Neben dem C-Klasse und S-Klasse Cabriolet bietet Mercedes-Benz seit einigen Monaten die E-Klasse als Cabriolet an, welches der Hersteller selbst als „Kern der Cabrio-Palette“ bezeichnet. Inwieweit im offenen E Cabrio mit vier Sitzen aber dazu ein Diesel-Antrieb mit 194 PS harmonisiert, der aus der 4-Zylinder (OM 654) Motorisierung seine Kraft bezieht ? Wir haben es getestet – aufgrund des wechselnden Mai-Wetters dann sogar  offen im Regen- wenn auch unfreiwillig.

Manches läuft anders, als man sich am Anfang vornimmt: hofften wir doch auf bestes Wetter, als wir unseren Testwagen von Mercedes-Benz im Mai zur Verfügung gestellt bekamen. Vier Sitze, Stoffverdeck – und mit 194 PS durchaus ordentlich motorisiert sollte es eher ein offenes Vergnügen werden, als eine geschlossene Veranstaltung. Das es am Ende dann leicht anders kam, als ursprünglich geplant, dafür sorgte das wechselnde Wetter  im Mai. Wir blieben unserem Plan aber treu, so oft wie möglich offen unterwegs zu sein, egal wo und fast egal wann.

So richtig konsequent hielten wir unseren eigenen Plan in den frühen Morgenstunden zwar nicht durch, bei den Nachmittagsfahrten und gegen Abend war das Verdeck dann aber meist geöffnet. Kurze Regenschauer ignorierten wir – wenn der Regen uns am Ende gar nicht so störte, wie wir zuerst erwartet hatten –  aber dazu später mehr.

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Ob man überhaupt einen Diesel im Cabriolet anbieten soll, dazu scheiden sich meist die Geister und stellt für viele einen klaren Widerspruch dar. Mercedes-Benz bietet dazu im E-Klasse Cabriolet gleich mehrere Diesel-Varianten auf OM 654 Basis an: den E 220 d – wahlweise auch mit 4MATIC Allradantrieb und 194 PS-  sowie den E 300 d mit 245 PS. Geschaltet wird hierbei  in Serie mit dem 9G TRONIC Automatikgetriebe. Die Preise beginnen bei 56.227,50 Euro für den 220 d. Als direkte Alternative auf der Benzin-Seite bietet man den E 200 mit 184 PS für 54.406,80 Euro an.

Der neue OM 654 Vier-Zylinder Diesel (Euro 6d-temp) ist uns als durchaus laufruhiger Kandidat bekannt. Im Vergleich zum Vorgängermotor vom Typ OM 651 ist das neue Aggregat von der Akustik weitaus zurückhaltender und oftmals gar nicht sofort als Diesel auszumachen. Zumindest, wenn er warm ist. Im kalten Zustand kann der Selbstzünder seine Herkunft dann aber meist doch nicht verstecken, auch wenn er nicht so wirklich „Dieselt“, wie der OM 651.

Wie das E-Klasse Coupé – nur ohne Dach

Technisch ist das E Klasse Cabriolet zum Coupé identisch, sieht man vom Akustik-Stoffverdeck ab. Im Vergleich zur Vorgänger-Baureihe 207 zeigt sich das Fahrzeug mit mehr effektiven Beinraum für die hinteren Passagiere sowie deutlich mehr Kopf-, Schulter und Ellbogenfreiheit. Die Sicherheits- und Assistenzsysteme übernimmt das Cabriolet von der Limousine, wie auch alle Fahrassistenz-Pakete. Bei der Telematik verbaut man das NTG 5.5, wie man es bereits in der Baureihe 213 eingeführt hat. Das AIRCAP sowie das AIRSCARF System ist im E Klasse Cabriolet optional bestellbar.

Als offene Variante der E Klasse und als Cabriolet der „oberen Mittelklasse“ bietet das Fahrzeug vollwertige Sitzplätze für vier Personen und platziert sich so im Full-Size-Cabriolet Segment. Optisch zeigt sich das Modell – identisch zum Coupé – mit serienmäßigen Powerdomes und tief positioniertem Sportgrill.

Gegenüber zum E Coupé ist das Modell übrigens bereits serienmäßig um 15 mm tiefergelegt, das Fahrprogramm S+ ist dazu ebenfalls modifiziert und noch sportlicher ausgelegt, als die Limousine.

Fahreindruck

Bereits beim Start zeigt sich das Cabriolet – auch bei offenen Verdeck – mit der Diesel-Motorisierung zurückhaltend leise. Das Verdeck öffnet sich innerhalb von 20 Sekunden – und das bis 60 km/h (gemäß Tacho) – und verringert den Kofferraum so von 385 auf 310 Liter. Zum ersten Mal gibt es hier auch umklappbare Rücksitzlehnen mit einer Durchlademöglichkeit, was die Flexibilität des Fahrzeuges erheblich erhöht.

Überblick

Im Vergleich zum Vorgänger hat das E Klasse Cabriolet satte 12,3 Zentimeter auf eine Gesamtlänge von 4,82 Meter zugelegt – in der Breite sind es zusätzlich 7,4 Zentimeter (1,86 Meter). Den zusätzlichen Platz merkt man dazu deutlich im Innenraum, wo man bequem Platz findet – auch im Fond.

Der Rundumblick über das Fahrzeug selbst erleichterte uns dabei die optionale 360 Grad Kamera, da die Proportionen durchaus erstmal Gewohnheit werden müssen – doch dann lässt sich das Fahrzeug aber auch sehr gut bewegen. Bei geschlossenen Verdeck ist der seitliche Blick – durch die fehlende B-Säule – dazu bestens, während der Blick durch die Heckscheibe an den hinten angebrachten Kopfstützen vorbei durchaus ein wenig erschwert wird. Nach vorne fällt die Motorhaube mit dessen zwei Powerdomes dabei weniger ins Gewicht.

Verdeck

Das Akkustikverdeck in der E-Klasse sorgt für einen sehr ruhigen Innenraum, wobei man sich selbst bei Autobahntempo weiterhin problemlos unterhalten kann. Hier steht die offenen Variante der geschlossenen Ausgabe der Baureihe in keinstem Punkt etwas nach. Auch offen überzeugt das Modell ebenso – wobei wir das optionale Aircap (oberhalb der Frontscheibe) meist gar nicht nutzen. Störend fällt auf, dass man das Windschott nicht unabhängig vom Lamellenmodul des Aircaps bedienen kann. Ein Umstand, den Mercedes aber auch logisch erklärt: nur in der Kombination der Systeme funktioniert das Unterdrücken der Windverwirbelungen am effektivsten. Das mag zwar stimmen, von der optischen Seite hätten wir das System oberhalb der Windschutzscheibe – auch vom Fahrersitz meist nicht sichtbar – aber oft gerne deaktiviert.

Das Aircap ist zur Reinigung übrigens auch geschlossen bedienbar, wobei man Insekten so mittels Dampfstrahler beseitigen kann.

Wie auch immer: sind beide Systeme – Aircap sowie das automatisch ausfahrende Windschott – aktiviert, werden die Verwirbelungen im Innenraum spürbar gesenkt. Teils herrscht dann sogar absolute Windstille an den Vordersitzen. Je nach Wetter kann man dazu noch die vier Fenster einzeln bedienen oder die Wärme um sich herum – an den Fordersitzen – mittels eines künstlich wärmenden Lufthauchs des Airscarf-Systems erhöhen. Zusätzliche Wärme kommt – auf Wunsch – von der Sitzheizung oder von der Klimaanlage.

Und dann kam der Regen

Während bei unserer ersten Testfahrt im E Klasse Cabriolet im letzten Jahr das Wetter in der Schweiz sich von der besten Seite zeigte, klappte dies im Mai eher weniger. Der Wetterdienst meldete dazu Regenschauer mit kleinen Sonnenpausen.  Ein Grund, das Cabriolet auch zu testen, wenn es leicht zum Regnen begann.  Und siehe da: auch bei durchwegs stärker einsetzenden Regen verirrte sich nur wenig Wasser in den Innenraum, meist waren es nur wenige Tropfen auf der Fondsitzbank. Natürlich nur solange, solange der Tacho mindestens 70-80 km/h anzeigt. Ein LKW auf der Bundesstraße kann hier also schon schnell den Spaß verderben.  Im Notfall fuhren wir in die nächste Abfahrt und schlossen das Verdeck während der Fahrt.  Auf der Autobahn sahen wir uns hingegen nicht genötigt, einen Rastplatz anzufahren, um auf eine geschlossene Variante umzuschalten – zumindest, solange kein direkter Starkregen einsetzte.

Interessanterweise kam über die Frontscheibe – auch beim Bedienen der Scheibenreinigungsanlage – kein Wasser in den Innenraum, noch lief gar Wasser über die Seitenscheiben langsam nach Innen. Das optionale MAGIC VISION CONTROL hilft hier zusätzlich, so wenig Wasser wie möglich beim Reinigungsvorgang auf die Frontscheibe zu bringen, was die Option im Cabriolet für uns zur Pflichtausstattung macht. In der Summe hat man bei der Entwicklung des Cabriolets hier also seine Hausaufgaben gemacht, um den „Oben-Ohne“-Fahrspaß zusätzlich zu verlängern.

Motorisierung

Der Vierzylinder des OM 654 mit seinen 194 PS sowie 400 Nm Drehmoment musste sich teils ein wenig mit dem Gewicht des Fahrzeuges von rund 1.855 kg anstrengen, liefert aber in der Summe durchaus gute Fahrleistungen. Auf die 100 km/h-Marke beschleunigt das Fahrzeug innerhalb von 7,7 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit ist bei 237 km/h erreicht. Die 4MATIC-Variante liegt hier übrigens bei 7,9 Sekunden und 234 km/h.

Im normalen Alltagsbetrieb mit leichten Gasfuß sind die 194 PS aber mehr als ausreichend und passend motorisiert. Erst im Sprint von 160 auf 200 km/h lässt sich das Modell – gefühlt – ein wenig mehr Zeit. Ein Sportwagen stellt das Modell aber insgesamt nicht dar – soll es aber auch nicht.

Wer es ein wenig flotter haben möchte, greift beim Selbstzünder demnach klar zum E 300 d, der in 6,6 Sekunden auf die 100  km/h-Marke läuft und erst bei 250 km/h elektronisch abriegelt.  Das, was dem E 220 d fehlt, ist im 300 d dann auch vorhanden.

Im Verbrauch zeigt sich der E 220 d hingegen von einer mehr als angenehmen Seite. Wird das Fahrzeug ab Werk mit einem kombinierten Kraftstoffverbrauch von 5.3-5.0 Litern auf 100 km angegeben, lag unser Testwert bei rund 6,3 Litern. Für uns ein Wert, der mehr als akzeptabel ist und die Kraftstoffrechnung am Monatsende nicht unnötig mehr belastet. Fordert man das Modell hingegen mehr, kann der Diesel auch schnell mehr als 8 Liter verbrauchen.

Fahrwerk

Dadurch, dass Mercedes-Benz das E-Klasse Cabriolet hauptsächlich auf eine komfortable Abstimmung geachtet hat, ist das Modell eher für genießen und gleiten ausgerichtet. Die Vierlenker-Vorderachse stützt das lange Fahrzeug in Kurven gut ab, die Steifigkeit passt parallel.

Die Lenkung zeigt sich direkt und bringt eine ordentliche Rückmeldung vom Fahrwerk und von der Straße. In Kurven zeigt der E 220 d durchaus ein drängendes Verlangen. Bewegt man das Fahrzeug ambitionierter, bemerkt man das Heck schnell (freundlich), während man später mit allen Rädern nach außen drängt.  Im Grunde fährt die offene E-Klasse aber nicht großartig anders, als wir es bislang vom E Coupé  gewohnt sind.

Fazit

Nun gut: auch wenn man der Abgesang auf den Diesel an mehreren Ecken zu vernehmen ist, steht nicht nur Mercedes zum Selbstzünder, sondern wir auch. Die Verbrauchswerte passen einfach, auch wenn man bei den Leistungswerten eher zum E 300 d Cabriolet greifen sollte – zumindest, wenn man eine flottere Gangart gewohnt ist. Der 194 PS starke E 220 d mit OM 654 Motorisierung zeigte sich hingegen als Gleiter und als sehr unauffälliger Begleiter im Alltag, den man nur selten zur Tankstelle fahren muss. Auch wenn man den Diesel auch hört, stört es im offenen E Cabriolet nicht.

Fahrtechnisch zeigt sich das Cabriolet – welches Mercedes mit „Masterpiece of Intelligence“ bewirbt –  mit durchaus guten Werten. Von der Akustik stört im Cabriolet nichts – weder geschlossen, noch geöffnet. Ungewöhnliche Windgeräusche sind uns nicht aufgefallen, wie gar ein Klappern oder andere unangenehme Geräusche.  Auch wenn wir  im Winter nicht offen fahren würden – bei wechselnden Frühjahreswetter oder im Herbst geht „oben ohne“ im E-Klasse Cabriolet noch problemlos und kann mittels Fensterstellung, Aircap, Windschott und Klimaanlage zusätzlich noch individuell geregelt werden.

Unter 14 Grad bleibt  auch bei uns das Dach geschlossen, wenn auch das Wärmeempfinden unterschiedlich ausfällt. Für die Fondpassagiere fällt die Temperatur und der Wind deutlich stärker aus, als für Fahrer- und Beifahrer – hier sollte man – wenn – wohl schon früher das Stoffverdeck schließen.

Zwei Mankos hätten wir übrigens noch: auch wenn es vielleicht von der Funktion unlogisch ist, hätten wir uns eine einzelne Bedienung des AIRCAPS gewünscht – unabhängig vom Windschott. Das man die seitlichen Scheiben im Fond mittels Tür-Taster nicht automatisch per einmaligen Tastendruck nach oben fahren kann, störte uns ebenso. Mankos am Selbstzünder gab es für uns hingegen nicht, wir präferieren lediglich den E 300 d.

Was uns gefallen hat:

  • Gurtbringer für Fahrer- und Beifahrer
  • Verdeckbedienung lt. Tacho bis 60 km/h möglich (offiziell bis 50 km/h)
  • Offenes Verdeck bei Regen kein Widerspruch
  • Vollständiges Absenken der Fenster – auch im Fond.

Was uns weniger gefallen hat:

  • Airscarf System nicht einzeln bedienbar
  • Fensterheber in den Türen nicht mit Komfort-Bedienung für die Fondscheiben

 

Fahrzeugausstattung: E 220 d Cabriolet, selenitgrau metallic, Leder sattelbraun schwarz

Gesamtpreis inkl. 19 % MwSt. und Sonderausstattung: 83.317,85 Euro

Ausstattung im Detail:

  • KEYLESS-GO Paket
  • MULTIBEAM LED
  • Park-Paket mit Rückfahrkamera
  • Spiegel-Paket
  • Cabriolet Komfort-Paket
  • Reifen mit Notlaufeigenschaften
  • Fußmatten Velours
  • Einstiegsleisten mit „Mercedes-Benz“Schriftzug
  • Bremsanlage mit größeren Bremsscheiben
  • Leichtmetallräder
  • Fahrassistenz-Paket
  • Memory Paket
  • Windschott
  • Sidebags im Fond
  • Ablage-Paket
  • Kommunikationsmodul (LTE)
  • Head-up-Display
  • Widescreen Cockpit
  • AIR BODY CONTROL
  • Media Interface Kabel Kit
  • COMAND Online
  • Digitales Radio / DAB
  • Klimatisierungsautomatik THERMOTRONIC
  • Burmester® Surround-Soundsystem
  • Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer
  • MAGIC VISION CONTROL
  • Ambientebeleuchtung

Bilder: MBpassion.de

17 Kommentare
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PHEV
3 Jahre zuvor

Schöner Artikel. Ich selber bin ja durchaus ein Freund des Diesel, in egal welchem Fahrzeug, wobei es bei einem Cabrio natürlich dann einer von der gesitteten Sorte sein sollte.

Im Abschnitt Motorisierung wird einmal vom OM 651 gesprochen wo Aber der 654 gemeint ist, sonst ist mir nichts aufgefallen.

Natürlich schade, dass das Wetter nicht mitgespielt hat, vor allem wenn man überlegt, dass die letzten 3 Wochen jetzt perfektes Cabrio Wetter waren. ^^

Phil
3 Jahre zuvor

Das E-Cabrio halte ich für ausgesprochen schön, während der C aufgrund seiner Proportionen leicht pummelig daherkommt.
Etwas off topic: Die Bedienung des AIRCAP sehe ich bei meinem S-Cabrio genauso wie Ihr beim E-Cabrio. Das ausgefahrene AIRCAP halte ich zudem für ausgesprochen hässlich und hatte bereits bei Bestellung geahnt, dass es bei dem langen Innenraum für die vorne Sitzenden weitgehend wirkungslos sein würde. Gleichwohl habe ich AIRCAP allein wegen eines möglichen Wiederverkaufs geordert.
Das Windschott, das zwar die Fondsitze abdeckt, aber den vorne Sitzenden wirksamen Schutz bietet, war bei Produktion im November 2016 noch nicht verfügbar. Weiß jemand, ob man das Windschott ohne weiteres nachrüsten kann, oder fehlen schlichtweg die Aufnahmepunkte? Danke!

Phil
Reply to  Markus Jordan
3 Jahre zuvor

Entschuldige, wenn, dann brauche ich das Windschott für das S-Cabrio. Deine Teilenummer bezieht sich auf den E. Das Problem dürften eventuell fehlende Aufnahmepunkte sein.
Wenn ich alleine unterwegs bin, fahre ich mit dem S bei Temperaturen ab ca. 22° C bis zu 160 km/h ohne AIRCAP sehr entspannt. Dies kann ich jedoch meiner Frau nicht zumuten.
Bei Regen machen wir in aller Regel zu ;-). Das Problem war bei meinem S auf der Fahrerseite nur, dass nach geschlossener Fahrt bei Regen bei Öffnen der Tür oder des Fensters ein Bach auf den linken Oberschenkel lief – dem konnte abgeholfen werden.
Beim SL sind mit Windschott 200 km/h und mehr überhaupt kein Problem. Aber im Allgemeinen hat man`s offen nicht so eilig.

Joachim
Reply to  Phil
3 Jahre zuvor

Für die drei Cabriotypen S , E , C gibt es , glaube ich, jetzt nur einen Verdecktyp , obwohl verschiedene Innenraumlängen abgedeckt werden müssen. One size fitts all. Daher wirkt der C wahrscheinlich etwas pummelig.
ich würde mir auch eine getrennte Ansteuerung von Aircap und elektr. Windschott wünschen. Das ist dann zwar weniger effektiv , aber verunstaltet nicht die Linie.
Frage an @Phil: Wie wurde das Problem mit dem Wasser auf dem linken Oberschenkel gelöst? Abläufe frei machen? Habe nämlich gelegentlich das gleiche Problem mit linker Sitzwange/ Oberschenkel. Danke.
Frage allg. in die Runde: gibt es eine Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit bei ausgefahrenem Aircap?
Meine persönliche Meinung: Auch wenn die neuen Diesel motoren weniger pochern und zum Inneraum hin besser isoliert sind, nach außen pochern sie immer noch deutlich. Das möchte ich beim Cabrio nicht haben.

Phil
Reply to  Joachim
3 Jahre zuvor

@Joachim:
Angeblich wurde der Ablauf (des Neufahrzeugs) freigemacht. Ich kann das leider nicht selbst beurteilen. Habe das Fahrzeug einen Tag dort gelassen und gesagt, dass ich es so nicht haben will.
Zum Thema Cabrio und Diesel: Solange die Kombination mir gefiele, wäre es mir an sich egal, was Dritte draußen denken. Einmal hatte ich als Werkstattwagen einen SLK 250 CDI. Hat mir sehr gut gefallen, zumindest offen. Wenn das Dach zu war, wirkte es wie ein Resonanzboden für den Diesel.

HAWKiS63
Reply to  Phil
3 Jahre zuvor

Hab auch ein S Cabrio (MY 2017), und habe nachfrag uber ein Windschott (hinter der (Bei)Fahrer) getan. Dass Windschott kostet ungefahr 600-700 euro, aber dass passt beim Vor-Facelift Auto’s nicht, weil die entsprechende Locher fehlen! Dass nachrusten (2 neue hinter Teilen) kann, aber kostet viel (xK Euro).

Schade, weil dass electrische Windschott und der AIRCAP haben fast kein zweck fur (Bei)Fahrer, nur ein bisschen uber 150 kmh. In mein alter Audi Cabrio war viel weniger wind fur (Bei)Fahrer, mit oder ohne Windschott.

PS: sorry fur mein Deutsch, nachste mal vielleicht besser im English 🙂

Phil
3 Jahre zuvor

@Markus Jordan:
Weil Euer Wagen DAB hatte: Welche Erfahrungen habt Ihr mit dem DAB-Radio gemacht?
Ich bin mit meinem nicht ganz zufrieden. Fährt man in Reichweite des Senders umher, erfreut man sich am deutlich besseren Klang. Verlässt man aber die Reichweite des Senders -SWR 1 z.B. verliert man in Richtung München etwa bei Sulzemoos-, wird das Radio plötzlich still und verharrt so, als ob ein Anruf ankäme und das Radio stummgeschaltet würde. In Wirklichkeit ist das Gerät zu träge, um in Sekundenschnelle selbst auf analogen Empfang zurückzuschalten. Dies muss man dann selbst erledigen oder gleich zu einem anderen Sender wechseln. Dies müsste im Jahre 2018 eigentlich schon besser funktionieren.

Thomas
Reply to  Phil
3 Jahre zuvor

Ich habe diverse Fahrzeuge mit DAB bewegt und frage mich schon, was das soll. Der Mehrwert zu UKW ist nicht erlebbar, gefühlt ist es ein Rückschritt. Insbesondere unerwartete Empfangsprobleme nerven. Irgenwann stellt man UKW ein und ist glücklich.
Mich wundert es nicht, dass sich dieses System nicht durchsetzen kann.

Stefan
3 Jahre zuvor

Was mich persönlich an einem Diesel Cabrio stört ist das Nageln von draußen wenn man bei offenen Fenster uns Verdeck an mauern vorbeifährt (z.B. bei Alpenpässen)

Nikolaus Hagenau
3 Jahre zuvor

Wenn man einmal rollt, ist ein moderner Diesel im Cabrio kein Drama. Beim Langsamfahren und an der Ampel machen sie sich aber schon bemerkbar. Wie bei den Dreizylindern hilft teilweise Start-Stop, aber die Lösung wäre wohl ein Hybridantrieb, bei dem der Diesel die leerlaufnahen Drehzahlen mit dem E-Motor überbrückt und den Diesel erst ab vielleicht 1.200 rpm anwirft.

Rudolf Meinecke
3 Jahre zuvor

Hallo,
habe mit Interesse den Artikel „Harmonisiert der Diesel im E-Cabrio“ gelesen. Habe mein 220d Cabrio vor 2 Monaten in Bremen abgeholt und bin sehr zufrieden.
Zu Ihrem Artikel: Sie schreiben „Der neue OM 654 Vier-Zylinder Diesel (Euro 6d-temp) ist uns als durchaus laufruhiger Kandidat bekannt.“
Frage: Ist der OM 654 im Cabrio als Euro 6d-temp freigemessen? Von der Limusiene weiss ich das. Im „https://blog.mercedes-benz-passion.com/2018/08/harmoniert-der-diesel-im-e-cabrio-unser-e-220-d-fahrtest-mit-194-ps/“ ist dsas Cabrio als „EU6c NEFZ“ aufgelistet.
Habe den Diesel gewählt, weil weniger CO2 Ausstoß. CO2 trägt zum weltweiten Klimawechsel bei, NOX und Feinstaub treten lokal auf, da gibt es Möglichkeiten zum Handeln.
Ja, ich hätte auch gerne eine Trennung von Windschott und Airscarf. Beim Vorgänger A 207 hatte ich das Windschott ausgebaut, geht offensichtlich beim A238 nur mit Fachkenntnis.