Daimler Truck veröffentlicht Green Finance Framework

Die Transformation seines Geschäfts in Richtung emissionsfreies Fahren sowie die Dekarbonisierung sind klare Ziele der nachhaltigen Geschäftsstrategie von Daimler Truck. Mit Veröffentlichung des Rahmenwerks für grüne Finanzierungen (sog. „Green Finance Framework“) hat das Unternehmen die Grundlage für die Emission sogenannter „grüner Anleihen“ sowie die Nutzung anderer grüner Finanzierungsinstrumente geschaffen. Im Fokus der Mittelverwendung steht die Finanzierung nachhaltiger Projekte, wie z. B. die Entwicklung und Herstellung von emissionsfreien Lkw und Bussen sowie die Erzeugung von Strom und Wärme aus erneuerbaren Energiequellen.

„Wir wollen Daimler Truck auch im Markt für grüne Finanzierungsinstrumente positionieren, um damit die nachhaltige Transformation des Konzerns weiter voranzutreiben. Mit dem Green Finance Framework bieten wir Investoren die Möglichkeit, an dieser Entwicklung teilzuhaben und erweitern damit unser Finanzierungsportfolio“, erläutert Claus Bässler, Head of Treasury & Tax Daimler Truck. 

Höchste Einstufung „Dark Green“ durch CICERO 

Das Green Finance Framework sowie die zugrundeliegende Governance wurden von CICERO Shades of Green, einem führenden externen Gutachter, mit der jeweils höchsten Einstufung „Dark Green“ bzw. „excellent“ bewertet. Die „Second Party Opinion“ von CICERO ist auf der Website von Daimler Truck zu finden.

Die Struktur des Green Finance Frameworks von Daimler Truck stimmt sowohl mit den ICMA Green Bond Principles (GBP) von 2021 als auch mit den LMA und APLMA Green Loan Principles (GLP) von 2023 überein. Die schwedische Bank SEB hat Daimler Truck bei der Strukturierung des Green Finance Frameworks beraten.

Transformation und Dekarbonisierung im Fokus der nachhaltigen Geschäftsstrategie

Daimler Truck bekennt sich klar zum Pariser Klimaschutzabkommen und zur Dekarbonisierung und verfolgt das Ziel, nachhaltige und damit zukunftsfähige Transportlösungen für den Warenverkehr und die Personenbeförderung zu entwickeln und auf die Straße zu bringen. Die wichtigsten Stellhebel hierfür sind die Produkte, die Produktion und die Lieferketten. Ein Kernelement ist dabei die duale Technologie-Strategie. Neben batterieelektrischen Antrieben setzt das Unternehmen auch auf Wasserstoff. Auf Basis dieser beiden Antriebskonzepte wird das zukünftige Produkt-Portfolio entwickelt. Derzeit bietet der Konzern bereits acht batterielektrische Lkw- und Bus-Modelle in Serienproduktion an – bis Ende 2023 wird das Portfolio um zwei weitere Modelle ergänzt. Auch die Transformation seiner Produktion in Richtung CO2-Neutralität steht für den Nutzfahrzeughersteller im Fokus: 2022 wurde die bilanzielle CO₂-Neutralität der europäischen Standorte – unter anderem durch den Bezug von CO₂-freiem Strom aus Solar-, Wind- und Wasserkraft – realisiert. In den USA, Japan und Indien strebt Daimler Truck dies bis 2025 an – und weltweit bis 2039.

Weitere Informationen

Das Green Finance Framework von Daimler Truck sowie die Second Party Opinion von CICERO sind hier zu finden oder direkt unter: www.daimlertruck.com/investoren/refinanzierung/nachhaltige-finanzierung.

Quelle: Daimler Truck AG

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Dieter Maurer
11 Monate zuvor

Greenwashing nervt einfach nur noch, sorry.

Pano
Reply to  Dieter Maurer
11 Monate zuvor

Was genau ist an diesem Vorhaben Greenwashing?
Grüße
Pano

M.Rix
Reply to  Pano
11 Monate zuvor

Wie sich Greenwashing „genau“ zeigt. Ein Greenwashing-Verdacht entsteht zuerst mit der UN-GENAUigkeit des Ausdrucks: Unter dem von Daimler Trucks erzählten „Green Finance Framework“ (kriegt von CICERO die Bestnote „Dark Green“) kann sich kaum ein Leser im Publikum etwas vorstellen. Das Unternehmen Daimler Trucks im Ganzen bekommt im Ratening-Regiment von CICERO aber nur die mittlere von 5 Noten („Light Green“).

Letzteres ist normal für einen Hersteller von Verbrenner-LKWs, wird aber in dem Beitrag nicht erwähnt, sondern nur, dass DT offenbar echt „grüne“ Investments NEBEN den (bisher wenigen E- und vielen) Diesel-Trucks anbietet. Hier riecht es schon streng nach Greenwashing.

Der bekanntere Ausdruck ESG (<= zwar abgenutzter, aber inzwischen wiedererkennbarer Nachhaltigkeits-Sammelbegriff) kommt (ein Verstoß gegen das Kommunikations-Prinzip „vom Bekannten zum Unbekannten“) gar nicht vor. Und: Immer, wenn ein Unternehmen in der PR wesentliche Kommunikationsgrundsätze verletzt, liegt der Verdacht nah, es will etwas nicht sagen. Nichtssagend sozusagen (kein Wortspiel!).

Unverständlich und unerträglich dieses Schwurbeln: „…Die Struktur des Green Finance Frameworks von Daimler Truck stimmt sowohl mit den ICMA Green Bond Principles (GBP) von 2021 als auch mit den LMA und APLMA Green Loan Principles (GLP) von 2023 überein.“

ICMA?
GBP?
LMA?
APLMA?
GLP?
(( +L.M.a.A.? ))

By the way ist „Cicero Shades is Green“ eine Ratingtochter von Standard & Poor‘s, die ihr Geld mit raten verdient.

Pano
Reply to  M.Rix
11 Monate zuvor

Soll das heißen, dass die Daimler Verantwortlichen das Ganze veranstalten, um ESG-Konforme Investments nur vorzugaukeln? Wenn das so wäre, ginge das nicht einfacher?
Grüße
Pano

Mercedesv1
Reply to  M.Rix
11 Monate zuvor

Wen jucktz?