Mercedes legt Grundstein für neue Lackieranlage in Sindelfingen

Mercedes-Benz beschleunigt die Transformation seines Produktionsnetzwerks und investiert im Rahmen des Investitionsplans einen hohen dreistelligen Millionenbetrag in den Neubau des „Next Generation Paintshop“ am Standort Sindelfingen. Diese Investition stärkt die Zukunftsfähigkeit des Werks und unterstreicht das nachhaltige Geschäftsengagement des Unternehmens in Deutschland. Die neue Lackieranlage wird ohne fossile Brennstoffe betrieben und mit Grünstrom versorgt, die Inbetriebnahme ist für das Frühjahr 2028 geplant.

Das neue Großprojekt am Standort Sindelfingen (Sifi), das in enger Partnerschaft mit der Dürr Systems AG realisiert wird, setzt auf moderne, umweltfreundliche Technologien. Ziel ist es, den Energieverbrauch im Vergleich zur bisherigen Anlage um 50 % zu senken. Ein innovatives Wärmeverbundnetz sowie eine Photovoltaikanlage auf den Dächern der neuen Halle tragen zur weiteren Energieeinsparung bei.

Mit einer Grundfläche von etwa 60.000 m² wird die nachhaltige Lackieranlage auf dem Gelände einer ehemaligen Montagehalle errichtet und nutzt recycelte Beton- und Tragschichtmaterialien. Dies schont Ressourcen und reduziert Abfall. Die emissionsreduzierende Technologie und der gezielte Einsatz von Software zur Energieoptimierung sorgen dafür, dass der Energieverbrauch und die Emissionen signifikant verringert werden. Zudem wird der Wasserverbrauch um mehr als 50 % gesenkt, und das Abwasser vollständig aufbereitet. Die digitale Vernetzung aller Prozesse über das MO360-System gewährleistet eine intelligente und effiziente Produktion. Mit dieser Investition stellt Mercedes-Benz sicher, dass der Standort Sindelfingen optimal für die Anforderungen zukünftiger Fahrzeuggenerationen gerüstet ist.

Bilder: Mercedes-Benz Group AG

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Roger aus dem Elsass
1 Tag zuvor

Was ein Zufall 🙂 es müssen ja nun alle Modelle in Europe gebaut werden 🙂

Südhesse
Reply to  Roger aus dem Elsass
12 Stunden zuvor

Ernsthaft? Das Projekt inkl. Planung, Genehmigungen und Abriss läuft schon seit Jahren, lange bevor Donald überhaupt gewählt wurde. Als würde man so ein Megaprojekt mal eben in ner Woche aus dem Ärmel schütteln.

Roger aus dem Elsass
Reply to  Südhesse
4 Stunden zuvor

Die die das entscheiden wissen auch seit Jahren dass Donald kommen wird und das umsetzen wird um die Globalisten zu enthaupten.

Alex
Reply to  Roger aus dem Elsass
22 Minuten zuvor

Was bist Du denn für ein seltsamer Knilch?

Michael
21 Stunden zuvor

Der Trend geht mittlerweile in der Branche sogar zu Lack-freien Autos.

Gibt es schon in Serie.

Ralf
Reply to  Michael
21 Stunden zuvor

Na ja, eher der „Versuch“, als „Trend“.
Und man müsste es noch richtig verkleben… 😉

Snoubort
Reply to  Michael
10 Stunden zuvor

Ja genau, lediglich grundierte Fahrzeuge sieht man ständig bei Golfs und bei Audis, in letzter Zeit auch bei MB.

EQ44fahrer
21 Stunden zuvor

Nur für das 50 shades of grey Lackprogramm?

Ralf
Reply to  EQ44fahrer
13 Stunden zuvor

Gibt doch mittlerweile wieder Farben. Blau- und Rottöne. Teilweise gelb. Smaragdgrün ist auch im Programm. Man hatte sogar mal ein rosé. Und mit Manufaktur hat man für die teuren Baureihen richtig Auswahl.

Das Problem ist eher, dass es nicht gekauft wird und man sicherheitshalber beim Bestellen auf grau geht – das auch gut aussieht, vor allem in Kombination mit Night-Paket.
Ich kann es verstehen. Man will das Auto ja auch wieder verkaufen können.

barolorot
Reply to  Ralf
11 Stunden zuvor

Ich kann es nicht verstehen!!! Wenn ich mir ein Auto kaufe, dann kaufe ich es in erster Linie für mich und soll mir gefallen und nicht irgendeinen potentiellen Nachnutzer in x Jahren. Dann nehme ich doch lieber ein bissel mehr Wertverlust in Kauf, als das ich jahrelang ein teuerbezahltes Auto bewege, dass mir gar nicht gefällt.
Und es gibt sicher einige Interessenten für junge Sterne, die gerne ihr Fahrzeug in bunt hätten, nur finden sie leider kaum welche.
Schwarz, weiß, grau, silber ist ja als Lackierung auch in Ordnung, aber der Blick auf die Palette zeigt doch klar die Ungleichverteilung zwichen bunt und unbunt.
Und wenn nur vereinzelt bunte Lackeangeboten werden, ist es doch klar, dass sich auch kaum welche dafür entscheiden.

Ralf
Reply to  barolorot
1 Stunde zuvor

Nicht alle wollen den Wertverlust in Kauf nehmen. Und nicht jedem gefällt Farbe.
Autos in Farbe verkaufen sich nicht so schnell. Und das liegt einfach an der Nachfrage, nicht am Angebot.
Ich denke nicht, dass ein breiteres Angebot an Farbe bei der A-Klasse viel bringt.

martin
Reply to  Ralf
10 Stunden zuvor

ja klar.
Es gibt am Beispiel der C Klasse 13 Lack Töne, davon ganze 3 sind bunt, 2x blau einmal rot der rotton wird einem nur als Manufaktur angeboten zum fetten Aufpreis von 1800€
Was soll dieser Scheiss?
Und Bremen fertigt noch die meisten bunt-Farben, Rastatt und Sifilingen bieten nochmal weniger an.

EQ44fahrer
Reply to  martin
1 Stunde zuvor

Bleibt nur Folieren.

Snoubort
Reply to  Ralf
9 Stunden zuvor

Allerdings könnte sogar das Verkaufen wollen gegen grau sprechen – klar habe ich bei grau mehr mögliche Abnehmer, aber eben auch viel mehr Konkurrenz beim Verkaufen, die ich dann unterbieten muss. Besondere Farbkombinationen sind vielleicht häufig nicht nach einem Tag verkauft, aber gehen eher an einen „Liebhaber“.

Ralf
Reply to  Snoubort
1 Stunde zuvor

Wie immer beim Verkaufen: Man kann 500 Interessenten haben und niemand kauft. Und man kann einen Interessenten finden, der direkt kauft.
Wenn man einen dafür findet ist es gut. Ist eine Frage der Chance, den Liebhaber zu finden. Aber ja.

Das darf ich leider nicht sagen.
12 Stunden zuvor

In Ludwigsfelde wird die Produktion des Sprinter Nachfolger nach Polen verlagert. Das Werk in Ludwigsfelde gehört dann nicht mehr zum Mercedes-Benz Van. Für die 2000 Mitarbeiter gibt es derzeit keine Zukunft bei Mercedes.

[Gesperrt] Hans-Wurst
9 Stunden zuvor

Stimme zu, bei modernen Produktionsprozessen kann die Farbe/Lack direkt in das Spritzgießwerkzeug mit eingebracht werden. Heraus kommt ein fertig lackiertes Kunststoffteil.

Karossen/Anbauteile werden in diese Richtung gehen, denn das spart aufwendige und teure Nacharbei und Prozessschritte.