Wie sieht eigentlich so ein Arbeitstag des Daimler Designchefs Gorden Wagener aus? Was inspiriert den Designer und was treibt ihn an? Ist Gorden Wagner „Eine/r von uns“?

Diese und auch weitere Fragen beantwortet die das erste Video der neuen Videoreihe von Mercedes-Benz. Bei „Eine/r von uns“ gibt es stets exklusive Einblicken hinter die Kulissen von Mercedes-Benz.

In der ersten Folge lernen wir Gorden Wagener (Chief Design Officer Daimler AG) etwas besser kennen. Das Video ist in Englisch eingesprochen und mit deutschen Untertiteln versehen. Mit dem neuen Bewegtbildformat möchte Mercedes-Benz neue Wege in der Unternehmenskommunikation gehen. Es sollen die Menschen gezeigt werden,  welche hinter den Produkten und vor allem auch der Marke stecken.

Gorden Wagner - Einer von uns?!

Gorden Wagner – Einer von uns?!

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„Eine/r von uns“

Neue Wege geht Daimler. Nun auch auf YouTube! Neben einer authentischen Berichterstattung erwarten wir ebenfalls spannende Inhalte. Das gilt für owned und earned Kanäle.

The Sky is the limit! Denn die Bandbreite an Themen reicht in der Tat von A wie Autos über F wie Forschung und E wie Entwicklung bis zu L wie Lifestyle. In den folgenden  „Eine/r von uns“ Episoden werden weitere Persönlichkeiten aus dem Unternehmen und Geschichten vorgestellt.

Dabei möchte man auch spannende Einblicke gewähren und sicherlich auch das ein oder andere ausplaudern, was viele noch nicht wussten.

 

Katja Bott, Leiterin Globale Kommunikation Mercedes-Benz Cars & Vans:

Wir setzen in der Kommunikation konsequent auf eine 360 Grad Strategie und schaffen bei der Contentproduktion Synergien für alle Kanäle. Das neu produzierte Format “Eine/r von uns” haben wir gezielt für alle konzipiert: damit können wir unsere MitarbeiterInnen über das Intranet gut erreichen und für Medienvertreter, Influencer und Kunden nach außen hin als Marke nahbar werden.

„Eine/r von uns“: Gorden Wagener

Die Dreharbeiten von „Eine/r von uns“ finden stets am Wirkungsort der Protagonisten statt, mit Gorden sind wir aber auch unterwegs, denn so ein Designer arbeitet ja nicht nur im Büro / Atelier.

Gorden arbeitet, nach eigener Aussage, sieben Tage die Woche und ist oft einige Wochen unterwegs.

Gorden Wagener wurde übrigens am 3. September 1968 in Essen geboren. Sprich für alle aus dem Ruhrgebiet, ist er einer aus dem Pott. Der deutsche Automobil-Designer war übrigens vor Daimler als Exterieur-Designer bei Mazda, General-Motors und Volkswagen tätig. Seit 2010 dürfte er den Titel Doktor honoris causa tragen, der ihm von der technischen Universität Sofia verliehen wurde.

Ein kleines Geheimnis über Gorden Wagener wird auch preisgegeben: Als 18 jähriger hatte der Designer darüber nachgedacht ein Profi-Windsurfer zu werden. Im Video erfahren wir wie er zum eigentlichen Design-Thema kam. Wir erfahren auch was die Surfbretter noch für eine Rolle spielten und was er für Autos fährt.

Mercedes-Benz Chief Design Officer Gorden Wagener | One of Us

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Bilder/Video: Daimler AG

12 Kommentare
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Stormtrooper
2 Jahre zuvor

Gorden, Gorden..

Snoubort
Reply to  Stormtrooper
2 Jahre zuvor

Bruno, Bruno..

Lars Stubanus
Reply to  Stormtrooper
2 Jahre zuvor

Heißt zwar C117 aber trotzdem ein Meisterstück

Tobias
2 Jahre zuvor

Anfangs war ich von seinen Kreationen ja noch begeistert, da sie die Marke optisch um Jahrzehnte verjüngt haben, was sich auch im Durchschnittsalter der Käufer wiedergespiegelt hat.
Mittlerweile hat das Design meiner Meinung nach jedoch seinen Zenit überschritten und benötigt dringend neue Impulse.
Auf mich wirkt das Design festgefahren und ideenlos, ähnlich wie bei Audi.
Sofern diese neuen Ideen nicht von Herrn Wagener selbst kommen (können), würde ich mir einen personellen Impuls wünschen.

Snoubort
Reply to  Tobias
2 Jahre zuvor

Interessant, ich empfinde das Design nicht als festgefahren sondern im Gegenteil als extrem sprunghaft, und immer als mehr “gewollt”, als gekonnt.
Allein an der Entwicklung der E-Klasse kann man das sehr schön verfolgen:
W212 Vormopf (da gab es zwar noch einen Pfeiffer, aber GW soll hier die Federführung inne gehabt haben) mit diesem “wunderschönen” Ponton und verzweifelt einmodelierten Kanten, dann der massive Mopf ohne Ponton und mit der Schnullerschnauze, dann der weitgehend konturlose 2013er (dem man mit dem AMG Paket wenigstens ein paar Konturen wieder zurückgeben kann) und nächstes Jahr wieder ein aufwendiger Mopf, wohl mit gedrehtem Grill.
Anderes Beispiel die x-Mopfs beim GT bzw. die immer wieder neuen Ideen für den AMG Grill, die nicht einmal eine gesamte Modellgeneration überleben.
Weiters, und noch viel traurigeres Beispiel, ist das was unter seiner Verantwortung mit der Ikone SL passiert ist… (vergeigter 230er Mopf mit amputierten 4 Augen, völlig unförmiger und vor allem langweiliger 231, und dann diese völligst verlutschte Mopf….).
Alles verpackt in dieses wirklich nervtötende Marketing-Sprech….
Gelungen finde ich aktuell nur das C-Facelift, und ja, irgendwie auch die neue A-Klasse….

Tobias
Reply to  Snoubort
2 Jahre zuvor

Festgefahren gibt vielleicht etwas viel Interpretationsspielraum, da hast du recht.
Was ich damit sagen wollte: Es scheint, als wolle man das etablierte Design weiterentwickeln, ist dazu aber nicht in der Lage.
Als Resultat daraus experimentiert man in verschiedenste Richtungen (hier der Brückenschlag zu deiner Beschreibung als „sprunghaft“), ohne das Design dabei wirklich voran zu bringen.
Im Nachhinein betrachtet ist sprunghaft die treffendere Bezeichnung.
Um manchen Nutzern hier bereits im Vorfeld den Zahn zu ziehen: Dies ist mein persönlicher Eindruck. Dagegen kann man auch nicht mit irgendwelchen Testberichten oder Leservotings argumentieren.

Snoubort
Reply to  Tobias
2 Jahre zuvor

Absolute Zustimmung (meiner Meinung nach ;)).
Ich sage ja auch nicht das die GW MBs nicht gefällig wären, aber mir fehlt die Ausbildung und systematische Fortentwicklung eines typischen (MB-) Designs (und genau hierin war Bruno der Meister). Stattdessen wirkt das ganze ein wenig wie Jugend forscht, bei dem immer wieder neuen Trends/Philosophien hinterhergelaufen wird (wie gesagt,am besten an E und SL zu beobachten).
Mir fällt wirklich keine GW Kreation ein, bei der ich denke, dass ich da in 20 Jahren mit einem “wie Klasse” zurückdenken werde (aber “hot & cool” wird mir leider immer in Erinnerung bleiben…)
Aber, richtig, im aktuellen TüV Bericht schneidet MB super ab, und irgendwo gab es vor nicht allzulanger Zeit auch einen Testbericht, den ein MB gewonnen hat! Wirklich. Bähm.

Ralf
Reply to  Snoubort
2 Jahre zuvor

Das bedeutet, dass man über Design streiten darf und die Qualität trotzdem.
Und die “Kindersprache” zeigt, dass man nicht alles so ernst nehmen muss und auch mal etwas ironisch sagen kann.

Snoubort
Reply to  Snoubort
2 Jahre zuvor

😉

Tobias
Reply to  Tobias
2 Jahre zuvor

Getroffene Hunde bellen. Das bestätigst du mal wieder eindrucksvoll.
Ich verweise einfach nochmals in aller Deutlichkeit auf eine Passage, die deinen Kommentar sowie jeden weiteren Versuch der Gegenargumentation nichtig machen sollte: „mein persönlicher Eindruck“.

Ralf
Reply to  Tobias
2 Jahre zuvor

Muss man sich hier echt die ganze Zeit auf den Schlips getreten fühlen?
Für lebenswichtige Wortgefechte gibt es doch motor-talk.de, ansonsten kann man sich ruhig woanders abreagieren. Die Kommentare hier sind, was Mercedes betrifft, sonst die einzig lesbaren im Internet. Wäre schön, wenn das so bleibt. Danke.

Peter Schoof
1 Jahr zuvor

Vergleiche ich die Design Sprache von Mercedes vor Beginn des jetzigen Designers, kann ich nur sagen, dass es ein Design für ältere Personen war. Sowohl Innen als auch Außen sprach es doch eher ein Klientel an, dass auch Zuhause eher den gemütlichen und unaufgeregten Ton favorisierte.

Die neue Design Sprache hingegen gefällt jetzt auch jüngeren Personen, die wie in meinem Fall jahrelang zuvor sportliche Autos fuhren, wie Audi S6 etc. Da Audi im Gegensatz zu Mercedes wiederum eine derart aggressive Design Sprache gewählt hat, halte ich das Design von Mercedes für sehr ausgewogen und ansprechend.

Natürlich kann man auch hier noch weiter perfektionieren, wie bspw. der Wegfall der Fake Endrohre zu wieder tatsächlichen Endrohren. Oder aber wie der coupehaftere Abschluss des T-Modells, um es noch schöner aussehen zu lassen.

Besonders begeistern konnte mich auch die EQS Studie und ich hoffe, dass der EQE eine ebenso schöne und gelungene Silhouette bekommt.