Mercedes-Benz, die wertvollste Luxusautomobilmarke der Welt, konnte im ersten Quartal den weltweiten Absatz der S-Klasse um 67% steigern und verkaufte zudem 67.800 Plug-in-Hybrid- und Elektrofahrzeuge.

Vor allem aufgrund starker Verkaufserfolge bei Mercedes-Maybach steigerte sich der Absatz von Fahrzeugen im Top-End-Segment (Mercedes-AMG, Mercedes-Maybach, G-Klasse, S-Klasse, GLS und EQS) auf 76.200 (+1%), obwohl der Halbleitermangel und die COVID-19-Beschränkungen die weltweite Belieferung der Kunden erschwerten.

Die Elektrifizierung der Modellpalette gewinnt weiter an Fahrt. Mercedes-Benz konnte den Absatz seiner vollelektrischen EQ-Modelle auf 21.900 (+210%) Einheiten mehr als verdreifachen. Die Verkäufe waren insbesondere geprägt durch die starke Nachfrage nach den Modellen EQA, EQS und EQC (EQC 400 4MATIC, Stromverbrauch kombiniert: 21,5 kWh/100 km, CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km)[1].

Auch Plug-in-Hybridfahrzeuge erzielten mit 45.900 (+8%) Einheiten ein bestes erstes Quartal aller Zeiten. Insgesamt stellen bei Mercedes-Benz Cars die xEV-Modelle (BEV inklusive smart und Plug-in-Hybride kombiniert) mittlerweile 15% der weltweiten Neuwagenverkäufe. In Europa war jeder dritte verkaufte Mercedes-Benz Pkw elektrifiziert. Zudem wurde in Großbritannien bereits fast jedes fünfte Fahrzeug mit einem rein batterieelektrischen Antrieb ausgeliefert.

Trotz geopolitischer Unsicherheiten und einem volatilen Halbleitermarkt ist die weltweite Nachfrage nach Mercedes-Benz Fahrzeugen weiterhin stark. Dennoch bleibt aufgrund der instabilen politischen Lage und anhaltender Einschränkungen durch die COVID-19-Pandemie die Gesamtsituation volatil.

Das meistverkaufte Fahrzeug im ersten Quartal war mit 100.400 Einheiten erneut das SUV-Modell GLC. Das Nachfolgemodell des GLC wird nach erfolgreicher Wintererprobung im Juni 2022 seine offizielle Weltpremiere feiern.

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Die Verkäufe von Mercedes-Benz in der Region Asien beliefen sich zwischen Januar und März 2022 auf 249.000 (–12%) Einheiten, wobei Korea im März so viele Fahrzeuge wie noch nie ausliefern konnte.

Der Absatz in China wurde durch die COVID-19-Situation beeinflusst. Hier konnten im ersten Quartal 192.700 (–14%) Einheiten abgesetzt werden.

In Europa beliefen sich die Verkäufe auf 151.000 (–14%) Fahrzeuge, davon entfielen 50.600 (–7%) Einheiten auf den deutschen Markt. In der Region Nordamerika wurden insgesamt 70.700 (-20%) Einheiten ausgeliefert, davon 62.300 (–20%) Fahrzeuge in den USA.

Übersicht der Fahrzeugverkäufe von Mercedes-Benz Cars*

  Q1-2022 Veränd. in %
Mercedes-Benz Cars 501.600 -15
Mercedes-Benz Passenger Cars 495.200 -15
 –       davon BEVs 21.900 +210
     
Mercedes-Benz Pkw-Absatz nach Regionen und Märkten    
Europa** 151.000 -14
 –       davon Deutschland 50.600 -7
Asien 249.000 -12
 –       davon China 192.700 -14
Nordamerika*** 70.700 -20
 –       davon USA 62.300 -20
 Rest of World  24.500  -30

* Inkl. V-Klasse und EQV.

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** Europa: Europäische Union, Großbritannien, Schweiz und Norwegen.

*** Nordamerika: USA, Kanada und Mexiko.

Vorläufige Zahlen können sich bis zum Vorliegen der endgültigen Auswertung noch ändern.

Quelle: Mercedes-Benz Group AG

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Snoubort
2 Monate zuvor

Komische Überschrift über dem Artikel.
Ich lese in erster Linie:
Europa -14% – dabei lag das erste Q in 2021 komplett in einem Lockdown
China -14%
Nordamerika -20%
Rest of world -30%

Dr.med. Alexander
Reply to  Snoubort
2 Monate zuvor

Reine Elektrofahrzeuge im 1.Quartal 2022:

Mercedes: 21.900
BMW 35289
Tesla 310.043

MarcS
Reply to  Dr.med. Alexander
2 Monate zuvor

Und was Wachstum des BEV-Absatzes, um das Mal gegenüber zu stellen?

Pano
Reply to  Dr.med. Alexander
2 Monate zuvor

Bei BMW sind die ausgelieferten E-Minis inklusive. Aber auch ohne die dürfte die Zahl der abgesetzen Fahrzeuge größer als bei Mercedes sein.
Grüße
Pano

Snoubort
2 Monate zuvor

Aber eins muss ich sagen – so wie hier oben auf dem Bild fängt mir der EQE doch tatsächlich noch zu gefallen an…
Der EQS aber weiter eindeutig nicht, dafür hätten mich seine konkreten Stückzahlen interessiert – bezogen auf das mal genannte Ziel in Richtung der S-Klasse zu kommen müssten das ja fast alle EQ Stück gewesen sein 😉

MarcS
Reply to  Snoubort
2 Monate zuvor

Konkrete Stückzahlen des EQS wären tatsächlich interessant. In den USA läuft es offenbar ganz gut mit über 2000 abgesetzten Einheiten im ersten Quartal:

https://insideevs.com/news/578576/us-mercedes-eqs-sales-2022q1/

“The most interesting thing for us is that the all-electric Mercedes-Benz EQS is doing great, as 2,091 units were sold in Q1 2022 (after 443 in Q4 2021).

That’s really not bad compared to 4,817 Mercedes-Benz S-Class (up 362% year-over-year).”

Also knapp 1:2 derzeit, etwas Luft ist noch..

Snoubort
Reply to  MarcS
2 Monate zuvor

In D sind 740 Zulassungen im Q1 (aber natürlich inkl. MB selbst), bei ähnlichem Verhältnis zur S-Klasse.
Zum Vergleich:
etron GT: 571
iX: 800
Taycan: 926

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Langstrecke
2 Monate zuvor

Eine ehrliche Überschrift wäre aber gewesen ” Mercedes verkauft 15% weniger Fahrzeuge als im vergangenen Jahr”. Das der BEV Absatz sich verdreifacht hat ist lediglich eine Nebelkerze für Ahnungslose. Im Vorjahresquartal gab es nur den EQC.

Erik
Reply to  Langstrecke
2 Monate zuvor

Und das vergangene Jahr war schon schlecht.
Wie hoch ist der Unterschied zu dem letztem normalen Quartal 2019 bzw. 2020?

Thorsten
Reply to  Erik
2 Monate zuvor

652.000 Passenger Cars waren es in Q1 2019

Jonas
2 Monate zuvor

Beeindruckend, der Absatz verdreifacht sich also, von was…, 4 auf 12 Fahrzeuge?

BENZINER
2 Monate zuvor

Es ist immer noch verwunderlich, daß man eine C-KLasse (S/W206) als eigentliches Volumenmodell praktisch überhaupt kaum auf deutschen Strassen sieht….. Ich bin sehr viel unterwegs (ca.40-50 TKM p.a.). Es waren exakt 4 (!) Fahrzeuge seit dem letzten Sommer…
Da sehe ich mehr neue Rolls Royce oder Bentley…..

Arno
Reply to  BENZINER
2 Monate zuvor

Interessant. Ich sehe extrem viele W/S206. Alleine in meinem 8000 Seelenkaff kenne ich mindestens 5 (3 Limos, 2 Kombis). Auch so sehe ich auf den Straßen einige davon.

Horst
Reply to  BENZINER
2 Monate zuvor

Ich wohne direkt an der Quelle (Werk), wo man normalerweise viele C-Klassen sehen müsste. Das es deutlich weniger sind als sonst, kann ich bestätigen (rein subjektiv).
Allerdings sehe ich viele EQC´s und seit neuestem auch EQE´s, das suggeriert mir eine deutlich vorhandene Nachfrage.

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Südhesse
Reply to  BENZINER
2 Monate zuvor

Das hat wohl eher etwas mit selektiver Wahrnehmung zu tun als mit den realen Verkaufszahlen. In den KB Zahlen ist die C-Klasse von Januar-Februar 2022 6458 mal zugelassen worden, und damit öfter als 3er, A4 und Model3. Ob Platz 12 im Februar Ranking jetzt den Anspruch von Mercedes zufrieden stellt ist eine andere Frage.

Aktuelle KBA-Zulassungszahlen (März 2022) | autozeitung.de

Phil
Reply to  BENZINER
2 Monate zuvor

Jetzt scheinen wenigstens die 223er aus den Büschen hervor zu kommen. 206er sehe ich weder in Stuttgart, in München noch auf der Autobahn in nennenswerter Zahl, und falls doch, dann bestimmt zur Hälfte als Mietwagen. Vorvergangene Woche hatte ein Mieter einen V223 in München um den Mast gewickelt.

Zuletzt editiert am 2 Monate zuvor von Phil
Snoubort
Reply to  BENZINER
2 Monate zuvor

Ja, die C-Klasse, das “Kind der Krise”…
Apropos, hat jemand Driv3r gesehen?

XRT 78
Reply to  Snoubort
2 Monate zuvor

Ja, vor 8 Tagen auf einer deutschen BMW Fan Seite, die ich hier nicht namentlich nennen möchte.

Snoubort
Reply to  XRT 78
2 Monate zuvor

Das beruhigt mich aber, hatte mir schon Sorgen gemacht.

Pano
2 Monate zuvor

Schon schräg, daß mit dem GLC der Opa im Portfolio das Meistverkaufte Modell ist.
Sehe ich das richtig, daß der EQS gleich zweimal gezählt wird; im Top-End-Segment und bei den BEVs? Oder sind das bloß statistische Haarspaltereien?
Grüße
Pano

Langstrecke
Reply to  Pano
2 Monate zuvor

Der GLC ist ja auch der heimliche Star im Portfolio gewesen.
Er hat(te) noch die hochwertige Bedienung mit richtigen Schaltern und Walzenreglern aus Metall.
Und seine Preisstellung stammte noch aus einer Zeit als die Autos nur teuer waren, wenn ich mir die Preisstellung des W206 anschaue, dann denke ich dass sie die gar nicht an Privatkunden verkaufen wollen.

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andre Koch
2 Monate zuvor
  1. die Fahrzeuge um die es hier geht, sind für die Masse unbezahlbar, sondern entweder als Firmenwagen der gehobenen Etagen oder als Prestigeobjekt finanzstarke Personen geeignet.
  2. die Klärung, inwieweit die Umwelt durch den Abbau der notwendigen Rohstoffe der Akkus belastet wird ( zumal in Entwicklungsländern) ist nicht geklärt / bzw wird immer unter den tisch gekehrt.
  3. Der Strom für diese Wagen kann nur Sinn machen, wenn er zu 100% ökologisch gewonnen wird, sonst ist das auch nur eine Mogelpackung.
  4. die Entsorgung der Akkus, die Haltbarkeit sind nicht geklärt.
  5. Die Reichweiten sind nur unter optimalen Bedingungen erreichbar, bei vollast oder bei Frost fällt die Reichweite dramatisch.
  6. Das Laden ist umständlich , ein Tauschkonzept für bestehende Tankstellen bei dem man einen akku wechselt ( dann dürfte der aber kaum etwas wiegen und müsste auch für Ungeübte leicht handhabbar sein) wäre sinnvoll.
  7. alles in Allem ist die Entwicklung, trotz der tollen Vorzeigemodelle , bestenfalls am Anfang.
Dr.med. Alexander
2 Monate zuvor

Man kann sich ja alles schön rechnen. Fakt ist dass die E-Autos von Mercedes bislang auf wenig Käuferliebe stoßen, nicht mal im Dienstwagenbereich. So führt hier der Skoda Enyag mit 18,5% vor dem Renault Twingo, dem Tesla Model 3 vor dem Polestar 2 und dem VW ID. 4.
Auch bei den Top-Zulassungen e-Autos insgesamt sichtet man einen EQA erstmals auf Platz 23 und den EQS auf Platz 34. Betrachtet man die aktuellen März-Zulassungen so liegt hier auf Platz 1 mit 5.516 das Tesla Model 3 vor dem Model Y mit 2.529 und dem Fiat 500 mit 1.991 Verkäufen.
Auch auf die gesamte Palette schauend fuhr Mercedes gerade aktuell im März ein Verkaufsminus von 26 % ein, BMW hielt sich 15,5% besser und überraschend verbuchte Audi nur ein Minus von marginalen 2,2 %. Auch hier wieder überragend das Ergebnis von Tesla mit einem Plus von 117,3% und in 1-3/2022 von 137,2% und das mit nur 2 Modellen, dem Model 3 und Y.

BENZINER
Reply to  Dr.med. Alexander
2 Monate zuvor

Umso trauriger ist, daß BMW aktuell NEUE und noch sauberere 6 Zylinder (Benzin und Diesel) entwickelt und Mercedes (und auch der VW-Konzern) dem Electric-Only-Wahn verfällt….!!!!!

Arno
Reply to  BENZINER
2 Monate zuvor

Und Sie glauben Mercedes würde das nicht tun? Der OM654M kam erst auf den Markt. Es ist davon auszugehen, dass auch M256M und OM656M kommen werden.

Snoubort
Reply to  Arno
2 Monate zuvor

Ich zitiere Hr. Weber aus dem AMS Interview;
Deswegen arbeiten wir an einer neuen Motorengeneration: Otto, Diesel, Sechs­zylinder, Achtzylinder. Die sind dann technologisch auch für die kommenden Abgasnormen gerüstet. Allein beim Sechszylindermotor reduzieren wir die CO2-Emissionen so massiv, wie es noch nie bei einem Generationswechsel der Fall war.”
und
“Da ist wirklich nichts so, wie es zuvor war. Da steckt was völlig Neues im Zylinderkopf. Und damit werden wir bei der Effizienz noch mal nachlegen.”
Finde den Unterschied zu OM656″M” und M256″M”….

Pano
Reply to  Snoubort
2 Monate zuvor

Der Herr Weber ist ein kluger Mann. Kommt ja auch aus Wiesbaden 🙂
Wie schonmal erwähnt sind die Strategien die BMW und Mercedes verfolgen für sich gesehen konsistent. Wer damit den größeren Erfolg hat wird spannend zu verfolgen sein. Evtl wird sich das bereits mit den Verkäufen von S/EQS versus 7/i7 bemerkbar machen.
Grüße
Pano

Snoubort
Reply to  Pano
2 Monate zuvor

😉
mit den zwei „konsistenten“ Strategien sehe ich auch so, mir ging es hier aber um den Punkt von @Arno, der die „M“ Varianten von 256 und 656 mit den Neuentwicklungen von BMW vergleichen wollte.
bzgl. EQS und I7 haben ich aber eine Vermutung…

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Dr.med. Alexander
Reply to  BENZINER
2 Monate zuvor

Grundsätzlich ist es ja auch sinnvoll die Verbrenner weiter zu entwickeln, da große Teile Asiens, Afrika und auch Amerika noch auf viele Jahre hinaus wegen mangelnder E-Infrastruktur solche Autos benötigen. Daß eine Elektrik-Only-One Strategie per se auch sehr erfolgreich sein kann beweist doch gerade Tesla mit einem Verkaufsrekord nach dem anderen, siehe Cornelius. Nur die Produkte müssen eben stimmen. Wenn ich heute in der aktuellen ams den Vergleichstest mit einem EQB lese dann ist das eben bei Mercedes nicht der Fall: Reichweite 252 km, Ladezeit für 150 km volle 44 Minuten, Vmax-Begrenzung von 160km/h zu einem Grundpreis von 58.000 Euro. Da kann es sich doch Tesla sogar erlauben über Nacht die Preise um schlappe 7.000 Euro zu erhöhen.

BENZINER
Reply to  Dr.med. Alexander
2 Monate zuvor

Oh ja. Habe es vorhin auch gelesen……252 Km Reichweite. Ohne die staatlichen Unterstützungen (bzw. sind ja unsere Steuergelder…) wäre das vollelektrische Fahrzeug in Deutschland schon wieder am Ende. Und das große Erwachen wird dann kommen, wenn die ersten Ihre ersten E-Fahrzeuge in 3-4 Jahren verkaufen wollen…. Sorry, aber ich kann diesen Irrweg nicht begreifen!

Zuletzt editiert am 2 Monate zuvor von BENZINER
Meme
Reply to  BENZINER
2 Monate zuvor

Elektro Autos erhalten nur einen Bruchteil der Förderung von Verbrennern. Laut Welt Währungsfonds bekommen die fossilen Autohersteller geschätzt jedes Jahr 4,3 Billardenden ( in Deutsch Billionen) Dollar Förderung: Dadurch, dass sie für Ihre Schäden nicht zahlen muss und dass die Allgemeinheit tut. Ach ja, ich habe die ersten 10 Jahre meine Elektro Autos ohne jede Förderung gekauft, einfach weil sie so viel besser wären.

HO__
2 Monate zuvor

Das erste richtige und ernstzunehmende E-Auto von Mercedes, der EQS, wird seit ca. 7 Monaten ausgeliefert. Da macht so eine Überschrift nun wirklich gar keinen Sinn.

Cornelius
2 Monate zuvor

Klar, die Absätze der Verbrenner gehen zurück, aber vielleicht ist das auch so gewollt. Mercedes sieht die Zukunft elektrisch und muss daher bei den Verbrennern keinen Marktanteil sichern. In diesem Fall macht es mehr Sinn, den Ertrag zu maximieren, und bei welcher Verkaufszahl und welchem Preis das passiert, kann man von außen nicht so einfach einschätzen.

Und die 20.000 Stück Elektrofahrzeuge sind für den Anfang nicht schlecht. Tesla hatte vor fünf Jahren auch nicht mehr und ist heute beim 15-fachen.

Hier mal zum Vergleich die Entwicklung des Q1-Absatzes von Tesla:

2017: 25.000
2018: 30.000
2019: 63.000
2020: 88.000
2021: 184.000
2022: 310.000

Dr.med. Alexander
Reply to  Cornelius
2 Monate zuvor

Und ich bin sicher, in Brandenburg-Grünheide werden zudem jährlich 500.000 Model Y gefertigt.

Meme
Reply to  Dr.med. Alexander
2 Monate zuvor

Und in Texas sind seit dem Start der dortigen Gigafactory gestern 1 Millionen pro Jahr geplant.

Anzeige:
MarcS
Reply to  Cornelius
2 Monate zuvor

Hier wird halt immer genau das rausgegriffen, was gerade passt. Vor einigen Jahren wurde bei Tesla noch das Wachstum gelobt, jetzt sind es die absoluten Werte. Wenn Mercedes seine BEV-Verkäufe verdreifacht, ist das plötzlich zu wenig usw.

Man kann festhalten, dass das Wachstum in diesem Bereich bei Mercedes groß ist – eben weil man mit neuen Modellen auf den Markt kommt (und nicht trotzdem…). Ob sich das so fortschreibt, kann man ihnen nur wünschen. Ganz so schlecht sieht es jedenfalls nicht aus, sofern man nicht unbedingt das Haar in der Suppe finden will.

Snoubort
Reply to  Cornelius
2 Monate zuvor

Komisch, in meiner Wahrnehmung war es genau umgekehrt, nämlich dass man Tesla seitens Daimler und gerade hier in den Kommentaren aufgrund der niedrigen absoluten Stückzahlen lange belächelt hat. Unabhängig davon hinkt der Vergleich aber aus mehreren Gründen:
Erstens hat Tesla als Hersteller von 0 angefangen, es musste also jegliche Entwicklungs- und Produktions- KnowHow und Kapazitäten erst aufgebaut werden – das ist ja bei Mercedes eindeutig nicht der Fall. Källenius selbst wollte Tesla bis spätestens 2025 bei der Elektro-Stückzahl überholt haben (stattdessen wird es jetzt so sein dass Tesla schon vor 2025 bei der absoluten Stückzahl an Mercedes vorbeigegangen sein wird).
Zweitens ging es hier den meisten ja darum, dass hier Mondraketen mit Radieschen verglichen werden – es die wichtigsten BEV Produkte bei Mercedes vor einem Jahr noch gar nicht gab (und man das ja überall auch genauso kommuniziert hat).
Drittens die aktuelle Stückzahl der EQs für Mercedes selbst niemals wirklich als Erfolg bewertet werden kann (stattdessen heißen die echten Erfolge G-Klasse, GLC und S-Klasse).
Viertens Tesla für dieses Wachstum massiv vor-investiert hatte, mit entsprechend jahrelangen Verlusten, für die man sie hier auch so gerne belächelt hat. Jetzt ist Tesla auch bei der Rendite an Mercedes vorbeigezogen (und das noch vor einer 15% Preiserhöhung), und mit der gedeckelten Investitionsquote von Mercedes wird niemals das beschriebene Wachstum (trotz der bestehenden Ressourcen) möglich sein.

Snoubort
Reply to  Cornelius
2 Monate zuvor

Fünftens: der Titel der Meldung angesichts von 15% Rückgang zu Q1 2021 und 30% zu 2020 genauso grotesk wie aktuelle russische Regierungserklärungen wirkt.

Snoubort
2 Monate zuvor

Wie hier schon geschrieben wurde, eigentlich müsste es “nur Verdreifachung” bei den BEVs heißen, jetzt wo der Heilsbringer EQS ja endlich auf dem Markt ist, und mit EQA/EQB zwei Modelle im “Mainstream” Kompakt SUV Segment dabei sind.
Aber vielleicht wollen hippe Kunden ja gar keinen Mercedes – oder besser ausgedrückt, vielleicht wollen Mercedes Kunden ja gar nicht so hipp sein wie man sie umwirbt?!
Die einzigen Fahrzeuge, die aktuell als erfolgreich betitelt werden können sind doch:
die G-Klasse (spricht für sich selbst)
der GLC (nach der G-Klasse das älteste Modell im Portfolio, kurz vor der Ablösung)
die S-Klasse (der letzte Mercedes mit klassischem Mercedes Gesicht / Grill und Stern auf der Haube – nein, das W213 Exklusive Facelift ist nur noch ne Karikatur davon)
Bin weiter gespannt ob der Modellwechsel beim GLC nicht noch mal zu nem Einbruch führt – die offensichtlichen Probleme beim Technikbruder C-Klasse vor Augen.

Meme
2 Monate zuvor

Was ist den “die wertvollste” Luxusmarke der Welt? Die Firma, die nicht einmal 10 Prozent vom Börsenwert von Tesla hat?

Snoubort
Reply to  Meme
2 Monate zuvor

Was hier gemeint ist ist der reine Marken-, nicht Unternehmenswert. Da werden regelmäßig Schätzungen veröffentlicht, bei denen Mercedes wiederum regelmäßig nach Toyota auf dem zweiten Platz landete – woraus dann die Nr. 1 im Premiumbereich abgeleitet wurde, und in “Neukalleniuarisch” die Nr. Luxusmarke.
Allerdings ist in der letzten Runde Tesla auch hier schon sehr nahegerückt und dürfte mittlerweile problemlos vorbeigerauscht sein – dabei dürfte die jetzt nun offensichtlich nicht ganz so ausgeprägte Strahlkraft der Marke Mercedes bei der Elektrokundschaft ihr Übriges dazu beitragen.
PS: die 10% sind schon relativ optimistisch, reden aktuell eher von 6. Was wiederum bedeutet dass die Mercedes Car Group heute 150% mehr wert wäre, wenn man die knapp 10% Anteile behalten hätte.