Nun hat Mercedes-Benz erstmals Bilder des kommenden C 63 S E-Performance Modells vorgestellt – als Limousine und als T-Modell und elektrifizierten 4-Zylinder. Weder optisch noch technisch ist das Fahrzeug aber dazu eine Überraschung.

Offizielle Bilder des C 63 S E-Performance von Mercedes-AMG

Rein technisch waren die meisten Daten des neuen C 63 S E-Performance bereits bekannt, zumal der Entfall des typischen 8-Zylinder Antriebs schon vorab für Unmut sorgte. Den typischen V8-Sound wird man also zukünftig in der C-Klasse vermissen, zumal der passende Sauger-Motor bereits schon länger Geschichte ist. Während das C 63 Modell nun auch den Bi-Turbo mit dessen 8-Zylindern verliert, folgt später auch die E-Klasse. Die Business-Limousine als E 63 muss jedoch nur auf zwei Zylinder verzichten.

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M 139 + Elektromotor sorgen für 680 PS Systemleistung

Um es kurz zu machen: der C 63 S E-Performance erzeugt aus dem Vierzylinder (M139l, längs eingebaut) in Kombination mit einem Elektromotor eine Systemleistung von stattlichen 500 kW / 680 PS sowie 1.020 Nm Drehmoment, wobei der Verbrenner alleine bereits 350 kW / 476 PS hinzusteuert, welcher mit einen elektrisch unterstützten Abgas-Turbolader unterstützt wird.

Plug-In Hybrid (P3-System) 

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Dabei ist das Fahrzeug als Plug-In Hybrid (P3-System) ausgelegt und kann mit 13 Kilometer rein elektrisch zurücklegen. Die Beschleunigung des Modells liegt bei 3,4 Sekunden auf die 100 km/h Marke, wobei die Limousine bis 280 km/h läuft – das T-Modell maximal 270 km/h.

Offizielle Bilder des C 63 S E-Performance von Mercedes-AMG / Pictures C 63 S E Performance W206

Vollvariabler Allradantrieb

Der Elektromotor im neuen Performance-Modell der Affalterbacher sitzt zusammen mit einem 2-Gang Getriebe sowie dem Sperrdifferenzial auf der Hinterachse, die notwendige 6,1 kWh Hochvoltbatterie mit 89 kg ist dort ebenso platziert. Die Batterie sorgt aber auch für eine Stufe im Kofferraum.

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Der Allradantrieb ist vollvariabel ausgelegt, was die Kraft das E-Motors mittels Kardanwelle auch auf die vordere Achse überträgt. Die Rekuperation ist in vier Stufen verstellbar, bei den Fahrprogrammen gibt es acht verschiedene Varianten (Electric (bis 125 km/h), Comfort, Battery Hold, Sport, Sport+ RACE, Glätte sowie Indiviudal). Geschaltet wird mittels 9-Gang Automatik (Speedshift MCT) mit nasser Anfahrkupplung.

Offizielle Bilder des C 63 S E-Performance von Mercedes-AMG

Ausgleich des Achtzylinders durch eigene Klangwelten

Um den Verlust von 4-Zylindern wenigstens akustisch zu kompensieren, versucht Mercedes-AMG den Achtzylinder durch eine eigens entwickelte Soundwelt auszugleichen. Dies gilt sowohl für die Passagiere, wie auch für das Umfeld – mittels „tieffrequenten und geschwindigkeitsmodulierten AMG-Sound“. Wohl nur ein verzweifelter Versuch, während die Performance des Modells deutlich gesteuert wurde.

Offizielle Bilder des C 63 S E-Performance von Mercedes-AMGHohes Leergewicht

Das Fahrwerk des C 63 S E-Performance hat man dabei auf das höhere Gewicht der Technik angepasst und muss bei der Limousine beachtliche 2.111 Kilogramm stammen – beim T-Modell 2.145 kg. Das verbaute Stahlfahrwerk verfügt über eine elektronische Dämpferregelung und ist dreistufig verstellbar. Die 2,5 Grad Hinterachslenkung ist Serienumfang.

Bei der Bereifung rollt das Fahrzeug auf 19 oder (optional) 20 Zoll, jeweils in Mischbereifung mit 265/35 vorne und 275/35 hinten.

Gegenüber der Serien-C-Klasse ist das Performance-Modell beim Vorderwagen 50 mm länger und 76 mm breiter und besitzt einen breiten Luftauslass auf der Motorhaube. In der Gesamtlänge misst der C 63 S sogar 83 Millimeter mehr, als die Serien C-Klasse. Auf der Haube sieht man erstmals das AMG-Logo.

Offizielle Bilder des C 63 S E-Performance von Mercedes-AMG

Verbrauchswerte

Beim Kraftstoffverbrauch bzw. bei den Verbrauchswerten gibt Mercedes-Benz für den C 63 S E-Performance einen kombinierten Verbrauch von 6,9 Liter auf 100 km an, die Emissionen mit 156 g/km. Der kombinierte Stromverbrauch liegt gar bei 11,7 kW bei 100 km.

Wichtigsten Eckdaten im Überblick: (Limousine / T-Modell):

  • 500 kW / 680 PS, 1.020 Nm Drehmoment, 1.991 cm³ Hubraum, 2 Liter Motor mit elektrishc unterstützter Abgasturboaufladung
  • 350 kW / 476 PS bei 6.750 u/min, 545 Nm bei 5.250-5.500 u/min Verbrenner (M139l) , 150 kW / 204 PS und 320 Nm beim Elektromotor
  • Gewicht fahrfertig nach EG: 2.111 kg Limousine / 2.145 kg T-Modell
  • Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h, Optional 280 bzw. 270 km/h
  • Allradantrieb AMG Performance 4MATIC+ mit vollvariabler Momentenverteilung und Drift Mode
  • AMG SPEEFSHIFT MCT 9G Automatikgetriebe
  • Bremsanlage: 6-Kolben Festsättel vorne, 1 Kolben Faustsättel hinten, Keramik-Bremsanlage optional
  • 400 Volt Bordnetz für den Elektromotor

 Bilder: Mercedes-Benz Group AG

74 Kommentare
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MadM
15 Tage zuvor

Bei uns fahren noch getarnte AMG Varianten rum, deutlich breiter an der Hinterachse, mal schauen was da noch mit passiert…

Mot0r
Reply to  MadM
15 Tage zuvor

Als die BR 206 vorgestellt wurde, hat der Baureihenleiter im Interview mit der Automobilwoche gesagt, ein R6 hätte den Vorderwagen um 50 mm verlängert. Jetzt hat der neue C 63 einen um 50 mm längeren Vorderwagen. Nur ein seltsamer Zufall?

Snoubort
Reply to  Mot0r
14 Tage zuvor

Good point

Racer1985
15 Tage zuvor

Der kommende AMG E 63 bekommt nen R6 PHEV? Nicht die schlechteste Alternative, wenn man hier keinen V8 PHEV (wie vermutlich beide deutschen Mitbewerber) anbieten will.

Habe ich was überlesen oder wird es nur ein S-Modell vom C 63 geben? Oder kommt später ein Modell ohne Hybridbaustein mit 476 PS?

Zuletzt editiert am 15 Tage zuvor von Racer1985
Ralf
Reply to  Racer1985
15 Tage zuvor

Ist als C 43 ja schon fast da. Man könnte noch einen C 53 reinquetschen. 😀

Racer1985
Reply to  Ralf
15 Tage zuvor

Naja, der elektrische Turbo wird beim Ansprechverhalten bestimmt einen ordentlichen Unterschied machen. Die AGA so oder so. Ob man allerdings wirklich den Aufwand hätte betreiben müssen, extra den Grundmotor von 408 auf 476 PS zu treiben, stelle ich mal in Frage. Der 43er Motor hätte es mit dem E-Baustein warscheinlich auch getan.

Im Video der AutoBild wurde aber explizit nochmal gesagt, dass es nur noch einen 63 geben wird. Also ist das S nur Marketing-Bullshit.

Luca
15 Tage zuvor

Ein wort: Schade.
Aber was will man machen, die Konkurrenz und vor allem die Vergangenheit hält noch ein paar Waffen bereit. 🙂
Gespannt bin ich auf die ersten Rundenzeiten und Dragraces!

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Snoubort
Reply to  Luca
14 Tage zuvor

Ich bin sehr gespannt auf echte “Supertests” gegen den M3, bin mir aber sicher dass MB alles dafür tun wird solche zu verhindern.

Ralf
15 Tage zuvor

Akku:
Mit leerem Akku sind es immer noch 476 PS (510 PS beim Vorgänger – wenn auch vermutlich deutlich souveräner: 700 Nm bei 2.000 – 4.500 U/min, statt 545 Nm bei 5.250 – 5.500 U/min).

Gewicht:
2.111 kg sind ein Brett, ohne wenn und aber. Die alte Version (1.755 kg) käme mit ca. 90 kg für den Allrad auf 1.845 kg. Das sind 266 kg an Mehrgewicht beim neuen mit sehr schmalem Drehzahlband.

Es liegt nahe, dass die Performance mit leerem Akku bei dem Mehrgewicht (wie beim One) etwas zu wünschen übrig lässt.

Ich sähe das Produkt als sehr guten C 53 und mit 6-Zylinder als C63 positioniert – auch preislich.
Bin gespannt, wie sich das Auto in real schlägt und was Mercedes beim Preis veranschlagt…
Aber ob sich das am Markt so durchsetzen kann.

Thorsten
Reply to  Ralf
15 Tage zuvor

Der wird sich wenn die Batterie leer ist und man sportlich fährt wesentlich mehr Sprit gönnen als der 205er.

Total überflüssiges Konzept, ich hoffe die Kunden zeigen AMG, dass sie sich auf dem Holzweg befinden.

Da wäre ein rein elektrische C Klasse sinnvoller gewesen.

Snoubort
Reply to  Thorsten
14 Tage zuvor

Da wäre ein rein elektrische C Klasse sinnvoller gewesen” – das hat O.K. ja mittlerweile eingesehen, nur zu spät für dieses Auto.

So wird das hier nur ne sehr, sehr teure Null-Nummer, während man gleichzeitig zusehen kann wie sich BMW noch einmal (ein letztes Mal!?) ne goldene Nase mit Ihren M2/3/4 verdient.

driv3r
Reply to  Snoubort
14 Tage zuvor

Die aktuellen Zeichen aus München lassen sich eindeutig so verstehen, dass die NK nun wohl nicht “Electric first” sondern vermutlich ziemlich sicher “Electric only” werden wird. Von daher ist “letztes Mal” (in bekannter Form) wohl zutreffend.

Zuletzt editiert am 14 Tage zuvor von driv3r
Snoubort
Reply to  driv3r
14 Tage zuvor

Deshalb auch so geschrieben.

Dr.med. Alexander
Reply to  Ralf
15 Tage zuvor

ams schreibt ja auch Tschüss V8. Und “Dank der Batterien und Elektrokomponenten steigt das Gewicht auf weit über 2 Tonnen. Aber man spart ja 60kg beim 4-Zylinder gegenüber dem Achtender.”

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XRT 78
Reply to  Dr.med. Alexander
14 Tage zuvor

Gratulation an AMG das die es endlich geschafft haben mit Hilfe eines Rasenmähermotors und schwere Batterien die Leistungsdaten des M4 zu übertrumpfen und vom Thron zu stoßen. Es waren ja 150 PS und 500 Nm nötig, damit der C63 auf dem Papier von 0-100 Km/h sagenhafte 0,1 Sekunde schneller ist als der schnellste M3/M4. Mit dem neuen C63 S sind die Entwickler von AMG in Leistungsregionen vorgedrungen, die bisher nicht Mal Oberklassensportler a la M5 und E63 vorbehalten waren. Bravo, so gewinnt der C63 AMG sicherlich den nächsten Dragrace Test gegen den M4 bei AMS.

Dr.med. Alexander
Reply to  Ralf
15 Tage zuvor

Gespannt was Mercedes beim Preis veranschlagt? Ganz sicher ab 6-stellig. Denn bereits ein BMW M3 Competition x Drive kostet ab 96.800 Euro

Ralf
Reply to  Dr.med. Alexander
15 Tage zuvor

Es ist eher “wie schlimm wird es”. 🙂

XRT 78
Reply to  Dr.med. Alexander
14 Tage zuvor

Oh je, der neue M5 Hybrid mit V8, der im 6-stelligen Bereich kostet, soll mit nur 750 PS daherkommen, wie will M den so wichtigen AMS Sportscars Drag Race Test gegen den AMG bestehen, wenn schon ein Rasenmäher fast genau so viel Leistung bringt wie ein M5 V8 Motor und das zum gleichen Preis? Die Antwort kennen sicher die Jungs von BT.

Tom
Reply to  Ralf
15 Tage zuvor

Immerhin bietet das Fahrzeug die Möglichkeit, die Batterie während der Fahrt durch den Verbrenner wieder aufzuladen. Im Race-Mode wird hierfür, soweit die Temperatur der Batterie es zulässt, immer mit der überschüssigen Motorleistung die Batterie so schnell wie möglich wieder aufgeladen. Wie gut das beim Rennstreckenbetrieb funktioniert ist fraglich, aber für die Autobahn/Landstraße sollte man somit immer die volle Leistung abrufen können.

Snoubort
Reply to  Tom
14 Tage zuvor

ok, das wird dann aber in Summe mit dem Mehrgewicht nicht effizienter als ein R6 und nicht mal V8 sein.

Zuletzt editiert am 14 Tage zuvor von Snoubort
Thorsten
15 Tage zuvor

Für die Leistung extrem enttäuschende Beschleunigungswerte.

Wie beim SL63 auch, was ist los bei AMG?

Panamera Turbo S mit 50 PS weniger 0,3 Sekunden schneller auf 100.

Und auf der Rennstrecke so oder so schneller.

Warum ist AMG Performanceseitig so schlecht geworden?

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MartinBerlin
Reply to  Thorsten
15 Tage zuvor

Es ist eine C-Klasse…3,4 Sekunden sind Porsche 911 GTS Niveau in einer Limousine?
Panamera wäre mit dem GT4Door zu vergleichen, da liegen wir unter 3 Sekunden bei den Topmodellen…wo soll hier eine schlechte Leistung vorliegen? Ich finde es ein echt geiles Auto,tolle Ingenieurskunst, gerade das T-Modell sieht geil aus Leistung und Motor passen super zur Klasse an sich…dass der V8 samt Sound in der Klasse ausstirbt ist lange klar, sich jetzt bei der Präsentation wieder darüber auszulassen ist laaangweilig….für mich persönlich deutlich besser als erwartet. Und dass nebenbei die Nachricht rausgehauen wird,dass der neue E AMG einen 6 Zylinder PHEV erhält, ist ja wohl Mal mega

Daniel
Reply to  MartinBerlin
14 Tage zuvor

Hm also ich finde rein auf die Leistung bezogen ist es enttäuschend. Also Beispiel: bmw m4 mit 510 ps 3,4 sekunden

Thierry
15 Tage zuvor

Ja, was soll man sagen. Das Design finde ich ja toll. Mir gefällt die C-Klasse sehr und als AMG sieht sie ebenfalls top aus. Aber der Antrieb ist eine Blamage (meine Meinung). Solange es noch einen M3/M4, neu auch als Touring, gibt, kann man diesen über 2 Tonnen schweren Vierzylinder nur belächeln und definitiv nicht rechtfertigen. Für Die-Hard Mercedes-Fans und jene, welche aus irgendwelchen Gründen an Mercedes gebunden sind, sicher ein tolles Fahrzeug. Für Autofans jedoch eine bittere Enttäuschung.

Wer weiss, vielleicht geschieht ja noch ein Wunder nach Vorbild von Porsche, als sie gemerkt haben, dass niemand einen 4-zylindrigen Cayman/Boxster als GTS will und dann auf den herrlichen 4.0 B6 umgestiegen sind, welcher sich nun prächtig verkauft. Ich weiss, unwahrscheindlich. Aber träumen darf man ja.

Marc W.
Reply to  Thierry
15 Tage zuvor

Ich kenne einen, der nur das Emblem kauft und nicht weiß, was da überhaupt rotiert (tanken tun immer andere).
Dafür rast der auch nicht.
Wird beim unvermeidlichen Gerolle auf der B73 / B101 / B27 dann aber auch nur 4,5l statt 7,5l (im V8 bei Teillast) segmentweise verbrauchen.
Das Ding gefällt mir nicht, aber die Technik ist vielversprechend.
Mit einem zivil-robusten R4 vorne ein künftiger C450 ?

Stefan
Reply to  Thierry
15 Tage zuvor

Ich vermute, dass der M3/M4 Comp als xDrive ähnlich schnell sein wird. Der S58 hat bekanntlich die 510PS nur aufm Papier, in der Realität sind es i.d.R. mehr. Und dies dann immer, nicht nur wenn der Akku nicht leer ist. In diesem Fall spar ich mir doch lieber die 350kg an Mehrgewicht und die Stufe im Kofferraum.

Snoubort
Reply to  Stefan
14 Tage zuvor

Ich vermute dass ein C63 völlig chancenlos gegen einen M3/M4 Comp sein wird (egal ob mit oder ohne X)

Stefan Camaro
15 Tage zuvor

Der neue C63 wird also vor dem S63 gezeigt, obwohl die S Klasse vorher auf den Markt kam?

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Thomas1990
Reply to  Stefan Camaro
15 Tage zuvor

Vorstellen heißt noch Lange nicht Liefern können. Aufeinmal vergeht da noch viel Zeit, bis die ersten beim Händler stehen.

Hightechsilber
15 Tage zuvor

Heiße Vernunfts-Fahrfreude-Maschine mit verlockendem Kosten-Spaß Verhältnis…
Das perfektionierte Design und insbesondere die Motorhabe machen den fehlenden legendären V8 fast schon wieder wett…

Snoubort
Reply to  Hightechsilber
15 Tage zuvor

Vernunft?

driv3r
Reply to  Hightechsilber
14 Tage zuvor

Kurze Antwort: Nein. 😉

Hightechsilber
Reply to  driv3r
14 Tage zuvor

Bezogen auf den 2. Satz oder auch auf den 1.? 🙂

Snoubort
Reply to  Hightechsilber
14 Tage zuvor

Kurze Antwort: Beides

Mücke
Reply to  Hightechsilber
14 Tage zuvor

Vernunft? Ein C 450 Sport darf gerne “vernünftig” sein, aber der “große AMG” ist doch bitter nur folgendes: übermotorisiert, unvernünftig, andere durch schiere Leistung ausstechend – ohne Kompromisse. Wer Vernunft will, soll doch bitte im Regal weiter unten suchen, aber nicht die kompromissbelastete, eierlegende Wollmilchsau fordern. Ich finde es mies, dass es heutzutage fast nur noch Kompromisse gibt: Sport-SUVs, viertürige Coupés, hybridisierte Supersportwagen … Mir ist klar, dass es keine heckgetriebene Dodge Viper mit V10 Sauger ohne ESP und mit Handschaltgetriebe mehr so puristisch geben kann, aber hey – wo bleibt der Sinn? Sinnlose Vernunft sozusagen?

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Jonas
15 Tage zuvor

Was soll das “S” nach der 63? Wird es noch eine weitere Version geben oder dient der Buchstabe nur zum Flexen vor Unwissenden?

Dr.med. Alexander
Reply to  Jonas
15 Tage zuvor

Es wird nur einen “S” geben.

Jonas
Reply to  Dr.med. Alexander
15 Tage zuvor

Wozu ihn dann als S bezeichnen? Selten so einen Schwachsinn gesehen, besonders, da man ja eigentlich vereinfachen wollte…

Snoubort
Reply to  Jonas
14 Tage zuvor

Du meinst “vereinfachen” wie jetzt bei dieser neu eingeführte, “übersichtlichen” Paket-Logik? Die man in der Preisliste auf gefühlt 100 Seiten erklären muss? Mit einem – zusätzlich zur Serienausstattung – ausführlich beschriebenem Paket “Avantgarde Advanced”, obwohl es auch einfach Serie ist?

Zuletzt editiert am 14 Tage zuvor von Snoubort
XRT 78
Reply to  Jonas
14 Tage zuvor

203 PS mehr im C63 S im Vergleich zum Standard-C63 mit 476 PS suggerieren mehr Sportlichkeit, weil einfach schneller auf der Geraden, ganz wichtig im 0-200 km/h Drag Race. Derjenige, der die Ziellinie zuerst überquert, ist der sportlichere von beiden, und es ist anzunehmen, dass der C63 S auf der Geraden schneller ist als der C63. Das Mehrgewicht des C63 S, mit einem Gesamtgewicht von 2,1 Tonnen, wird durch die zusätzlichen 500 Nm gegenüber dem C63 kompensiert.

Nai
15 Tage zuvor

Erbärmlich wenn auch gleichzeitig sehr beeindruckend was die Ingenieure aus 2 Litern an PS rausholen konnten. Ich bin auf erste Tests gespannt. Vor allem auf Vergleiche gespannt. Allen voran mit dem M3 G80 mit brillantem S58 Competition xDrive. 100-200 dürfte der C63 S mit voller Batterie deutlich schneller absolvieren. Hoffe das der Vorsprung nur Minimal sein wird. Wäre eine Watsche für Affalterbach die sich gewaschen hat. Wobei die Ingenieure nichts dafür können, die würden lieber was anderes bauen. Liegt eher am ideologisch geprägten Erbsen zählenden Vorstand.

Alles in allem der Nomenklatur 63er AMG unwürdiges Fahrzeug. Nicht nachhaltig nicht lange haltbar aufgrund der Komplexität allenfalls als Leasing-Prostituierte zu gebrauchen für Fanboys, YouTuber und Menschen die vom Weltgeschehen keine Ahnung haben. Nicht einmal die bestimmte Klientel die gerne AMG in den Städten fährt wird dieses Ding toll finden.
Sound null, CO2 Wert auf dem Papier schön gerechnet. Sehr schwer. 60 kg aufgrund des M139 eingespart beeindruckend. Der W206 ist ja auch so viel leichter als der W205 mit V8. Ein enorm technischer Aufwand, der wahrscheinlich nur Schnelligkeit ab 100 gegenüber der Konkurrenz erlauben wird. Vermutlich. Bravo und jetzt? Voraussetzung die Batterie ist voll…..

Ja BMW wird es sich auch bald nicht mehr leisten können, aber sie bringen es mit Liebe, Würde und Herzblut in Motoren vom Benziner bis zum Diesel zu Ende und gehen in die Vollen. Lieber so ein Abgesang als ein emotionsloses, kastriertes Dahinsiechen wahrscheinlich ohne unterschäumte Türtaschen.

Wenn er preislich sogar deutlich teuerer wird als der M3. Naja………armselig. Sorry, war im Angebot.

Racer1985
Reply to  Nai
15 Tage zuvor

Beim M3 würde eine Hybridisierung des R6 ja fast schon reichen. Der Grundmotor kommt demnächst sogar noch neu im M2 Coupé… wenn auch etwas gedrosselt.
Bei Audi würde es sogar niemanden wirklich stören, wenn man den RS 4 und RS 5 mit einem Fünfzylinder anbieten würde. Der gehört eh zur Firmengeschichte und wäre somit sogar wünschenswert. Leider wird hier dafür ein Porsche-V6 verbaut.
Ein sportlicher Vierzylinder ist bei AMG nur Thema geworden, weil dieser beim ersten A 45 wohl schlicht wegen dem Gewicht einen Sechszylinder ausgestochen hat.

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Ralf
Reply to  Racer1985
14 Tage zuvor

Und weil man vom V6 weggegangen ist, wäre ein R6 zu lang für die Kompakten.
Mit Wegfall des V6 sind auch die Synergieeffekte aus dem V8 weggefallen. Also lohnt sich nur noch R4 (wegen Synergien zu R6) und ein V8 (mit breitem Einsatzgebiet).

Thomas
15 Tage zuvor

Sieht mir viel zu brav aus. Könnte noch maskuliner sein.
M3/M4 ist schon die deutlich geilere Wahl

Dr. Jochen Beideck
15 Tage zuvor

Die technischen Daten fallen in der Pressemitteilung ja ziemlich dürftig aus. Dass das Kofferraumvolumen bei 315 l liegen wird, war ja hier schon früher mal zu lesen.
Ist schon etwas zum Thema Tankinhalt bekannt geworden?

Gerhard
Reply to  Dr. Jochen Beideck
15 Tage zuvor

40L-Standard, mehr passt in das aktuelle Baumuster nicht rein.

Ralf
Reply to  Gerhard
14 Tage zuvor

Nicht einmal die 50 Liter? Ach herrje…

Dr.med. Alexander
Reply to  Dr. Jochen Beideck
14 Tage zuvor

315 l Kofferraum hier, 213 l beim neuen SL und 430 l beim EQE. Mercedes glaubt wohl Kunden wollen nicht mehr verreisen oder eine Golftasche verstauen? Alles raumökonomische Nullnummern

Mot0r
15 Tage zuvor

Nein, AMG. Das ist kein C 63. Aus einem hemdsärmeligen Sportler ist eine wahnsinnig überzüchtete Alltagsschleuder geworden. Der Vierzylinder alleine ist sensationell. Aber das Auto als Ganzes holt mich nicht mehr ab. Es ist einfach nicht mehr attraktiv.

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Jonas
Reply to  Mot0r
15 Tage zuvor

Das ganze Auto ist einfach eine maximal fehlgeleitete Konstruktion, die es schafft alle Schwächen ihres Konzepts in einem Baumuster vereint. Nichts am neuen C63 ergibt Sinn. Der Antrieb ist unnötig komplex und das Mojo früherer Modelle fehlt komplett.
Dass der nächste E63 dann auch noch einen R6 bekommen soll, ist die Spitze des Schwachsinns. Die Modelle einfach mit einem schlichten V8 auszurüsten wäre schneller gegangen und hätte nicht unnötige Gelder verschlungen. Ich bin gespannt, ob der S63 dann auch mit einem zusätzlichen “S” in der Modellbezeichnung und Micro-Akku kommt…

Es wird wohl doch ein AMG-R6 entwickelt werden – Woher kommt der Sinneswandel und vor allem die Kohle es jetzt doch noch mit BMW aufnehmen zu wollen?

driv3r
Reply to  Jonas
14 Tage zuvor

Alle Unternehmen rechnen für Ihre Märkte (insbesondere EU, aber auch USA und CHN) ihre angebotenen Modelle nach CO2 durch.
Und nach damaligen Prognosen war Hybridisierung eine der besten, sinnvollsten (und leider notwendigen) Entscheidungen.
Hätte man rückblickend von den Ereignissen der letzten 2-3 Jahre und den Auswirkungen auf die Märkte gewusst bzw. ein ähnliches Szenario auch nur annehmen können, wäre es ein leichtes gewesen, die Flotte so sehr in Richtung EQ zu rechnen, dass die eine oder andere Motorisierungsentscheidung anders hätte ausfallen können…

Snoubort
Reply to  driv3r
14 Tage zuvor

Da hast Du bzgl. PHEVs im allgemeinen absolut recht, aber hier beim C63 ging es doch von Anfang nicht wirklich um eine (massive) CO2 Einsparung, nicht mal auf dem Papier (siehe auch 7L Normverbrauch zzgl. 11kw). Hier ging es von Anfang an mehr um das vermeintliche F1-Batch – wie Du unten selbst schreibst. Und dass es so ein ingeneurstechnischer Overkill mit eher fragwürdiger Gesamtwirkung werden wird, war auch von Anfang an abzusehen.

Wenn die Entscheidung unter den Voraussetzungen von damals so unausweichlich gewesen wäre – wieso kommt dann jetzt der M2 so wie er kommt? Oder ein M3 Touring?

driv3r
Reply to  Snoubort
14 Tage zuvor

Das musst du BMW fragen, wie die ihre Flottenberechnungen machen. Dabei geht es auch nicht um Normverbrauch, sondern um den CO2-(Flotten)wert und vor allem dieser sinkt im neuen C63 eben massiv. Von gut 250g/km auf 156g/km. Und diese Werte gelten eben für Zulassung und Flottenberechnung.

Und es wird selbstverständlich auch seine Gründe haben, weswegen Fhzg. wie ein M3 touring erst jetzt bzw. in 2023 ihre Auslieferung erhalten. 😉 Das wäre technisch und kapazitätsmäßig auch schon früher gegangen. Aber da gab es noch keinen iX und i4 und iX3…

Ralf
Reply to  driv3r
14 Tage zuvor

So ist es. BMW hat das im Prinzip verschlafen, wurden aber jetzt durch den Elektroboom abgeholt.
Bei nicht so krassen Umständen (Krieg, usw.) hätte der Hybride für etliche Jahre seine Daseinsberechtigung gehabt – und wäre als modern angesehen worden, im Vergleich zu stumpfen Verbrennern.

Die ganzen Autos vor 4 Jahren und alle hätten gejubelt…

XRT 78
Reply to  Jonas
14 Tage zuvor

Hätte Mercedes vor einigen Jahren seine Hausaufgaben besser gemacht, was die Entwicklung umweltfreundlichere Motor mit weniger CO2 Austoß anbelangt, siehe BMW, die haben ihren Namen alle Ehre gemacht, gäbe es die V8 Motoren nachwievor bei AMG im Programm. So ist man halt den einfacheren Weg gegangen, in dem man 2 Zylinder weg spart und dafür leistungsstärkere Akkus verbaut hat, um ansatzweise mit dem stärksten M3 mitzuhalten.

Snoubort
15 Tage zuvor

680PS – wow – für 10 Sekunden…

“Dauer”-Leistung von 570PS – bei ner 6kwh Batterie, das wird “unter Druck” also vielleicht für 1-2 Hockenheimrunden reichen, wenn vorher gänzlich aufgeladen.

Bleibt also eine echte “Dauerleistung” von 470PS übrig – so wird das mit 2,1 Tonnen aber nix gegen einen M3, vom Sound ganz zu schweigen.

Zitat Schiemer: “Ich bin mir sicher, dass wir mit dieser Technologie, die viel Know-how aus der Formel 1 in sich birgt, auch einen neuen Kundenkreis ansprechen werden“ – den wird man auch brauchen, wenn man den alten verjagt hat.

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JM13
15 Tage zuvor

Man hätte am Heck der Limousine den Mercedes Stern etwas nach unten versetzen müssen und nicht nur einfach die AMG Abrisskante draufklatschen dürfen. Der Mercedes Stern hinten ist zu eng an der Abrisskante und müsste stattdessen mittig sein. Das sieht doch unharmonisch aus und es fehlt die Liebe zum Detail, ist aber wahrscheinlich weniger aufwändig und damit günstiger. So zumindest der Eindruck. Nicht gut bei so einem Modell.

Mathias Binder
15 Tage zuvor

Lets Go Mr.Performancr AMG , The street is yours, it makes you a rebel.

Antoine
15 Tage zuvor

Das ist der Größte Schieß

Pano
14 Tage zuvor

“Die Business-Limousine als E 63 muss jedoch nur auf zwei Zylinder verzichten.” Evtl habe ich es übersehen, aber wie valide ist diese Aussage? Und wann kommt nochmal der S63?
Grüße
Pano

driv3r
14 Tage zuvor

Wenn zwischen Emotionalität und technischem Know-How nicht so recht der Funke überspringen möchte… und nein, ein “F1”-Sticker reicht nicht aus…

Snoubort
Reply to  driv3r
14 Tage zuvor

Hört, hört…

Hightechsilber
Reply to  driv3r
14 Tage zuvor

Vielleicht kann der Funke dann beim Fahren überspringen… 😉

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Ralf
14 Tage zuvor

Irgendwie wird mir ein C 43 gerade richtig sympathisch.
Schön ausgestattet bei knapp unter 100.000 € lässt einen mittlerweile ja auch nicht mehr aufschreien.

Mücke
14 Tage zuvor

KEIN einziges Bild vom Motor – zeitgemäß, aber spricht dennoch für sich. Ich finde es (herstellerübergreifend) einfach nur noch schizophren: Auf der einen Seite großartig Performance ++ und auf der anderen kein Blick aufs Herzstück? Dass dem Normalo beim Volumenmodell schon lange die Maschine am Allerwertesten vorbei geht, ist ja in Ordnung, aber beim Sportmodell? Als 91er sage ich: Früher war das erste, was einem der Verkäufer an einem sportlichen Fahrzeug stolz präsentierte, der Motorraum, heute schämt man sich wohl dafür. Sicher, als jemand aus der Motorenentwicklung kann ich sagen: “Was willst’e außer Schläuchen und Abdeckungen schon auch noch großartig sehen? In dem Fußgängercrash-Gerechten-Mini-Raum ist ja eh alles voll mit Abgasrückführung, E-Zeug, Kühl- und Wasserschläuchen bis zum geht nicht mehr! Vorbei die Zeit nackter Ansaugspinnen und thronender Ventildeckel” … Dennoch: Der Freak (und nicht der technikfremde Poser, Influencer oder sonst wer, für den bloß noch Optik zählt) wird immer ein Auge für den eigentlichen Kraftquell seines (hoffentlich möglichst) sportiven Untersatzes haben – gut, dass einem der Hersteller auf so subtile Weise zeigt, sich lieber auf anderes zu besinnen.

JM13
Reply to  Markus Jordan
14 Tage zuvor

Die Unterschrift-Plakette auf dem Motor hätte ich um 90 Grad gedreht. Ich weiß nicht, was da mittlerweile für Menschen arbeiten und entscheiden. Sehr merkwürdige Gesinnung.

Mücke
Reply to  JM13
14 Tage zuvor

Ich hätte mal lieber die Schellen der Ladeluftverrohrung einheitlich ausgerichtet, aber das spricht wohl für den “hand-built-Anspruch” von heute 🙂

Hightechsilber
Reply to  Mücke
14 Tage zuvor

Folglich müssten dann quasi auch gleich die Schraubenköpfe mit ausgerichtet werden… 😉

Hightechsilber
Reply to  JM13
14 Tage zuvor

Die Motorhaube geht nicht nach vorne auf, alles eine Frage der Perspektive… 😉

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JM13
Reply to  Hightechsilber
13 Tage zuvor

Der ist nicht schlecht. Mensch Markus, fotografiere doch bitte demnächst von vorne oder dreh die Perspektive vom Mercedes Pressefoto. Das ist doch alles nur noch verwirrend hier.

Zuletzt editiert am 13 Tage zuvor von JM13
Hightechsilber
14 Tage zuvor
MaxMuster
14 Tage zuvor

Meine Meinung:

Wirklich einfach nicht gut.
Gerade wo es jetzt den neuen BMW M3 als Touring gibt.

Der C63 ist einfach überladen an Technik.
(viel zu schwer)

Es wurde wirklich viel gespart
(keine Verbeiterungen an den Kotflügeln hinten, Fake-Lufteinlässe Kotflügel vorne wie bei ATU)

Einstiegspreis wohl über 100k.

Und ich habe mehrere Jahre bei einem Mercedes-Vertragspartner gearbeitet, fahre sowohl Youngtimer als auch zwei Alltagsautos der Daimler AG.
Seit Jahren „Fan“ der Marke.

Nur als Randnotiz, damit nicht unterstellt wird ich sei ein „Hater“.

LG

Edit: Ich glaube Mercedes-AMG hätte sich einen Gefallen getan, wenn sie es mit Vollelektrischen Fahrzeugen auf Irrwitzige Leistungen getrieben hätten.

Das Auto hätten die sich sparen können um wenigstens die „AMG-DNA“ nicht völlig zu verhunzen.

Zuletzt editiert am 14 Tage zuvor von MaxMuster