Der Plug-in-Hybrid Mercedes-Benz E 350 e hat erfolgreich das TÜV-Validierungsaudit zum Umweltzertifikat abgeschlossen. Diese Auszeichnung basiert auf einer Öko-Bilanz, bei der die neutralen Gutachter des TÜV Süd die Umweltwirkungen des Pkw über den gesamten Lebenszyklus umfassend prüfen.

Der Mercedes-Benz E 350 e glänzt mit einem NEFZ-Verbrauch von 2,1 Liter auf 100 Kilometer (CO2-Emissionen kombiniert: 49 g/km), setzt aber nicht nur im Fahrbetrieb Bestwerte. In einer ganzheitlichen Analyse rechnen die Experten zusätzlich die CO2-Emissionen aus der Herstellungs- und Verwertungsphase mit ein. Danach entstehen während seines Lebenszyklus (Materialherstellung, Produktion, Fahrbetrieb über 250.000 Kilometer berechnet mit zertifizierten Verbrauchswerten und Recycling) bei einer externen Aufladung des Hybridmodells mit dem europäischen Strom-Mix insgesamt rund 44 Prozent weniger CO2-Emissionen als beim Vorgängermodell mit vergleichbaren Leistungsdaten und konventioneller Motorisierung, dem E 350 CGI.

Wird der Berechnung regenerativ erzeugter Strom für die externe Aufladung zugrunde gelegt, können die CO2-Emissionen sogar um 63 % verringert werden. Ein ähnliches Bild gibt es beim Energiebedarf. Über alle Lebensphasen werden 31 bzw. 48 Prozent weniger Primärenergie für den E 350 e verbraucht.

„Der Plug-in-Hybrid ist ein gutes Beispiel dafür, dass eine transparente Betrachtung des gesamten Lebenszyklus erforderlich ist, um die Umweltauswirkungen ganzheitlich darzustellen und zu bewerten“, so Anke Kleinschmit, Forschungschefin und Umweltbevollmächtigte des Daimler-Konzerns. „Mit diesen Analysen gehen wir weit über die gesetzlichen Vorgaben hinaus. Wir können damit aber auch belegen, dass der naturgemäß höhere Ressourceneinsatz in der Produktion durch die deutlich bessere Ökobilanz im Fahrbetrieb überkompensiert wird, so dass sich die Umweltbilanz in Summe verbessert.“

Weitere Details zum Umweltzertifikat enthält die Dokumentationsreihe „Life Cycle“, die auf http://www.mercedes-benz.com verfügbar ist.

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E 350 e: Intelligente Plug-in-Hybridtechnologie
Beim Mercedes-Benz E 350 e sorgt die Kombination aus 9G-TRONIC Plug-in-Hybridgetriebe und der neuesten Elektromotor-Generation für Bestwerte bei Verbrauch, Fahrkomfort und Dynamik. In Verbindung mit der ebenfalls neuen Leistungselektronik konnten Leistung und Drehmoment des Elektromotors verbessert und auf 65 kW (88 PS) und 440 Nm gesteigert werden. Der Mercedes‑Benz E 350 e hat eine Systemleistung von 210 kW (286 PS) und 550 Nm Drehmoment. Weitere Optimierungen der intelligenten Betriebsstrategie steigern zusätzlich die Effizienz. Die Business-Limousine fährt abhängig vom individuellen Fahrprofil und den Umgebungsbedingungen bis zu 33 km emissionsfrei.

Quelle: Daimler AG

4 Kommentare
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Tobias
5 Jahre zuvor

Der Verbraucher ist selbst schuld, wenn er sich nicht ausreichend informiert.
Dass Der NEFZ vollkommener Schwachsinn ist, ist hinreichend bekannt und sollte bei gesundem Menschenverstand auch nachvollziehbar sein.
Der FTP ist wesentlich realitätsnäher und kann vom Verbraucher als Maßstab für den realen Fahrzeugverbrauch herangezogen werden.
Laut NEFZ verbraucht der E300 im Mittel 6,6l auf 100km.
Im FTP-Zyklus sind es 9,3l auf 100km, also schon deutlich realistischer.
Wer sich auf die NEFZ-Zahlen verlässt, der hat auch nichts anderes als einen hohen Verbrauch in der Realität verdient.
Klingt hart, ist aber so.
Dank der geschönten NEFZ-Zahlen dürfen wir uns immerhin über eine niedrigere KFZ Steuer freuen und genau dafür nutze ich sie bei meinen Fahrzeugen auch.
Ich schaue nach dem FTP Verbrauch um eine realitätsnahe Verbrauchsmenge zu erhalten und nutze dann den NEFZ Verbrauch um zu sehen, ob das Teil auch günstig in der Steuer ist.

JML
5 Jahre zuvor

Danke für die Fahrzyklusdaten zum E300, Tobias. Hier mein Datenpunkt für den E350e zum Vergleich: Seit dem letzten Systemreset weist mein Bordcomputer einen Durchschnittsverbrauch von 7,4 l/100km über rund 2900 km aus (davon ca. 900 km elektrisch). Mein Fahrtzyklus besteht aus rund 40% Stadt und 60% Überlandfahrten (davon etwas mehr Autobahn als Landstraße) mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 52 km/h (und nein, ich bin kein Landstraßen- und Autobahnschleicher). Die Hybridbatterie wird oft, aber nicht immer extern geladen, da ich keinen Stromanschluss in der Garage habe und die öffentlichen Ladestationen öfters mal belegt sind.

ASK
4 Jahre zuvor

Hallo zusammen,
schöner Beitrag und auch sehr interessante Kommentare. Gerade das mit den Steuern finde ich als Steuerberater natürlich immer interessant und welche Elemente usw. Auswirkungen auf die steuerliche Einstufung haben ist wirklich spannend. Allerdings habe ich bis jetzt nur wenige öffentliche Ladestationen in Hannover gesehen, da geht bestimmt etwas mehr.
Ansonsten super Idee, weiter so.
Michael

Thomas
4 Jahre zuvor

Es gibt für Hybridfahrzeuge keine standardisierte Angabe, die sinnvoll ist. Der Verbrauch eines echten PI-Hybrids ist so stark nutzerprofilabhängig, dass das einfach nicht geht. Egal, ob NEFZ, WLTP oder was auch immer. Das muss jeder für sein Profil aus den Standardangaben selbst ermitteln.