Weiterhin testet Mercedes-Benz die E-Variante des GLB: das EQB Modell, welcher auf der EVA 1.5 Plattform basiert und mittels E-Motor (PMS – permanent erregter E-Motor) angetrieben wird. Bei der Tarnung des EQB beschränkt man sich auf den Front- und Heckbereich, während das Blechkleid in der Summe vom GLB übernommen wird.

Gegenüber dem Serien-GLB ist der EQB deutlich höher gelegt, wobei der Fahrzeugboden Platz für die Batterien einräumt. Deutlich wird die höhere Fahrposition vor allen bei der Heckansicht des Testträgers.  Technisch wird sich der EQA die technischen Komponenten des später kommenden EQB Modells teilen. Die Lithium Ionen Batterie sitzt dabei unter dem Fahrzeugboden zwischen den Achsen. Wie auch der EQA sollte auch der EQB nur als Frontantriebsvariante ausgeliefert werden.

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In der Basisvariante des Modells verfügt der ca. 600 bis 700 kg schwere Akku wohl über eine Kapazität von rund 60 kWh, wenn auch zwei weitere Stufen bzw. Kapazitäten angeboten werden sollten. Die Basis des EQA wird vermutlich mittels 150 kW starken Elektromotor angetrieben, wobei auch 200 und 250 kW – Leistungsstufen angedacht sein sollten. Passend dazu hat sich Mercedes bereits die Baureihenbezeichnungen schützen lassen: von EQB 200 über EQB 250, 260, 300 über den EQB 300 und EQV 320 sowie EQB 350 bis EQB 360, dessen Bezeichnungen bzw. Variante dann je nach Markt angeboten werden sollen.

Optisch orientiert sich der EQB am GLB Modell, wobei die Front den typischen EQ-Grill erhalten wird und somit als Elektro-Fahrzeug von Mercedes-Benz klar erkennbar bleibt. Das Heck zeigt vermutlich wieder eine durchlaufende LED-Spange, wie man es vom EQC kennt.  Im Innenraum gibt es die bekannte Ausstattung aus dem Kompaktwagenangebot, während das MBUX System auf den E-Antrieb optimiert ist und so auch die schnellsten Routen – mit entsprechenden Ladesäulen – berücksichtigen kann.

Mercedes Erlkönig EQB prototype close up * Nahaufnahme! 4K SPY VIDEO

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Die Weltpremiere der Serienvariante ist übrigens dieses Jahr zu erwarten, während die Händlerpremiere erst im Folgejahr erfolgen wird.

Bilder/ Video: Jens Walko / walko-art.com

16 Kommentare
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FrohesNeues
1 Jahr zuvor

Dieser EQ-Grill ist der reinste Griff ins Klo.

Ralf
Reply to  FrohesNeues
1 Jahr zuvor

Finde den gut.

MrUNIMOG
1 Jahr zuvor

Nur Frontantrieb, gerade beim EQB, ist natürlich wirklich schade.

Dienstaufsicht
1 Jahr zuvor

Was soll diese absolut lächerliche Folie auf dem Karren sein?

Der Bock sieht doch genau gleich aus wie der Flop-EQC. Für was braucht man da jetzt noch eine weitere gleiche Variante? Nur Frontkratzer? Fail.

Daimler schaufelt sich doch gerade sein eigenes Grab.

maitre-d
Reply to  Dienstaufsicht
1 Jahr zuvor

Ich hab gerade bei VOX Automobil den Vergleichstest Tesla Model X, AUDI e-tron und MB EQC gesehen. Der EQC ist weit abgeschlagen Letzter geworden, und das bei wirklich realistischen und praxisnahen Testkriterien. Wenn EQA und EQB nicht zünden dann gute Nacht MB.

EQ Cheek
Reply to  maitre-d
1 Jahr zuvor

Die EQA und EQB Modelle werden die Konkurrenz in Sachen Reichweite platt machen. Und ganz ehrlich, ein 4×2 Antrieb ist heute aus wirtschaftlicher und ökologischer Sicht das einzig vernünftige. Außerdem kann man die Traktion bestens mit einem guten Antriebsmanagement so einregelnt, dass nichts durchdreht. Ein 4×4 Antrieb würde nur unnötig das Gewicht erhöhen. Wer Allrad braucht, kann ja auch den PlugIn Hybrid (GLA) oder Diesel (GLB) ausweichen. Es bleibt nur zu hoffen, dass die EQA und EQB Modelle von Anfang an schneller ausgeliefert werden können und nicht quasi 1 Jahr brauchen, bevor überhaupt mal merkliche Stückzahlen (5stellig) aus dem Werk pro Jahr rollen.

Snoubort
Reply to  EQ Cheek
1 Jahr zuvor

Das „platt machen“ müssen wir dann erstmal im nächsten Jahr sehen, die Konkurrenz schläft ja nicht (im Gegensatz zu Daimler).
Und zu Deinem 4×2 Kommentar…, das mag ja für Verbrenner und mechanische Antriebsverteilungs- und Getriebe-Lösungen gelten, nicht aber für BEVs. Hier sind (bedarfsgerecht-) verteilte Motoren und Antriebe effizienzseitig eindeutig im Vorteil (siehe Tesla).

Stefan Camaro
Reply to  maitre-d
1 Jahr zuvor

Am peinlichsten war, dass der EQC nicht mal auf einem Waldweg fahren kann, da er aufsetzt. So viel zu „SUV“.

Wohlgemerkt einen Waldweg, keine Gelände, es war ein normaler Waldweg.

Beim EQC hats das ganze Plastik weggerissen unten…

mehrzehdes
1 Jahr zuvor

Ich denke, ein 60 kWh Akku wird eher 450kg voll konfektioniert und temperiert wiegen. Da hat sich auch bei Mercedes etwas getan.

Alex
1 Jahr zuvor

Einen 110 kWh Akku werden wir ganz sicher nicht in diesem Modell sehen! Dafür ist viel zu wenig Platz verfügbar!!

Erik
1 Jahr zuvor

„Wie auch der EQA sollte auch der EQB nur als Frontantriebsvariante ausgeliefert werden.“
Natürlich wird es beide Modelle als Allrad geben, wie sollen sonst 250kW Leistung und maximal Drehmoment ab Start auf die Straße kommen? Als Entry mit der kleinsten Ausbaustufe vielleicht als 2WD.

Und 600-700kg Akkus sind 90kwh+ an Stromspeicher, das passt leider nicht unter die Bodengruppe vom MFA2.
60-70kwh Akkus wie beschrieben mit 450kg sind realistischer.

Andreas
Reply to  Erik
1 Jahr zuvor

Die Batterie beim Tesla Model 3 wiegt 480kg. Da fände ich es schon sehr erstaunlich, wenn die Batterie im EQA/EQB 600-700kg wiegen sollte…

Chris
1 Jahr zuvor

Gibt es Neuigkeiten vom EQV?

Feldhase
1 Jahr zuvor

In Hamburg, Berlin, Stuttgart und Darmstadt haben die Behörden bislang mehr als 15.000 Verstöße gegen die Durchfahrtsverbote für alte Dieselautos.