Wie der optionale MBUX Hyperscreen im Mercedes-Benz EQS aussehen könnte, ist bislang größtenteils unbekannt. Ganz neu scheint die Idee aber nicht zu sein, zumal man einen durchgängigen Bildschirm bereits im Jahr 2015 vorstellte.

Bereits im Jahr 2015 Fahrzeug mit Eye-Tracking und Gestensteuerung vorgestellt

Mit dem F 015 zeigte Mercedes-Benz bereits im Jahr 2015 ein Forschungsfahrzeug, welches das Fahrzeug zum digitalen Erlebnisraum machen sollte. Dazu wurde ein Front-Display verbaut, welches weitgehend durch die Kombination aus Eye-Tracking und Gestensteuerung bedient werden konnte. Um einen Bedienvorgang einzuleiten, reichte ein Blick auf das gewünschte Element im Hauptdisplay. Sobald das System die Bedienabsicht via Eye-Tracking (Augenbewegungserkennung) erkannt hat, wurden die Handbewegungen als Bedieneingaben interpretiert und es konnte mittels Gesten interagiert werden.

Eine Idee, die man durchaus auch beim EQS (optional) umsetzen könnte. Das System im F 015 wurde damals von Vera Schmidt – damals Senior Manager Advanced User Experience Design und nun Leiter Mercedes-Benz Advanced Digital Design  – entwickelt, welche nun auch den MBUX Hyperscreen im Januar vorstellen wird.

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Im F 015 nutzte man das Display nicht nur für die Anzeige von Fahrinformationen und Navigationshinweisen, sondern auch für die Anzeige von anderen Fahrzeugen oder Fußgängern. Grundsätzlich war das Fahrzeug aber für eine rein autonome Fahrt gedacht, dessen Insassen meist Passagiere sein sollten.

Vorlage für den MBUX Hyperscreen im EQS

Unbekannt ist bislang noch, wie hoch die Displayfläche des MBUX Hyperscreens im EQS wird, wenn auch die Breite über die beiden A-Säulen des viersitzigen Coupés bekannt ist. Auch die genaue Positionierung ist noch unbekannt.

Soweit wir informiert sind, wird es sich beim Hyperscreen im EQS aber aus Kostengründen nicht um eine komplette Bildschirmeinheit handeln, sondern aus einem System bestehend aus mehreren Bildschirmen (mit entsprechenden „Unterbrechungen“. Das Element selbst besitzt jedoch eine durchgängige Glasabdeckung.

Im Innenraum des Fahrzeuges nutzt man zusätzlich bis zu vier Kameras, die vermutlich auch zur Steuerung des Displays genutzt werden können. Neben einer Touchoberfläche erwarten wir also auch eine Gestensteuerung. Inwieweit „Eye-Tracking“ genutzt wird, müssen wir abwarten – technisch wäre man dazu aber durchaus in der Lage.

Kommt Hyperscreen des EQS im Stil des F 015 Luxury in Motion ?

Die Weltpremiere des (im EQS optionalen) MBUX Hyperscreens erfolgt übrigens am 7. Januar – spätestens dann haben wir mehr Details und Bilder des Systems.

Bilder: Daimler AG