Mercedes-Benz hat im Oktober weltweit 199.293 Einheiten verkauft und damit den Vorjahresmonat, der gleichzeitig auch der bisher absatzstärkste Oktober der Marke mit dem Stern gewesen ist, um mehr als 9.000 Pkw übertroffen (+4,9%). Ein Großteil des Wachstums im Oktober kam aus der neuen A-Klasse Limousine und dem neuen GLC. Auch die C-Klasse Limousine und das T-Modell konnten im vergangenen Monat erneut Impulse beim Absatz setzen. Die Auslieferungen von Mercedes-Benz seit Jahresbeginn wurden erneut gesteigert: 1.924.536 verkaufte Fahrzeuge mit dem Stern bedeuten insgesamt ein Plus von 1,0%.

Seit Jahresbeginn behauptete Mercedes-Benz die Marktführerschaft im Premiumsegment unter anderem in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Belgien, der Schweiz, Polen, Portugal, Dänemark, Türkei, Südkorea, Australien, Thailand, Kanada und Südafrika.

Absatz Mercedes-Benz nach Regionen und Märkten

Anzeige:

Insgesamt 81.017 Pkw von Mercedes-Benz wurden im Oktober in der Region Europa ausgeliefert – mehr als jemals in einem Oktober zuvor (+1,3%). Von Januar bis Oktober konnte in der Region der Absatz um 0,6% gesteigert werden. Im Kernmarkt Deutschland wurden im Oktober 30.763 Fahrzeuge ausgeliefert und ein Absatzplus von 5,3% erreicht. Damit liegt der Absatz seit Jahresbeginn in Deutschland mit 5,0% weiter deutlich über dem Vorjahreszeitraum. In Polen, Schweden, Portugal, Dänemark und Ungarn konnten im Oktober neue Bestwerte beim Absatz erzielt werden.

In der Region Asien-Pazifik konnte Mercedes-Benz im Oktober einen neuen Verkaufsbestwert verzeichnen: Mit 80.312 Einheiten stiegen die Auslieferungen um 10,9%. Wichtiger Treiber war auch im Oktober der Kernmarkt China: 57.142 Pkw verkaufte Mercedes-Benz dort im Oktober (+13,8%) und 583.032 Einheiten von Januar bis Oktober (+5,8%). Damit wurden im Kernmarkt China zwei neue Höchstwerte beim Absatz erreicht. In Südkorea konnten zudem so viele Fahrzeuge von Mercedes-Benz wie in noch keinem Oktober zuvor ausgeliefert werden.

Der Absatz in der Region NAFTA war im Oktober im Vergleich zum Vorjahresmonat mit 33.264 Einheiten 1,5% über dem Vorjahresniveau. Auch im Kernmarkt USA wurde der Absatz aus Oktober 2018 übertroffen: Insgesamt wurden 27.867 Einheiten ausgeliefert (+1,2%). Wie bereits im September konnten die Auslieferungen in Kanada ebenfalls im Oktober gesteigert werden.

Absatz Mercedes-Benz nach Modellen

Der Absatz der Kompaktwagen bleibt sowohl im als auch per Oktober weiter auf Rekordkurs: Seit Jahresbeginn wurden mehr als 546.100 Modelle der A- und B-Klasse, CLA Coupé, CLA Shooting Brake und GLA ausgeliefert (+9,8%). Auch im Monat stiegen die Auslieferungen in diesem Segment um 3,3%. Dabei hat insbesondere die A-Klasse Limousine weltweit wesentliche Impulse gesetzt. Auch der Absatz des neuen CLA Coupés hat sich, unter anderem mit einem zweistelligen Wachstum in Europa, positiv ausgewirkt.

Die Auslieferungen der C-Klasse Limousine und des T-Modells sind im Oktober mit rund 31.800 Einheiten weltweit um 6,5% gestiegen. Seit Jahresbeginn liegt der Absatz mit mehr als 335.100 Einheiten ebenfalls über dem Vorjahresniveau (+1,3%). Die Langversion der C-Klasse Limousine erreichte sowohl im vergangenen Monat als auch von Januar bis Oktober jeweils einen neuen Bestwert. Insgesamt ist die C-Klasse seit über 10 Jahren das volumenstärkste Modell von Mercedes-Benz.

Im Segment der SUVs konnte für Oktober ein neuer Bestwert erreicht werden: Mehr als 69.500 Einheiten von GLA, GLC, GLC Coupé, GLE, GLE Coupé, GLS und der G-Klasse entsprachen einem Absatzplus von 2,2% im vergangenen Monat. Der neue GLC und das GLC Coupé, der GLE sowie die G-Klasse haben dabei ein jeweils zweistelliges Wachstum erreicht. Der neue GLC und das GLC Coupé haben darüber hinaus auch einen neuen Höchstwert bei den Auslieferungen im Oktober verzeichnet.

smart

Per Oktober wurden von der Marke smart weltweit 96.245 Fahrzeuge ausgeliefert (-10,5%). In Deutschland, Frankreich und Österreich liegt der Absatz seit Jahresbeginn weiterhin deutlich über dem Vorjahresniveau. Bei der aktuellen Generation der zwei- und viertürigen Stadtflitzer von smart wirkten sich im Oktober im Zuge der anstehenden Modellpflege, die auf der IAA in Frankfurt im September erstmals vorgestellt wurde, Lifecycle-Effekte in Kombination mit einer sehr hohen Vorjahresbasis auf die aktuelle Absatzentwicklung aus.

 

Absatz Mercedes-Benz Cars im Überblick

 

  Oktober 2019 Veränd. in % Per Oktober 2019 Veränd. in %
Mercedes-Benz 199.293 +4,9 1.924.536 +1,0
smart 8.469 -24,4 96.245 -10,5
Mercedes-Benz Cars 207.762 +3,2 2.020.781 +0,4
         
Absatz Mercedes-Benz in den Regionen/Märkten        
Europa 81.017 +1,3 773.550 +0,6
– davon Deutschland 30.763 +5,3 259.500 +5,0
Asien/Pazifik 80.312 +10,9 811.591 +3,1
– davon China 57.142 +13,8 583.032 +5,8
NAFTA 33.264 +1,5 298.411 -2,1
– davon USA 27.867 +1,2 252.079 -0,3

Quelle: Daimler AG

Anzeige:
32 Kommentare
Älteste
Neueste Meist bewertet
Inline Feedbacks
Betrachte alle Kommentare:
Stefan Camaro
2 Jahre zuvor

Sehr solide Zahlen.
Meines Erachtens braucht man nicht immer ein mega Wachstum von 10 oder mehr Porzent. Oftmals reicht es auch die Zahlen des Vorjahres in etwa zu halten oder leicht zu steigern.
Gerade im heutigen Weltmarktumfeld das nicht gerade einfach ist.

453er Smartie
2 Jahre zuvor

Bei smart kann man sich dieses Jahr nochmals über 100.000 Einheiten und mehr freuen… Ab nächstem Jahr geht es dann steil bergab, da die Verbrenner wegfallen und die EVs nur in kleineren Mengen lieferbar sind. Daher jetzt nochmal Sektflasche raus und die 100.000 Einheiten feiern. Prost!

martin
2 Jahre zuvor

@ Stefan Camaro
Leider sind ist die Zahl der abgesetzten Fahrzeuge nur schön um in der Öffentlichkeit zu glänzen. Ansonsten aber nichts wert.
An der Elektrofront tut sich leider auch noch immer nicht viel. Grade wurden ja auch die kompakten Hybride ins 2 Quartal 2020 verschoben. Daimler (sorry die heissen ja seit neustem Mercedes Benz) hat noch viele Hausaufgaben vor sich.
Entscheidend ist was fürs Unternehmen hinten rauskommt (Ebit und Gewinn) . Und da sieht es vermutlich derzeit ziemlich finster aus.
Bin mal gespannt welche Hiobsbotschaften im Jahresbericht versteckt sind. Und das Thema Abgas belastet das Unternehmen weiterhin stark.

Racer1985
Reply to  Markus Jordan
2 Jahre zuvor

Der EQE soll schon 2021 kommen?

EQ Cheek
Reply to  Markus Jordan
2 Jahre zuvor

Also den Z297 kann man gleich mal aus der Liste streichen… Wird leider nichts, zu komplex, zu teuer…

Martin
Reply to  Markus Jordan
2 Jahre zuvor

@Markus Jordan

Meine Bemerkung zum Thema Elektrofront bezog sich nicht auf das, was Mercedes vollmundig angekündigt hat, sondern was man derzeit hinbekommt und auch lieferbar ist. Und da sieht es eher mau aus.
Aus dieser Sicht glaube ich auch nicht an die Lieferbarkeit der von ihnen für 2020 avisierten Neuheiten .

LukasA35
Reply to  Markus Jordan
2 Jahre zuvor

Wenn es nur Lieferprobleme wären…
Kommunikation mit Kunden scheint ein größeres Problem zu sein, die findet nämlich anscheinend nicht mehr statt.

Gruß

Stefan Camaro
Reply to  Markus Jordan
2 Jahre zuvor

Was ist denn der Unterschied zwischen V297 und Z297? Coupe? Langversion?

MarkusGLK
Reply to  Markus Jordan
2 Jahre zuvor

Z297 = verlängerte Versin des EQS?

EQ Cheek
Reply to  MarkusGLK
2 Jahre zuvor

Z297 = Selbstfahrendes Auto = Gestrichen

Horscht
2 Jahre zuvor

Hört doch auf Internas zu kommunizieren. Geht keinen was an!

driv3r
Reply to  Horscht
2 Jahre zuvor

Danke. Einige Beteiligte hier schlagen etwas über die Stränge. Die Internen/Kollegen sollten lieber fleißig sein anstatt hier Quark zu verbreiten.

EQ Cheek
Reply to  Horscht
2 Jahre zuvor

Lies mal aktuelles Manager Magazin: Da ist drin zu lesen, dass die selbstfahrende Version vom EQS (=Z297) gestrichen wird… soviel zum Thema Interna vs. Pressemeldung…

driv3r
Reply to  EQ Cheek
2 Jahre zuvor

Danke. Habe ich bereits, liegt stets druckfrisch auf meinem Schreibtisch.
Zwei Dinge zur Klarstellung und Einordnung Deiner Äußerung:
1.) Der MM-Artikel verwendet keine BR-Codes. Die haben hier also gar nichts zu suchen.
2.) Es gibt und gab keinerlei Pressemeldung zu diesem Thema. Damit hat ein konkretisierender Kommentar hier noch weniger verloren.
Und zusätzlich:
3.) Als kleiner Hinweis: Nicht alles was das MM schreibt und druckt entspricht der Wahrheit oder tatsächlichen Fakten.
4.) Der journalistische Beitrag in einem unternehmensfremden und unabhängigen Druckerzeugnis ist keine Pressemeldung (des Unternehmens).
5.) Es besteht ein himmelweiter Unterschied zwischen Interna hinausposaunen (=Vertragsverletzung) und Kommentare, die hier umherschwirren maßvoll (!) einzuordnen. Ich würde hier auch gerne auf tausend Dinge konkret und genau antworten wollen, aber das ist schlicht nicht möglich.

Anzeige:
driv3r
Reply to  Markus Jordan
2 Jahre zuvor

@Markus: Das war keinerlei Affront gegenüber Euch und Eurer Seite, sondern viel eher ein Appell an manchen, der hier und da die Grenze zwischen was kann ich sagen und was sollte ich für mich behalten verkennt.
Ich schätze Eure Arbeit, sonst wäre ich neben dem Job nicht auch regelmäßig hier aktiv.

Karl
2 Jahre zuvor

Das ist doch ein schlechter Witz, dass Ihr jetzt mit den „Aussichten“ für 20/21 prahlt und die Realität in 2019 völlig wegbügeln wollt. Zumindest kommt es bei mir so an.
Trotz Vorstellung in Genf vor 8 Monaten ist bis heute keine Bestellfreigabe für GLC 300e erfolgt – alle peinlichen Schritte bis heute sind hinlänglich bekannt. Dass die von vielen (es scheinen zwischenzeitlich einige weniger geworden zu sein) ersehnte Bestellfreigabe aber überhaupt nichts Wert ist, zeigt das Beispiel A 250e. Hat man also endlich bestellen können (der Kunde war im Sack) wurde einfach mal die zugesagte Lieferzeit um 3-6 Monate verlängert. Gehts noch?
Die Konzerne haben doch heute Ethikkommissionen installiert – klar, damit die Aktionäre sich wohler fühlen sollen. Diese Ethikkommission sollte sich vielleicht auch darum kümmern, wie der Konzern mit Kunden und denen, die es vielleicht werden wollen umgeht. Es gab mal: „der Kunde ist König“ Um das umzusetzen haben Konzerne in den 80igern mal Millionen ausgegeben. 😉

Stefan Camaro
Reply to  Karl
2 Jahre zuvor

Ich finds cool, dadurch werden die Elektroauto Fans schön verprellt und die Verbrenner leben länger

Dr. Weber
2 Jahre zuvor

….. und ich warte auf meine A250e Limousine und warte und warte.
Was ist da eigentlich los? Erst wurde man als Käufer Vollmundig ein Top Produkt mit kurzer Lieferzeit versprochen (gut der Preis ist heftig, ich bin am Ende bei knapp 60.000€ gelandet) und seitdem ist der Verkäufer abgetaucht. In der Mercedes me App steht seit 2 Monaten Bestellung und geliefert werden sollte eigentlich in 4 Wochen!
Hier werden ja diverse Gründe für die Lieferverzögerungen genannt, aber man erfährt nichts konkretes. Traurig Mercedes, traurig….

Nikolaus Hagenau
2 Jahre zuvor

Und wieviele dieser gefertigten Einheiten wurden tatsächlich an zahlende Kunden verkauft, und wieviele hängen über Leasing und die Mercedes-Benz Bank AG Leasing immer noch finanziell am Konzern?

driv3r
Reply to  Nikolaus Hagenau
2 Jahre zuvor

Und Leasingkunden zahlen nicht? Im Gegenteil, Leasingkunden zahlen sogar „mehr“ und man verdient an einem Fahrzeug „mehrfach“ mit.

Peter F.
Reply to  driv3r
2 Jahre zuvor

Das kommt schon auf das Leasingangebot an. Wenn es ein wirkliches Angebot ist, wird das Fahrzeugpreis (durch wen auch immer) subventioniert. Im anderen Fall dient die Leasingrate der Finanzierung und ist entsprechend teurer als der bar bezahlte Preis.
„Mehrfach“ – da macht sich bezahlt, das ein Leasingvertrag den nächsten nach sich zieht, während ein Kauf die Nachbestellung herauszögern kann.
Seh ich das so richtig?

Peter F.
Reply to  driv3r
2 Jahre zuvor

Das kommt schon auf das Leasingangebot an. Wenn es ein wirkliches Angebot ist, wird das Fahrzeugpreis (durch wen auch immer) subventioniert. Im anderen Fall dient die Leasingrate der Finanzierung und ist entsprechend teurer als der bar bezahlte Preis.
„Mehrfach“ – da macht sich bezahlt, das ein Leasingvertrag den nächsten nach sich zieht, während ein Kauf die Nachbestellung herauszögern kann.
Seh ich das so richtig?

Peter F.
Reply to  driv3r
2 Jahre zuvor

Das kommt schon auf das Leasingangebot an. Wenn es ein wirkliches Angebot ist, wird das Fahrzeugpreis (durch wen auch immer) subventioniert. Im anderen Fall dient die Leasingrate der Finanzierung und ist entsprechend teurer als der bar bezahlte Preis.
„Mehrfach“ – da macht sich bezahlt, das ein Leasingvertrag den nächsten nach sich zieht, während ein Kauf die Nachbestellung herauszögern kann.
Seh ich das so richtig? oder gibt es da noch andere Gesichtspunkte?

driv3r
2 Jahre zuvor

In den Q3-Ergebnissen von BMW finden sich für das laufende Jahr insgesamt 25.125 BMW X7 und 116.475 BMW X5. Dazu kommen knapp 12.000 BMW Z4 und 7.496 BMW 8er. Für die beiden erst genannten Modelle wird es sicherlich ein einfaches in der kommenden Zeit gute Ergebnisse einzufahren, die letztgenannten Modelle werden beweisen müssen, dass sie nach einem anfänglichen Höhepunkt weil sie neu sind, auch über ihre gesamte Laufzeit gute Stückzahlen einfahren.

Dem GLE und GLS fällt zweierlei zur Last: Beide Modellen sind in ihrem Zyklus einige Monate später gestartet als die BMWs (was auch mit der normalen Anlaufkurve sowie der Verfügbarkeit von z.B. PIH oder AMG-Derivaten zusammenhängt) und natürlich die hausgemachten Produktionsverzögerungen. Hinsichtlich Roadster und High-End-Coupés-Cabriolets befinden sich die Daimler-Derivate am Ende ihres Lebenszyklus von daher wird man dort keinen großen Stich gegen nagelneu entwickelte Modelle setzen können, insbesondere in diesem „Liebhaber“-Segment nicht. Coupés, Cabriolets, Roadster sind eben nicht die eher Modellzyklus-unabhängingen Leasingfahrzeuge, die eine annähernd konstant hohe Nachfrage haben.