten zu begeistern.“

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Absatz Mercedes-Benz nach Regionen und Märkten

Mercedes-Benz konnte seine Verkäufe in Europa um 11,6% auf einen neuen Absatzbestwert im Januar steigern und 61.300 Fahrzeuge an Kunden ausliefern. Im größten europäischen Markt Deutschland lag der Absatz im ersten Monat des Jahres mit 18.017 Einheiten 14,2% über dem Vorjahresmonat. Auch in den Märkten Großbritannien, Italien, Belgien, Portugal, Schweden und Polen erzielte Mercedes-Benz vergangenen Monat jeweils Wachstumsraten im zweistelligen Bereich.

In Asien-Pazifik hat Mercedes-Benz mit einem neuen Höchstwert von 81.048 verkauften Fahrzeugen im Januar und einem Plus von 27,8% das starke Wachstum fortgesetzt. In China wurden dank einem Plus von 39,3% erstmals in einem Monat mehr als 50.000 Mercedes-Benz Fahrzeuge verkauft: Mit 58.799 ausgelieferten Pkw wurde der bisher beste Monat sogar um mehr als 12.000 Einheiten übertroffen. In Südkorea hat Mercedes-Benz seine Verkäufe um 47% gesteigert – ein neuer Bestwert im Januar.

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Mercedes-Benz hat das Jahr in der NAFTA-Region mit einem neuen Absatzrekord und einer Steigerung von 6,4% begonnen. Im vergangenen Monat wurden 30.001 Fahrzeuge in den USA, Kanada und Mexiko ausgeliefert. In allen drei Ländern konnte das Stuttgarter Unternehmen mit dem Stern mehr Pkw verkaufen als je zuvor in einem Januar. Insgesamt gingen im ersten Monat des Jahres 25.527 Mercedes-Benz Fahrzeuge an Kunden in den USA, ein Plus von 3,5%.

smart

Im Januar wurden weltweit 9.649 Fahrzeuge der Marke smart ausgeliefert, 3,5% mehr als im Vorjahresmonat. Der Stadtflitzer kommt auf dem chinesischen Markt sehr gut an und konnte dort im vergangenen Monat einen neuen Bestwert verbuchen.

Mit neuen Services, die über die reine Mobilität des Fahrzeuges hinausgehen, wird smart mehr und mehr zur Dienstleistungszentrale ausgebaut. Mit dem jüngst vorgestellten Service “smart ready to share” wird privates Carsharing so einfach, sicher und unkompliziert wie die Nutzung von car2go. Der Service soll im Frühjahr dieses Jahres in Deutschland starten.

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Absatz Mercedes-Benz Cars im Überblick

Quelle: Daimler AG

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Admin
5 Jahre zuvor

Wir müssen nichts erklären – die Quelle ist der Hersteller selbst. Zulassungen und Verkauf sind aber auch weiterhin ein klarer Unterschied.

Thomas
Reply to  Markus Jordan
5 Jahre zuvor

Ich beobachte die Zahlen seit einigen Jahren. Dabei fällt auf, dass immer im Januar das Delta zwischen diesen beiden Werten sehr groß ausfällt. Der Hintergrund ist mir nicht ganz klar, denn eigentlich müsste es in jedem Monat ein solches Delta geben.

Bajuware
Reply to  Thomas
5 Jahre zuvor

Oftmals ist es aber gerade genau umgekehrt, daß ein Hersteller noch gerade im alten Jahr wegen neuer Zulassungsbestimmungen im neuen Jahr (so war es z.B. bei der Leuchtweitenregulierung, bei der OBD, beim Tagfahrlicht, bei der RDC, beim ESP) seine bereits produzierten und noch nicht verkauften „Neuwagen“ noch schnell Ende Dezember erstmals zulassen mußte.
Dann sind die Zulassungszahlen im Dezember höher als die Absatzzahlen.

Bajuware
Reply to  Markus Jordan
5 Jahre zuvor

Interessante Frage.
Wie haben die das wohl hinbekommen: Sage und schreibe 35,3% mehr Fahrzeuge (neu-) zugelassen als abgesetzt – im Januar 2017. Vielleicht oder vermutlich durch Eigenzulassungen? (vgl. Opel: die liegen bei ca. 50%!)
Oder gelten diese auch „als verkauft“?

Und DAS trotz dieser Pressemeldungen:

http://www.auto-motor-und-spor

Brennende Motorabdeckungen, Airbag-Falschauslösung, brechende Achsschrauben etc.
Bei Audi passiert so etwas nicht!

Hr. Schmidt
5 Jahre zuvor

Überhanggeschäfte mit Retail, berechnete Lieferung also, im Januar 2017. Jahresendgeschäfte etc. Alles im Lot.

Bajuware
Reply to  Hr. Schmidt
5 Jahre zuvor

Über längere Zeiträume gesehen (z.B. für das ganze Jahr 2017) müßten sich die kumulierten Absatz- und Zulassungszahlen also einander etwas annähern.
Logischerweise wird es also im Laufe ds. Jahres auch Monate geben müssen, in denen die Zulassungszahlen kleiner sind als die Absatzzahlen, richtig?

Peter
5 Jahre zuvor

Was ist in der Tabelle der Unterschied von Spalte 2 zu 4 und Spalte 3 zu 5?

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Reply to  Peter
5 Jahre zuvor

Der Januar ist der erste Monat im Jahr – demnach sind die Jahreswerte dahingehend noch identisch.

Peter
Reply to  Markus Jordan
5 Jahre zuvor

Aha.

Bajuware
5 Jahre zuvor

was haben die auf bimmertoday denn anders gerechnet?

Metti777
5 Jahre zuvor

Hi Leute.

Das mit den unterschiedlichen Zahlen vom KBA und der MB Pressemeldung ist doch ganz einfach.

MB-Pressemeldung bezieht sich nur auf MB-Cars: Demnach wurden 18.017 MB-PKW’s verkauft.

Das KBA bezieht sich auf die PKW-Zulassung. Sie beinhaltet alle Fahrzeuge die als PKW zugelassen wurden. Das bezieht auch alle MB-VAN’s mit ein (Sprinter, Vito, Citan), die als Kombi oder Mixto -Version als PKW (M1) zugelassen wurden.
Es wurden also 24.372 MB-PKW’s in Summe neu zugelassen.

In sofern haben die bei Bimmertoday recht das BMW, wenn man nur die MB-PKW mit BMW vergleicht, mehr Fahrzeug in D verkauft hat als MB. Aber das ist ja kein Problem oder?

20.387 BMW-Modelle
18.017 MB-Modelle aus MBC

Grüße
Metti777

Metti777
5 Jahre zuvor

Hallo Leute

Das mit den unterschiedlichen Zahlen vom KBA und der MB Pressemeldung ist doch ganz einfach.

MB-Pressemeldung bezieht sich nur auf MB-Cars: Demnach wurden 18.017 MB-PKW’s verkauft.

Das KBA bezieht sich auf die PKW-Zulassung. Sie beinhaltet alle Fahrzeuge die als PKW zugelassen wurden. Das bezieht auch alle MB-VAN’s mit ein (Sprinter, Vito, Citan), die als Kombi oder Mixto -Version als PKW (M1) zugelassen wurden.
Es wurden also 24.372 MB-PKW’s in Summe neu zugelassen.

In sofern haben die bei Bimmertoday recht das BMW, wenn man nur die MB-PKW mit BMW vergleicht, mehr Fahrzeug in D verkauft hat als MB.

20.387 BMW-Modelle
18.017 MB-Modelle aus MBC

Grüße
Metti777

Thomas
Reply to  Metti777
5 Jahre zuvor

Die Filterblase bei bimmertoday hat sich soweit verfestigt, da hilft keine Erklärung mehr. Und was die dort immer mit der V Klasse und Dem Sprinter haben… Für was veröffentlicht Mercedes Benz Vans dann Zahlen?

Marc W.
Reply to  Thomas
5 Jahre zuvor

Ich verstehe die Aufregung nicht, da bei bimmertoday, Zitat
„An der Spitze des deutschen Premium-Markts thront allerdings wie üblich Mercedes-Benz. Die Schwaben, die auf dem Heimatmarkt der drei größten Premium-Anbieter der Welt fast immer an der Spitze liegen, …“
durchaus Wahrheiten verbreitet werden… ???

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Marc W.
Reply to  Marc W.
5 Jahre zuvor

Oh, Verzeihung. Lese dort keine Kommentare; schaue ja auch nicht RTL…

2fast4u2
5 Jahre zuvor

Ich verstehe die Aufregung bei bimmertoday sehr gut, denn getroffene Hunde jaulen bekanntlich.

Fabian-B
5 Jahre zuvor

Habt ihr eigentlich keine anderen Probleme? Über Geschmack bei Autos, deren Design usw. lässt sich ja bekanntlich gut und gerne streiten. Aber über Zulassungs-/Verkaufszahlen? Fährt mein CLA/3er/A5 usw. jetzt besser, weil Audi/BMW/Mercedes mehr Autos verkauft hat? Meine Güte…

Thomas
Reply to  Fabian-B
5 Jahre zuvor

Geschmack, Design? Das sind subjektive DInge, was soll man da groß diskutieren? Oder anders: Wie soll eine Diskussion ausgehen? Da sind Zahlen das schönere Thema. SIe versprühen den Hauch von Fakten und Objektivität.
Und es ist doch interessant, wenn Audi plötzlich in China ein Drittel an Absatz verliert, weil man in einen Streit mit dem JV Partner geraten ist. Das kennt man bei MB auch, ist gar nicht so lange her. Man kann nur hoffen, dass Audi diese Delle schnell übersteht, denn so etwas wünscht man keinem. Zeigt es doch auch, wie abhängig die großen Drei (hier ABM, nicht GM, Ford, Chrysler) inzwischen vom chinesischen Markt abhängig sind. Über die MB Zahl aus dem Januar kann ich mich daher nicht so recht freuen. Der Anteil Chinas ist zu groß.

SBG
5 Jahre zuvor

Das Argument, bei Audi passiert sowas nicht, ist gut und stimmt! Da passiert noch viel mehr !! Mercedes muss ingesamt über 80000 Fahrzeuge zurückrufen. Das ist viel. Bei Audi aber kann das ganze Fahrzeug abbrennen wegen blockierender Kühlmittelpumpen und muss zarte 574000 Fahrzeuge zurückrufen…. selbst bmw muss deutlich mehr Fahrzeuge zurück beordern. Alles keine schönen zahlen, aber das bei Audi sowas nicht passiert sehe ich anders.

Quelle ist auto motor sport ausgabe von heute