In den Nachtstunden wandelt sich das Bild in den Top 10 bei der 50. Ausgabe des 24-Stunden Rennens am Nürburgring gewaltig. Noch vor Mitternacht verabschiedet sich der #98 ROWE Racing BMW M4 GT3 Anfahrt Bergwerk nach Unfall aus dem Rennen. Ebenfalls raus sind der #101 Walkenhorst BMW M4 nach Unfall im Schwalbenschwanz sowie der #26 Octane126 Ferrari 488 nach gebrochener Spurstange und Folgeschäden. Das Auto der BMW-Junioren mit der #72 landet in den frühen Morgenstunden in der Mutkurve in den Leitplanken und muss als Ausfall vermeldet werden. Der in der Anfangsphase furios aufgeigende GT2 KTM mit der #116 küsst beim Abbiegen auf die Nordschleife die Betonmauer und musste abgeschleppt werden.

#24hNBR: 24-Stunden Rennen durch die Nacht - Getspeed holt auf

Getspeed-AMG Fahrzeuge jagen einsamen Audi an der Spitze

In den frühen Morgenstunden am Sonntag liegen nach 95 Runden vier Mercedes innerhalb der besten 10 Fahrzeuge. Schnellster Mercedes ist dabei die Startnummer #3 mit Götz, Christodoulou, Schiller gefolgt von Engel, Juncadella, Gounon. Sechster ist der Bilstein-Mercedes mit der Startnummer #6 mit Dienst, Haupt, Bastian. Auf P9 liegt #12 mit Marcuello, Stolz, Ellis.

Dabei holt der Getspeed-AMG GT 3 mit der Startnummer #3 immer weiter auf und war gegen 09:00 Uhr früh schon einige Runden schneller, als der führende Phoenix-Audi #15. Hier könnte sich regelrecht ein Kampf um den Sieg der 50. Ausgabe des 24-Stunden-Rennens in der Eifel anbahnen. Hinter den beiden führenden Fahrzeugen hat sich auch das Schwesterauto mit der Startnummer #4 von Getspeed mit Engel/Gounon/ sowie Juncadella nach vorne gekämpft. (Livestream ist hier verfolgbar!)

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Dahinter Porsche und BMW

Neben den beiden aktuellen Siegerkandidaten fährt aus dem BMW-Lager ab und an aufgrund eines anderen Boxenstopp-Rhythmus – der Schubert BMW #20 mit an der Spitze, wurde aber durch eine 32-Sekunden Strafe wegen zu schnellem Fahrens unter Geld zurückgeworfen. Der schnellste Walkenhorst-BMW #101 fiel in der Nacht aufgrund eines Unfalls aus.

Abgeschlagen ist hingegen Porsche, die nicht mehr im den Sieg kämpfen können. Der bislang bestplatzierteste 911er mit der Startnummer #28 musste sein Fahrzeug aufgrund einer Kollision gegen 5 Uhr früh abstellen. Bester Porsche ist nun der Falken-Porsche #33, der bislang meist um die Position neun mitfährt.

Philip Ellis, AMG GT3 #12: „Das Beste im Moment ist, dass grade ein bisschen weniger Verkehr auf der Strecke herrscht. Einige haben sich selbst rausgenommen, und auch in den kleinen Klassen sind einige Autos weniger unterwegs. Es ist ein bisschen entspannter zu fahren, auch weil alle nach dem Sonnenaufgang wieder mehr sehen und einen nicht so schnell übersehen. Daher kann man jetzt wieder mit ein bisschen mehr Risiko fahren, auch beim Überholen. Unser Auto liegt gut, es hat Spaß gemacht. Wir gehen sehr viel Risiko, um von der am Anfang verlorenen Zeit so viel wie möglich wieder gut zu machen.

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Weitere Impressionen in der Galerie:

Bilder: Philipp Deppe / MBpassion.de