Rückruf aufgrund Softwarefehler für 260.658 GLE & GLS Modelle

Mercedes-Benz muss aktuell 260.658 Fahrzeuge des Mercedes-Benz GLE und GLS Modells aus den Baujahren 2018 bis 2023 zurückrufen. Grund dafür ist ein Softwarefehler im Getriebesteuergerät, welches zum Motorausfall führen könnte. In Deutschland sind davon 4.378 Fahrzeuge betroffen.

Auch wenn es aufgrund des Softwarefehlers zu einen Motorausfall an betroffenen Fahrzeugen führen könnte, betont Mercedes-Benz, dass keine Auswirkungen an den Lenk- und Bremssystemen der Fahrzeuge bestehen. Inwieweit hier es jedoch zu Einschränkung hinsichtlich der Servolenkung kommen könnte, hat der Hersteller hingegen nicht beantwortet. Um den aktuellen Softwarefehler zu beseitigen, müssen die Fahrzeughalter ihr Fahrzeug jedoch für ein Update in die Werkstatt bringen. Dieser Vorgang soll in Summe knapp 30-45 Minuten in Anspruch nehmen (KBA: 013605, Hersteller: 5494206).

Bei den betroffenen Fahrzeugen wird die Software des Getriebe-Steuergerätes aktualisiert. Betroffene Halter werden schriftlich kontaktiert. Wie Mercedes mitteilt, sind bislang weder Sach- noch Personenschäden im Zusammenhang mit dem Softwarefehler bekannt.

Bilder: Mercedes-Benz Group AG

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
10 Kommentare
Älteste
Neueste Meist bewertet
Inline Feedbacks
Betrachte alle Kommentare:
der echte Eric
2 Monate zuvor

@Pano: Rückruf Nummer ?

Testfahrer
Reply to  der echte Eric
2 Monate zuvor

Rückrufnummer entspricht immer der aktuellen Kalenderwoche 😛

Zuletzt editiert am 2 Monate zuvor von Testfahrer
der echte Eric
Reply to  Testfahrer
2 Monate zuvor

wäre nicht einmal abwegig -.-

Snoubort
2 Monate zuvor

Kann ja mal passieren…

Blocky
2 Monate zuvor

Mercedes ist mittlerweile Qualitätstechnisch ganz unten angekommen. Jede Woche ein neuer Rückruf. Aber so langsam kommen die Kunden auf den Trichter das ein Mercedes schon lange kein Mercedes mehr ist. Schade

Pm137
Reply to  Blocky
2 Monate zuvor

das denke ich nicht, die anderen Hersteller kochen auch mit Wasser, nur wird dort gerne bei Probleme vertuscht, siehe Ford oder chinesische Hersteller. Daher froh sein das Daimler solche Rückruf Aktionen startet.

EQ44fahrer
Reply to  Pm137
2 Monate zuvor

Lasst uns froh und dankbar sein
und uns recht von Herzen freun!
Lustig, lustig, traleralera!
Bald ist Feiabend da,
bald ist Feierabend da!

Ich finde es irgendwie bezeichnend, dass man – um Qualitätsmängel herunterzuspielen und sie zu damit zu „vertuschen“ – den konkurrierenden Herstellern vorwirft, die würden ihrerseits „vertuschen“. Selbst wenn es wirklich so wäre, müsste sich MB trotzdem zunächst mal um die eigenen Qualitätsmängeln intensiv kümmern. Wer vermeintliche Luxusautos verkaufen will und sich einbildet, man sei eine Art „Gucci – nur mit Autos“, der kann sich nicht zurücklehnen und sagen; „Die anderen sind aber genau so schlecht wie wir – die vertuschen alles nur besser!“

WTF? Was ist das bitte für ein kaputtes Mindest bei MB? Wenn das vom Vorstands-Ola über den Olaf im Mittleren Management bis zum Oleg in der Fertigung reicht, dann stimmt hier was gewaltig nicht! MB scheitert vor aller Augen am eigenen Anspruch. Die Rückrufe dokumentieren das mehr als deutlich und es gibt hier gar nichts mehr zu beschönigen. Jegliches Luxusbrandgelaber sollte den Verantwortlichen bei MB die Schamesröte ins Gesicht treiben.

Wer die Qualität eines Volumenherstellers nachweist, bekommt auch nur die Preise eines solchen bei den Kunden durchgesetzt.

Pano
2 Monate zuvor

Sorry für die Verspätung. War noch im Schleifenquantengravitations-Blog unterwegs. Dort ist man wg dieser Meldung https://www.spektrum.de/news/kuenstliche-intelligenz-soll-stringtheorie-retten/2215004 völlig von den Socken…

Um es kurz zu machen: Nr 6 in KW 17.

Grüße
Pano

Swissbob
Reply to  Pano
2 Monate zuvor

Ist hier noch nicht angekommen.

Stefan Lechner
2 Monate zuvor

Immer noch keine OTA-Fähigkeit bei Daimler? Peinlich hoch zehn.