Die neue E-Klasse von Mercedes-Benz feiert auf der NAIAS 2016 in Detroit – im Januar – Weltpremiere. Wir konnten bereits vorab einen ersten Blick auf die neue Heckleuchte der Limousine der E-Klasse werfen.

Die neue E-Klasse wird wieder mit Heckleuchten an den Start gehen, die mit der von Mercedes-Benz bekannten Mehrpegelfunktionalität ausgestattet sind, bis heute nach wie vor ein Alleinstellungsmerkmal in der Automobilindustrie. Bremslicht und Blinker werden dabei je nach Fahrzustand und Helligkeit des Umfeldes (Tag/Nacht) mit unterschiedlicher Intensität betrieben.

Steht der Mercedes Fahrer beispielsweise bei Nacht an einer roten Ampel auf der Bremse, wird die Helligkeit des Bremslichts automatisch heruntergeregelt, sodass der Hintermann nicht geblendet wird. Selbstverständlich ist sichergestellt, dass alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt bleiben.

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Schon in der Entwicklungsphase haben die Lichtexperten von Mercedes-Benz auf einem Testgelände Versuche durchgeführt, bei denen Probanden reale Verkehrssituationen nachstellten. Dabei wurden die Heckleuchten des Versuchsfahrzeugs bei unterschiedlichen Tageszeiten und Lichtverhältnissen mit unterschiedlicher Intensität betrieben und Leuchtstärke sowie Leuchtdichte gemessen. Mit Hilfe dieser Werte konnte bei einer festgelegten Mindestlichtstärke die Blendung auf das gewünschte Maß reduziert werden.

Bilder: MBpassion.de

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16 Kommentare
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Maxi
6 Jahre zuvor

Was mir beim Betrachten eben auffällt: ist das schon OLED-Technologie? Habt ihr da Infos?

Brandon
6 Jahre zuvor

wird das oben gezeigte design das einzige heckleuchtendesign sein oder wird mercedes eine optisch entfeinerte variante für fahrzeuge ohne led-/multibeam-scheinwerfer anbieten?

Sebastian
6 Jahre zuvor

Sieht leider nicht nach Lauflicht-Blinkern ala AMG GT oder Audi A6 usw. aus? Schade. :/

frank
6 Jahre zuvor

@Sebastian.

Sieht leider echt nicht danach aus..

Audi ist uns da leider einen großen Schritt vorraus – wie bei vielen anderen Dingen auch..

Brandon
Reply to  frank
6 Jahre zuvor

für mich bringt diese funktion weder einen funktionalen, noch einen optischen mehrwert. sieht für mich eher aus wie eine bastellösung für leute, die gesteigerten wert auf effektheischerei legen. an autos wie dem amg gt kann man sowas machen, weil der ganze wagen primär auf effektheischerei ausgelegt ist. auch einem gle coupe würde das gut stehen, zahlt es doch auf das bling-bling-prollkonto ein. und dass audi diese funktion gebracht hat wundert mich nicht.
einer e-klasse steht das aber nicht. die hat sich im sinn großer mercedeslimousinen eine gewisse wertigkeit, entspanntheit und zurückgenommenheit im auftritt zu bewahren.

Nööö
6 Jahre zuvor

Täuscht das oder sehen bald alle Rücklichter gleich aus?
Ich erkenne jedenfalls ohne den direkten Vergleich keinen Unterschied zur S- und C-Klasse…

frank
6 Jahre zuvor

Audi = Blingbling Proll??

ich kenne keine sauberen und schlichteren Autos als Audis. Wenn dann ist der Mercedes mittlerweile leider der Proll.

Vorallem bei den Interiors ist Audi das, was Mercedes früher einmal war. Perfekte Verarbeitungsqualität.
Das beste oder Nichts würde da schon eher zutreffen.

Ich selbst mag Mercedes auch, aber wir sollten die Konkurrenz nicht schlechter reden als sie sind.

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MercedesKenner
6 Jahre zuvor

Wann kommt denn endlich das 9Gang Getriebe in die S Klasse?

PS: Man muss bedenken das Mercedes vor allem auf dem Chinesischen Markt ihre Fahrzeuge Verkaufen wollen, deswegen gibt’s auch in der S Klasse so viele RGB SMD Farben zur Auswahl

mehrzehdes
6 Jahre zuvor

mit bling-bling waren ja die mercedes-modelle amg gt und gle coupe gemeint. und es wurde nur gesagt, dass es nicht verwundert, wenn audi auch solche lichteffekte nutzt.
bei audi hat das weniger mit bling-bling zu tun, sondern eher mit der notwendigkeit, sich über features zu positionieren. audi ist schließlich eine marke ohne geschichte der baureihen. da gab es nichts in den 60er/70er/80er jahren. es gibt auch keine traditionskunden, nicht in amerika und schon gar nicht in europa, wo die margenrelevanten baureihen ausschließlich als subventionierte dienstwagen gewählt werden. diese historie interessiert aber den kunden in den neuen märkten offenbar viel stärker als man glauben mochte.
daher gibt es als kompensation zb das riesenmaul, was in absolutem widerspruch zum sonst reduzierten design steht, als anforderung aus den neuen märkten, ebenso die katzenartig geschlitzten scheinwerfer und natürlich sämtliche lichteffekte.
beim innenraum hat mercedes nicht nur aufgeholt, sondern in den generationen seit 2011 neben sehr guter qualität eine gute spur glamour in die kabine gebracht. mir ist allerdings neu, dass man früher bei mercedes wertiges interieur hatte. das war immer eher abwaschbar und haltbar a la mb-tex als wertig und mit feinen details.
zur s-klasse 9-gang: wird sicher mit einigen motoren kommen, aber da eilt es nicht, weil vermutlich die meisten fahrzeuge im fahrbetrieb niemals je in den 9. gang kommen werden. außerdem ist die s-klasse die s-klasse und wäre selbst mit 3-gang-automat marktführer während ein a8 auch mit changierendem umlauflicht mittelfristig keine relevanten marktanteile erreichen wird.

Hr.Sschmidt
6 Jahre zuvor

@mehrzedes, vielleicht kann man hier noch ergänzen, dass neben dem Designanspruch bei MB, der sicherlich in den letzten Jahren ernsthafter manifestiert wurde, immer eine Funktion stehen soll. MB lässt sich eben nicht von anderen mit kleineren Innovationen beeindrucken, sondern verfolgt einen Plan. Dieser zeigt sich z.B. auch in der Weiterentwicklung der Lichttechnik, Vernetzung des Autos in Richtung Sicherheitskommunikation zu anderen Verkehrsteilnehmern, Weiterentwicklung der Sicherheitsinnovationen etc. Andere stellten klammheimlich ihr „Seilzug- Motor- Rückholsystem“, ich möchte den Namen garnicht nennen, ein, nachdem diese Fahrzeuge nach MB Standard gecrasht worden sind und man intern Hinweise an den betreffenden Hersteller gab. Die Materialien sind heute in den Volumensegmenten erheblich besser als früher in der gehobenen Mittelklasse. Man muss eben nur z.B. über das Schnittmuster (schönes Erklärvideo übrigens bei fünfkomma sechs zu sehen) einer Holzapplikation in der Mittelkonsole der BR 205 nachdenken und dann vergleichen was andere bauen. Schon früher hat man kaum geglaubt dass Holzapplikationen aus Sicherheitsgründen (Splitterung beim Crash) bei MB mit Leichtmetall unterlegt waren, andere bauten es so nicht. Es gäbe noch viele Dinge aufzuzählen, dass würde wahrscheinlich sogar Spass machen.

frank
6 Jahre zuvor

Alles Designprofessoren hier. So ein quatsch der teilweiße geschrieben wird.
Und ja, Mercedes hatte sehr hochwertige Autos. Wenn ich da nur meinen 190erSL mit einem ähnlichen Fahrzeug vergleiche…

hoelli78
6 Jahre zuvor

Oktober 2015 soll die 9G-Tronic in die S Klasse kommen.

Alfi
6 Jahre zuvor

Für mich sieht diese einteilige Heckleuchten auch aus wie S- und C-Klasse. Hoffentlich sieht das Fahrzeug seinem größeren und kleinerem Bruder nicht zu ähnlich. Kann die aktuelle C-Klasse im Verkehr erst ziemlich spät von der S-Klasse unterscheiden. Das letzte was Daimler meiner Meinung nach machen sollte, ist so einen Einheitsbrei zu produzieren wie Audi es tut.

Warum müssen sich die SUVs optisch alle gleichen und warum gibt es keine Charaktertypen mehr, wie zB der GLK?

mehrzehdes
6 Jahre zuvor

der 190sl ist ein fahrzeug aus den 50er jahren auf basis des ponton zum doppelten preis. dafür sollte man sich dann auch etwas mühe gegeben haben. auch war zu der zeit der kunststoff im innenraum noch nicht weit vorgedrungen. aber so qualitativ dolle war der 190sl auch nicht: der billig nur dreifach gelagerte vergasermotor war sicher kein highlight, die anbauteile wie stoßstangen und zierleisten waren aus billigem blech, nicht zb wie beim damaligen premium-hersteller peugeot aus edelstahl. rostschutz gabs keinen.

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Roman
6 Jahre zuvor

Jetzt muss mir nur noch jemand erklären, wie ein „Laufblinker“ (oder wie man das nennt) auf der kurzen Länge gehen soll. 😉
Bei einem GT und den angesprochenen Audis ist der Blinker deutlich länger, da geht das eher.